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Zürich/Kreis 1: Ehrliche Finderin und ehrlicher Finder .. Da wird ganz genau abgerechnet;)

07.09.2010 - 21:42 JvdR No comments

Kurz nach 12:30 Uhr machte eine Passantin am vergangenen Freitag (3. September 2010) an der Talstrasse im Kreis 1 die Besatzung eines Streifenwagens der Stadtpolizei auf sich aufmerksam. Sie erklärte den beiden Polizisten, dass soeben ein Portemonnaie vor ihren Füssen gelandet sei, das vermutlich aus einem vorbeifahrenden Auto gefallen sei.

Der Inhalt der Geldbörse, vorwiegend 500er-Euronoten, hätte sich danach auf der ganzen Strasse verteilt. In der Folge habe sie sofort die herannahenden Autos gestoppt, sich auf die Strasse begeben und die Noten wieder eingesammelt. Wie gerufen, habe sich ihr dann ein Streifenwagen der Stadtpolizei genähert.

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass sich im Portemonnaie über 9′000 Euro befanden. Anhand des restlichen Inhalts konnte rasch der Besitzer, ein Deutscher Staatsangehöriger, ausfindig gemacht und telefonisch kontaktiert werden.

Kurz vor 14 Uhr konnte der überglückliche Mann sein Geld wieder in Empfang nehmen.

Wie sich gestern herausstellte, war noch ein zweiter ehrlicher Finder daran, beteiligt, dass der Mann wieder zu seinem Geld kam.

Nach der Veröffentlichung der Medienmitteilung durch die Infostelle der Stadtpolizei Zürich, am Montagvormittag, 6. September 2010, meldete sich ein Mann bei der Stadtpolizei und erklärte, dass er der 59-jährigen Frau beim Einsammeln des Geldes geholfen habe. Zudem hätten sie gemeinsam die vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung auf den Vorfall aufmerksam gemacht.

Nach einem kurzen Gespräch mit den Polizisten habe er sich dann allerdings verabschiedet, ohne zu erwähnen, dass er auch geholfen habe, das verlorene Geld einzusammeln und den Verkehr anzuhalten.

Die Aussagen des 32-jährigen Mannes wurden polizeilich überprüft und von der mitbeteiligten Finderin auch bestätigt. Aus diesem Grund müssen sich nun die beiden ehrlichen Finder den Finderlohn in der Höhe von rund 10% teilen. An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, dass man sich strafbar macht, wenn man gefundene Wertsachen oder Bargeld nicht der Polizei oder einem Fundbüro übergibt.

[Update 07.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Mann wurde erschossen

07.09.2010 - 17:04 JvdR No comments

Der bis jetzt noch nicht identifizierte Tote, der am 30. August in einem Waldgebiet bei Kerpen-Buir aufgefunden wurde, ist laut Obduktionsbericht erschossen worden.

Mittlerweile liegt der Mordkommission “Buir” das ballistische Gutachten zur Tatwaffe vor. Demnach ist der Unbekannte nicht mit der gleichen Waffe getötet worden wie die beiden Mordopfer in Süddeutschland.

Die Ermittlungen dauern an.

Trier/Zell/Barl: Ehepaar tot in der Wohnung gefunden

07.09.2010 - 16:33 JvdR No comments

Eine 54-jährige Frau und ihr 47 Jahre alter Ehemann wurden am Dienstag, 7. September, in ihrem Haus im Zeller Ortsteil Barl tot aufgefunden. Eine Zeugin hatte das Ehepaar am Vormittag leblos in der gemeinsamen Wohnung gefunden.

Beide Leichen wiesen Schussverletzungen auf.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf eine Beteiligung weiterer Personen schließen lassen. Die Beamten gehen derzeit von einem so genannten erweiterten Suizid aus. Nach Sachlage hat der Mann die Frau mit einem Revolver erschossen und sich dann selbst durch einen Schuss getötet.

Die Beamten fanden eine Waffe am Tatort.

Der 47-Jährige hatte eine Waffenbesitzkarte, auf der mehrere Waffen eingetragen sind. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wird die Obduktion der Leichen beantragen. Weitere Angaben, insbesondere zum Motiv, können derzeit nicht gemacht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Uelzen/Wrestedt: Streit zwischen Pärchen eskaliert – “Schlagabtausch” während der Autofahrt

07.09.2010 - 14:30 JvdR No comments

Während einer Autofahrt eskalierte am Montagabend der Streit zwischen einem in Wrestedt wohnenden Paar. Weil der 45jährige Mann bereits am Morgen gegen 10.00 Uhr den ersten Alkohol zu sich nahm, wurde die Stimmung seiner 24jährigen Freundin zunehmend schlechter.

Bei der Idee ihres Freundes, am Montagabend gemeinsam mit einem Bekannten nach Uelzen zu fahren, um dort einen Pkw abzuholen, ließ sie es sich nicht nehmen, die Fahrt zu begleiten. Auf der Fahrt von Wrestedt nach Uelzen, den Trailer fuhr der 27 Jahre alte Bekannte, eskalierte schließlich der Streit zwischen dem Paar.

Der 45jährige fühlte sich offenbar von seiner Lebensgefährtin immerzu bevormundet. Schließlich verpasste sie ihm noch während der Fahrt eine Ohrfeige. Sie erntete daraufhin einen Faustschlag auf ihre Nase.

In Höhe eines Sportplatzes in der Straße Neu-Ripdorf in Uelzen stoppte der Transporter gegen 19.30 Uhr. Mit einem erneuten Schlag ins Gesicht “überredete” der 45 Jahre alte Mann seine Freundin, dass Fahrzeug zu verlassen, die schließlich die Polizei verständigte. Die Beamten stellten sowohl bei dem 45 Jahre alten Mann, als auch bei seiner Lebensgefährtin Alkoholeinfluss fest.

Die Beamten ermitteltn jetzt wegen Körperverletzung.

Berlin/Lichtenberg: Tötungsdelikt in Lichtenberg – Mordkommission sucht Zeugen

07.09.2010 - 11:39 Moderator No comments

Mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes vom Opfer sucht die Polizei Zeugen zu einem Tötungsdelikt. In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 2009 (Valentinstag) kam es vor dem Lokal “Melancholie” im Weißenseer Weg 1 in Lichtenberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 23-jährigen russischstämmigen Ronald Heidlin und zwei als Armenier beschriebenen männlichen Personen.

Foto des Opfers Ronald Heidlin

Das Opfer erhielt zunächst einen Faustschlag gegen den Kopf, worauf es zu Boden ging. Am Boden folgte dann ein Fußtritt gegen den Kopf. Ronald Heidlin verstarb am 16. Februar 2009 an den Folgen der Verletzungen.

Einer der beiden Tatverdächtigen wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 – 26 Jahre alt
  • ca. 1 Meter 70 groß
  • schlanke, sportliche Figur
  • schwarze Haare, hinten kurz geschnitten und ausrasiert
  • oben ca. 10 cm langes lockiges Haar
  • lange Narbe im Gesicht- bzw. Augen-/Nasenbereich
  • lange Nase
  • dunkle Augen

Die Mordkommission fragt:

  • Wer hat die Tat beobachtet?
  • Wer kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen?
  • Wer kann Angaben zu Personen machen, auf die die o. g. Beschreibung zutrifft?

Fahndungsplakat (Berlin/Lichtenberg) – Tötungsdelikt in Lichtenberg

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Festnahme der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 911 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

[Update 07.09.2010] Mönchengladbach/Viersen/Grefrath: Starke Polizeikräfte suchen nach Mirco – Erste Spur in diesem Fall – Soko sucht verdächtigen PKW

07.09.2010 - 09:12 JvdR No comments

Am Sonntagabend (5. September 2010) erhielten die Ermittler der Soko “Mirco” einen vielversprechenden Hinweis. Ein Grefrather teilte den Fahndern mit, dass er am Freitagabend unmittelbar am späteren Fundort des Fahrrades einen verdächtigen Pkw gesehen habe. Die Uhrzeit seiner Beobachtung deckt sich mit den Zeitangaben, von denen die Kripo derzeit ausgeht: 21:20 – 21:30 Uhr. Der Aussage zufolge hat ein Pkw-Kombi an dieser Stelle eingeparkt. Der Wagen ist dann einen längeren Zeitraum dort stehen geblieben.

Ein zweiter Zeuge bestätigte noch am Abend diese Angaben. Er berichtete von einem dunklen Pkw-Kombi, der noch kurz vor 22:00 Uhr an der Fundstelle stand.

Die besagte Stelle liegt an der Mülhausener Straße an der linken Straßenseite, kurz hinter dem Ortsende von Grefrath in Richtung Mülhausen-Oedt. Der Pkw am Feldrand könnte in den Abendstunden weiteren Zeugen aufgefallen sein, da dort normalerweise niemand parken würde.

Die Suchmaßnahmen der Hundertschaften wurden am Sonntag mit hereinbrechender Dämmerung abgebrochen. Sie wurde gestern fortgesetzt.

Auch am dritten Tag der umfangreiche Suche nach dem 10-jährigen Mirco aus Grefrath fanden die Ermittler bis in die Abendstunden zu keine neuen Ergebnissen. Die 45-köpfige Sonderkommission ermittelt fieberhaft weiter. Sie setzt große Hoffnungen auf Hinweise die zu weiterführenden Angaben zum verdächtigen dunklen Pkw führen.

Der Wagen war am Freitagabend in der Zeit zwischen 21:20 und 22:00 Uhr unabhängig voneinander von zwei verschiedenen Zeugen am Fundort des Fahrrades in Grefrath im Feld an der Mülhausener Straße am Feldrand parkend beobachtet worden.

Insgesamt gingen bei der Ermittlungskommission schon weit über 100 Hinweise ein.

Auch gestern suchten über 300 Polizeibeamte Wiesen, Felder und Waldgebiete rund um Grefrath ab. Bis jetzt ohne durchschlagenden Erfolg. Die Suche war besonders in den Bereich Wachtendonk-Vorst ausgedehnt worden, da dort Spürhunde die Spur von Mirco verloren hatten.

Die Suche soll weiter ausgedehnt werden. Es ist geplant, mit rund 1000 Beamten einen weiter gezogenen Kreis zu durchsuchen. Die Maßnahmen werden dabei auch das südliche Kreisgebiet Kleve betreffen.

Miltenberg/Erlenbach: Frau mit Schusswaffe bedroht – 51-Jähriger in Gewahrsam

06.09.2010 - 19:12 JvdR No comments

Am Sonntagabend haben Beamte der Polizeiinspektion Obernburg einen 51-Jährigen in Gewahrsam genommen. Seine Freundin hatte die Ordnungshüter zur Hilfe gerufen, nachdem sie von dem Mann mit einer Schusswaffe bedroht worden war. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 51-Jährigen fielen den Einsatzkräften zudem noch zahlreiche illegale Waffen in die Hände.

Kurz nach 20.00 Uhr hatte die Frau die Polizei zu der Wohnung nach Erlenbach-Nord gerufen. In einem Zimmer eingeschlossen, harrte die Bedrohte bis zum Eintreffen der Beamten aus. Diese verschafften sich mit einem Nachschlüssel Zutritt zu den Räumlichkeiten und konnten so den Mann auf seinem Bett liegend überrumpeln und widerstandslos festnehmen. Die vermutliche Tatwaffe, ein geladener Gasrevolver, wurde im Nachttisch gefunden und sichergestellt.

In der Folge musste der 51-Jährige mit zur Dienststelle. Dort stellte sich heraus, dass er mit einem Wert von 2,2 Promille zudem deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Er verbrachte schließlich die Nacht in einer Haftzelle.

Bei der näheren Inspizierung der Wohnung fielen den Beamten noch sieben Bajonette und Jagdmesser, mehrere echt aussehende Gas- und Soft-Air-Pistolen, ein Vorderladergewehr, ein Unterhebelrepetiergewehr und zwei Maschinenpistolen UZI und AK 47 in die Hände. Die Maschinenwaffen waren ursprünglich scharfe Militärwaffen.

Sie sind jedoch, allerdings wohl nicht den Richtlinien entsprechend, von ihrem Besitzer “unbrauchbar” gemacht worden. Jetzt überprüft ein Gutachter inwieweit gegen den 51-Jährigen neben Bedrohung auch wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt werden muss. In jedem Fall wird der 51-Jährige seine “Sammlung” jedoch nicht mehr zu Gesicht bekommen.

[Update 06.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – Umfangreiche Fahndung im Gange

06.09.2010 - 18:14 JvdR No comments

Nach wie vor läuft die intensive Fahndung nach dem Tatverdächtigen Franz Müller mit Schwerpunkt im weiteren Tatortumfeld. Für die Soko Hochgern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Gesuchte noch in diesem Bereich aufhält.

Am Freitag, 03.09.10, ging gegen 17 Uhr ein sehr konkreter Hinweis aus der Bevölkerung ein, dass der Gesuchte kurz zuvor am Mangfalldamm im Bereich Oberwöhr gesehen worden sei. Daraufhin wurden dort für Fahndungsmaßnahmen insgesamt etwa 200 Einsatzkräfte zusammengezogen.

Alle einigermaßen gut einsehbare Flächen, Wiesen und Felder wurden mit Luftunterstützung durch einen Polizeihubschrauber sofort abgesucht.

Bis zur Absuche des relevanten Waldstückes brach die Nacht an. Der umstellte Bereich wurde schließlich von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos und insgesamt 13 Polizeidiensthunden durchkämmt. Um zur Unterstützung wenigstens einen Teil des Geländes etwas beleuchten zu können, wurden von Bereitschaftspolizei, Feuerwehr und THW Beleuchtungsmasten betrieben.

Erst weit nach Mitternacht wurde die Suche abgeschlossen. Die um 17 Uhr gesehene verdächtige Person konnte jedoch nicht gefunden werden.

Bei der Soko Hochgern gingen zwischenzeitlich über 100 Hinweise verschiedenster Art ein. Viele Bürger teilen auch Örtlichkeiten mit, an denen man sich grundsätzlich gut verstecken könnte, angefangen von leerstehenden Gebäuden bis hin zu schwer zugänglichen Orten in der Natur. Im Rahmen der Fahndung wurde z.B. ein kleines “Waldlager” gefunden.

Die Spurensicherung der Kripo stellte jedoch fest, dass dieses schon längere Zeit “unbewohnt” ist. Es dürfte sich um einen verlassenen Obdachlosenunterschlupf handeln.

Im Laufe des Samstags, 04.09.10, wurden die Fahndungsplakate erneuert und ausgetauscht. Von Fachleuten des Landeskriminalamtes waren dafür Bilder mit dem möglichen zwischenzeitlichen Aussehen des Tatverdächtigen angefertigt worden. Auch wurden 3.000 Flugblätter an die Bevölkerung verteilt.

Zur Gewässerabsuche nach möglichen tatrelevanten Gegenständen, wurde die Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Die Spezialisten suchten Mangfall und Kanal nach Gegenständen ab, die der Täter auf der Flucht “versenkt” haben könnte. Jedoch vorerst ohne Erfolg.

Eine große Anzahl von Einsatzkräften von Soko, Bereitschaftspolizei und anderer Polizeidienststellen ist weiter im Stadtbereich Rosenheim im Einsatz, um sofort auf neue Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten reagieren zu können. Parallel zum aktuellen Fahndungsgeschehen laufen auch die umfangreichen Ermittlungen der Soko mit großer Vehemenz weiter.

Seit Tatbegehung durchgehend bis zu 20-Stundentage sind dabei keine Ausnahme. Auch die Beamten am Einsatz beteiligter anderer Dienststellen und angeforderte Bereitschaftspolizeieinheiten sind unermüdlich im Einsatz und arbeiten hochmotiviert die auflaufenden Arbeitsaufträge ab.

[Update 06.09.2010] Giessen/Wettenberg-Wißmar: Tötungsdelikt mit Messer – Radfahrerin meldete sich

06.09.2010 - 17:27 Moderator No comments

Nach einem Presseaufruf Ende vergangener Woche meldete sich am Samstag, 04.09.2010, eine 58-jährige Wißmarerin, die den flüchtigen Tatverdächtigen gesehen hatte. Die Radfahrerin wurde von der Kripo vernommen. Bis dahin war auch unklar, ob es sich um zwei verschiedene Radfahrerinnen gehandelt hatte oder, wie nun bestätigt, um eine.

Damit schließt sich ein weiteres Glied der Kette der Beobachtungen nach der Tat bis zur Festnahme des Tatverdächtigen. Wie berichtet, wurde am Dienstag, 24.08.2010, ein 62-Jähriger aus Wettenberg bei einer Messerattacke getötet. Ein Tatverdächtiger konnte wenige Minuten nach der Tat noch in der Nähe von der Polizei festgenommen werden, nicht zuletzt durch Hinweise von Personen.

Ein Handwerker hatte den Tatverdächtigen flüchten sehen, die Polizei verständigt und ihn zu Fuß verfolgt. Dabei war er auch unterwegs einer Radfahrerin begegnet und hatte sie gefragt, ob sie einen von ihm beschriebenen Mann gesehen habe. Die Radfahrerin hatte ihm daraufhin erklärt, dass sie einen solchen in Richtung Edeka habe laufen sehen.

Dann war sie ebenfalls mit dem Fahrrad in Richtung Edeka gefahren, hatte dort den Mann aber wohl nicht mehr angetroffen. Zu dieser Zeit waren bereits Polizeifahrzeuge in dem Bereich. Eine Streifenwagenbesatzung wurde im Bereich Edeka von einer Frau mit Fahrrad angesprochen, die fragte, ob sie eine schwarze Person suchen würde und gab den Beamten die Fluchtrichtung an.

Kurze Zeit später konnte der Flüchtige festgenommen werden.

Diepholz/Stuhr/Heiligenrode: Mann bei Ehestreit mit Messer verletzt

06.09.2010 - 15:48 JvdR No comments

Am Sonntagabend gegen 18:00 Uhr kam es in Stuhr im Ortsteil Heiligenrode zu einer Auseinandersetzung zwischen Eheleuten, infolgedessen der 29-jährige Ehemann durch einen Messerstich verletzt wurde.

Nach Angaben der 23-jährigen Frau kam es zu einem Streit, bei dem ihr Mann auf sie eingeschlagen habe. Die Frau wusste sich nicht anders zu helfen und stach in Notwehrabsicht mit einem Küchenmesser auf ihren Mann ein. Hierbei zog sich der Mann schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Bremen geflogen werden.

Die Frau wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Verden wurde sie am heutigen Nachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Berlin/Schöneberg: Geschlagen, mit Messer zugestochen und beraubt

06.09.2010 - 14:22 Moderator No comments

Der Besuch einer Bar in Schöneberg endete vergangene Nacht für einen Berlinbesucher in Schöneberg mit schmerzhaften Schlag- und Stichverletzungen. Ein 41-jähriger Tourist aus Dänemark hatte gegen 1 Uhr 20 zwischen Kleist- und Courbièrestraße zwei Personen hinter sich bemerkt, die ihn plötzlich angriffen.

Die beiden Angreifer schlugen dem Mann auf den Hinterkopf und stachen zweimal mit einer Stichwaffe in Richtung seines Oberkörpers. Der 41-Jährige erlitt oberflächliche Schnittverletzungen und trug ein Hämatom am Hinterkopf davon.

Die Unbekannten erbeuteten die Bauchtasche des Überfallenen mit dessen Bargeld und persönlichen Dokumenten.

Alarmierte Polizeibeamte des Abschnitts 41 fanden den verletzten Mann im Eingangsbereich eines bereits geschlossenen Lokals in der Courbièrestraße, von wo angeforderte Rettungskräfte ihn zur ambulanten Behandlung in eine Klinik brachten.

Die Ermittlungen wegen schweren gemeinschaftlichen Raubes hat ein Fachkommissariat der Direktion 4 übernommen.

Frankfurt/Sossenheim: Räuber überfielen Tankstelle

06.09.2010 - 12:38 JvdR No comments

Zwei maskierte Räuber überfielen am gestrigen Sonntag, um 05.25 Uhr, eine Tankstelle in der Westerbachstraße in Frankfurt-Sossenheim. Die beiden mit dunklen Paintball Gesichtschutzmasken maskierten Räuber bedrohten den 23-jährigen Angestellten der Tankstelle mit Pistolen und forderten die Herausgabe der Einnahmen.

Während einer der Täter in die geöffnete Kasse griff und das Bargeld herausnahm, bediente sich der zweite Täter an der Zigarettenauslage. Das Raubgut in Höhe von 1.400 EUR sowie in unbekannter Anzahl Zigaretten verstauten die Täter in kleinen dunklen Reisetaschen. Sie flohen in unbekannte Richtung. Die sofortigen Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zu Tätern.

Beide Täter sollen etwa 20 Jahre alt, 185 cm groß und von schlanker Gestalt gewesen sein. Einer der Täter war dunkelblond mit Bürstenschnitt und mit auffälligen Handschuhen mit farbigen Protektoren bekleidet.

Sein Mittäter hatte eine dunkelbraune Kurzhaarfrisur und war mit einem schwarzen Lederblouson und hellen Turnschuhen bekleidet.

Zeugen des Vorfalls oder Personen, die zur Tat oder den Tätern Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Das 17. Polizeirevier ist unter Telefon 069-75511700 oder der Kriminaldauerdienst unter Telefon 069-75553111 zu erreichen.