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Posts Tagged ‘Totschlag’

Berlin/Lichtenberg: Tötungsdelikt in Lichtenberg – Mordkommission sucht Zeugen

07.09.2010 - 11:39 Moderator No comments

Mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes vom Opfer sucht die Polizei Zeugen zu einem Tötungsdelikt. In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 2009 (Valentinstag) kam es vor dem Lokal “Melancholie” im Weißenseer Weg 1 in Lichtenberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 23-jährigen russischstämmigen Ronald Heidlin und zwei als Armenier beschriebenen männlichen Personen.

Foto des Opfers Ronald Heidlin

Das Opfer erhielt zunächst einen Faustschlag gegen den Kopf, worauf es zu Boden ging. Am Boden folgte dann ein Fußtritt gegen den Kopf. Ronald Heidlin verstarb am 16. Februar 2009 an den Folgen der Verletzungen.

Einer der beiden Tatverdächtigen wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 – 26 Jahre alt
  • ca. 1 Meter 70 groß
  • schlanke, sportliche Figur
  • schwarze Haare, hinten kurz geschnitten und ausrasiert
  • oben ca. 10 cm langes lockiges Haar
  • lange Narbe im Gesicht- bzw. Augen-/Nasenbereich
  • lange Nase
  • dunkle Augen

Die Mordkommission fragt:

  • Wer hat die Tat beobachtet?
  • Wer kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen?
  • Wer kann Angaben zu Personen machen, auf die die o. g. Beschreibung zutrifft?

Fahndungsplakat (Berlin/Lichtenberg) – Tötungsdelikt in Lichtenberg

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Festnahme der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 911 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Wuppertal/Elberfeld: Tötungsdelikt in Wuppertal – 64-jähriger Mann erstochen

05.09.2010 - 13:05 Moderator No comments

In ihrer gemeinsamen Wohnung an der Friedrich-Ebert-Strsße in Wuppertal-Elberfeld kam es gestern Abend, 04.09.2010, gegen 18.45 Uhr, zu Streitigkeiten zwischen den beiden alkoholisierten 50 und 64 Jahre alten Bewohnern. Im Laufe der Auseinandersetzung stach der Jüngere dem 64-Jährige mit einem ca. 20 cm langen Küchenmesser in den Oberkörper. Anschließend informierte er über Notruf die Feuerwehr und bat um Entsendung eines Rettungswagens.

Trotz sofortiger notärztlicher Hilfe kam für den 64-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Tatort seiner Verletzung. Der bei der Polizei bekannte 50-Jährige konnte in der Wohnung widerstandslos festgenommen werden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. In seiner Vernehmung legte der Mann ein Geständnis ab. Wegen Totschlags wird er noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

[Update 03.09.2010] Nürnberg/Gostenhof: Festnahme nach Messerstich – Täter ermittelt und festgenommen

03.09.2010 - 10:27 Moderator No comments

Wir berichteten über den Überfall auf eine 26-Jährige in Nürnberg-Gostenhof am 22. August 2010. Das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg ermittelte nun einen 23-jährigen Nürnberger, der dringend tatverdächtig ist.

Die 26-Jährige war am 22.08.2010 gegen 03:30 Uhr auf dem Nachhauseweg. Als sie in der Mittleren Kanalstraße unterwegs war, wurde sie plötzlich von hinten angesprungen, umklammert und zu Boden gerissen. Anschließend berührte sie der unbekannte Mann mehrfach unsittlich am ganzen Körper.

Da sich das Opfer wehrte und laut um Hilfe rief, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete in Richtung Fürther Straße. Die Frau wurde stark verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Der kriminalpolizeiliche Erkennungsdienst sicherte am Tatort eine DNA-Spur, deren Auswertung nun zu dem 23-Jährigen führte. Der Mann wurde gestern (02.09.2010) festgenommen, äußert sich allerdings nicht zu den Tatvorwürfen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Vergewaltigung.

Hamm/Westen: Messerstecherei

01.09.2010 - 20:43 JvdR No comments

Am Dienstagabend (31.08.2010) kam es zum Streit zwischen einem 45-jährigen Mann und einem 32-jährigen Mann, als dieser den 45-Jährigen zum Verlassen seiner Wohnung aufgefordert hatte. Im Streit stach der 45-Jährige den 32-Jährigen mit einem Messer in den Bauch. Er wurde dabei schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Der 45-jährige Mann aus Essen wurde von Polizeibeamten in der Parkanlage Nordring angetroffen und vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde ein blutverschmiertes Taschenmesser aufgefunden und sichergestellt. Dem 45-jährgen Mann aus Essen wurde eine Blutprobe entnommen.

Berlin/Haselhorst: Psychisch Kranker greift Polizeibeamten mit Messer an

31.08.2010 - 20:36 JvdR No comments

Ein psychisch kranker Mann hat heute Mittag in Haselhorst einen Polizeibeamten des Abschnitts 21 mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der 43-Jährige sollte aufgrund eines Unterbringungsbeschlusses in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden, versuchte jedoch, sich dieser Maßnahme durch Weglaufen zu entziehen.

Als ihn alarmierte Polizisten gegen 12 Uhr 25 in der Daumstraße, kurz hinter der Einmündung zur Kleinen Eiswerderstraße, stellten, zog der 43-Jährige plötzlich ein Messer und fügte damit einem Polizeihauptkommissar eine Stichwunde im Oberkörperbereich zu. Nach Einsatz des Pfeffersprays gegen den Messerstecher wurde er durch hinzu geeilte Beamte überwältigt.

Der angegriffene Polizist musste in eine Klinik eingeliefert werden, wo seine nicht lebensgefährlichen Verletzungen behandelt wurden. Die 2. Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen.

Duisburg: Rocker der “Hells Angels” zu einer Freiheitsstrafe von 11 Jahren verurteilt

30.08.2010 - 20:59 Moderator No comments

Die 5. große Strafkammer des Landgerichts Duisburg hat als Schwurgericht heute am 18. Verhandlungstag ein Mitglied des Motorradclubs “Hells Angels” unter Freispruch im Übrigen wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 11 Jahren verurteilt. Der Verurteilte war wegen heimtückischen Mordes und zweifach versuchten Totschlags angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hatte ihm zur Last gelegt, aus seinem Auto heraus mindestens einmal auf das Opfer, ein Mitglied des Motorradclubs “Bandidos” geschossen zu haben, das zu diesem Zeitpunkt mit keinem Angriff gerechnet haben soll. Weiterhin ging sie davon aus, dass der Angeklagte ohne weitere Folgen mindestens zwei Schüsse in die Richtung von zwei Frauen abgegeben und deren Tod billigend in Kauf genommen haben soll.

Die Kammer ist davon überzeugt, dass der Angeklagte sein Opfer erschossen hat, ohne durch Notwehr gerechtfertigt gewesen zu sein. Das Mordmerkmal der Heimtücke konnte die Kammer dabei ebenso wenig feststellen wie einen Vorsatz, außer dem Opfer weitere Menschen töten zu wollen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann innerhalb einer Woche mit der Revision zum Bundesgerichtshof angefochten werden.

Northeim/Osterode: Versuchter Totschlag – Zwei Männer schlagen mit Eisenstange auf einen 23-Jährigen ein

29.08.2010 - 20:28 JvdR No comments

Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode ermittelt zurzeit wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen zwei Männer und eine Frau, die unter anderem mit einer Eisenstange auf einen 23-jährigen Northeimer eingeschlagen haben.

Der Northeimer überstand den Angriff mit einer Kopfplatzwunde sowie weiteren Verletzungen und befindet sich momentan für zwei Tage zur Beobachtung in einem Krankenhaus.

Am späten Freitagabend nahm die ehemalige Lebensgefährtin des Northeimers, eine 26-jährige aus Heiligenstadt, Kontakt zu ihm auf. Die Frau holte ihn unter einem Vorwand von zu Hause mit dem Auto ab und man fuhr in einen unbeleuchteten Stichweg der Hillerser Straße. Im Dunkeln warteten hier bereits der Bruder der Frau, ein 23-Jähriger aus Heiligenstadt und der in der Samtgemeinde Uder lebende 26 Jahre alte, aktuelle Lebensgefährte der Frau.

Während die Frau auf der Fahrerseite ihres Autos ausstieg, öffneten die beiden Männer mit Sturmhauben maskiert die rechten Fahrzeugtüren. Dem 23-Jährigen wurde Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Anschließend schlugen die Maskierten auf ihn ein. Dem jungen Mann gelang es über den Fahrersitz aus dem Auto zu flüchten.

Einer der beiden Täter schlug außerhalb des Pkw mit einer kurzen Eisenstange auf Kopf und Körper des Northeimers ein. Zudem schlugen und traten die beiden Männer heftig auf den 23-Jährigen ein. Schließlich gelang es dem jungen Mann in der Dunkelheit zu entkommen. Aus einem Versteck heraus verständigte er mit seinem Handy die Polizei.

Noch in Tatortnähe konnten Polizeibeamte das Auto der 26-Jährigen stoppen. Die beiden Männer saßen mit im Fahrzeug. Alle drei Personen wurden festgenommen. Nach ihren Vernehmungen wurden sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen im Laufe des Samstags wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der Pkw der Frau wurde beschlagnahmt. Bei Tageslicht wurde durch das 5. Fachkommissariat eine weitere Spurensuche am Tatort durchgeführt. Hierbei wurde der Pkw des 26-jährigen Täters in Tatortnähe aufgefunden und ebenfalls beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Köln/Brühl: Messerstecherei im Starktrinkermilieu

27.08.2010 - 20:44 Moderator No comments

In der Nacht auf Donnerstag (26. August) ist ein polizeibekannter Mann (33) infolge einer tätlichen Auseinandersetzung in Brühl mit einem Messer zunächst lebensgefährlich verletzt worden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der alkoholisierte 33-Jährige sich kurz vor Mitternacht zunächst lautstark mit seiner Ex-Ehefrau (32) in einem Innenhof an der Straße Winterburg im Ortsteil Kierberg gestritten. Der Geschädigte wohnt dort unmittelbar gegenüber der 32-Jährigen.

Mehrfach war es in der Vergangenheit bereits zu Konfliktsituationen zwischen den ehemaligen Ehepartnern gekommen.

Im weiteren Verlauf des Streits kamen vier Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren hinzu. Hierbei handelte es sich zum Teil um Bekannte der ebenfalls angetrunkenen Frau. Im Rahmen der sich entwickelnden Schlägerei zwischen dieser Gruppe und dem 33-Jährigen zückte einer der Männer (36) ein Messer und stach damit mehrfach auf den Geschädigten ein. Anschließend flüchtete die Angreifergruppe.

Der am Boden liegende Verletzte wurde anschließend von einem seiner Bekannten (29) gefunden. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Derzeit besteht keine Lebensgefahr mehr.

Noch in der Tatnacht wurden die vier Flüchtigen sowie die Frau von Polizeikräften festgenommen. Die Begleiter des 36-Jährigen wurden nach ihrer Vernehmung wieder entlassen. Nicht so der Haupttäter selbst. Es ist beabsichtigt, ihn wegen versuchten Totschlags einem Haftrichter vorzuführen.

Seitens der Polizei Köln wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Passau/Bad Griesbach: Verweste männliche Babyleiche aufgefunden – Mutter schlug mit Kombizange auf Neugeborenes ein – Haftbefehl

27.08.2010 - 19:13 JvdR No comments

Gegen 22-jährige Kindsmutter erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau Haftbefehl, der gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde – Weitergehende Untersuchungen sind im Gange

Am vergangenen Dienstag, 24.08.2010 gegen 15.45 Uhr fand ein 61-jähriger Mann in seiner angemieteten Wohnung eine stark verweste Babyleiche auf und verständigte umgehend die Polizei. Der Mitteiler suchte in seiner Wohnung nach der Ursache eines starken Verwesungsgeruches. Unter einer Bettmatratze der Vormieter fand er ein Päckchen auf, das er den eintreffenden Beamten der Polizeiinspektion Bad Griesbach übergab.

Den Beamten vor Ort stockte der Atem, als sie nach Öffnung ein männliches Neugeborenes, zusammen mit einem Teddybären eingewickelt, entdeckten.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Passau, die in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft in Passau die weiteren Ermittlungen übernommen haben, konnten relativ schnell in Erfahrung bringen, dass bis März / April diesen Jahres ein junges Paar in dieser Wohnung gelebt hatte, die bereits ein gemeinsames Kind hatten. Das Paar trennte sich nach Auszug aus der Wohnung. Die junge Frau zog mit Kind in eine andere Wohnung im südlichen Landkreis Passau.

Auf Befragung der Ermittler gab die junge Frau an, die Schwangerschaft zu jeder Zeit verheimlicht zu haben und auch keinen Arzt aufgesucht zu haben. Auch dem Kindsvater verschwieg sie ihren Angaben zufolge die Schwangerschaft. Mitte Mai 2010 soll die junge Frau in ihrer jetzigen Wohnung alleine das Kind zur Welt gebracht haben.

Den Angaben der jungen Mutter zufolge soll der Säugling bereits bei der Geburt schon nicht mehr gelebt haben. Sie wickelte es zusammen mit einem Teddybären in ein Päckchen, das sie in ihrer ehemaligen Wohnung versteckte. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte der Leichnam dort abgeholt und an anderer Stelle beerdigt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Passau wurde der Leichnam am 25.08.2010 im Rechtsmedizinischen Institut in München einer Obduktion unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass auf den Schädel des Kindes mit einem kantigen Gegenstand eingewirkt wurde. Erst als die Beschuldigte mit diesem Ermittlungsergebnis konfrontiert wurde, räumte sie ein, dass sie mit dem Griff einer Kombizange ein bis zwei Mal auf den Kopf des Kindes eingeschlagen habe.

Zur Motivation macht sie widersprüchliche Angaben. Konkrete Aussagen über die Todesursache und insbesondere darüber, ob das Kind unmittelbar nach der Geburt lebte, konnten durch die Mediziner bislang aufgrund des starken Verwesungszustandes nicht getroffen werden.

Hierzu sind weitergehende, von der Staatsanwaltschaft Passau in Auftrag gegebene Untersuchungen erforderlich, die noch einige Zeit in Anspruch werden nehmen. Die junge Mutter wurde von den Ermittlern auf Weisung der Staatsanwaltschaft Passau vorläufig festgenommen.

Am heutigen Vormittag wurde sie dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Passau vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

[Update 26.08.2010] Berlin/Oberschöneweide: Streitigkeiten eskalieren in tödlichen Messerstichen – Polizei sucht Zeugen

26.08.2010 - 22:45 JvdR No comments

Zu einem Tötungsverbrechen am 18. August dieses Jahres an einem 39-jährigen Mann in Oberschöneweide bittet die Polizei um Hinweise. Wie berichtet, geriet am vergangenen Mittwoch ein 18-Jähriger gegen 17 Uhr 25 in einem Waggon der Straßenbahnlinie 21 mit dem 39-Jährigen in einen Streit.

Im weiteren Verlauf zog der 18-Jährige ein Messer und stach auf seinen Kontrahenten ein. An der Haltestelle Edison- Ecke Rummelsburger Straße brach das Opfer zusammen. Ein Notarzt versuchte den Mann zu reanimieren, der jedoch noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlag.

Der zunächst flüchtige Tatverdächtige wurde von einem Passanten festgehalten, der ihn alarmierten Polizeibeamten übergab. Der Heranwachsende erhielt am darauffolgen Tag einen Haftbefehl wegen Totschlags. Die Streitigkeiten zwischen den beiden begannen mit einer verbalen Auseinandersetzung bereits auf dem Vorplatz des Bahnhofes Schöneweide.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat die Auseinandersetzung bereits auf dem Bahnhofsvorplatz Schöneweide beobachtet?
  • Wer kann Angaben zum Streit in der Straßenbahn der Linie 21 machen?
  • Insbesondere die Zeugen, die den Streit am Bahnhof Schöneweide schlichteten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter den Telefonnummern (030) 4664 – 911 801 oder – 911 803 entgegen.

Konstanz/Singen: Tatverdacht gegen Pfleger des Hegau-Bodensee-Klinikums

26.08.2010 - 22:38 JvdR No comments

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Konstanz ermitteln gegen einen 27-jährigen Pfleger wegen des Verdachts des Totschlags. Der ´Beschuldigte soll nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen der Infusionslösung einer schwerstkranken Patientin einen Wirkstoff beigemengt haben, der bei entsprechender Dosierung zum Tode führen kann. Die 72-jährige Frau verstarb am Samstagabend.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann aus Mitleid handelte.

Das Amtsgericht Singen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz mittlerweile Haftbefehl gegen den Beschuldigten.  Eine Obduktion des Leichnams wurde angeordnet.  Die Leitung des Klinikums informierte die Ermittlungsbehörden unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Verdachtsmomente.

Nach dem jetzigen Ermittlungsstand ist von einem Einzelfall auszugehen.

Mainz/Alzey: Nach versuchtem Tötungsdelikt – Täter in Haft

26.08.2010 - 22:31 JvdR No comments

In den Nachmittagsstunden des 25.08.2010 gerieten in Alzey, Hagenstraße, zwei in der früheren Sowjetunion geborene, 51 und 56 Jahre alte, deutsche Staatsangehörige nach gemeinsamem und ausgiebigem Alkoholgenuss in eine zunächst verbal ausgetragene Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf traktierte der 51-Jährige seinen Kontrahenten zunächst mit Schlägen und Tritten und stach schließlich, als dieser bereits auf dem Boden lag, mit einem Messer auf diesen ein.

Der Beschuldigte ließ erst von seinem Opfer ab, als Nachbarn auf das Geschehen aufmerksam geworden waren.

Das Opfer trug lebensgefährliche Verletzungen, vorwiegend im Rückenbereich, davon und musste notoperiert werden. Der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft der Haftrichterin beim Amtsgericht Mainz vorgeführt. Gegen den Mann erging antragsgemäß Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags.