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Posts Tagged ‘Pyrmont’

Holzminden/Hameln: Häusliche Gewalt

10.02.2010 - 16:30 Moderator No comments

Im Verlauf eines Beziehungsstreites wurde eine 43-Jährige nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei durch ihren Ehemann (50) am Di., 09.02.2010, gegen 16:35 Uhr, durch körperliche Gewalt an einem Arm und im Gesicht verletzt.

Zudem soll der Tatverdächtige der Körperverletzung, der zum Zeitpunkt des polizeilichen Einsatzes eine Atemalkoholkonzentration von 2,3 Promille aufwies, seine Ehefrau auch mit einem Küchenmesser bedroht haben.

Der Ehemann, gab in seiner Befragung an, dass er zuvor von seiner Ehefrau getreten und eine Treppe hinunter gestoßen worden wäre. Nach einer sogenannten Gefahrenprognose wurde dem Ehemann durch Einsatzbeamte der Polizei Hameln ein Platzverweis für die gemeinsame Wohnung in der Grütterstraße für die Dauer von zwei Wochen ausgesprochen.

Die Ermittlungen hinsichtlich Körperverletzung, Bedrohung und Häuslicher Gewalt dauern an.

Wer durch gewaltätige Handlungen (insbesondere im sozialen Umfeld von Ehe- und Partner- oder Familienbeziehungen) Gefahren verursacht oder Straftaten begeht, muss sich auf konsequentes Einschreiten der Polizei einstellen!

Opfer häuslicher Gewalt können sich rund um die Uhr an die Beratungs- und Interventionsstelle des Landkreises Hameln-Pyrmont (05151/405708) oder die Polizei Hameln (Notruf 110) wenden.

Hameln-Pyrmont/Holzminden: 56-Jähriger durch Messerstich verletzt – Opfer schießt mit Gaspistole

08.02.2010 - 16:54 Moderator No comments

Schüsse am Haarmannplatz! Diese Meldung führte am Freitagmittag in Holzminden zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst. Wie sich später herausstellte, war ein Streit zwischen zwei Männern (56 und 69 Jahre) eskaliert. Der eine setzte ein Messer ein, der andere eine Gaspistole.

Obwohl mehrere Personen anwesend waren und die Auseinandersetzung beobachtet hatten, gestalteten sich die polizeilichen Ermittlungen sehr schwierig. “Keiner wollte etwas gesehen haben”, sagt Kriminalhauptkommissar Carl Fahrenholz. Inzwischen geht er davon aus, dass die beiden Männer schon vor einigen Tagen in Streit geraten waren. “Beim Kartenspielen ist es am Freitagmittag erneut zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen”, bestätigt Fahrenholz.

Als beide auf der Straße waren, zog der 69-Jährige ein Messer, der 56-Jährige feuerte mit einer Gaspistole. Als die Polizei am Haarmannplatz eintraf, hatte der 69-Jährige den Tatort bereits verlassen. Er konnte jedoch Minuten später in seiner Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Bei dem 56-Jährigen wurde eine blutende Stichverletzung im Oberarm festgestellt, die im Holzmindener Krankenhaus behandelt werden musste. Obwohl die direkt anwesenden Zeugen zunächst den Einsatz einer Schusswaffe abstritten, konnten die Polizeibeamten Patronenhülsen sicherstellen.Im Zuge weiterer Ermittlungen räumten die Beteiligten inzwischen den Sachverhalt vollständig ein.

Auch die Ursache des Streits klingt plausibel: Danach war alles ein verbales sprachliches Missverständnis! Wie die Polizei bestätigte, ist der 69-Jährige türkischer Staatsbürger, der 56-Jährige ist Libanese. “Beide sind heute gemeinsam zur Polizeidienststelle gekommen und haben versprochen, sich wieder vertragen zu wollen”, bestätigt Carl Fahrenholz.

Trotzdem leitete die Polizei gegen beide Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

[Update 30.06.2009] Paderborn: Mord in Paderborn aufgeklärt

30.06.2009 - 21:22 Moderator No comments

Mord im Rückhaltebecken am Ludwigsfelder Ring aufgeklärt – Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Der Mord an einem 34-jährigen Mann, der in der vergangenen Woche auf einer Wiese am Stadtrand von Paderborn tot aufgefunden worden war, konnte nach nur einer Woche aufgeklärt werden. Die Polizei nahm am Montag einen 20-jährigen Mann aus Paderborn und seine Freundin (17), sowie einen 17-jährigen Jugendlichen aus Niedersachsen unter dem dringen Tatverdacht fest, ihren gemeinsamen Bekannten gemeinschaftlich getötet zu haben.

Bild zu Polizei,Kriminalität,NRW
Mordopfer Alexander G.

Bei den Überprüfungen im Umfeld des Opfers waren die Ermittler auf den 20-jährigen, der unweit des Tatortes wohnt, gestoßen, weil dieser seit längerer Zeit über das Internet Kontakt zu dem Ermordeten unterhalten hatte. Bei einer ersten Befragung lenkten der junge Mann und seine Freundin den Tatverdacht zunächst auf einen unbekannten Mann, mit dem sich das Opfer zur Tatzeit habe treffen wollen.

Später wurde diese Aussage dahingehend korrigiert, dass es sich bei dem unbekannten Mann um einen 17-jährigen Jugendlichen aus Niedersachsen handeln sollte, der sich vor der Tat für mehrere Tag in der gemeinsamen Wohnung des Paderborner Pärchens aufgehalten hatte. Beide gaben an, dass Alexander G. am Montagabend in der Wohnung des 20-jährigen zu Besuch war. Nachdem er sich im Laufe des Abends verabschiedet hatte, sei ihm der 17-jährige nachgegangen.

Auf Grund dieser Aussagen erließ das Amtsgericht Paderborn Haftbefehl gegen den Jugendlichen. Er wurde am Montagnachmittag festgenommen und seine Wohnung in Niedersachsen durchsucht. In seiner ersten Vernehmung räumte er seine Tatbeteiligung ein. Der Festgenommene erklärte, die Tat aber nicht allein begangen zu haben. Auch der Paderborner und seine Freundin, die er schon seit längerem kennt, seien unmittelbar beteiligt gewesen.

Inzwischen räumen alle Tatverdächtigen ein, während der Tat im Rückhaltebecken anwesend gewesen zu sein.

Nach größtenteils übereinstimmenden Aussagen haben sich am Abend des 22.06.2009 alle Tatverdächtigen in der Wohnung des Paderborners aufgehalten. Dort sei dann auch Alexander G. gegen 20:00 Uhr erschienen und soll versucht haben, sich den männlichen Personen sexuell zu nähern, was aber vermutlich auf Ablehnung bei den beiden jungen Männern stieß.

Zudem lehnte es die 17-jährige Freundin des Wohnungsinhabers ab, dass der Besucher in der Wohnung übernachtete. Letztlich, so die Einlassungen der drei Beschuldigten,  waren sie durch das Verhalten des 34-jährigen und sein Reden über Tattoos und homosexuelle Themen so sehr “genervt”, dass sie sich entschlossen, den Geschädigten an eine dunkle und unbeobachtete Stelle zu locken und ihn dort mit einer Eisenstange des Wohnungsinhabers zu erschlagen.

Gemeinsam verließen alle vier am späten Abend die Wohnung zu einem angeblichen Spaziergang. Im Rückhaltebecken lenkte der 17-jährige Jugendliche den Geschädigten ab, indem er ihm vortäuschte, ihn sexuell befriedigen zu wollen. In diesem Augenblick schlug der 20-jährige Paderborner mit der heimlich mitgeführten Eisenstange mehrfach so kräftig auf den Kopf des Geschädigten ein, dass dieser zu Boden fiel und liegen blieb.

Anschließend schlugen auch dessen Freundin und der Jugendliche aus Niedersachsen dem am Boden liegenden Opfer mit der Eisenstange auf den Kopf. Danach ließen sie das Opfer in dem Bewusstsein, dass es bereits tot sei oder in der Erwartung, dass es versterben werde, am Tatort liegen. Ihre Tatwaffen warfen sie später in der Paderborner Innenstadt in die Pader.

[Update 25.06.2009] Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

25.06.2009 - 17:54 Moderator No comments

Seit der Veröffentlichung des Fotos vom Opfer und dem Fahndungsaufruf der Polizei haben sich bislang keine konkreten Hinweise ergeben. Etwa 22 Personen haben sich bis Donnerstagmittag bei der Mordkommission gemeldet. Die meisten Hinweise bezogen sich auf Beobachtungen im Umfeld des Tatorts.

Die Untersuchung der am Mittwoch bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Polizeihundertschaft aufgefundenen Gegenstände hat bislang keine Tatrelevanz ergeben.

Bis 20:00 Uhr hatte Alexander G. noch einige telefonische Kontakte, die nach den bisherigen Ermittlungen einen Tatzusammenhang nicht erkennen lassen.

Die Mordkommission wiederholt daher ihren Aufruf:

Wer hat Alexander G. am Montagnachmittag oder in den Abendstunden gesehen oder persönlichen Kontakt mit ihm gehabt?

Wer hat sich zwischen Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, auf den Wegen um das Rückhaltebecken oder im Rückhaltebecken aufgehalten? Es sollen sich alle Personen melden, die in dieser Zeit in Tatortnähe unterwegs waren, unabhängig davon, ob diese Personen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder nicht.

Die Mordkommission “Hochstift” ist in der Paderborner Polizeidienststelle an der Riemekestraße unter der Rufnummer 05251/3060 erreichbar.

[Update 24.06.2009] Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

24.06.2009 - 18:05 Moderator No comments

Am Mittwochvormittag haben Hundertschaftskräfte der Bielefelder Polizei den Tatort im Rückhaltebecken zwischen Hochstiftstraße und Ludwigsfelder Ring weiträumig durchsucht. Ziel der Suchmaßnahmen war das Auffinden von Beweismitteln, insbesondere einem möglichen Tatwerkzeug. Es wurden während dieser Polizeiaktion mehrere Gegenstände gefunden, deren Tatrelevanz noch untersucht werden muss. Die möglichen Beweismittel wurden von Beamtinnen der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle aus Bielefeld sichergestellt.

Bei der Polizei gingen mittlerweile einige Hinweise ein, deren Bedeutung derzeit von den Beamten der Mordkommission geprüft wird.

Mit Hilfe der Bevölkerung versucht die Mordkommission weitere wichtige Erkenntnisse zur Tataufklärung zu gewinnen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ist Alexander G. (34) zuletzt am Montag, gegen 14:00 Uhr, lebend gesehen worden. Am Abend hatte er gegen 20:00 Uhr noch telefoniert. Um weitere Erkenntnisse zu möglichen Kontaktpersonen zu bekommen, mit denen das Opfer am Montag zusammengetroffen ist, oder Zeugen zu finden, die das Opfer am Montagabend noch gesehen haben, hat die Mordkommission ein aktuelles Foto von Alexander G. veröffentlicht.

Bild zu Polizei,Kriminalität,NRW

Die Mordkommission fragt: Wer hat Alexander G. am Montagnachmittag gesehen oder persönlichen Kontakt mit ihm gehabt?

Der Getötete lebte allein in einer Mietwohnung. Er wurde aufgrund einer Erkrankung von einem sozialpsychiatrischen Dienst unterstützt, war aber in der Lage sich selbst zu versorgen.Im Umfeld des Tatorts hat die Polizei bereits umfangreiche Befragungen der Anwohner durchgeführt und nach verdächtigen Beobachtungen gefragt. Konkrete Erkenntnisse konnten daraus bislang nicht gewonnen werden. Nicht in allen Haushalten konnten die Bewohner angetroffen werden.

Von Bedeutung für die Ermittlungen sind alle Personen, die sich zwischen Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, auf den Wegen um das Rückhaltebecken oder im Rückhaltebecken aufgehalten haben. Diese Personen werden aufgefordert, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen, unabhängig davon, ob diese Personen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder nicht.

Sachdienliche Hinweise nimmt die in der Polizeidienststelle Paderborn an der  Riemekestraße installierte Mordkommission unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.

Der Bereich um das Rückhaltebecken wird regelmäßig von zahlreichen Spaziergängern und Joggern frequentiert. Alle Personen, die sich von Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, am Rückhaltebecken aufgehalten haben, sollen sich bei der Polizei melden.

Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

23.06.2009 - 22:01 Moderator No comments

Am Dienstagmorgen entdeckte ein Spaziergänger gegen 07:00 Uhr auf einem unbefestigten Pfad durch das Rückhaltebecken am Ludwigsfelder Ring eine leblose Person. Der Zeuge alarmierte über einen Anwohner die Polizei. Ein ebenfalls herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des bislang unbekannten jungen Mannes feststellen. Die Leiche weist starke Kopfverletzungen auf.

Die Mordkommission aus Bielefeld übernahm die Spurensicherung und die Ermittlungen am Tatort. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Gerichtsmedizin Münster angefordert. Eine Obduktion ist für den Nachmittag anberaumt.

Der Fundort liegt etwa mittig des von hohen Bäumen und dichtem Buschwerk umschlossenen Rückhaltebeckens auf dem Pfad zwischen Hochstiftstraße und dem Ludwigfelder Ring.

Am Nachmittag wurde die morgens aufgefundene Leiche durch Gerichtsmediziner aus Münster obduziert. Als Todesursache stellten die Obduzenten stumpfe Gewalt gegen den Kopf fest. Das Gewaltverbrechen ist in der Nacht zu Dienstag am Fundort der Leiche verübt worden sein.

Am Tatort führten Beamtinnen und Beamte der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle Bielefeld bis in die Nachmittagsstunden eine umfangreiche Spurensicherung durch. Dabei wurde auch ein Spürhund der Paderborner Polizei eingesetzt.

Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission konnte das Opfer am Nachtmittag identifiziert werden. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann, der in der Paderborner Innenstadt in einem betreuten Wohnverhältnis untergebracht war. Der aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont stammende Mann war im Jahr 2003 aus dem Kreis Lippe nach Paderborn gezogen.

Die genauen Umstände der Tat sind derzeit unklar. Hinweise auf den Täter sind bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der 15-köpfigen Mordkommission “MK Hochstift” dauern an.