Archive

Posts Tagged ‘Mord’

[Update 08.09.2010] Trier/Zell/Barl: Ehepaar tot in der Wohnung gefunden – Obduktion bestätigt bisheriges Ermittlungsergebnis

08.09.2010 - 16:46 Moderator No comments

Die Leichen der am Dienstag, 7. September, in ihrem Haus tot aufgefundenen Eheleute aus Zell wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz obduziert.

Das Obduktionsergebnis bestätigt die bisherigen Ermittlungen der Polizei, wonach der 47-jährige Mann zunächst seine 54-jährige Ehefrau und dann sich selbst mit einer Pistole getötet hat. Die Tat dürfte vermutlich in den Abendstunden des Sonntag, 5. September, begangen worden sein.

Die Tatwaffe war auf einer Waffenbesitzkarte eingetragen, die auf 47-Jährigen ausgestellt war.

Trier/Zell/Barl: Ehepaar tot in der Wohnung gefunden

07.09.2010 - 16:33 JvdR No comments

Eine 54-jährige Frau und ihr 47 Jahre alter Ehemann wurden am Dienstag, 7. September, in ihrem Haus im Zeller Ortsteil Barl tot aufgefunden. Eine Zeugin hatte das Ehepaar am Vormittag leblos in der gemeinsamen Wohnung gefunden.

Beide Leichen wiesen Schussverletzungen auf.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf eine Beteiligung weiterer Personen schließen lassen. Die Beamten gehen derzeit von einem so genannten erweiterten Suizid aus. Nach Sachlage hat der Mann die Frau mit einem Revolver erschossen und sich dann selbst durch einen Schuss getötet.

Die Beamten fanden eine Waffe am Tatort.

Der 47-Jährige hatte eine Waffenbesitzkarte, auf der mehrere Waffen eingetragen sind. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wird die Obduktion der Leichen beantragen. Weitere Angaben, insbesondere zum Motiv, können derzeit nicht gemacht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

[Update 06.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – Umfangreiche Fahndung im Gange

06.09.2010 - 18:14 JvdR No comments

Nach wie vor läuft die intensive Fahndung nach dem Tatverdächtigen Franz Müller mit Schwerpunkt im weiteren Tatortumfeld. Für die Soko Hochgern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Gesuchte noch in diesem Bereich aufhält.

Am Freitag, 03.09.10, ging gegen 17 Uhr ein sehr konkreter Hinweis aus der Bevölkerung ein, dass der Gesuchte kurz zuvor am Mangfalldamm im Bereich Oberwöhr gesehen worden sei. Daraufhin wurden dort für Fahndungsmaßnahmen insgesamt etwa 200 Einsatzkräfte zusammengezogen.

Alle einigermaßen gut einsehbare Flächen, Wiesen und Felder wurden mit Luftunterstützung durch einen Polizeihubschrauber sofort abgesucht.

Bis zur Absuche des relevanten Waldstückes brach die Nacht an. Der umstellte Bereich wurde schließlich von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos und insgesamt 13 Polizeidiensthunden durchkämmt. Um zur Unterstützung wenigstens einen Teil des Geländes etwas beleuchten zu können, wurden von Bereitschaftspolizei, Feuerwehr und THW Beleuchtungsmasten betrieben.

Erst weit nach Mitternacht wurde die Suche abgeschlossen. Die um 17 Uhr gesehene verdächtige Person konnte jedoch nicht gefunden werden.

Bei der Soko Hochgern gingen zwischenzeitlich über 100 Hinweise verschiedenster Art ein. Viele Bürger teilen auch Örtlichkeiten mit, an denen man sich grundsätzlich gut verstecken könnte, angefangen von leerstehenden Gebäuden bis hin zu schwer zugänglichen Orten in der Natur. Im Rahmen der Fahndung wurde z.B. ein kleines “Waldlager” gefunden.

Die Spurensicherung der Kripo stellte jedoch fest, dass dieses schon längere Zeit “unbewohnt” ist. Es dürfte sich um einen verlassenen Obdachlosenunterschlupf handeln.

Im Laufe des Samstags, 04.09.10, wurden die Fahndungsplakate erneuert und ausgetauscht. Von Fachleuten des Landeskriminalamtes waren dafür Bilder mit dem möglichen zwischenzeitlichen Aussehen des Tatverdächtigen angefertigt worden. Auch wurden 3.000 Flugblätter an die Bevölkerung verteilt.

Zur Gewässerabsuche nach möglichen tatrelevanten Gegenständen, wurde die Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Die Spezialisten suchten Mangfall und Kanal nach Gegenständen ab, die der Täter auf der Flucht “versenkt” haben könnte. Jedoch vorerst ohne Erfolg.

Eine große Anzahl von Einsatzkräften von Soko, Bereitschaftspolizei und anderer Polizeidienststellen ist weiter im Stadtbereich Rosenheim im Einsatz, um sofort auf neue Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten reagieren zu können. Parallel zum aktuellen Fahndungsgeschehen laufen auch die umfangreichen Ermittlungen der Soko mit großer Vehemenz weiter.

Seit Tatbegehung durchgehend bis zu 20-Stundentage sind dabei keine Ausnahme. Auch die Beamten am Einsatz beteiligter anderer Dienststellen und angeforderte Bereitschaftspolizeieinheiten sind unermüdlich im Einsatz und arbeiten hochmotiviert die auflaufenden Arbeitsaufträge ab.

[Update 06.09.2010] Kelberg/Höchstberg: 20-Jährige tot aufgefunden – Staatsanwalt erhebt Anklage wegen Mordes

06.09.2010 - 11:04 Moderator No comments

Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen einen 26 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus der Verbandgemeinde Kelberg Anklage wegen Mordes zum Landgericht in Trier erhoben. Nach dem Ergebnis der von der Kriminaldirektion Trier geführten Ermittlungen hält sie den Angeschuldigten für hinreichend verdächtig, am 03. Juni 2010 in Höchstberg seine ehemalige Lebensgefährtin heimtückisch getötet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte am Abend des Tattages den Entschluss fasste, seine 20 Jahre alte frühere Freundin zu töten, weil sich diese von ihm getrennt hatte. Er versetzte daher der ahnungslosen jungen Frau in dem gemeinsam bewohnten Anwesen mehrere mit Wucht geführte Hammerschläge gegen den Kopf, die tödliche Verletzungen verursachten.

Anschließend floh er vom Tatort.

Er konnte bereits einen Tag später im Westerwaldkreis festgenommen werden.

Der Angeschuldigte hatte zunächst eingeräumt, seine frühere Freundin mit dem Hammer geschlagen zu haben. Zwischenzeitlich gibt er wechselnde Einlassungen zum Tatgeschehen ab. Der Angeschuldigte befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Ein Termin zur Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Hintergrund:

§ 211 Strafgesetzbuch (Mord) lautet wie folgt:

I. Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
II. Mörder ist wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

[Update 03.09.2010] Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt – 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt weiterhin in Lebensgefahr

03.09.2010 - 18:47 JvdR No comments

Bei dem Tötungsdelikt im Bereich Trendelburg – Eberschütz gibt es bislang noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem Sprengsatz mit dem sich der 52-Jährige das Leben nahm, nachdem er seine Tochter ertränkt und das selbe bei seinem einjährigen Sohn versucht hatte. Die dahingehenden Ermittlungen der Sprengstoffsachverständigen des Landeskriminalamtes in Wiesbaden dauern an.

Den Jungen, der bei der Tatausübung vermutlich bewusstlos wurde, hatte der 52-Jährige offenbar in der Annahme, er sei ebenfalls tot, zusammen mit der Vierjährigen auf die Ladefläche seines dunkelgrünen Ford-Escort-Kombis gelegt. Anschließend fuhr der Mann zu dem unweit gelegenen Radweg, hielt an dem Seitenrand an und zündete einen Sprengsatz, mit dem er sich das Leben nahm.

Anwohner hatten gegen 1 Uhr einen dumpfen Knall gehört, bei dem die Ermittler davon ausgehen, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes handelte. Der Einjährige, den ein Zeuge in dem Kofferraum stark unterkühlt auffand, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt der Junge nach wie vor in Lebensgefahr.

Die in diesem Fall ermittelnden Kasseler Kripobeamten des Kommissariats K 11 suchen weiterhin nach Zeugen, die gegebenenfalls Angaben darüber machen können, wo sich der 52-jährige Familienvater am vergangenen Mittwoch aufhielt. Möglicherweise ist aber auch Zeugen das Fahrzeug, ein 12 Jahre alter dunkelgrüner Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen aufgefallen und sie können Hinweise zu möglichen Standorten und/oder Insassen geben.

Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Dienststelle melden.

[Update 03.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt

03.09.2010 - 17:09 JvdR No comments

Trotz massiven Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen hat sich bisher noch keine heiße Spur für die Polizei ergeben. Die Soko Hochgern setzt weiter auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung.

  • Wer hat den 48-jährigen tatverdächtigen Franz Müller seit Montag, 30.08.10, gesehen?
  • Wer kann sonst Angaben zu einem möglichen Aufenthaltsort machen?

Zwischenzeitlich gingen etwa 30 Hinweise ein. Dazu haben auch mehrere Absuchen von Kleingärtenanlagen und Waldgebieten im weiteren Tatortumfeld und Überprüfungen verschiedener Örtlichkeiten stattgefunden. Jedoch bisher ohne Ergebnis.

Für Angaben, die zur Ergreifung des Gesuchten oder zur Klärung der Tat führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt zwischenzeitlich eine Belohnung von 5.000,- Euro ausgesetzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hinweise bitte an die Soko Hochgern unter Telefon 08031/200-3014 und 3016 oder an jede andere Polizeidienststelle. Bei möglichen aktuellen Sichtungen an den Polizeinotruf 110.

[Update 03.09.2010] Hamburg/Bergedorf: Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Prozess vor dem Hamburger Amtsgericht (Bergedorf)

03.09.2010 - 15:31 JvdR No comments

B. ist dringend verdächtig, am 20.06.2010 gegen 05.00 Uhr mit bedingtem Tötungswillen mehrfach mit einem Messer (Klingenlänge ca. 12cm) auf seine 19-jährige Tochter eingestochen zu haben. Die junge Frau erlitt durch die Messerattacke diverse Stichverletzungen, die neben einem Versagen der rechten Niere zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust führten.

Nach den Ermittlungen war es zwischen Vater und Tochter zu einem Streit gekommen, nachdem sich die 19-jährige über zu laute Musik beschwert hatte. Als sie den Angeklagten aufforderte, die Musik leiser zu stellen und das Rauchen einzustellen, soll er sodann zum Messer gegriffen und zugestochen haben.

Da der Angeklagte unmittelbar nach der Tat die Rettungskräfte alarmierte, ist er von dem versuchten Tötungsdelikt strafbefreiend zurückgetreten.

Prozess: Montag, 06. September 2010, 10.00 Uhr / Amtsgericht Hamburg-Bergedorf

[Update 02.09.2010] Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt – 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr – Abschiedsbriefe gefunden – Mädchen wurde offenbar gewaltsam ertränkt

02.09.2010 - 18:10 JvdR No comments

Bei dem Tötungsdelikt am heutigen Donnerstagmorgen im Bereich Trendelburg-Eberschütz laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. In dem Pkw konnten die zuständigen Ermittler des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo unterdessen Abschiedsbriefe des 52-Jährigen finden. Denen zufolge dürften die Hintergründe dieser grausamen Tat im privaten Bereich mit der Trennung seiner Ehefrau in Verbindung stehen.

Nach erstem Obduktionsergebnis ist die Vierjährige gewaltsam ertränkt worden. Der Einjährige, so die Vermutungen der Ermittler, war dabei offenbar nicht zu Tode gekommen, sondern hatte stark unterkühlt überlebt. Die Spurenlage deutet darauf hin, dass der 52-Jährige vermutlich mit seinem Pkw zur nahe gelegenen Diemel gefahren und dort die Tat verübt hatte.

Anschließend legte er seine Kinder in den Kofferraum und stellte sich unweit der Diemel auf den Seitenrand des Radweges, wo er im Fahrzeug einen Sprengsatz zündete und sich selbst das Leben nahm. Dabei wurden die Scheiben der Wagentüren heraus gebrochen, die Windschutzscheibe zerborsten und der Kofferraumdeckel geöffnet.

Die Sprengstoffsachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes sind hinsichtlich des Sprengsatzes mit den Ermittlungen betraut. Es ist noch unklar, um welchen Sprengsatz es sich in diesem Fall handelte. Das Fahrzeug, der dunkelgrüne Ford Escort, wurde zur weiteren Spurensuche sichergestellt.

Angaben von Bewohnern zufolge war heute Nacht etwa gegen 1.00 Uhr ein dumpfer Knall gehört worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes gehandelt hatte.

Der Einjährige, der mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen wurde, schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Bei dem Auto handelt es sich um einen 12 Jahre alten dunkelgrünen Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen, der auf den 52-Jährigen zugelassen ist.

Die Kripo sucht weiterhin nach Zeugen, die möglicherweise Angaben machen können, wo sich der 52-Jährige am gestrigen Mittwoch aufhielt. Er besitzt ein Gartengrundstück in Trendelburg-Sielen, wo er gestern morgen von Zeugen noch gesehen worden war. Wer hat möglicherweise im Bezug auf den dunkelgrünen Ford-Escort-Kombi mit Kasseler Kennzeichen verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Zeugen, mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen melden. Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo.

Homberg/Trendelburg-Eberschütz: Tötungsdelikt: 4-Jährige getötet – 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr – Vater nahm sich das Leben

02.09.2010 - 12:51 JvdR No comments

Am heutigen Donnerstagmorgen, etwa gegen 7.00 Uhr, wurde der Kasseler Polizei ein Pkw am Diemelradweg bei Trendelburg-Eberschütz gemeldet. Hinter dem Steuer saß eine männliche tote Person, im Fond des Wagens zwei Kinder, von denen eins tot und das andere schwer verletzt waren.

Den ersten Ermittlungen zu Folge handelt es sich bei dem Mann um den 52-jährigen Vater der beiden Kinder. Er nahm offensichtlich sich und der 4 Jahre alten Tochter das Leben. Der schwer verletzte 1-jährige Sohn wird derzeit in einem Kasseler Krankenhaus behandelt. Er schwebt in Lebensgefahr.

Die in Homberg wohnende Mutter der Kinder wurde bereits verständigt und wird seelsorgerisch betreut. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 52-Jährige am gestrigen Tag sein Besuchsrecht für die Kinder wahrgenommen und sie nicht zur vereinbarten Zeit am gestrigen Abend zurückgebracht.

In die Ermittlungen hinsichtlich des Tötungsdelikts am heutigen Donnerstagmorgen bei Trendelburg-Eberschütz wurden von den für Tötungsdelikte zuständigen Beamten des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo, Sprengstoffsachverständige des Hessischen Landeskriminalamts eingebunden.

Der Pkw, in dem der 52-jährige tote Vater und die 4-jährige tote Tochter sowie der schwer verletzte 1-jährige Sohn aufgefunden wurden, war gegen 7.00 Uhr mit zerborstenen Seitenscheiben und Windschutzscheibe aufgefunden worden.

Die Ermittler am Tatort gehen derzeit davon aus, dass offenbar eine Sprengung in dem Fahrzeug stattgefunden hat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kripo davon aus, dass die Sprengung todesursächlich für den 52-Jährigen war. Die Todesursache der 4-Jährigen ist zur Zeit nicht abschließend geklärt.

Bei dem Wagen, in dem die beiden Toten und der Schwerverletzte aufgefunden wurden, handelt es sich um einen 12 Jahre alten grünen Ford Escort mit Kasseler Kennzeichen, der auf den 52-Jährigen zugelassen ist.

Die Kripo erhofft sich nun Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise im Hinblick auf den grünen Ford Escort vor der Tat geben können oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100 zu melden.

[Update 01.09.2010] Cuxhaven/Wesermarsch/Berne: 86-Jähriger tot aufgefunden – Verdächtiger ermittelt und gefasst – Richter erlässt Haftbefehl wegen Mordes

01.09.2010 - 21:01 Moderator No comments

Am gestrigen Dienstagabend hat die Polizei im Mordfall Harmsen einen 42-jährigen Gelegenheitsarbeiter aus Berne vorläufig festgenommen. Der vorbestrafte Mann gab die Tat weitestgehend zu.

Demnach wird der 42-jähriger Mann aus Berne verdächtigt, den 86-jährigen Kaufmann am Montagabend, 05. Juli 2010, in seinem Geschäft gewaltsam erschlagen zu haben. “Der 42-Jährige ist polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Dabei handelte es sich überwiegend um Betrugstaten”, äußert die Sprecherin der Moko Berne.

Der 42-jährige Arbeitslose war bereits seit einigen Wochen im Fokus der Ermittler. Es wurden Stück für Stück Indizien und Beweise gesichert. Gestern war es dann soweit. Der Verdächtige wurde vom Beamten der Mordkommission in den Abendstunden in Berne festgenommen.

In der anschließenden Vernehmung verstrickte sich der 42-Jährige immer mehr in Widersprüche. Die Beamten widerlegten seine gemachten Angaben in großen Teilen. Der Festgenommene erkannte die Ausweglosigkeit seiner Situation und gab in einem umfassenden Geständnis zu, den 86-jährigen Friedrich Harmsen in dessen Geschäft erschlagen zu haben.

Als Motiv benannte der Beschuldigte erhebliche finanzielle Probleme, die er mit Hilfe des Opfers zu lösen glaubte. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat wegen der Schwere der Tat Haftbefehl gegen den 42-jährigen Mann aus Berne beantragt, den das Opfer laut Kenntnis der Polizei seit Jahren kannte.

Das Amtsgericht Oldenburg hat am heutigen Nachmittag im Mordfall Harmsen Haftbefehl wegen Mordes gegen den 42-jährigen Verdächtigen erlassen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der Inspektionleiter der Polizeidirektion Cuxhaven / Wesermarsch, Kriminaldirektor Bernd Deutschmann, bedankt sich auch im Namen des Leiters der Mordkommission, Robert Kalka, ausdrücklich beim Landrat des Landkreises Wesermarsch und dessen Belegschaft für deren Unterstützung. Sie ermöglichten den Mitgliedern der Mordkommission ein weiteres Arbeiten in Brake, indem Büroräumlichkeiten im Kreishaus zur Verfügung gestellt wurden.

“Ich bedanke mich auch bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihren Hinweisen an uns gewandt haben und so sicherlich ein Stück weit zur raschen Aufklärung beigetragen haben”, so Deutschmann weiter.

Karlsruhe/Waldbronn/Busenbach: Brutaler Angriff nach “Mallorca-Party” geklärt – 19-Jähriger in U-Haft

01.09.2010 - 20:53 Moderator No comments

Knapp drei Monate nach der Tat ist ein brutaler Angriff auf eine Gruppe junger Menschen in Busenbach weitgehend geklärt. Gegen einen 19-jährigen dringend Tatverdächtigen hat das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Gegen drei weitere junge Männer richtet sich der Vorwurf der Gefährlichen Körperverletzung.

Am frühen Morgen des 5. Juni kam es auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Talstraße zu einem Angriff mehrerer Personen auf eine Gruppe junger Menschen. Diese befand sich zur Tatzeit auf dem Heimweg von einer “Mallorca-Party” in Busenbach. Dabei setzten die Angreifer auch einen Teleskopschlagstock sowie einen Baseballschläger ein.

Eine 21-jährige Frau wurde durch einen Schlag mit dem Baseballschläger auf den Kopf schwer verletzt und erlitt einen Schädelbasisbruch. Sie musste auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt werden. Ebenfalls bei dem Angriff schwer verletzt wurde ein 22 Jahre alter Mann, der vom selben Täter mit dem Baseballschläger ins Gesicht geschlagen wurde und einen Jochbeinbruch erlitt. Ein dritter 21 Jahre alter Mann zog sich durch Schläge gegen die Beine leichtere Verletzungen zu. Anschließend flüchteten die Angreifer mit einem dunklen Pkw.

Wegen der Vielzahl der beteiligten Personen gestalteten sich die intensiv von der Kriminalpolizei-Außenstelle Ettlingen und der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen zunächst schwierig. Erst nachdem alle Zeugen und Geschädigten vernommen waren, konnten die Ermittler erste Klarheit in die Tatabläufe bringen. Diese akribisch geführten Vernehmungen brachten die Beamten dann auch auf die Spur einer Gruppe Heranwachsender im Alter von 18 und 19 Jahren aus dem Landkreis Rastatt.

Diese waren von einem weiteren 19 Jahre alten Mann nach einer verbalen Auseinandersetzung mit den späteren Opfern zur “Unterstützung” nach Waldbronn beordert worden. Dort setzte dann der 19-jährige Haupttäter nach den weitgehend abgeschlossenen Ermittlungen mehrfach gezielt den von ihm geführten Baseballschläger ein. Wegen der Gefährlichkeit der Schläge und der erlittenen Verletzungen ermittelten die Strafverfolgungsbehörden unterdessen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den Heranwachsenden.

Nach dem Erlass eines Haftbefehles wegen versuchten Mordes wurde der junge Mann in eine Haftanstalt gebracht. Die weiteren Beteiligten der Gruppe werden sich wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Sie wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

[Update 01.09.2010] Rosenheim: Zwei Tote in Wohnhaus aufgefunden – Fahndung läuft auf Hochtouren

01.09.2010 - 20:47 JvdR No comments

Die Fahndung nach dem gesuchten Franz Müller läuft auf Hochtouren. Eine heiße Spur hat sich jedoch trotz intensiver Ermittlungen noch nicht ergeben. Im Lauf des Mittwochs wurde die Absuche im weiteren Tatortumfeld nach tatrelevanten Gegenständen weitergeführt. Eine konkrete Spur war nach ersten Auswertungen jedoch nicht dabei.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung gingen bisher etwa 15 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Einige darunter auch auf eine mögliche Sichtung des Gesuchten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Kleingartenanlage und ein Waldgebiet im Nordwesten Rosenheims abgesucht, aber auch hier verliefen die Überprüfungen ohne Erfolg. Im Einsatz waren hier etwa 60 Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei. Auch die Überprüfungen der weiteren Orte, an denen die Hinweisgeber einen dem Gesuchten ähnelnden Mann gesehen hatten, verliefen negativ.

Die Fahndung wurde im Stadtbereich Rosenheim auch über eine Plakataktion verbreitet. Die Soko Hochgern wurde zwischenzeitlich auf 45 Mitarbeiter aufgestockt.

Die Hinweistelefone 08031/200-3014 und –3016 sind rund um die Uhr besetzt.