Archive

Posts Tagged ‘Mordkommission’

[Update 07.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Mann wurde erschossen

07.09.2010 - 17:04 JvdR No comments

Der bis jetzt noch nicht identifizierte Tote, der am 30. August in einem Waldgebiet bei Kerpen-Buir aufgefunden wurde, ist laut Obduktionsbericht erschossen worden.

Mittlerweile liegt der Mordkommission “Buir” das ballistische Gutachten zur Tatwaffe vor. Demnach ist der Unbekannte nicht mit der gleichen Waffe getötet worden wie die beiden Mordopfer in Süddeutschland.

Die Ermittlungen dauern an.

Berlin/Lichtenberg: Tötungsdelikt in Lichtenberg – Mordkommission sucht Zeugen

07.09.2010 - 11:39 Moderator No comments

Mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes vom Opfer sucht die Polizei Zeugen zu einem Tötungsdelikt. In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 2009 (Valentinstag) kam es vor dem Lokal “Melancholie” im Weißenseer Weg 1 in Lichtenberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 23-jährigen russischstämmigen Ronald Heidlin und zwei als Armenier beschriebenen männlichen Personen.

Foto des Opfers Ronald Heidlin

Das Opfer erhielt zunächst einen Faustschlag gegen den Kopf, worauf es zu Boden ging. Am Boden folgte dann ein Fußtritt gegen den Kopf. Ronald Heidlin verstarb am 16. Februar 2009 an den Folgen der Verletzungen.

Einer der beiden Tatverdächtigen wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 – 26 Jahre alt
  • ca. 1 Meter 70 groß
  • schlanke, sportliche Figur
  • schwarze Haare, hinten kurz geschnitten und ausrasiert
  • oben ca. 10 cm langes lockiges Haar
  • lange Narbe im Gesicht- bzw. Augen-/Nasenbereich
  • lange Nase
  • dunkle Augen

Die Mordkommission fragt:

  • Wer hat die Tat beobachtet?
  • Wer kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen?
  • Wer kann Angaben zu Personen machen, auf die die o. g. Beschreibung zutrifft?

Fahndungsplakat (Berlin/Lichtenberg) – Tötungsdelikt in Lichtenberg

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Festnahme der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 911 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

[Update 06.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – Umfangreiche Fahndung im Gange

06.09.2010 - 18:14 JvdR No comments

Nach wie vor läuft die intensive Fahndung nach dem Tatverdächtigen Franz Müller mit Schwerpunkt im weiteren Tatortumfeld. Für die Soko Hochgern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Gesuchte noch in diesem Bereich aufhält.

Am Freitag, 03.09.10, ging gegen 17 Uhr ein sehr konkreter Hinweis aus der Bevölkerung ein, dass der Gesuchte kurz zuvor am Mangfalldamm im Bereich Oberwöhr gesehen worden sei. Daraufhin wurden dort für Fahndungsmaßnahmen insgesamt etwa 200 Einsatzkräfte zusammengezogen.

Alle einigermaßen gut einsehbare Flächen, Wiesen und Felder wurden mit Luftunterstützung durch einen Polizeihubschrauber sofort abgesucht.

Bis zur Absuche des relevanten Waldstückes brach die Nacht an. Der umstellte Bereich wurde schließlich von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos und insgesamt 13 Polizeidiensthunden durchkämmt. Um zur Unterstützung wenigstens einen Teil des Geländes etwas beleuchten zu können, wurden von Bereitschaftspolizei, Feuerwehr und THW Beleuchtungsmasten betrieben.

Erst weit nach Mitternacht wurde die Suche abgeschlossen. Die um 17 Uhr gesehene verdächtige Person konnte jedoch nicht gefunden werden.

Bei der Soko Hochgern gingen zwischenzeitlich über 100 Hinweise verschiedenster Art ein. Viele Bürger teilen auch Örtlichkeiten mit, an denen man sich grundsätzlich gut verstecken könnte, angefangen von leerstehenden Gebäuden bis hin zu schwer zugänglichen Orten in der Natur. Im Rahmen der Fahndung wurde z.B. ein kleines “Waldlager” gefunden.

Die Spurensicherung der Kripo stellte jedoch fest, dass dieses schon längere Zeit “unbewohnt” ist. Es dürfte sich um einen verlassenen Obdachlosenunterschlupf handeln.

Im Laufe des Samstags, 04.09.10, wurden die Fahndungsplakate erneuert und ausgetauscht. Von Fachleuten des Landeskriminalamtes waren dafür Bilder mit dem möglichen zwischenzeitlichen Aussehen des Tatverdächtigen angefertigt worden. Auch wurden 3.000 Flugblätter an die Bevölkerung verteilt.

Zur Gewässerabsuche nach möglichen tatrelevanten Gegenständen, wurde die Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Die Spezialisten suchten Mangfall und Kanal nach Gegenständen ab, die der Täter auf der Flucht “versenkt” haben könnte. Jedoch vorerst ohne Erfolg.

Eine große Anzahl von Einsatzkräften von Soko, Bereitschaftspolizei und anderer Polizeidienststellen ist weiter im Stadtbereich Rosenheim im Einsatz, um sofort auf neue Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten reagieren zu können. Parallel zum aktuellen Fahndungsgeschehen laufen auch die umfangreichen Ermittlungen der Soko mit großer Vehemenz weiter.

Seit Tatbegehung durchgehend bis zu 20-Stundentage sind dabei keine Ausnahme. Auch die Beamten am Einsatz beteiligter anderer Dienststellen und angeforderte Bereitschaftspolizeieinheiten sind unermüdlich im Einsatz und arbeiten hochmotiviert die auflaufenden Arbeitsaufträge ab.

[Update 06.09.2010] Giessen/Wettenberg-Wißmar: Tötungsdelikt mit Messer – Radfahrerin meldete sich

06.09.2010 - 17:27 Moderator No comments

Nach einem Presseaufruf Ende vergangener Woche meldete sich am Samstag, 04.09.2010, eine 58-jährige Wißmarerin, die den flüchtigen Tatverdächtigen gesehen hatte. Die Radfahrerin wurde von der Kripo vernommen. Bis dahin war auch unklar, ob es sich um zwei verschiedene Radfahrerinnen gehandelt hatte oder, wie nun bestätigt, um eine.

Damit schließt sich ein weiteres Glied der Kette der Beobachtungen nach der Tat bis zur Festnahme des Tatverdächtigen. Wie berichtet, wurde am Dienstag, 24.08.2010, ein 62-Jähriger aus Wettenberg bei einer Messerattacke getötet. Ein Tatverdächtiger konnte wenige Minuten nach der Tat noch in der Nähe von der Polizei festgenommen werden, nicht zuletzt durch Hinweise von Personen.

Ein Handwerker hatte den Tatverdächtigen flüchten sehen, die Polizei verständigt und ihn zu Fuß verfolgt. Dabei war er auch unterwegs einer Radfahrerin begegnet und hatte sie gefragt, ob sie einen von ihm beschriebenen Mann gesehen habe. Die Radfahrerin hatte ihm daraufhin erklärt, dass sie einen solchen in Richtung Edeka habe laufen sehen.

Dann war sie ebenfalls mit dem Fahrrad in Richtung Edeka gefahren, hatte dort den Mann aber wohl nicht mehr angetroffen. Zu dieser Zeit waren bereits Polizeifahrzeuge in dem Bereich. Eine Streifenwagenbesatzung wurde im Bereich Edeka von einer Frau mit Fahrrad angesprochen, die fragte, ob sie eine schwarze Person suchen würde und gab den Beamten die Fluchtrichtung an.

Kurze Zeit später konnte der Flüchtige festgenommen werden.

[Update 06.09.2010] Kelberg/Höchstberg: 20-Jährige tot aufgefunden – Staatsanwalt erhebt Anklage wegen Mordes

06.09.2010 - 11:04 Moderator No comments

Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen einen 26 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus der Verbandgemeinde Kelberg Anklage wegen Mordes zum Landgericht in Trier erhoben. Nach dem Ergebnis der von der Kriminaldirektion Trier geführten Ermittlungen hält sie den Angeschuldigten für hinreichend verdächtig, am 03. Juni 2010 in Höchstberg seine ehemalige Lebensgefährtin heimtückisch getötet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte am Abend des Tattages den Entschluss fasste, seine 20 Jahre alte frühere Freundin zu töten, weil sich diese von ihm getrennt hatte. Er versetzte daher der ahnungslosen jungen Frau in dem gemeinsam bewohnten Anwesen mehrere mit Wucht geführte Hammerschläge gegen den Kopf, die tödliche Verletzungen verursachten.

Anschließend floh er vom Tatort.

Er konnte bereits einen Tag später im Westerwaldkreis festgenommen werden.

Der Angeschuldigte hatte zunächst eingeräumt, seine frühere Freundin mit dem Hammer geschlagen zu haben. Zwischenzeitlich gibt er wechselnde Einlassungen zum Tatgeschehen ab. Der Angeschuldigte befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Ein Termin zur Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Hintergrund:

§ 211 Strafgesetzbuch (Mord) lautet wie folgt:

I. Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
II. Mörder ist wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

Bochum/Witten/Hohenstein: Nach Messerstecherei in Witten – Mordkommission V eingesetzt

05.09.2010 - 13:08 Moderator No comments

Mit einer lebensgefährlichen Stichverletzung wurde ein Mann aus Herdecke am gestrigen Abend in ein Wittener Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation durchgeführt werden musste. Am Samstagabend, 04.09.2010, gegen 23:00 Uhr, feierten mehrere Personen auf dem Hohenstein in Witten eine Party.

Nach dem Genuss alkoholischer Getränke kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung innerhalb der Gruppenmitglieder. Einer von ihnen stach plötzlich dem 26-jährigen Herdecker in die Brust. Die Ermittlungen hat die Mordkommission V unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Harbecke übernommen.

Der Staatsanwalt für Kapitaldelikte, Herr StA Maibaum, ist ebenfalls eingeschaltet. Es wird jetzt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht bei dem Geschädigten nunmehr keine Lebensgefahr mehr.

[Update 03.09.2010] Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt – 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt weiterhin in Lebensgefahr

03.09.2010 - 18:47 JvdR No comments

Bei dem Tötungsdelikt im Bereich Trendelburg – Eberschütz gibt es bislang noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem Sprengsatz mit dem sich der 52-Jährige das Leben nahm, nachdem er seine Tochter ertränkt und das selbe bei seinem einjährigen Sohn versucht hatte. Die dahingehenden Ermittlungen der Sprengstoffsachverständigen des Landeskriminalamtes in Wiesbaden dauern an.

Den Jungen, der bei der Tatausübung vermutlich bewusstlos wurde, hatte der 52-Jährige offenbar in der Annahme, er sei ebenfalls tot, zusammen mit der Vierjährigen auf die Ladefläche seines dunkelgrünen Ford-Escort-Kombis gelegt. Anschließend fuhr der Mann zu dem unweit gelegenen Radweg, hielt an dem Seitenrand an und zündete einen Sprengsatz, mit dem er sich das Leben nahm.

Anwohner hatten gegen 1 Uhr einen dumpfen Knall gehört, bei dem die Ermittler davon ausgehen, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes handelte. Der Einjährige, den ein Zeuge in dem Kofferraum stark unterkühlt auffand, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt der Junge nach wie vor in Lebensgefahr.

Die in diesem Fall ermittelnden Kasseler Kripobeamten des Kommissariats K 11 suchen weiterhin nach Zeugen, die gegebenenfalls Angaben darüber machen können, wo sich der 52-jährige Familienvater am vergangenen Mittwoch aufhielt. Möglicherweise ist aber auch Zeugen das Fahrzeug, ein 12 Jahre alter dunkelgrüner Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen aufgefallen und sie können Hinweise zu möglichen Standorten und/oder Insassen geben.

Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Dienststelle melden.

[Update 03.09.2010] Giessen/Wettenberg-Wißmar: Tötungsdelikt mit Messer – Polizei bittet zwei Radfahrerinnen sich zu melden

03.09.2010 - 18:34 JvdR No comments

Wie berichtet, wurde am Dienstag, 24.08.2010, ein 62-Jähriger aus Wettenberg bei einer Messerattacke getötet. Ein Tatverdächtiger konnte wenige Minuten nach der Tat noch in der Nähe von der Polizei festgenommen werden, nicht zuletzt durch Hinweise von Personen. Ein Handwerker hatte den Tatverdächtigen flüchten sehen, die Polizei verständigt und ihn zu Fuß verfolgt.

Dabei war er auch unterwegs einer Radfahrerin begegnet und hatte sie gefragt, ob sie einen von ihm beschriebenen Mann gesehen habe. Die Radfahrerin hatte ihm daraufhin erklärt, dass sie einen solchen in Richtung “Edeka” habe laufen sehen. Dann war sie ebenfalls mit dem Fahrrad in Richtung “Edeka” gefahren, hatte dort den Mann aber wohl nicht mehr angetroffen.

Zu dieser Zeit waren bereits Polizeifahrzeuge in dem Bereich. Eine Streifenwagenbesatzung wurde im Bereich “Edeka” von einer Frau mit Fahrrad angesprochen, die fragte, ob sie eine schwarze Person suchen würde und gab den Beamten die Fluchtrichtung an. Kurze Zeit später konnte der Flüchtige festgenommen werden.

Nun bittet die Polizei weitere Zeugen, sich zu melden, insbesondere die beiden Frauen mit den Fahrrädern. Dabei kann es auch sein, dass es sich um ein und dieselbe Radfahrerin handelt. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Gießen, Telefon 0641/7006-2555.

[Update 03.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Bildveröffentlichung

03.09.2010 - 17:49 JvdR No comments

Etwa einhundert Polizisten haben heute Vormittag von 9.30 bis 13.30 Uhr das Waldgebiet zwischen Kreuz Kerpen und der Anschlussstelle Kerpen-Buir in Höhe des Rastplatzes “Im Bahnert” durchkämmt, in dem der bisher Unbekannte tot aufgefunden worden war. Die groß angelegte Durchsuchung nach Gegenständen, die Aufschluss über die Identität des Toten geben könnten verlief ergebnislos. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

Die Mordkommission prüft nun, ob Gebrauchsgegenstände, die heute im Waldgebiet sichergestellt wurden, mit der Tat im Zusammenhang stehen. Die Polizei prüft weiterhin, ob ein Zusammenhang zu dem Doppelmord zum Nachteil zweier Männer in Süddeutschland besteht.

[Update 03.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt

03.09.2010 - 17:09 JvdR No comments

Trotz massiven Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen hat sich bisher noch keine heiße Spur für die Polizei ergeben. Die Soko Hochgern setzt weiter auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung.

  • Wer hat den 48-jährigen tatverdächtigen Franz Müller seit Montag, 30.08.10, gesehen?
  • Wer kann sonst Angaben zu einem möglichen Aufenthaltsort machen?

Zwischenzeitlich gingen etwa 30 Hinweise ein. Dazu haben auch mehrere Absuchen von Kleingärtenanlagen und Waldgebieten im weiteren Tatortumfeld und Überprüfungen verschiedener Örtlichkeiten stattgefunden. Jedoch bisher ohne Ergebnis.

Für Angaben, die zur Ergreifung des Gesuchten oder zur Klärung der Tat führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt zwischenzeitlich eine Belohnung von 5.000,- Euro ausgesetzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hinweise bitte an die Soko Hochgern unter Telefon 08031/200-3014 und 3016 oder an jede andere Polizeidienststelle. Bei möglichen aktuellen Sichtungen an den Polizeinotruf 110.

[Update 03.09.2010] Hamburg/Bergedorf: Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Prozess vor dem Hamburger Amtsgericht (Bergedorf)

03.09.2010 - 15:31 JvdR No comments

B. ist dringend verdächtig, am 20.06.2010 gegen 05.00 Uhr mit bedingtem Tötungswillen mehrfach mit einem Messer (Klingenlänge ca. 12cm) auf seine 19-jährige Tochter eingestochen zu haben. Die junge Frau erlitt durch die Messerattacke diverse Stichverletzungen, die neben einem Versagen der rechten Niere zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust führten.

Nach den Ermittlungen war es zwischen Vater und Tochter zu einem Streit gekommen, nachdem sich die 19-jährige über zu laute Musik beschwert hatte. Als sie den Angeklagten aufforderte, die Musik leiser zu stellen und das Rauchen einzustellen, soll er sodann zum Messer gegriffen und zugestochen haben.

Da der Angeklagte unmittelbar nach der Tat die Rettungskräfte alarmierte, ist er von dem versuchten Tötungsdelikt strafbefreiend zurückgetreten.

Prozess: Montag, 06. September 2010, 10.00 Uhr / Amtsgericht Hamburg-Bergedorf

[Update 03.09.2010] Nürnberg/Gostenhof: Festnahme nach Messerstich – Täter ermittelt und festgenommen

03.09.2010 - 10:27 Moderator No comments

Wir berichteten über den Überfall auf eine 26-Jährige in Nürnberg-Gostenhof am 22. August 2010. Das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg ermittelte nun einen 23-jährigen Nürnberger, der dringend tatverdächtig ist.

Die 26-Jährige war am 22.08.2010 gegen 03:30 Uhr auf dem Nachhauseweg. Als sie in der Mittleren Kanalstraße unterwegs war, wurde sie plötzlich von hinten angesprungen, umklammert und zu Boden gerissen. Anschließend berührte sie der unbekannte Mann mehrfach unsittlich am ganzen Körper.

Da sich das Opfer wehrte und laut um Hilfe rief, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete in Richtung Fürther Straße. Die Frau wurde stark verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Der kriminalpolizeiliche Erkennungsdienst sicherte am Tatort eine DNA-Spur, deren Auswertung nun zu dem 23-Jährigen führte. Der Mann wurde gestern (02.09.2010) festgenommen, äußert sich allerdings nicht zu den Tatvorwürfen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Vergewaltigung.