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Posts Tagged ‘Unfall’

Dortmund/Aplerbeck: 42-jähriger Mann schildert Krankenhauspersonal die Tötung eines Mannes – Mordkommission ermittelt

03.06.2014 - 20:41 No comments

Ein 42-jähriger polnischer Staatsbürger erschien am 02. Juni 2014 in einer Klinik in Dortmund-Aplerbeck. Dort schilderte er dem Personal, daß er im Verlauf der letzten Nacht im Streit einen Bekannten getötet habe.

Als Tatörtlichkeit nannte der Mann einen Garagenkomplex in der Nähe des Dortmunder Hafens.

Durch die Polizei konnte dort der Leichnam eines 47-jährigen Mannes, ebenfalls aus Polen, festgestellt werden.

Der Tote wies schwere Kopfverletzungen auf. Eine Obduktion ergab, daß diese Art der Verletzungen nicht vom einem Unfall sondern durch Gewalteinwirkung hervorgerufen wurden.

Der 42-jährige Tatverdächtige wurde durch die Polizei noch am Montag vorläufig festgenommen und am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ einen Haftbefehl wegen einer Körperverletzung mit Todesfolge.

Derzeit bestreitet der Tatverdächtige gegenüber den Ermittlungsbeamten jegliche Tatbeteiligung.

Berlin/Altglienicke: Tötungsdelikt an 47-jährigem LKW-Fahrer aus dem letzten Jahr kurz vor der Afklärung

02.06.2014 - 14:44 No comments

In den frühen Morgenstunden des 26. Juli 2013 fanden eine Frau und ein Mann einen schwer verletzten Lkw-Fahrer in Altglienicke auf der Fahrbahn.

Der damals 47-Jährige war kurz vor 6 Uhr dabei, seinen Lastwagen in der Straße Am Falkenberg fahrbereit zu machen und wurde von einem damals unbekannten Fahrzeug erfasst.

Der Autofahrer flüchtete und ließ den schwerverletzen Mann auf der Fahrbahn liegen.

Das Unfallopfer kam mit sehr schweren, lebensgefährlichen Verletzungen an der Halswirbelsäule und den Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die ärztlichen Behandlungen dauern bis zum heutigen Tage an. Zudem ist von bleibenden Schäden und Berufsunfähigkeit infolge des Tatgeschehens auszugehen.

Da es sich bei dem Unglücksort um eine zur Unfallzeit wenig befahrene Straße handelt und das Verkehrsopfer lebensgefährlich verletzt seinem Schicksal überlassen wurde, übernahm eine Mordkommission die weitere Bearbeitung.

Durch die Kriminaltechnik konnte das Fahrzeugmodell des unfallverursachenden Pkw bestimmt werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Mordkommission geriet schließlich ein entsprechendes Fahrzeug in den Fokus der Ermittlungen, das zwei Tage nach der Tat in Sachsen als gestohlen gemeldet worden war.

Dieser Mercedes wurde wenig später in Polen mit Unfallspuren sichergestellt und steht im Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen als unfallverursachendes Fahrzeug zweifelsfrei fest.

Der zunächst angezeigte Diebstahl des Mercedes stellte sich als ein Versuch des Vertuschens der Unfallbeteiligung heraus.

Gegen die 32-jährige Berliner Halterin des Pkw besteht nunmehr der Tatverdacht wegen versuchten Mordes.

Gegen ihren 41-jährigen Verlobten, der das Unfallauto nach der Tat nach Polen brachte, wurden wegen Betruges zum Nachteil einer Versicherung und Vortäuschen einer Straftat Strafermittlungsverfahren eingeleitet.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 16.05.2014] Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Zeugenaufruf

16.05.2014 - 14:55 No comments

Ein 23-jähriger somalischer Asylbewerber ist am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Vöhl-Dorfitter durch mehrere Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden.

Es besteht dringender Tatverdacht gegen einen 44 Jahre alten Somalier, der ebenfalls in der Unterkunft ein Einzelzimmer bewohnt. Tatort war ein Gemeinschaftsraum.

Der Gesundheitszustand des Geschädigten hat sich stabilisiert. Er konnte zwischenzeitlich befragt werden.

Die Gründe für den eskalierenden Streit dürften im Alkoholkonsum zu suchen sein. Beide Beteiligte waren zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert.

Bei den beiden Männern, nach denen seit gestern gesucht wird, handelt es sich ebenfalls um nordafrikanische Asylbewerber.

Sie hielten sich zum Zeitpunkt der Tat am Tatort auf, waren aber nach Angaben des Geschädigten nicht an der Tat beteiligt.

Die Polizei ist dennoch nach wie vor auf der Suche nach den beiden Männern, da es sich bei ihnen um wichtige Zeugen handelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel erließ der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht in Korbach einen Untersuchungshaftbefehl wegen “Versuchten Totschlags” gegen den 44-jährigen Tatverdächtigen.

Er wurde in die JVA nach Kassel verbracht.

Categories: Deutschland, Hessen

[Update 15.05.2014] Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Zeugenaufruf

15.05.2014 - 13:51 No comments

Die Messerattacke ereignete sich heute Morgen gegen 8.20 Uhr. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen 23-jährigen Asylbewerber aus Somalia.

Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden.

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich ebenfalls um einen somalischen Asylbewerber. Er ist 44 Jahre alt. Zwei Männer sind nach wie vor flüchtig.

Ihre Identität steht noch nicht fest. Ob sie an der Tatausführung beteiligt waren, muss noch ermittelt werden.

Der Polizeihubschrauber hat seine Suchmaßnahmen zwischenzeitig beendet und ist zurück nach Koblenz geflogen. Die Fahndungsmaßnahmen dauern noch an.

Die Hintergründe der Tat liegen nach wie vor im Dunkeln. Die Vernehmungen gestalten sich schwierig, es müssen Dolmetscher hinzugezogen werden.

Die Korbacher Kriminalpolizei ist auf der Suche nach Zeugen und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05631-971-0 – oder bei jeder anderen Dienststelle.

Categories: Deutschland, Hessen

Vöhl-Dorfitter/Korbach: Asylbewerber durch Messerstiche schwer verletzt – Tatverdächtiger wurde festgenommen

15.05.2014 - 10:36 No comments

In einer Asylantenunterkunft in Vöhl-Dorfitter in der Korbacher Straße wurde heute Morgen ein junger Mann aus Somalia durch mehrere Messerstiche verletzt.

Er wurde in ein Krankenhaus verlegt. Über seinen Gesundheitszustand liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln.

Ein mutmaßlicher Täter konnte von den Einsatzkräften noch am Tatort festgenommen werden. Zwei weitere Asylbewerber sind flüchtig.

Ob sie an der Tat beteiligt waren, steht allerdings noch nicht fest. Die Fahndungsmaßnahmen sind im vollen Gange.

Ein Polizeihubschrauber ist soeben in Dorfitter gelandet und beteiligt sich an den Fahndungsmaßnahmen.

  • Einer der flüchtigen Personen ist 160 – 165 cm groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert.
  • Der zweite Mann ist etwa 170 cm groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare.

Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.

Categories: Deutschland, Hessen

Schwäbisch Gmünd/In der Krähe: Harmlose Auseinandersetzung endete mit einer verletzten Polizeibeamtin – Richter ordnet Untersuchungshaft an

12.05.2014 - 17:32 No comments

Eine zunächst harmlose Auseinandersetzung zwischen zwei Studenten und einer Gruppe einer mobilen Minderheit endete am Sonntagnachmittag im Gmünder Industriegebiet Krähe mit einer verletzten Polizistin, die im Krankenhaus behandelt werden musste.

Zwei Studenten einer Gmünder Hochschule wollten am Sonntagnachmittag auf einer Wiese “In der Krähe” ein Fest vorbereiten, das von der Stadt Schwäbisch Gmünd genehmigt war.

Als die Männer heute Nachmittag ankamen, stellten sie fest, daß circa 15 Wohnwagen einer mobilen Personengruppe auf einem gemähten Platz standen, auf dem Morgen ein Festzelt aufgebaut werden sollte.

Außerdem so die Feststellung der Studenten, hatten die circa 40 – 50 Personen starke Gruppe vorbereitetes Holz genommen, damit ein Feuer gemacht und außerdem einen Grill und weitere Kleingegenstände, die ebenfalls den Studenten gehörten, in ihre Obhut gebracht.

Kurz nach 15.30 Uhr wurde die Polizei verständigt. Eine Streife der Gmünder Polizei rückte an und wollte mit den Menschen reden. Ein 45-Jähriger, der angab unzureichend deutsch zu sprechen, ignorierte das Gespräch mit den Beamten. Er brachte jedoch zum Ausdruck, den Platz nicht zu verlassen.

Die Streife bemerkte, daß es Probleme geben könnte und holte eine weitere Streife zur Verstärkung. Außerdem wurde der Leiter des Ordnungsamtes Schwäbisch Gmünd vor Ort gebeten.

Nach längeren Diskussionen erklärte sich die Gruppe schließlich doch bereit, den Platz zu verlassen und auf einem zugewiesenen Areal, am Beginn des Rotenbachtals ihre Wagenburg aufzustellen.

Während der Abfahrt befanden sich drei Beamte der Gmünder Polizei auf der Platzmitte und notierten sich die Kennzeichen der abfahrenden Fahrzeuge. Plötzlich fuhr der 45-Jährige mit seinem Gespann auf die Gruppe zu.

Zwei Beamte konnten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Eine 28 Jahre alte Beamtin wurde von dem Wohnwagenanhänger erfasst. Sie zog sich eine Verletzung am Arm zu und musste zur Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.

Der 45 Jahre alte Mann hielt dann an und wurde von den anwesenden anderen Beamten festgenommen. Daraufhin bildete sich um die Beamten eine Traube aller circa 40 – 50 anwesenden Gruppenmitgliedern. Hauptsächlich zwei junge Frauen beleidigten die Beamten massiv.

Zu körperlichen Übergriffen kam es nicht. Nur durch die Unterstützung weiterer Polizeistreifen gelang es schließlich, daß sich die Lage deutlich beruhigte. Insgesamt waren vom PP Aalen sieben Streifen und eine Streife des KDD im Einsatz.

Der 45 Jahre alte Tatverdächtige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Gegen den Tatverdächtigen wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

[Update 05.05.2014] Bad Wünnenberg/Paderborn: Frau und Sohn bei Alleinunfall verletzt – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

05.05.2014 - 16:18 No comments

Nach dem Verkehrsunfall auf der A44 bei Bad Wünnenberg am Sonntagmorgen hat sich der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft gegen die 49-jährige Mutter des Opfers beantragt. Die Ursache des schweren Verkehrsunfall ist bislang ungeklärt.

Gegen 06.55 Uhr war die 49-jährige Corsafahrerin mit hoher Geschwindigkeit an der Ausfahrt zum Rastplatz Sintfeld frontal gegen den Aufprallschutz der Leitplanken gefahren.

Das Fahrzeug war weitergeschleudert und mit Totalschaden auf der Fahrbahn liegen geblieben.

Zeugen schilderten, dass die Fahrerin mit einem Messer in der Hand vom Unfallort flüchtete. Im Unfallauto blieb der neunjährige Sohn der Fahrerin zurück.

Er wies Schnittverletzungen am Hals auf, die nicht auf den Unfall zurückzuführen waren.

Rettungskräfte entdeckten die Frau etwas später in einem Versteck am Feldrand nahe der Unfallstelle. Die mutmaßliche Tatwaffe konnte dort aufgefunden und sichergestellt werden.

Laut den bisher geführten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, daß die Frau ihren Sohn mit dem Messer am Hals schwer verletzt hat.

Die zur Zeit arbeitslose Tatverdächtige lebte getrennt von ihrem Mann mit dem neunjährigen Sohn in Detmold. Sie hat einen Rechtsanwalt beauftragt und machte bei der Vernehmung keine Angaben zum Tatvorwurf.

Am Nachmittag ist sie dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt worden. Es wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.

Der verletzte Junge ist am Montag von Rechtsmedizinern zur Erstellung eines Gutachtens untersucht worden und wird weiter im Krankenhaus versorgt.

Die Polizei hat das Jugendamt eingeschaltet, um über eine weitere Unterbringung des Kindes zu entscheiden.

Bad Wünnenberg/Paderborn: Frau und Sohn bei Alleinunfall verletzt – Mordkommission ermittelt

04.05.2014 - 13:39 No comments

Nach einem Verkehrsunfall auf der A 44 bei Bad Wünnenberg hat sich am Sonntag der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts ergeben. Eine Mordkommission untersucht den Fall.

Gegen 06:55 Uhr meldeten Zeugen einen schweren Verkehrsunfall auf der A44 in Fahrtrichtung Kassel in Höhe des Rastplatz Sintfeld.

Ein Opel Corsa war frontal gegen den Aufprallschutz der geteilten Leitplanken zwischen Rastplatz und Autobahn geprallt und mit Totalschaden auf der Fahrbahn liegengeblieben.

Die mutmaßliche Fahrerin des Fahrzeugs flüchtete über die Mittelleitplanke und lief über die Richtungsfahrbahn Dortmund. Sie verschwand zunächst in den angrenzenden Feldern.

Im Auto befand sich ein verletzter Junge, der vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Unweit der Autobahn wurde wenig später die leicht verletzte 49-jährige Autohalterin entdeckt und ebenfalls mit einem Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Bei dem verletzten Jungen handelt es sich um den neunjährigen Sohn der im Kreis Lippe wohnenden Frau.

Die Gesamtumstände des Verkehrsunfalls sowie weitere Informationen haben den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts ergeben. Eine Mordkommission des Polizeipräsidium Bielefeld ist mit den Ermittlungen beauftragt worden und wird von Paderborner Kriminalbeamten unterstützt.

Die Paderborner Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle kurzfristig voll gesperrt werden.

Der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Kassel wurde später über den Rastplatz geleitet. Zur Spurensicherung und Fotodokumentation setzte die Polizei einen Hubschrauber ein.

Das Unfallfahrzeug wurde beschlagnahmt. Nach der Behandlung im Krankenhaus nahmen Polizisten die 49-jährige Frau vorläufig fest und brachten sie ins Paderborner Polizeigewahrsam.

Der verletzte Junge wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern derzeit an.

Mit ersten gesicherten Erkenntnissen ist voraussichtlich nicht vor Montagnachmittag zu rechnen.

Lünen/Alstedder Straße: Schwerer Verkehrsunfall – Ermittlungen wegen Verdacht eines Tötungsdelikts

18.03.2014 - 17:19 No comments

Nach einem Unfall im Gegenverkehr auf der Alstedder Straße in Lünen heute Mittag, 18.03.2014, um 12.51 Uhr, ermittelt die Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund.

Bei der Unfallaufnahme ergab sich zunächst Verdacht, daß ein 25-jähriger Pkw Fahrer in suizidaler Absicht in den Gegenverkehr gefahren sei. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, bis 15.44 Uhr, blieb die Alstedder Straße gesperrt.

Die Ermittlungen dauern an.

Wie die Staatsanwaltschaft Dortmund mitteilt, liegt für den Unfallverursacher jedoch kein Tatverdacht hinsichtlich eines versuchten Tötungsdeliktes vor.

Mosbach/Neckar-Odenwald-Kreis: Mit Messer verletzt, geflüchtet und Verkehrsunfall verursacht?

09.01.2014 - 14:10 No comments

Verschiedener Gewalttaten sowie eines Verkehrsdelikts ist ein 23-Jähriger, in Mosbach wohnhafter Mann verdächtig. Kurz vor 7 Uhr am Dienstagmorgen wurden Rettungsdienst und Polizei alarmiert, woraufhin die Einsatzkräfte an den Einsatzort fuhren.

Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen soll der 23-Jährige nach einem Familienstreit seine 48 Jahre alte Mutter derart heftig gestoßen haben, daß diese eine Kopfverletzung erlitt und seiner Schwester mit einem Küchenmesser eine Stichverletzung an der Hand zugefügt haben. Beide Frauen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Im Anschluss sei der 23-Jährige zu Fuß aus der elterlichen Wohnung in die Mosbacher Innenstadt geflüchtet. Dort, so der Vorwurf, habe er in der Nähe des Postamts von einem 40-jährigen Mann eine Zigarette erbeten und, nachdem er diese nicht erhielt, sein Gegenüber ins Gesicht geschlagen und dabei leicht verletzt.

Im Anschluss lief der junge Mann weiter in die Hauptstraße und soll in einen Renault Scenic eingestiegen sein, in dem der Schlüssel steckte. Die 51-jährige Besitzerin war gerade dabei, ihren Pkw zu entladen. Die Frau bemerkte das Vorhaben und wollte den ihr unbekannten Mann daran hindern ihr Fahrzeug zu starten.

Der Mann habe sie mit erhobener Faust sowie den Worten »bleib weg« bedroht und mit quietschenden Reifen in Richtung Neckarelz das Weite gesucht.

Gegen 10.20 Uhr verursachte der 23-Jährige, der zur Zeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, dann auf der BAB A 8 Stuttgart – München einen Verkehrsunfall.

In der Nähe von Olching verlor er mutmaßlich aufgrund alkoholischer Beeinflussung sowie überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den gestohlenen Renault, prallte gegen eine Betonleitwand und schleuderte im weiteren Verlauf mit voller Wucht in das Heck eines VW Golf.

Daran anschließend schlitterte das von ihm geführte Fahrzeug über mindestens zwei Fahrstreifen und prallte wiederum gegen die Leitplanken, wo der Pkw schließlich zum Stehen kam. Bei dem Unfall wurde der Mosbacher schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund der Gesamtumstände und den bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, daß der 23-Jährige den Zusammenstoß absichtlich herbeiführte.

Der 44-jährige Fahrer des VW erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Da der Fahrer des gestohlenen Renaults nach dem Unfall angab, es hätten sich noch weitere Personen im Fahrzeug befunden, wurde ein Polizeihubschrauber zur Suche nach den vermeintlichen Insassen angefordert.

Es stellte sich jedoch heraus, daß sich der Fahrer alleine im Pkw befunden hatte, weshalb die Suchmaßnahmen abgebrochen wurden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf rund 34.500 Euro geschätzt. Ein gegen den 23-Jährigen bestehender und gegen Meldeauflage außer Vollzug gesetzter Haftbefehl wurde wieder in Vollzug gesetzt.

Da der junge Mann bislang noch nicht transportfähig ist, wird er bis zu seiner Einlieferung in ein Justizvollzugskrankenhaus durch Beamte im Krankenhaus bewacht.

Kassel/Hersfelder Straße: Zwei 4 und 6 Jahre alte Kinder leblos in Wohnung aufgefunden – Ermittlungen deuten auf Unglücksfall hin

11.11.2013 - 10:26 No comments

Ein 4 Jahre altes Mädchen und ein 6 Jahre alter Junge sind am Sonntagmittag von ihrem Vater, bei dem sie über das Wochenende zu Besuch waren, leblos in der Badewanne seiner Wohnung in der Hersfelder Straße in Kassel aufgefunden worden. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche von Notarzt und Rettungsdienst waren erfolglos.

Beide Kinder verstarben noch am Einsatzort. Der Vater hatte nach seinen Angaben kurzzeitig die Wohnung verlassen, um etwas zu erledigen.

Bei seiner Rückkehr habe er die Kinder leblos in der Badewanne aufgefunden. Nach dem Ergebnis der Obduktion ist von einem Unglückfall auszugehen.

Eine von der Staatsanwaltschaft in Kassel angeordnete Obduktion ergab, daß die Kinder durch einen Stromschlag gestorben sind. Hinweise für eine äußere Gewalteinwirkung konnten nicht festgestellt werden.

Das Obduktionsergebnis entspricht der Auffindesituation. In der Badewanne befand sich ein Rasierapparat, der mit einer Steckdose verbunden war.

Aufgrund der beengten räumlichen Gegebenheiten in dem Badezimmer ist nach vorläufiger Bewertung davon auszugehen, daß der im Ladevorgang befindliche Rasierapparat von den Kindern in die Wanne gezogen wurde.

Der 47-jährige Vater hatte gegen 12 Uhr über Notruf die Rettungsleitstelle der Kasseler Feuerwehr alarmiert. Der Vater wird psychologisch betreut. Er befand sich zunächst im Gewahrsam der Polizei, die ihn zum Sachverhalt vernahm.

Seine Angaben entsprechen den oben dargestellten Erkenntnissen.

Aufgrund seines Zustandes wurde er mit seinem Einverständnis in eine stationäre psychologische Betreuung verbracht.

Die bisherigen Ermittlungen lassen keinen Schluss auf ein Verbrechen zu. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Hessen

Bad Mergentheim/Edelfingen: 27-jähriger Unfallverursacher in versuchtes Tötungsdelikt verwickelt – Zeugenaufruf

18.08.2013 - 03:36 No comments

Möglicherweise in Zusammenhang mit einem tragischen Verkehrsunfall in der Nacht zum Samstag, 6. Juli in Edelfingen, wobei zwei Personen schwer verletzt wurden, steht ein versuchtes Tötungsdelikt am Morgen des 6. August in Albstadt-Lautingen (Zollernalbkreis).

Verkehrsunfall in der Nacht zum Samstag, 6. Juli in Edelfingen

Verkehrsunfall in der Nacht zum Samstag, 6. Juli in Edelfingen

Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, in deren Verlauf der 27-Jährige, der auch den Verkehrsunfall in Edelfingen verursacht hatte, mit einer Heckenschere auf seinen Kontrahenten losging. Das Amtsgericht Hechingen hat noch am selben Tag Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung gegen den Mann erlassen.

Der Tatverdächtige war in der Nacht zum Samstag, 6. Juli, gegen 2.30 Uhr mit seinem blauen BMW 3er Touring auf der Bundesstraße 290 von Tauberbischofsheim in Richtung Bad Mergentheim gefahren.

Fahrzeug des Unfallverursachers

Fahrzeug des Unfallverursachers

Hier fiel er bereits Verkehrsteilnehmern durch seine rasante Fahrweise auf. In der Ortsmitte von Königshofen überholte er ebenfalls mit stark überhöhter Geschwindigkeit einen VW Polo.