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Posts Tagged ‘Mordversuch’

[Update 03.09.2010] Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt – 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt weiterhin in Lebensgefahr

03.09.2010 - 18:47 JvdR No comments

Bei dem Tötungsdelikt im Bereich Trendelburg – Eberschütz gibt es bislang noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem Sprengsatz mit dem sich der 52-Jährige das Leben nahm, nachdem er seine Tochter ertränkt und das selbe bei seinem einjährigen Sohn versucht hatte. Die dahingehenden Ermittlungen der Sprengstoffsachverständigen des Landeskriminalamtes in Wiesbaden dauern an.

Den Jungen, der bei der Tatausübung vermutlich bewusstlos wurde, hatte der 52-Jährige offenbar in der Annahme, er sei ebenfalls tot, zusammen mit der Vierjährigen auf die Ladefläche seines dunkelgrünen Ford-Escort-Kombis gelegt. Anschließend fuhr der Mann zu dem unweit gelegenen Radweg, hielt an dem Seitenrand an und zündete einen Sprengsatz, mit dem er sich das Leben nahm.

Anwohner hatten gegen 1 Uhr einen dumpfen Knall gehört, bei dem die Ermittler davon ausgehen, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes handelte. Der Einjährige, den ein Zeuge in dem Kofferraum stark unterkühlt auffand, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt der Junge nach wie vor in Lebensgefahr.

Die in diesem Fall ermittelnden Kasseler Kripobeamten des Kommissariats K 11 suchen weiterhin nach Zeugen, die gegebenenfalls Angaben darüber machen können, wo sich der 52-jährige Familienvater am vergangenen Mittwoch aufhielt. Möglicherweise ist aber auch Zeugen das Fahrzeug, ein 12 Jahre alter dunkelgrüner Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen aufgefallen und sie können Hinweise zu möglichen Standorten und/oder Insassen geben.

Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Dienststelle melden.

[Update 03.09.2010] Hamburg/Bergedorf: Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Prozess vor dem Hamburger Amtsgericht (Bergedorf)

03.09.2010 - 15:31 JvdR No comments

B. ist dringend verdächtig, am 20.06.2010 gegen 05.00 Uhr mit bedingtem Tötungswillen mehrfach mit einem Messer (Klingenlänge ca. 12cm) auf seine 19-jährige Tochter eingestochen zu haben. Die junge Frau erlitt durch die Messerattacke diverse Stichverletzungen, die neben einem Versagen der rechten Niere zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust führten.

Nach den Ermittlungen war es zwischen Vater und Tochter zu einem Streit gekommen, nachdem sich die 19-jährige über zu laute Musik beschwert hatte. Als sie den Angeklagten aufforderte, die Musik leiser zu stellen und das Rauchen einzustellen, soll er sodann zum Messer gegriffen und zugestochen haben.

Da der Angeklagte unmittelbar nach der Tat die Rettungskräfte alarmierte, ist er von dem versuchten Tötungsdelikt strafbefreiend zurückgetreten.

Prozess: Montag, 06. September 2010, 10.00 Uhr / Amtsgericht Hamburg-Bergedorf

[Update 02.09.2010] Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt – 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr – Abschiedsbriefe gefunden – Mädchen wurde offenbar gewaltsam ertränkt

02.09.2010 - 18:10 JvdR No comments

Bei dem Tötungsdelikt am heutigen Donnerstagmorgen im Bereich Trendelburg-Eberschütz laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. In dem Pkw konnten die zuständigen Ermittler des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo unterdessen Abschiedsbriefe des 52-Jährigen finden. Denen zufolge dürften die Hintergründe dieser grausamen Tat im privaten Bereich mit der Trennung seiner Ehefrau in Verbindung stehen.

Nach erstem Obduktionsergebnis ist die Vierjährige gewaltsam ertränkt worden. Der Einjährige, so die Vermutungen der Ermittler, war dabei offenbar nicht zu Tode gekommen, sondern hatte stark unterkühlt überlebt. Die Spurenlage deutet darauf hin, dass der 52-Jährige vermutlich mit seinem Pkw zur nahe gelegenen Diemel gefahren und dort die Tat verübt hatte.

Anschließend legte er seine Kinder in den Kofferraum und stellte sich unweit der Diemel auf den Seitenrand des Radweges, wo er im Fahrzeug einen Sprengsatz zündete und sich selbst das Leben nahm. Dabei wurden die Scheiben der Wagentüren heraus gebrochen, die Windschutzscheibe zerborsten und der Kofferraumdeckel geöffnet.

Die Sprengstoffsachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes sind hinsichtlich des Sprengsatzes mit den Ermittlungen betraut. Es ist noch unklar, um welchen Sprengsatz es sich in diesem Fall handelte. Das Fahrzeug, der dunkelgrüne Ford Escort, wurde zur weiteren Spurensuche sichergestellt.

Angaben von Bewohnern zufolge war heute Nacht etwa gegen 1.00 Uhr ein dumpfer Knall gehört worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes gehandelt hatte.

Der Einjährige, der mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen wurde, schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Bei dem Auto handelt es sich um einen 12 Jahre alten dunkelgrünen Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen, der auf den 52-Jährigen zugelassen ist.

Die Kripo sucht weiterhin nach Zeugen, die möglicherweise Angaben machen können, wo sich der 52-Jährige am gestrigen Mittwoch aufhielt. Er besitzt ein Gartengrundstück in Trendelburg-Sielen, wo er gestern morgen von Zeugen noch gesehen worden war. Wer hat möglicherweise im Bezug auf den dunkelgrünen Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Zeugen, mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen melden. Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo.

Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt: 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr – Vater nahm sich das Leben

02.09.2010 - 12:51 JvdR No comments

Am heutigen Donnerstagmorgen, etwa gegen 7.00 Uhr, wurde der Kasseler Polizei ein Pkw am Diemelradweg bei Trendelburg-Eberschütz gemeldet. Hinter dem Steuer saß eine männliche tote Person, im Fond des Wagens zwei Kinder, von denen eins tot und das andere schwer verletzt waren.

Den ersten Ermittlungen zu Folge handelt es sich bei dem Mann um den 52-jährigen Vater der beiden Kinder. Er nahm offensichtlich sich und der 4 Jahre alten Tochter das Leben. Der schwer verletzte 1-jährige Sohn wird derzeit in einem Kasseler Krankenhaus behandelt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Die in Homberg wohnende Mutter der Kinder wurde bereits verständigt und wird seelsorgerisch betreut. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 52-Jährige am gestrigen Tag sein Besuchsrecht für die Kinder wahrgenommen und sie nicht zur vereinbarten Zeit am gestrigen Abend zurückgebracht.

In die Ermittlungen hinsichtlich des Tötungsdelikts am heutigen Donnerstagmorgen bei Trendelburg-Eberschütz wurden von den für Tötungsdelikte zuständigen Beamten des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo, Sprengstoffsachverständige des Hessischen Landeskriminalamts eingebunden.

Der Pkw, in dem der 52-jährige tote Vater und die 4-jährige tote Tochter sowie der schwer verletzte 1-jährige Sohn aufgefunden wurden, war gegen 7.00 Uhr mit zerborstenen Seitenscheiben und Windschutzscheibe aufgefunden worden.

Die Ermittler am Tatort gehen derzeit davon aus, dass offenbar eine Sprengung in dem Fahrzeug stattgefunden hat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kripo davon aus, dass die Sprengung todesursächlich für den 52-Jährigen war. Die Todesursache der 4-Jährigen ist zur Zeit nicht abschließend geklärt.

Bei dem Wagen, in dem die beiden Toten und der Schwerverletzte aufgefunden wurden, handelt es sich um einen 12 Jahre alten grünen Ford Escort mit Kasseler Kennzeichen, der auf den 52-Jährigen zugelassen ist.

Die Kripo erhofft sich nun Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise im Hinblick auf den grünen Ford Escort vor der Tat geben können oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100 zu melden.

Karlsruhe/Waldbronn/Busenbach: Brutaler Angriff nach “Mallorca-Party” geklärt – 19-Jähriger in U-Haft

01.09.2010 - 20:53 Moderator No comments

Knapp drei Monate nach der Tat ist ein brutaler Angriff auf eine Gruppe junger Menschen in Busenbach weitgehend geklärt. Gegen einen 19-jährigen dringend Tatverdächtigen hat das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Gegen drei weitere junge Männer richtet sich der Vorwurf der Gefährlichen Körperverletzung.

Am frühen Morgen des 5. Juni kam es auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Talstraße zu einem Angriff mehrerer Personen auf eine Gruppe junger Menschen. Diese befand sich zur Tatzeit auf dem Heimweg von einer “Mallorca-Party” in Busenbach. Dabei setzten die Angreifer auch einen Teleskopschlagstock sowie einen Baseballschläger ein.

Eine 21-jährige Frau wurde durch einen Schlag mit dem Baseballschläger auf den Kopf schwer verletzt und erlitt einen Schädelbasisbruch. Sie musste auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Ebenfalls bei dem Angriff schwer verletzt wurde ein 22 Jahre alter Mann, der vom selben Täter mit dem Baseballschläger ins Gesicht geschlagen wurde und einen Jochbeinbruch erlitt. Ein dritter 21 Jahre alter Mann zog sich durch Schläge gegen die Beine leichtere Verletzungen zu. Anschließend flüchteten die Angreifer mit einem dunklen Pkw.

Wegen der Vielzahl der beteiligten Personen gestalteten sich die intensiv von der Kriminalpolizei-Außenstelle Ettlingen und der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen zunächst schwierig. Erst nachdem alle Zeugen und Geschädigten vernommen waren, konnten die Ermittler erste Klarheit in die Tatabläufe bringen. Diese akribisch geführten Vernehmungen brachten die Beamten dann auch auf die Spur einer Gruppe Heranwachsender im Alter von 18 und 19 Jahren aus dem Landkreis Rastatt.

Diese waren von einem weiteren 19 Jahre alten Mann nach einer verbalen Auseinandersetzung mit den späteren Opfern zur “Unterstützung” nach Waldbronn beordert worden. Dort setzte dann der 19-jährige Haupttäter nach den weitgehend abgeschlossenen Ermittlungen mehrfach gezielt den von ihm geführten Baseballschläger ein. Wegen der Gefährlichkeit der Schläge und der erlittenen Verletzungen ermittelten die Strafverfolgungsbehörden unterdessen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den Heranwachsenden.

Nach dem Erlass eines Haftbefehles wegen versuchten Mordes wurde der junge Mann in eine Haftanstalt gebracht. Die weiteren Beteiligten der Gruppe werden sich wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Sie wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

Berlin/Neukölln: Mann bei Messerangriff schwer verletzt – Täter wegen versuchten Mordes gesucht

31.08.2010 - 20:22 JvdR No comments

Die 2. Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Berlin führen seit der vergangenen Nacht Ermittlungen wegen versuchten Mordes in Neukölln.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich ein 28-jähriger Mann gegen 23 Uhr in Begleitung von zwei Damen auf einem Mitteldeck des Michael Bohnen-Rings aufgehalten, als er durch einen 27-Jährigen in einen verbalen Streit verwickelt wurde. Der 28-Jährige entfernte sich kurz darauf mit den Begleiterinnen.

Als er bemerkte, dass der Jüngere ihnen in aggressiver Weise folgte, ging er beschwichtigend auf den 27-Jährigen zu und umarmte ihn. Unbeeindruckt wich dieser zurück, zog zwei Messer und stach unvermittelt auf Kopf und Oberkörper seines Gegenübers ein. Als Anwohner der Gruppe zuriefen, die Polizei alarmiert zu haben, flüchtete der Täter.

Polizeibeamte konnten ihn jedoch wenig später in Tatortnähe festnehmen. Der 28-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus notoperiert.

Der Tatverdächtige wird einem Richter zur Entscheidung über den Erlass eines Haftbefehles vorgeführt.

Bielefeld/Mitte: Bewohner einer Wohnunterkunft sticht Sozialarbeiter nieder

31.08.2010 - 19:59 Moderator No comments

Gestern (30.8.) gegen 7.45 Uhr wurde ein 47-jähriger Sozialarbeiter in einer städtischen Wohnunterkunft in der Kreuzstraße mit einem Messer niedergestochen. Unter dringendem Tatverdacht steht ein 60-Jähriger, der direkt nach der Tat am Tatort festgenommen wurde. Das Opfer liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Bielefelder Krankenhaus.

Der Zustand des verletzten Sozialarbeiters ist mittlerweile stabil. Er ist außer Lebensgefahr.

Der tatverdächtige 60-Jährige hat die Tat in der polizeilichen Vernehmung eingeräumt. Es handelt sich um einen Bewohner der städtischen Unterkunft, der wegen kleinerer Delikte vorbestraft ist.

Innerhalb des Gebäudes, in dem sich das Wohnheim befindet, gibt es ein städtisches Büro, in dem regelmäßig zwei Sozialarbeiter für die Bewohner ansprechbar sind. Der 47-Jährige hatte heute Morgen gerade seinen Dienst dort begonnen, als er von dem 60-Jährigen nach einem zunächst verbalen – Streit attackiert wurde.

Der Tatverdächtige machte in seiner Vernehmung auch Angaben zur Motivation. Der 60-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt.

Gegen den 60-jährigen Beschuldigten wurde heute Morgen ein Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Mittlerweile konnten die Ermittler auch den 47-jährigen Sozialarbeiter vernehmen. Im Hinblick auf den Tatablauf ergaben sich dabei keine Abweichungen zu der Aussage des Beschuldigten.

Als Tatmotiv hatte er Ärger über das Verhalten des Sozialarbeiters angegeben.

[Update 26.08.2010] Groß-Gerau/Frankfurt: Mann nach Beziehungstat in Frankfurt festgenommen – Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen 53-Jährigen wegen versuchten Mordes – Richter erläßt Haftbefehl

26.08.2010 - 22:34 JvdR No comments

Gegen den 53 Jahre alten Mann, der beschuldigt wird, am Dienstag (25.) seine ehemalige Lebensgefährtin nach einem versuchten Raub verletzt zu haben, wurde Untersuchungshaft erlassen.

Die richterliche Vorführung erfolgte am Mittwoch. Die Ermittlungen dauern an.

Rostock/Marienehe: Flüchtende Tatverdächtige in Rostock gestellt

25.08.2010 - 19:23 Moderator No comments

Polizeibeamten der Polizeiinspektion gelang es am Morgen des 25.08.2010 zwei Tatverdächtige im Stadtteil Marienehe zu stellen. Zuvor waren die beiden Männer mit dem am Abend des 24.08.2010 in Stralsund geraubten Wagen des Typs VW Fox durch die Rostocker Innenstadt geflüchtet und hatten dabei mehrere Kontrollstellen der Polizei missachtet bzw. durchbrochen. Die Polizei hatte an zwei Kontrollstellen die Schusswaffe angewendet.

Am Abend des 23.08.2010 wurde in Stralsund einer 48-jährigen Frau der Dienstwagen geraubt. Als die Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes das Fahrzeug verschließen wollte, stand plötzlich ein Mann neben ihr und verlangte unter Gewaltandrohung die Autoschlüssel. Nachdem die Frau die Schlüssel herausgegeben hatte, fuhr der Täter mit dem Wagen in unbekannte Richtung davon.

Die Polizeidirektion Stralsund leitete nach dieser räuberischen Erpressung sofort umfangreiche Fahndungsnahmen ein und informierte die Öffentlichkeit. Später wurde der Polizei bekannt, dass mit dem Fahrzeug ein Tankbetrug an einer Stralsunder Tankstelle begangen wurde. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich mehrere Personen im Wagen befunden haben.

Über Notruf teilte am 25.08.2010 um 07.00 Uhr ein Autofahrer der Polizeidirektion Rostock mit, dass vor ihm der gesuchte PKW fährt.

Die Polizei löste eine Fahndung aus und versuchte den PKW im Bereich der Vorpommernbrücke zu stoppen. Der Fahrer des PKW VW missachtete jedoch das Haltesignal des Beamten und setze seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort. Bei einer zweiten Kontrollstelle in Höhe der Einmündung Grubenstraße fuhr das Fahrzeug, ohne seine Geschwindigkeit zu reduzieren, auf den Kontrollposten zu und setzte anschließend seine Fahrt auf der Landesstraße 22 fort.

Der Beamte, der sich selbst in Sicherheit bringen konnte, gab mehrere Schüsse aus seiner Dienstwaffe ab.

Obwohl der PKW dadurch in der Folge einen Reifen verlor, fuhr der Fahrer weiter in Richtung Carl-Hopp-Straße/Fischereihafen. Dort rammte der VW seitlich einen Funkstreifenwagen und an einer weiteren Sperre, umfuhr der PKW einen nächsten Streifenwagen. Diesen hatten die Beamten als Sperre quer auf die Straße gestellt. Ein Beamter setzte dort erneut die Schusswaffe ein.

Letztendlich konnte das Fahrzeug wenige Meter weiter in der Nähe der Kreuzung Marieneher Straße/Schmarler Damm durch Polizeibeamte gegen 07.10 Uhr gestoppt und die beiden Insassen vorläufig festgenommen werden. Im Kofferraum des Fahrzeuges stellten die Beamten ein lebendes Ferkel fest, dass durch die Feuerwehr in ein Tierheim gebracht wurde.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 25 und 50 Jahre alte Männer, die unter erheblichen Alkoholeinfluss standen und sich gegenwärtig im Rostocker Zentralgewahrsam befinden. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer aus dem Großraum Rostock dauern an.

Groß-Gerau/Frankfurt: Mann nach Beziehungstat in Frankfurt festgenommen – Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen 53-Jährigen wegen versuchten Mordes

25.08.2010 - 12:05 JvdR No comments

Am Dienstagnachmittag (24.) ereignete sich in der Schützenstraße eine Beziehungstat, bei der eine 49 Jahre alte Frau verletzt wurde. Ersten Ermittlungen nach verschaffte sich der getrennt lebende Ehemann unter einem Vorwand gegen 14 Uhr Zutritt zu deren Wohnung und forderte mehrere hundert Euro Bargeld.

Als die Frau der Forderung nicht nachkam, schlug der Dreiundfünfzigjährige auf seine 49 Jahre alte Exlebensgefährtin ein und verletzte sie am Kopf und an den Armen. Ein Bekannter des Opfers, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befand, eilte zu Hilfe und trieb den Mann in die Flucht.

Die Polizei leitete mit allen verfügbaren Kräften unter Beteiligung eines Hubschraubers eine sofortige Fahndung nach dem Täter ein – mit Erfolg.

Der Beschuldigte hatte sich mittlerweile nach Frankfurt abgesetzt, wo er von Zivilfahndern des Polizeipräsidiums Frankfurt um 21.45 Uhr in Bahnhofsnähe festgenommen werden konnte. Die neunundvierzigjährige Frau wurde zur Behandlung ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat die Ermittlungen übernommen und ein Verfahren wegen versuchten Mordes und versuchten schweren Raubes eingeleitet. Der Beschuldigte wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Dortmund: Festnahme wegen versuchten Mordes mit einem Hammer

24.08.2010 - 21:25 JvdR No comments

Am gestrigen Tag wurde ein 23 Jahre alter Mann aus Dortmund u.a. wegen des Verdachts des versuchten Mordes vorläufig festgenommen.

Er ist verdächtig, am 13.08.2010 gegen 03:20 Uhr im Bereich der Ludwigstraße einem 19 Jahre alten Mann aus Dortmund gezielt und mit Wucht mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen zu haben. Der 19 Jahre alte Mann erlitt erhebliche Schädelverletzungen und musste notoperiert werden. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ.

Der Beschuldigte, der bislang keine Angaben zur Sache gemacht hatte, wird anwaltlich vertreten.

Berlin/Reinickendorf: Steinwürfe auf Stadtautobahn – Zeugen wegen versuchten Mordes gesucht

23.08.2010 - 20:15 JvdR No comments

Unbekannte Täter haben heute Vormittag gegen 11 Uhr 5 mehrere Schottersteine von einem stillgelegten Gleisbett auf die Autobahn 111 an der Einfahrt Tegeltunnel in Richtung Süd geworfen. Kurz hinter der Zufahrt Waidmannsluster Damm wurden mehrere Fahrzeuge getroffen und beschädigt. Unter anderem schlug ein Stein in die Windschutzscheibe eines Lkw ein. Personen wurden nicht verletzt.

Die 8. Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen und sucht Zeugen, die verdächtige Personen an der Einfahrt zum Tegeltunnel beobachtet haben. Hinweise werden von jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.