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Posts Tagged ‘Unfall’

Kraichtal/Karlsruhe: Ermittlungen nach Tod einer 20 Jahre alten Frau – Obduktion ergab keine Hinweise auf Fremdverschulden

30.03.2015 - 09:44 No comments

Nach dem Tod einer 20 Jahre alten Frau, die als Zeugin vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtages ausgesagt hatte, ermitteln die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wie auch Beamte der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Am Samstagabend war sie gegen 18.25 Uhr in ihrer Wohnung in Kraichtal im nördlichen Landkreis Karlsruhe von ihrem Lebensgefährten krampfend aufgefunden worden. Der alarmierte Notarzt leitete noch vor Ort sofortige Reanimierungsmaßnahmen ein, die während des Transportes und anschließend auch in einer Heilbronner Klinik fortgesetzt wurden.

Letztlich konnte das Leben der jungen Frau aber nicht gerettet werden. Da die Todesursache unklar ist, wurde durch das Amtsgericht Heilbronn eine Obduktion angeordnet.

Diese wird noch am Sonntagabend am Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg durchgeführt.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der am Sonntagabend am Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg durchgeführten Obduktion ist die 20 Jahre alte Frau aus Kraichtal an den Folgen einer Lungenembolie verstorben.

Den Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zufolge hatte die junge Frau am Dienstag, dem 24. März, in den Nachmittagsstunden auf dem Vereinsgelände eines Motocross-Sportvereins in Odenheim beim Training mit einer 250-ccm-Maschine einen leichten Unfall.

Offenbar nach einem Fahrfehler war sie bei geringer Geschwindigkeit mit dem Geländemotorrad ihres Lebensgefährten zu Fall gekommen und hatte sich eine Prellung im Knie zugezogen. Eine polizeiliche Aufnahme des Geschehens erfolgte nicht.

Am Dienstagabend suchte die 20-Jährige ein Krankenhaus auf und ließ sich hier ambulant versorgen. Zwei Tage später stellte sie sich ihrem Hausarzt vor.

Beide Male wurde durch die Ärzte Thrombosevorsorge betrieben. Dennoch dürfte sich aus dem unfallbedingten Hämatom im Knie ein Thrombus gelöst und letztlich die Embolie verursacht haben.

Anzeichen für eine wie auch immer geartete Fremdeinwirkung haben sich bei der Obduktion nicht ergeben.

Kassel/Hauptpost: Zeugenaufruf beim hr-Fernsehen – Im dritten Programm wird heute und Sonntag über den rätselhaften Tod des Waldemar Danilkin aus 1998 berichtet

13.03.2015 - 14:44 No comments

Heute Abend und am kommenden Sonntag strahlt der Hessische Rundfunk in seinen Fernsehsendungen Maintower und Kriminalreport Hessen unter anderem jeweils einen Beitrag zum rätselhaften Tod des Waldemar Danilkin aus, der im Jahr 1998 unter bislang unbekannten Umständen in Kassel ums Leben kam.

Die für Tötungsdelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Falls, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen.

Der hr zeigt den Fall heute Abend in der Sendung Maintower ab 18 Uhr und am Sonntagabend beim Kriminalreport Hessen ab 19 Uhr.

Der damals 20 Jahre alte Waldemar Danilkin war am 11. Januar 1998 leblos im Innenhof der Hauptpost an der Unteren Königsstraße in Kassel entdeckt worden. Dabei war unklar, ob ein Suizid, ein Unfall oder ein Verbrechen vorlag.

Die Beamten des K 11 der Kasseler Kripo haben den Fall bei einer routinemäßigen Überprüfung wieder aufleben lassen, da sich neue Ermittlungsansätze ergeben haben.

In Folge der verbesserten Technik, konnten DNA-Spuren von Zigarettenstummeln, die damals am Tatort lagen und sichergestellt wurden, separiert werden. Die DNA, die 1998 in der Kriminalermittlung noch keine Rolle spielte, stammt von zwei Frauen, von denen eine bereits vernommen wurde.

Sie konnte der Polizei keine neuen Hinweise geben. Möglicherweise hat die zweite Zeugin, deren Identität der Polizei nicht bekannt ist, verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die den Fall aufhellen.

Die Ermittler hoffen auch auf Zeugen, die zum Privatleben von Waldemar Danilkin etwas sagen können. Der in Russland geborene Spätaussiedler war damals für etwa ein halbes Jahr in Kassel und besuchte eine Sprachenschule.

Was der damals 20-Jährige in seiner Freizeit machte ist bis heute nur sehr vage bekannt.

Mit den Ausstrahlungen des Filmbeitrags erhoffen sich die Ermittler des K 11, Hinweise auf die Umstände des Todes und Lebens des Waldemar Danilkin zu erhalten. Hinweise werden unter 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel erbeten.

Categories: Deutschland, Hessen

Kaprun/Salzburg: PKW-Fahrer gibt bei Unfall an seine Frau getötet zu haben

18.02.2015 - 10:19 No comments

Am 18. Februar 2015 um 05.54 Uhr wurde ein Verkehrsunfall in Kaprun gemeldet. Ein Pkw war gegen das Tunnelportal des Schaufelbergtunnels geprallt.

Der beim Unfall verletzte Fahrzeuglenker gab an, daß er seine Frau getötet hat.

Eine Streife der Polizei fuhr die Wohnadresse des Unfalllenkers an.

Dort wurde die Frau des Pkw-Lenkers tot aufgefunden.

Das Landeskriminalamt Salzburg und das örtliche Bezirkspolizeikommando ermittelt.

Categories: Österreich, Salzburg

Titisee-Neustadt/Freiburg: Dringender Verdacht des Totschlags zum Nachteil eines dreijährigen Jungen – Tatverdächtiger festgenommen

17.01.2015 - 17:21 No comments

Am Freitag, 16.01.2015, erschien um kurz nach 16 Uhr ein 32 Jahre alter Mann aus einer Hochschwarzwald-Gemeinde mit einem leblosen dreijährigen Jungen bei einem Arzt im Raum Titisee-Neustadt und teilte mit, der Junge sei eine Treppe heruntergefallen.

Der Arzt leitete Reanimationsmaßnahmen ein und wurde hierbei von einem hinzugezogenen Notarzt (Helikoptereinsatz) unterstützt. Diese blieben jedoch erfolglos.

Um kurz nach 17 Uhr wurde der Tod des Kindes festgestellt.

In der Folge ergaben sich aufgrund der Gesamtspurenlage und weiterer Ermittlungen der Kriminalpolizei erste Anhaltspunkte dafür, daß es sich nicht um einen Unfall, sondern um ein Tötungsdelikt handeln könnte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Freiburg wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine am 17.01.2015 durchgeführte Obduktion bestätigte den Verdacht des Tötungsdeliktes.

Das Kind kam demnach infolge vorangegangener massiver Gewalteinwirkung zu Tode.

Die Staatsanwaltschaft hat bei dem Amtsgericht Freiburg den Erlass eines Haftbefehls gegen den 32-jährigen wegen dringenden Verdachts des Totschlags beantragt.

Der mutmaßliche Täter hat im Rahmen der Vorführung beim Haftrichter ein Teilgeständnis abgelegt. Der Haftbefehl wurde antragsgemäß erlassen und in Vollzug gesetzt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Lebensgefährten der Mutter des verstorbenen Kindes.

Die Mutter war zum Zeitpunkt des Geschehens nicht zuhause. Das Tatmotiv ist aktuell noch nicht bekannt.

Dortmund/Aplerbeck: 42-jähriger Mann schildert Krankenhauspersonal die Tötung eines Mannes – Mordkommission ermittelt

03.06.2014 - 20:41 No comments

Ein 42-jähriger polnischer Staatsbürger erschien am 02. Juni 2014 in einer Klinik in Dortmund-Aplerbeck. Dort schilderte er dem Personal, daß er im Verlauf der letzten Nacht im Streit einen Bekannten getötet habe.

Als Tatörtlichkeit nannte der Mann einen Garagenkomplex in der Nähe des Dortmunder Hafens.

Durch die Polizei konnte dort der Leichnam eines 47-jährigen Mannes, ebenfalls aus Polen, festgestellt werden.

Der Tote wies schwere Kopfverletzungen auf. Eine Obduktion ergab, daß diese Art der Verletzungen nicht vom einem Unfall sondern durch Gewalteinwirkung hervorgerufen wurden.

Der 42-jährige Tatverdächtige wurde durch die Polizei noch am Montag vorläufig festgenommen und am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ einen Haftbefehl wegen einer Körperverletzung mit Todesfolge.

Derzeit bestreitet der Tatverdächtige gegenüber den Ermittlungsbeamten jegliche Tatbeteiligung.

Berlin/Altglienicke: Tötungsdelikt an 47-jährigem LKW-Fahrer aus dem letzten Jahr kurz vor der Afklärung

02.06.2014 - 14:44 No comments

In den frühen Morgenstunden des 26. Juli 2013 fanden eine Frau und ein Mann einen schwer verletzten Lkw-Fahrer in Altglienicke auf der Fahrbahn.

Der damals 47-Jährige war kurz vor 6 Uhr dabei, seinen Lastwagen in der Straße Am Falkenberg fahrbereit zu machen und wurde von einem damals unbekannten Fahrzeug erfasst.

Der Autofahrer flüchtete und ließ den schwerverletzen Mann auf der Fahrbahn liegen.

Das Unfallopfer kam mit sehr schweren, lebensgefährlichen Verletzungen an der Halswirbelsäule und den Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die ärztlichen Behandlungen dauern bis zum heutigen Tage an. Zudem ist von bleibenden Schäden und Berufsunfähigkeit infolge des Tatgeschehens auszugehen.

Da es sich bei dem Unglücksort um eine zur Unfallzeit wenig befahrene Straße handelt und das Verkehrsopfer lebensgefährlich verletzt seinem Schicksal überlassen wurde, übernahm eine Mordkommission die weitere Bearbeitung.

Durch die Kriminaltechnik konnte das Fahrzeugmodell des unfallverursachenden Pkw bestimmt werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Mordkommission geriet schließlich ein entsprechendes Fahrzeug in den Fokus der Ermittlungen, das zwei Tage nach der Tat in Sachsen als gestohlen gemeldet worden war.

Dieser Mercedes wurde wenig später in Polen mit Unfallspuren sichergestellt und steht im Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen als unfallverursachendes Fahrzeug zweifelsfrei fest.

Der zunächst angezeigte Diebstahl des Mercedes stellte sich als ein Versuch des Vertuschens der Unfallbeteiligung heraus.

Gegen die 32-jährige Berliner Halterin des Pkw besteht nunmehr der Tatverdacht wegen versuchten Mordes.

Gegen ihren 41-jährigen Verlobten, der das Unfallauto nach der Tat nach Polen brachte, wurden wegen Betruges zum Nachteil einer Versicherung und Vortäuschen einer Straftat Strafermittlungsverfahren eingeleitet.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 16.05.2014] Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Zeugenaufruf

16.05.2014 - 14:55 No comments

Ein 23-jähriger somalischer Asylbewerber ist am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Vöhl-Dorfitter durch mehrere Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden.

Es besteht dringender Tatverdacht gegen einen 44 Jahre alten Somalier, der ebenfalls in der Unterkunft ein Einzelzimmer bewohnt. Tatort war ein Gemeinschaftsraum.

Der Gesundheitszustand des Geschädigten hat sich stabilisiert. Er konnte zwischenzeitlich befragt werden.

Die Gründe für den eskalierenden Streit dürften im Alkoholkonsum zu suchen sein. Beide Beteiligte waren zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert.

Bei den beiden Männern, nach denen seit gestern gesucht wird, handelt es sich ebenfalls um nordafrikanische Asylbewerber.

Sie hielten sich zum Zeitpunkt der Tat am Tatort auf, waren aber nach Angaben des Geschädigten nicht an der Tat beteiligt.

Die Polizei ist dennoch nach wie vor auf der Suche nach den beiden Männern, da es sich bei ihnen um wichtige Zeugen handelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel erließ der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht in Korbach einen Untersuchungshaftbefehl wegen “Versuchten Totschlags” gegen den 44-jährigen Tatverdächtigen.

Er wurde in die JVA nach Kassel verbracht.

Categories: Deutschland, Hessen

[Update 15.05.2014] Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Zeugenaufruf

15.05.2014 - 13:51 No comments

Die Messerattacke ereignete sich heute Morgen gegen 8.20 Uhr. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 23-jährigen Asylbewerber aus Somalia.

Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden.

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich ebenfalls um einen somalischen Asylbewerber. Er ist 44 Jahre alt. Zwei Männer sind nach wie vor flüchtig.

Ihre Identität steht noch nicht fest. Ob sie an der Tatausführung beteiligt waren, muss noch ermittelt werden.

Der Polizeihubschrauber hat seine Suchmaßnahmen zwischenzeitig beendet und ist zurück nach Koblenz geflogen. Die Fahndungsmaßnahmen dauern noch an.

Die Hintergründe der Tat liegen nach wie vor im Dunkeln. Die Vernehmungen gestalten sich schwierig, es müssen Dolmetscher hinzugezogen werden.

Die Korbacher Kriminalpolizei ist auf der Suche nach Zeugen und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05631-971-0 – oder bei jeder anderen Dienststelle.

Categories: Deutschland, Hessen

Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Tatverdächtiger wurde festgenommen

15.05.2014 - 10:36 No comments

In einer Asylantenunterkunft in Vöhl-Dorfitter in der Korbacher Straße wurde heute Morgen ein junger Mann aus Somalia durch mehrere Messerstiche verletzt.

Er wurde in ein Krankenhaus verlegt. Über seinen Gesundheitszustand liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln.

Ein mutmaßlicher Täter konnte von den Einsatzkräften noch am Tatort festgenommen werden. Zwei weitere Asylbewerber sind flüchtig.

Ob sie an der Tat beteiligt waren, steht allerdings noch nicht fest. Die Fahndungsmaßnahmen sind im vollen Gange.

Ein Polizeihubschrauber ist soeben in Dorfitter gelandet und beteiligt sich an den Fahndungsmaßnahmen.

  • Einer der flüchtigen Personen ist 160 – 165 cm groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert.
  • Der zweite Mann ist etwa 170 cm groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare.

Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.

Categories: Deutschland, Hessen

Schwäbisch Gmünd/In der Krähe: Harmlose Auseinandersetzung endete mit einer verletzten Polizeibeamtin – Richter ordnet Untersuchungshaft an

12.05.2014 - 17:32 No comments

Eine zunächst harmlose Auseinandersetzung zwischen zwei Studenten und einer Gruppe einer mobilen Minderheit endete am Sonntagnachmittag im Gmünder Industriegebiet Krähe mit einer verletzten Polizistin, die im Krankenhaus behandelt werden musste.

Zwei Studenten einer Gmünder Hochschule wollten am Sonntagnachmittag auf einer Wiese “In der Krähe” ein Fest vorbereiten, das von der Stadt Schwäbisch Gmünd genehmigt war.

Als die Männer heute Nachmittag ankamen, stellten sie fest, daß circa 15 Wohnwagen einer mobilen Personengruppe auf einem gemähten Platz standen, auf dem Morgen ein Festzelt aufgebaut werden sollte.

Außerdem so die Feststellung der Studenten, hatten die circa 40 – 50 Personen starke Gruppe vorbereitetes Holz genommen, damit ein Feuer gemacht und außerdem einen Grill und weitere Kleingegenstände, die ebenfalls den Studenten gehörten, in ihre Obhut gebracht.

Kurz nach 15.30 Uhr wurde die Polizei verständigt. Eine Streife der Gmünder Polizei rückte an und wollte mit den Menschen reden. Ein 45-Jähriger, der angab unzureichend deutsch zu sprechen, ignorierte das Gespräch mit den Beamten. Er brachte jedoch zum Ausdruck, den Platz nicht zu verlassen.

Die Streife bemerkte, daß es Probleme geben könnte und holte eine weitere Streife zur Verstärkung. Außerdem wurde der Leiter des Ordnungsamtes Schwäbisch Gmünd vor Ort gebeten.

Nach längeren Diskussionen erklärte sich die Gruppe schließlich doch bereit, den Platz zu verlassen und auf einem zugewiesenen Areal, am Beginn des Rotenbachtals ihre Wagenburg aufzustellen.

Während der Abfahrt befanden sich drei Beamte der Gmünder Polizei auf der Platzmitte und notierten sich die Kennzeichen der abfahrenden Fahrzeuge. Plötzlich fuhr der 45-Jährige mit seinem Gespann auf die Gruppe zu.

Zwei Beamte konnten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Eine 28 Jahre alte Beamtin wurde von dem Wohnwagenanhänger erfasst. Sie zog sich eine Verletzung am Arm zu und musste zur Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.

Der 45 Jahre alte Mann hielt dann an und wurde von den anwesenden anderen Beamten festgenommen. Daraufhin bildete sich um die Beamten eine Traube aller circa 40 – 50 anwesenden Gruppenmitgliedern. Hauptsächlich zwei junge Frauen beleidigten die Beamten massiv.

Zu körperlichen Übergriffen kam es nicht. Nur durch die Unterstützung weiterer Polizeistreifen gelang es schließlich, daß sich die Lage deutlich beruhigte. Insgesamt waren vom PP Aalen sieben Streifen und eine Streife des KDD im Einsatz.

Der 45 Jahre alte Tatverdächtige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Gegen den Tatverdächtigen wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

[Update 05.05.2014] Bad Wünnenberg/Paderborn: Frau und Sohn bei Alleinunfall verletzt – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

05.05.2014 - 16:18 No comments

Nach dem Verkehrsunfall auf der A44 bei Bad Wünnenberg am Sonntagmorgen hat sich der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft gegen die 49-jährige Mutter des Opfers beantragt. Die Ursache des schweren Verkehrsunfall ist bislang ungeklärt.

Gegen 06.55 Uhr war die 49-jährige Corsafahrerin mit hoher Geschwindigkeit an der Ausfahrt zum Rastplatz Sintfeld frontal gegen den Aufprallschutz der Leitplanken gefahren.

Das Fahrzeug war weitergeschleudert und mit Totalschaden auf der Fahrbahn liegen geblieben.

Zeugen schilderten, dass die Fahrerin mit einem Messer in der Hand vom Unfallort flüchtete. Im Unfallauto blieb der neunjährige Sohn der Fahrerin zurück.

Er wies Schnittverletzungen am Hals auf, die nicht auf den Unfall zurückzuführen waren.

Rettungskräfte entdeckten die Frau etwas später in einem Versteck am Feldrand nahe der Unfallstelle. Die mutmaßliche Tatwaffe konnte dort aufgefunden und sichergestellt werden.

Laut den bisher geführten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, daß die Frau ihren Sohn mit dem Messer am Hals schwer verletzt hat.

Die zur Zeit arbeitslose Tatverdächtige lebte getrennt von ihrem Mann mit dem neunjährigen Sohn in Detmold. Sie hat einen Rechtsanwalt beauftragt und machte bei der Vernehmung keine Angaben zum Tatvorwurf.

Am Nachmittag ist sie dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt worden. Es wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.

Der verletzte Junge ist am Montag von Rechtsmedizinern zur Erstellung eines Gutachtens untersucht worden und wird weiter im Krankenhaus versorgt.

Die Polizei hat das Jugendamt eingeschaltet, um über eine weitere Unterbringung des Kindes zu entscheiden.

Bad Wünnenberg/Paderborn: Frau und Sohn bei Alleinunfall verletzt – Mordkommission ermittelt

04.05.2014 - 13:39 No comments

Nach einem Verkehrsunfall auf der A 44 bei Bad Wünnenberg hat sich am Sonntag der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts ergeben. Eine Mordkommission untersucht den Fall.

Gegen 06:55 Uhr meldeten Zeugen einen schweren Verkehrsunfall auf der A44 in Fahrtrichtung Kassel in Höhe des Rastplatz Sintfeld.

Ein Opel Corsa war frontal gegen den Aufprallschutz der geteilten Leitplanken zwischen Rastplatz und Autobahn geprallt und mit Totalschaden auf der Fahrbahn liegengeblieben.

Die mutmaßliche Fahrerin des Fahrzeugs flüchtete über die Mittelleitplanke und lief über die Richtungsfahrbahn Dortmund. Sie verschwand zunächst in den angrenzenden Feldern.

Im Auto befand sich ein verletzter Junge, der vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Unweit der Autobahn wurde wenig später die leicht verletzte 49-jährige Autohalterin entdeckt und ebenfalls mit einem Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Bei dem verletzten Jungen handelt es sich um den neunjährigen Sohn der im Kreis Lippe wohnenden Frau.

Die Gesamtumstände des Verkehrsunfalls sowie weitere Informationen haben den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts ergeben. Eine Mordkommission des Polizeipräsidium Bielefeld ist mit den Ermittlungen beauftragt worden und wird von Paderborner Kriminalbeamten unterstützt.

Die Paderborner Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle kurzfristig voll gesperrt werden.

Der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Kassel wurde später über den Rastplatz geleitet. Zur Spurensicherung und Fotodokumentation setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.

Das Unfallfahrzeug wurde beschlagnahmt. Nach der Behandlung im Krankenhaus nahmen Polizisten die 49-jährige Frau vorläufig fest und brachten sie ins Paderborner Polizeigewahrsam.

Der verletzte Junge wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern derzeit an.

Mit ersten gesicherten Erkenntnissen ist voraussichtlich nicht vor Montagnachmittag zu rechnen.