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Österreich/Schweiz/Deutschland: Warnung vor Betrug/Computerbetrug

08.02.2010 - 17:15 Moderator No comments

Hinweis der Redaktion: Diese Warnmeldung erhielten wir von der Polizei in Niederösterreich. Sie gilt allerdings ohne weiteres für den gesamten deutschsprachigen Raum weshalb wir ihn hier veröffentlichen. Die Betrüger versuchen auch per eMail und anderen Wegen mit ihren möglichen Opfern in Kontakt zu treten! Der Text ist fast immer mit vergleichbarem Inhalt.

Aufgrund des vermehrten Auftretens von Telefaxschreiben, welche von einer Frau Sandra Talbot (Absender “Darrigan & Associates”) versendet werden, möchten wir Sie über diese besondere Form des versuchten Betruges informieren.

Derartige Briefe, Faxe und E-Mails wurden in letzter Zeit an willkürlich ausgewählte Adressaten verschickt. Die Verfasserin gibt vor aus Menchester zu stammen und als Beraterin für eine verstorbene Person, welche den gleichen Namen trägt wie der Empfänger, zu agieren. Dem Empfänger dieses Schreibens werden dabei hohe Geldbeträge im Zuge einer Erbschaft in Aussicht gestellt, wenn dieser zustimmt, dass Sandra Talbot ihn als Nachfolger/Verwandten des Verstorbenen einer Bank repräsentieren kann.

In weiterer Folge sagt die Beraterin zu, alle notwendigen Dokumente für eine Transaktion zu besorgen und schlägt vor das Geld zwischen einer Hilfsorganisation, ihrer Person und dem Empfänger aufzuteilen. Dafür wird von dem Empfänger verlangt, dass dieser die Beraterin unter einer Telefonnummer, Telefaxnummer bzw. via E-Mail kontaktiert.

Etwaiges Misstrauen wird geschickt aufgegriffen und in eine frohe Erwartungshaltung verkehrt. Am Ende ist jedoch immer eines sicher: Die versprochenen Millionen werden nicht gezahlt.

Wir raten Ihnen daher:

  • Antworten Sie nie auf derartige Schreiben und nehmen Sie keinerlei Kontakte auf.
  • Geben Sie unter keinen Umständen Daten wie etwa Bankverbindungen, Kontonummern, Passwörter oder dergleichen bekannt.
  • Reisen Sie nicht zum Abschluss derartiger “Geschäfte” ins Ausland. Es besteht ein hohes Risiko – sogar für Ihre persönliche Sicherheit.
  • Im Zweifel oder im Falle von bereits geleisteten Zahlungen, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Polizeidienststelle.