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Posts Tagged ‘Körperverletzung’

Uelzen/Wrestedt: Streit zwischen Pärchen eskaliert – “Schlagabtausch” während der Autofahrt

07.09.2010 - 14:30 JvdR No comments

Während einer Autofahrt eskalierte am Montagabend der Streit zwischen einem in Wrestedt wohnenden Paar. Weil der 45jährige Mann bereits am Morgen gegen 10.00 Uhr den ersten Alkohol zu sich nahm, wurde die Stimmung seiner 24jährigen Freundin zunehmend schlechter.

Bei der Idee ihres Freundes, am Montagabend gemeinsam mit einem Bekannten nach Uelzen zu fahren, um dort einen Pkw abzuholen, ließ sie es sich nicht nehmen, die Fahrt zu begleiten. Auf der Fahrt von Wrestedt nach Uelzen, den Trailer fuhr der 27 Jahre alte Bekannte, eskalierte schließlich der Streit zwischen dem Paar.

Der 45jährige fühlte sich offenbar von seiner Lebensgefährtin immerzu bevormundet. Schließlich verpasste sie ihm noch während der Fahrt eine Ohrfeige. Sie erntete daraufhin einen Faustschlag auf ihre Nase.

In Höhe eines Sportplatzes in der Straße Neu-Ripdorf in Uelzen stoppte der Transporter gegen 19.30 Uhr. Mit einem erneuten Schlag ins Gesicht “überredete” der 45 Jahre alte Mann seine Freundin, dass Fahrzeug zu verlassen, die schließlich die Polizei verständigte. Die Beamten stellten sowohl bei dem 45 Jahre alten Mann, als auch bei seiner Lebensgefährtin Alkoholeinfluss fest.

Die Beamten ermitteltn jetzt wegen Körperverletzung.

Celle/Hambühren: Streitigkeiten enden mit Messerstich

19.08.2010 - 21:43 HA No comments

Am gestrigen Nachmittag mussten die Beamten der Celler Polizei einen äußerst kuriosen Fall aufnehmen. Eigentlich sollte ein Verkehrsunfall im Bereich der Heese- / Ecke Bredenstraße aufgenommen werden. Hier sollte es schon zu einem Menschenauflauf gekommen sein und Personen würden aufeinander einschlagen.

Nach ersten Recherchen begann das Ereignis aber schon mit einer Fahrt von Wietze nach Celle und endete mit einem Messerstich. Ein Mann aus Hambühren holte am Nachmittag seine wesentlich jüngere Freundin aus Wietze ab. Offensichtlich missfiel dies den anderen Familienangehörigen der junge Dame.

Sie verfolgten die beiden auf der Fahrt nach Celle. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit wilden Beschimpfungen ging die Fahrt in Richtung Heese weiter. An der nachfolgenden Kreuzung musste er hinter einem Auto warten. Aus diesem Fahrzeug sprang ein junger Mann heraus, kam zum Auto des 59-jährigen und schlug durch das geöffnete Fenster auf ihn ein.

Eine auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindliche Personengruppe griff in den Fall ein. Man zog den 26-jährigen Angreifer von seinem Opfer fort. Als er dann kurze Zeit später den eigentlicher Angreifer entdeckte, blutete dieser am Oberarm. Ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Mann hatte den Angreifer einen leichten oberflächigen Messerstich versetzt.

Noch am Abend konnte der Täter aber ermittelt werden. Dabei handelt es sich um einen 29-jährigen Celler. Bei diesem wurde später noch eine geringe Menge Betäubungsmittel in Form von Marihuana entdeckt. Warum er auf den 26-jährigen eingestochen hatte, müssen nun die weiteren polizeilichen Ermittlungen zeigen.

Insgesamt wurden drei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung bzw. gefährlicher Körperverletzung und ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Zürich: Street Parade und Nachfolgeveranstaltungen – Bilanz der Stadtpolizei Zürich

16.08.2010 - 19:35 JvdR 1 comment

Der späte Abend und die Nacht im Rahmen der diesjährigen Street Parade verliefen ohne gravierende Zwischenfälle. Trotzdem waren die Einsatzkräfte mit mehreren tätlichen Auseinandersetzungen konfrontiert und es mussten diverse Einsätze geleistet werden. Die Stadtpolizei wurde am Abend und in der verregneten Nacht zu einzelnen Streitereien und Schlägereien, oder zu Personen gerufen, die wegen übermässigen Alkohol- und / oder Drogenkonsums Hilfe benötigten.

Die Auseinandersetzungen verliefen grösstenteils glimpflich und ohne schwerwiegende Verletzungsfolgen. Einige Male unterstützten die Polizeikräfte Sanitätsposten bei der Behandlung von renitenten Patienten. Die Stadtpolizei verhaftete im Verlauf des Samstages und in der darauf folgenden Nacht insgesamt 23 Personen im Alter zwischen 17 und 37 Jahren. Gründe für die Festnahmen waren: Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Taschendiebstahl und Widerhandlung gegen das Ausländergesetz.

Acht Männer und zwei Frauen wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt, drei Männer aus Gambia, Guinea und dem Tschad müssen mit fremdenpolizeilichen Massnahmen rechnen, die restlichen Personen wurden nach erfolgten Befragungen wieder entlassen. Die Festgenommenen stammen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Algerien, Somalia, Jamaika, der Türkei und der Schweiz.

Bereits am Nachmittag wurden bei Auseinandersetzungen zwei Männer am Kopf verletzt: Kurz nach 14.00 Uhr wurde ein 31-jähriger Deutscher am Utoquai beim Opernhaus von einer unbekannten Täterschaft niedergeschlagen und erheblich verletzt. Er musste mit verschieden Kopfverletzungen hospitalisiert werden. Bei einer weiteren Auseinadersetzung kurz nach 16.00 Uhr gerieten am Utoquai zwei Gruppen junger Männer aneinander. Dabei wurde ein 19-jähriger Schweizer durch einen Faustschlag verletzt und musste mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden.

Der junge Mann konnte jedoch bereits wieder entlassen werden.

Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen.

Die verschiedenen Fahndungsdienste machten folgende Sicherstellungen:

  • rund 25 Gramm Kokain
  • 40 Gramm Marihuana
  • 30 Gramm Speed
  • 400 Gramm GHB/GBL
  • 30 Dosen Ecstasy
  • rund 700 noch unbestimmte Tabletten, die als Ecstasy verkauft wurden

Im Weiteren stellten die Fahnder rund 4’400 Franken und 1’500 Euro sicher. Aus der Bevölkerung gingen bis heute Morgen nur vereinzelte Lärmklagen ein, die im direkten Zusammenhang mit der Street Parade standen. Ebenfalls erfreulich ist die Bilanz der Detektive der Abteilung Bewilligungen, die nur etwa ein halbes Dutzend Verzeigungen aussprechen mussten weil Verkaufsstände die vorgegebenen Auflagen nicht einhielten oder die nötigen Bewilligungen nicht vorhanden waren.

Verschiedene Diebe nützten die grossen Menschenansammlungen aus. Bis am Sonntagvormittag gingen rund zehn Anzeigen wegen Diebstählen von Portemonnaies, Rucksäcken und weiteren Gegenständen ein.

Koblenz: Ermittlungen gegen Mario Barth wegen des Verdachts der Körperverletzung eingestellt

03.08.2010 - 22:41 JvdR No comments

Wie bereits in den Medien berichtet, geriet Mario Barth anlässlich eines Besuchs des Blütenfestes in Koblenz-Güls in der Nacht vom 30.04. auf den 01.05. in eine Auseinandersetzung mit einem angetrunkenen 45-jährigen Mann.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen beleidigte und attackierte dieser vermutlich aus Verärgerung über ein seiner Ehefrau versagtes Autogramm den bekannten Comedian, der nicht verletzt wurde. Die Behauptung des verärgerten Mannes, Mario Barth habe sich diesem gegenüber in der Folge mit Schlägen revanchiert, wies nicht nur Barth selbst zurück, sondern wurde auch durch die Aussagen der vernommenen Zeugen nicht bestätigt.

Während das Ermittlungsverfahren gegen Mario Barth mangels Straftat einzustellen war, wird dem bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getretene 45-Jährigen mit richterlicher Zustimmung die Möglichkeit eingeräumt, das gegen ihn geführte Ermittlungsverfahren mit der Erfüllung einer Geldauflage ohne weitere Strafverfolgung zum Abschluss zu bringen.

Köln/Duisburg: Ermittlungsgruppe “Loveparade” komplett

30.07.2010 - 15:57 JvdR No comments

Seit gestern (29. Juli) ist die 63-köpfige Ermittlungsgruppe (EG) “Loveparade” komplett aufgestellt. Alle hinzugezogenen Beamtinnen und Beamten aus anderen Behörden haben in Köln die Arbeit aufgenommen. In den vergangenen Tagen hatten etwa 20 Kölner Ermittler die notwendigen personellen und technischen Vorbereitungen getroffen. Gestern Vormittag haben Spezialisten des Landeskriminalamtes NRW und einer Fachfirma den Bereich des Tunnels sowie der Rampe zu dem Duisburger Festgelände mit modernster Fototechnik detailliert vermessen.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Duisburg werten erfahrene Kriminalisten bereits seit Dienstag (27. Juli) eine große Zahl an Hinweisen aus. Zu überprüfen ist, ob das, was den Ermittlern auf unterschiedlichen Wegen mitgeteilt wird, mit dem tragischen Unglück an der Rampe zum Loveparade-Gelände im Zusammenhang steht.

Die vielen Hinweise erreichen die Ermittler aus ganz Deutschland. Da die Absender von E-Mails sich vielfach zunächst an die Polizeidienststellen und die Staatsanwaltschaften an ihren Wohnorten wenden, lässt sich die genaue Anzahl der potenziellen Zeugenhinweise noch nicht endgültig beziffern.

Was die Vernehmung von Zeugen betrifft, werden sich die Ermittler vorrangig mit den Hinweisgebern in Verbindung setzen, die etwas zu den Geschehensabläufen direkt am Unglücksort sagen können. Wegen der großen Zahl der eingehenden Nachrichten und der erforderlichen Bewertung des Inhalts kann dies allerdings längere Zeit in Anspruch nehmen. Notwendige Vernehmungen werden in enger Zusammenarbeit zwischen dem vor Ort in Köln tätigen Staatsanwalt nach der Prioritätenliste der Staatsanwaltschaft durchgeführt.

Kriminalbeamte mit Erfahrung in der Internetrecherche fahnden in den einschlägigen Portalen nach Filmsequenzen und Blog-Einträgen, die für die Rekonstruktion des Unglücks von Bedeutung sein können. Große Datenmengen müssen gesichtet und auf ihre mögliche Relevanz für die Ermittlungen untersucht werden.

Die Vernehmung der Kölner Polizisten, die am vergangenen Samstag (24. Juli) bei der Loveparade eingesetzt waren, erfolgt aus Gründen der Neutralität grundsätzlich durch einen Staatsanwalt unter Beteiligung von Beamten auswärtiger Polizeibehörden.

[Update 24.07.2010-2] Bonn/Bad Honnef: Tod eines 9-jährigen Mädchens – Amtsgericht Bonn erlässt Haftbefehle gegen Pflegeeltern

24.07.2010 - 21:09 JvdR No comments

Nach dem Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn durch das Amtsgericht Bonn gegen die 51-jährigen Pflegeeltern Haftbefehle wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge erlassen.

Die zuständige Haftrichterin des Amtsgerichtes erließ auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die Pflegeltern des neunjährigen Mädchens wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge. In der richterlichen Vernehmung behauptete der Pflegevater entgegen seinen Einlassungen bei der Polizei, er habe das Kind untergetaucht. Die Pflegemutter bestritt jegliche Gewalteinwirkung auf das Kind im Bad.

Das Gericht ließ die Frage offen, wer von beiden das Kind untergetaucht hat, folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn und erließ Haftbefehl gegen die 51-jährigen Pflegeeltern.

[Update 24.07.2010-1] Bonn/Bad Honnef: Tod eines 9-jährigen Mädchens – Staatsanwaltschaft Bonn beantragt Haftbefehle gegen Pflegeeltern

24.07.2010 - 17:03 JvdR No comments

Nach dem Tod eines 9-jährigen Mädchens aus Bad Honnef hat die Staatsanwaltschaft Bonn beim zuständigen Amtsgericht Bonn gegen die 51-jährigen Pflegeeltern Haftbefehle wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge erlassen.

Die Bonner Staatsanwaltschaft hat Haftbefehle gegen die Pflegeltern des neunjährigen Mädchens wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie Körperverletzung und Freiheitsberaubung mit Todesfolge beantragt. Bei der akribischen Spurensuche der Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Hartmut Becker wurden am Tatort Klebebänder gefunden, die darauf hindeuteten, dass damit die neunjährige Pflegetochter gefesselt worden sein könnte.

Bei seiner Vernehmung am gestrigen Tag wurde der Pflegevater mit diesen Feststellungen konfrontiert. Daraufhin gab er an, dass die Pflegetochter in den letzten drei Monaten mehrfach für einige Minuten mit Klebeband an Händen und Füßen gefesselt worden sei. Hierbei habe es sich um eine “Erziehungsmaßnahme” gehandelt, wenn das Kind bei der Essensaufnahme oder beim Baden “bockig” und aggressiv war.

Man habe sich vor dem Kind und dieses vor Selbstverletzungen “schützen” wollen. Eine derartige Fesselung sei auch am Mittag des 22.07. erfolgt, da das Kind nicht habe essen wollen. Am Abend sei die Neunjährige erneut gefesselt worden, um ein Baden zu ermöglichen. Während des Badens seien die Fesseln teilweise gelöst worden.

Als das Kind wieder aufbegehrt habe, wurde es nach den Angaben des 51-Jährigen durch die Pflegemutter unter Wasser gedrückt. Sofort danach seien durch ihn und seine Frau Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und der Notarzt verständigt worden. Die Pflegemutter hat in den Vernehmungen bisher jegliche Gewaltanwendung gegen das Mädchen bestritten und Fesselungen nur teilweise eingeräumt.

Da die Angaben des Pflegevaters mit der Spurenlage in Übereinstimmung zu bringen ist, wurde beim Amtsgericht Bonn Haftbefehl gegen die Pflegeeltern wegen mehrfachen Missbrauchs von Schutzbefohlnen und Freiheitsberaubung sowie Freiheitsberaubung mit Todesfolge und Körperverletzung mit Todesfolge beantragt.

Derzeit läuft die Vorführung vor der zuständigen Ermittlungsrichterin. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren und befassen sich insbesondere mit dem angegebenen Sprung vom Balkon und der Herkunft der Hämatome.

Feldbach: Oststeirer hielt Freundin gewaltsam fest

29.06.2010 - 15:33 JvdR No comments

Mit Gewalt und gefährlicher Drohung hielt seit Donnerstagnacht, 24.06.2010, ein Oststeirer seine Freundin mehrere Stunden fest. Nach einer Bezirksfahndung konnte die Frau von einem Polizeibeamten befreit und der Mann festgenommen werden.

Gegen 22:15 Uhr lauerte ein 31-jähriger Bauarbeiter aus dem Bezirk Feldbach seiner 20-jährigen Freundin vor einem Lokal in Feldbach auf. Als die Frau in Begleitung ihrer Cousine vom Lokal auf den Parkplatz ging, stürmte der 31-jährige auf sie zu und erfasste sie an den Haaren. Anschließend zerrte er sie in seinen PKW und fuhr in unbekannte Richtung davon.

Nach einer mehrstündigen groß angelegten Fahndung konnte das Opfer von einem Polizeibeamten aus der Gewalt des 31-jährigen befreit werden. Dem Mann gelang es vorerst zu flüchten, er konnte aber gegen 03:41 Uhr in der Gleichenbergerstraße in Feldbach von einer Polizeistreife aufgegriffen und festgenommen werden.

Die 20-jährige, die der Beschuldigte mit der Ermordung bedrohte, misshandelte und vergewaltigt hatte, wurde nach der Erstversorgung ins LKH Feldbach überstellt und stationär aufgenommen.

Der 31-jährige einschlägig vorbestrafte Oststeirer, der bei seiner Einvernahme geständig war, wurde nach Abschluss der Ermittlungen wegen Verdacht der Nötigung, der Vergewaltigung, der Freiheitsentziehung, der gefährlichem Drohung und der Körperverletzung in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt.

[Update 05.06.2009] Offenbach: Messerstecherei am Maindamm – Mutmaßlicher “Messerstecher” befindet sich in Haft

05.06.2010 - 15:44 JvdR No comments

Für viel Wirbel sorgte eine Auseinandersetzung, die sich in der Nacht zum 27. September 2009, also von Samstag auf Sonntag, am Maindamm ereignete und bei der drei Jugendliche schwer verletzt wurden. Gegen Mitternacht erhielt die Polizei eine Mitteilung, wonach zwei rivalisierende Jugendgruppen am Maindamm aufeinander losgegangen seien – auch Messer seien eingesetzt worden.

Am Tatort trafen die Ordnungshüter auf zwei 17-jährige Offenbacher und einen 16-jährigen Dietzenbacher, die erhebliche Schnitt- und Stichverletzungen aufwiesen. Mit Rettungswagen kamen die drei jungen Männer in umliegende Krankenhäuser, wo sie stationär aufgenommen wurden.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass an der Auseinandersetzung fünf Personen beteiligt waren. Zwei Männer sollen kurz vor Mitternacht mit den Jugendlichen in Streit geraten sein. Eine Gruppe von 20-30 Personen habe sich weit verstreut um ein Bistro am Maindamm aufgehalten, als das besagte Duo mit dem Trio zusammengerempelt sei.

Nach diesem Rempler sei es zu dem Streit gekommen, in dessen Verlauf einer der Täter ein Messer gezogen und auf die drei Geschädigten eingestochen habe. Der Messerstecher und sein Begleiter seien nach der Attacke zu Fuß geflüchtet. Schnell kam die Polizei einem 19-Jährigen auf die Spur, bei dem es sich um den Begleiter des Haupttäters handeln dürfte.

Der Offenbacher räumte ein, zur Tatzeit am Maindamm gewesen zu sein, machte sonst aber keine weiteren Angaben; nach seiner Vernehmung wurde er wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei fokussierten sich zunehmend auf einen 18-jährigen Offenbacher und ergaben alsbald einen dringenden Tatverdacht, so dass die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Mann beantragte, auf Grund dessen der 18-Jährige am darauf folgenden Mittwoch an seiner Wohnanschrift festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt werden konnte.

In seiner Vernehmung gab er zu, die Jugendlichen mit einem Messer verletzt zu haben. Wegen dreifachen versuchten Totschlags sowie vollendeter gefährlicher und schwerer Körperverletzung befindet sich der Offenbacher seit 30. September 2009 in einer Wiesbadener Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Die verletzten Jugendlichen konnten alle das Krankenhaus wieder verlassen; einige Narben werden aber dauerhaft zurückbleiben.

Augsburg/Lechhausen: Tatverdächtige wegen des Verdachts auf Menschenhandel festgenommen

26.03.2010 - 12:57 Moderator No comments

Beamten der Kripo Augsburg gelang die Festnahme von zwei Männern und einer Frau, die in dringendem Verdacht stehen junge Frauen aus Ungarn nach Augsburg geschleust und zur Prostitution gezwungen zu haben. Es handelt sich hierbei um einen 30-jährigen ungarischen Haupttäter ohne Wohnsitz in Deutschland, sowie einen 41-jährigen Mann und eine 19-jährigen Frau, beide ebenfalls ungarische Staatsangehörige, als Mittäter.

Die Ermittlungen der Kripo Augsburg im Bezug auf den Menschenhandel verdichteten sich auf drei Wohnungsbordelle in den Stadtteilen Lechhausen und Oberhausen. Dort wurden am Mittwoch, den 24.03.2010 , entsprechende Durchsuchungen durchgeführt. Dabei trafen die Beamten auch auf die Beschuldigten, die nach derzeitigem Kenntnisstand junge mittellose Mädchen in Ungarn köderten, nach Augsburg verbrachten und letztlich der Prostitution zuführten.

Der Polizei liegen Aussagen vor, dass die Geschädigten geschlagen und ihnen darüber hinaus auch alle Einnahmen aus der erzwungenen Prostitution abgenommen wurden. Die Beschuldigten konnten widerstandslos festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg hat der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg Haftbefehl gegen drei Beschuldigte Haftbefehl  wegen schweren Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Zuhälterei sowie vorsätzlicher Körperverletzung erlassen und in Vollzug gesetzt.

Zusammen mit den Verdächtigen wurden in den Wohnungen zwei junge Ungarinnen, im Alter von 18 und 25 Jahren, angetroffen. Beide hielten sich erst wenige Tage in Deutschland auf, mussten als Prostituierte arbeiten und durften die Wohnungen nicht verlassen. Die Geschädigten werden jetzt von einer Hilfsorganisation für Menschenhandelsopfer betreut.

Kempten: Körperverletzung mit Todesfolge

24.03.2010 - 16:25 Moderator No comments

Ein Streit zwischen einem Sohn und seinen Vater endete für den 82-jährigen Rentner mit dem Tod. Am 16.03.2010 war der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gegen 21 Uhr von der integrierten Leitstelle mitgeteilt worden, dass in einem Anwesen in Kempten ein älterer Mann gestürzt sein und dieser bei dem Vorfall Verletzungen erlitten hätte.

Gegenüber den herbeigeeilten Rettungskräften gab der Mann zunächst an geschlagen worden zu sein, später schilderte er einen Sturz als Ursache für die Verletzungen. Der Rentner, der unter altersbedingten Gebrechen litt, wurde in das Krankenhaus Kempten eingeliefert. Bereits bei den ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich der Verdacht, dass es zu einem Streit zwischen dem Rentner und dessen derzeit arbeitslosen, zum damaligen Zeitpunkt hochgradig alkoholisierten 49-jährigen Sohn gekommen war und der Sohn im Verlauf der Auseinandersetzung auf seinen Vater eingeschlagen habe.

An den Folgen der bei dem Vorfall erlittenen Verletzungen verstarb der 82-Jährige zwei Tage später im Krankenhaus. Die Ermittlungen wurden daraufhin von der Kripo Kempten übernommen. Eine Obduktion des Verstorbenen bestätigte, dass der Rentner bei dem Vorfall schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Der Tatverdächtige, der bereits wegen einer alkoholbedingten Straftat in Erscheinung getreten ist, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten am 24.03. einem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl worauf der Mann in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht wurde.

Hamburg/Altona: 28-Jähriger schlägt auf Frau im Bahnhof Altona ein

10.03.2010 - 14:25 Moderator No comments

Am 09.03.2010 gegen 13.10 Uhr schlug ein polizeilich einschlägig bekannter Mann (28) auf einer Rolltreppe im Bahnhof Altona mehrfach
auf den Kopf einer 23-Jährigen ein. Die Geschädigte ging zu Boden und erlitt einen Schock. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Beschuldigten am Bahnsteig vorläufig fest. Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier im Bahnhof
Altona ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,52 Promille.

Bundespolizisten veranlassten die Zuführung des Beschuldigten in die Untersuchungshaftanstalt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Bundespolizei rempelte der Beschuldigte die Frau auf einer Rolltreppe zunächst an. Im weiteren
Verlauf schlug der 28-Jährige unvermittelt mehrfach in das Gesicht der Geschädigten, bis die 23-Jährige zu Boden ging. Anschließend flüchtete der Beschuldigte auf einen Bahnsteig und konnte durch Zeugen bis zum Eintreffen der Bundespolizei an der Abfahrt mit einem Zug gehindert werden.

Der gebürtige Schleswig-Holsteiner ohne festen Wohnsitz ist kriminalpolizeilich bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hamburg wurden gegen den 28-Jährigen im Zeitraum von Juni 2009 bis März 2010
insgesamt 46 Strafverfahren eingeleitet. Diese Straftaten (Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung, Hausfriedensbruch, exhibitionistische Handlungen) wurden überwiegend Bereich des Bahnhofs Altona begangen.