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[Update 07.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Mann wurde erschossen

07.09.2010 - 17:04 JvdR No comments

Der bis jetzt noch nicht identifizierte Tote, der am 30. August in einem Waldgebiet bei Kerpen-Buir aufgefunden wurde, ist laut Obduktionsbericht erschossen worden.

Mittlerweile liegt der Mordkommission “Buir” das ballistische Gutachten zur Tatwaffe vor. Demnach ist der Unbekannte nicht mit der gleichen Waffe getötet worden wie die beiden Mordopfer in Süddeutschland.

Die Ermittlungen dauern an.

[Update 03.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Bildveröffentlichung

03.09.2010 - 17:49 JvdR No comments

Etwa einhundert Polizisten haben heute Vormittag von 9.30 bis 13.30 Uhr das Waldgebiet zwischen Kreuz Kerpen und der Anschlussstelle Kerpen-Buir in Höhe des Rastplatzes “Im Bahnert” durchkämmt, in dem der bisher Unbekannte tot aufgefunden worden war. Die groß angelegte Durchsuchung nach Gegenständen, die Aufschluss über die Identität des Toten geben könnten verlief ergebnislos. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

Die Mordkommission prüft nun, ob Gebrauchsgegenstände, die heute im Waldgebiet sichergestellt wurden, mit der Tat im Zusammenhang stehen. Die Polizei prüft weiterhin, ob ein Zusammenhang zu dem Doppelmord zum Nachteil zweier Männer in Süddeutschland besteht.

[Update 02.09.2010] Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden – Bildveröffentlichung

02.09.2010 - 20:04 JvdR No comments

Die Polizei Köln veröffentlicht ein Foto des unbekannten Mannes, der am 30. August in einem Waldgebiet bei Kerpen-Buir aufgefunden wurde.

Wer kennt den unbekannten Toten aus Kerpen-Buir?

Hinweise nimmt die Mordkommission Buir unter Tel. 0221/229-0 entgegen.

Nach bisherigen Ermittlungen ist der etwa 25-35 Jahre alte Unbekannte getötet worden.

Beschreibung des Toten:

  • 182 cm groß
  • 85 Kilogramm schwer
  • schlanke, sportliche Erscheinung
  • braune Augen
  • ca. 6 cm lange volle schwarze Haare
  • Dreitagebart
  • gepflegte Zähne
  • 10 cm lange alte Narbe quer über dem linken Oberschenkel
  • Schuhgröße 40 – 41

Heute Abend (2. September) wird die Polizei Köln im Rahmen einer bundesweiten Fahndung beginnen, ein Plakat der Kriminalpolizei Böblingen und der Kriminalpolizei Rüsselsheim an Autobahnparkplätzen aufzuhängen. Hintergrund dieser Plakataktion ist ein Doppelmord zum Nachteil zweier Männer, die in der Nähe von Rastplätzen gefunden wurden, die als Treffpunkt homosexueller Männer bekannt sind.

Die Mordkommission Buir ermittelt in alle Richtungen und überprüft dabei auch, ob es Parallelen zu den beiden Mordfällen in Süddeutschland gibt.

[Update 31.08.2010] Köln/Merheim: Täter nach Raubüberfall tödlich verletzt – Gaspistole des Räubers sichergestellt

31.08.2010 - 20:40 Moderator No comments

Wie berichtet, ist gestern Nachmittag (30. August) ein Mann nach einem Raubüberfall auf eine Apotheke in Köln-Merheim tödlich verletzt worden. Bei dem Getöteten wurde eine Gaspistole sichergestellt, die einer scharfen Schusswaffe täuschend echt nachgebildet wurde.

Die Ermittlungen zum Tathergang dauern noch an.

Köln/Kerpen-Buir: Noch nicht identifizierter Toter aufgefunden

31.08.2010 - 19:52 JvdR No comments

Gestern Abend (30. August) gegen 19.30 Uhr ist ein Toter in einem Waldgebiet in Kerpen-Buir aufgefunden worden. Der bisher noch nicht identifizierte Mann weist Verletzungen auf, die auf ein Tötungsdelikt hindeuten. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingesetzt.

Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um einen Südländer. Der geschätzten 30 bis 35-Jährige hat schwarze, kurzen Haare. Zur Auffindezeit war der Mann nur mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet.

Die Mordkommission sucht Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen an dem Waldrand der Landstraße L 276/ L 257 gemacht haben.

Wer hat möglicherweise ein verdächtiges Fahrzeug gesehen, das im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte? Zudem suchen die Ermittler den Fahrer eines weißen Kleinwagens, der am Montagnachmittag in Fundortnähe gesehen worden ist. Dieser wichtige Zeuge wird dringend gebeten, sich mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen.

Köln/Merheim: Täter nach Raubüberfall tödlich verletzt

30.08.2010 - 22:11 JvdR No comments

Ein bislang nicht identifizierter, bewaffneter Mann ist am Montagnachmittag (30. August) nach einem Raubüberfall auf eine Apotheke in Köln Merheim tödlich verletzt worden.

Gegen 16.40 Uhr hatte der eine Sonnenbrille und eine weiße Kappe tragende Mann die Apotheke am Kieskaulerweg betreten. Unter Vorhalt einer silberfarbenen Pistole forderte er die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte zog sich eigenen Angaben zufolge in den hinteren Bereich des Geschäfts zurück. Der Räuber flüchtete unter Mitnahme von einigen Hundert Euro Bargeld.

Die Angestellte konnte den alarmierten Polizisten die Fluchtrichtung angeben. Daraufhin wurde der Flüchtige, der seine Waffe in der Hand hielt, von den Beamten noch in Tatortnähe gestellt. Im Bereich Rüdigerstraße kam es zu Schussabgaben seitens der eingesetzten Polizeikräfte. Der Täter erlitt eine tödliche Schussverletzung.

Reanimationsmaßnahmen der eingesetzten Polizisten sowie der hinzugezogenen Rettungskräfte verliefen negativ. Bei dem nach wie vor Unbekannten wurde eine – einer scharfen Schusswaffe täuschend echt nachgebildete – Gaspistole sichergestellt.

Eine Ermittlungskommission unter Leitung der Staatsanwaltschaft Köln wurde eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

Köln/Brühl: Messerstecherei im Starktrinkermilieu

27.08.2010 - 20:44 Moderator No comments

In der Nacht auf Donnerstag (26. August) ist ein polizeibekannter Mann (33) infolge einer tätlichen Auseinandersetzung in Brühl mit einem Messer zunächst lebensgefährlich verletzt worden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der alkoholisierte 33-Jährige sich kurz vor Mitternacht zunächst lautstark mit seiner Ex-Ehefrau (32) in einem Innenhof an der Straße Winterburg im Ortsteil Kierberg gestritten. Der Geschädigte wohnt dort unmittelbar gegenüber der 32-Jährigen.

Mehrfach war es in der Vergangenheit bereits zu Konfliktsituationen zwischen den ehemaligen Ehepartnern gekommen.

Im weiteren Verlauf des Streits kamen vier Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren hinzu. Hierbei handelte es sich zum Teil um Bekannte der ebenfalls angetrunkenen Frau. Im Rahmen der sich entwickelnden Schlägerei zwischen dieser Gruppe und dem 33-Jährigen zückte einer der Männer (36) ein Messer und stach damit mehrfach auf den Geschädigten ein. Anschließend flüchtete die Angreifergruppe.

Der am Boden liegende Verletzte wurde anschließend von einem seiner Bekannten (29) gefunden. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Derzeit besteht keine Lebensgefahr mehr.

Noch in der Tatnacht wurden die vier Flüchtigen sowie die Frau von Polizeikräften festgenommen. Die Begleiter des 36-Jährigen wurden nach ihrer Vernehmung wieder entlassen. Nicht so der Haupttäter selbst. Es ist beabsichtigt, ihn wegen versuchten Totschlags einem Haftrichter vorzuführen.

Seitens der Polizei Köln wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an.

[Update 11.08.2010] Darmstadt/Lautertal-Elmshausen: 35 Jahre alte Frau tot in Wohnung gefunden – Belohnung auf 5.000 Euro erhöht – Umfangreiche Ermittlungen gehen unvermindert weiter

11.08.2010 - 19:17 Moderator No comments

Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft nach dem Gewaltverbrechen an der 35 Jahre alten Nina Zenner kurz vor Ostern gehen unvermindert weiter. Die Auswertungen des umfangreichen Spurenmaterials, an denen das Landeskriminalamt und die Gerichtsmedizin beteiligt sind, sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Nach wie vor sind die Beamten intensiv mit der aufwendigen Ermittlungsarbeit beschäftigt.

Phantombild: Gesuchter unbekannter  Zeuge: Thomas oder Thorsten im Mordfall Nina Zeller

Eine besondere Bedeutung sieht die Sonderkommission “Elmshausen” in der Identifizierung eines wichtigen Zeugen. Aufgrund der gezielten Öffentlichkeitsfahndung im Juni 2010 und dem Aushängen von Plakate gab es 70 Hinweise, die aber noch nicht zur Identifikation des gesuchten Zeugens führten.

Die Ermittler werden in den nächsten Tagen noch einmal mit Plakaten öffentlich zur Mithilfe bei der Aufklärung des Verbrechens aufrufen. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat die Belohnung, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, auf 5.000 Euro erhöht.

Die Ermittlungsbehörden bitten den wichtigen Zeugen und andere Personen, die Hinweise geben können, sich unter dem Telefon der Sonderkommission “Elmshausen” 06252/706-120 zu melden.

Der gesuchte Zeuge soll Nina Zenner am 26. oder 27.12.2009 (Weihnachtszeit) in einer Diskothek in Darmstadt kennengelernt haben. Er will aus Pfungstadt (Hessen) stammen. Dort sollen auch seine Eltern wohnen. Der Mann soll in Nordrhein-Westfalen, vermutlich in Düsseldorf oder in Köln wohnen. Er nannte sich Thomas oder Thorsten. Er wurde als 40 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß, mit normaler Statur und vollem Haar beschrieben.

Mit Hilfe von Zeugen wurde das Phantombild erstellt.

[Update 03.08.2010] Köln/Mülheim/Lottum (NL): Ermittler wollen dem “Rosenmädchen” seinen richtigen Namen zurückgeben – “Aktenzeichen XY” soll bei der Identifizierung des “Rosenmädchens” helfen

03.08.2010 - 22:48 JvdR No comments

Mit der Veröffentlichung einiger neuer Fakten in der morgigen (4. August) ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY ungelöst” erhoffen sich die Ermittler Hinweise, die zur Identifizierung des so genannten “Rosenmädchens” führen.

Am 04.06.1996 hatten zwei Gemeindearbeiter in einem Waldgebiet bei Horsterdijk in Lottum (Niederlande) die Leiche einer jungen Frau gefunden. 14 Jahre nach dem Mord hatte eine DNA-Spur zur Festnahme eines Tatverdächtigen in Köln und zur Übernahme des Verfahrens durch die deutsche Justiz geführt.

Staatsanwaltschaft und Polizei Köln gehen jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das Opfer aus Polen stammt. Neben Kleidungsstücken der Toten, deren Herkunft bereits in Richtung Polen deuteten, kannten Personen ihres damaligen Umfelds diese Frau mit dem Vor- oder Spitznamen “Goscha” oder “Malgoscha”. In den letzten Wochen vor ihrem Tod hatte die bisher Unbekannte in einer Bar in Bergisch Gladbach gearbeitet.

Sachdienliche Hinweise zur Identifizierung der noch unbekannten Toten werden an das Kriminalkommissariat 11 (Telefon 0221/229-0) erbeten.

Köln/Lindenthal: 44-Jährige versuchte Säugling in Mülleimer abzulegen

02.08.2010 - 22:44 JvdR No comments

Bei dem Versuch, am Sonntagmittag (01.08.10) in Köln-Lindenthal einen erst wenige Wochen alten Säugling in einer Plastiktüte auf dem Danteweg in einem Mülleimer abzulegen, ist eine Frau (44) von Zeugen beobachtet worden. Sie alarmierten umgehend die Polizei. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde das Baby umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Ärzte besteht Lebensgefahr.

Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes wurde eine Mordkommission eingerichtet und die 44-Jährige festgenommen. Nähere Hintergründe sind noch unbekannt.

Die Kölnerin wurde nach dem Ende der Vernehmungen wieder entlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

Köln/Duisburg: Ermittlungsgruppe “Loveparade” komplett

30.07.2010 - 15:57 JvdR No comments

Seit gestern (29. Juli) ist die 63-köpfige Ermittlungsgruppe (EG) “Loveparade” komplett aufgestellt. Alle hinzugezogenen Beamtinnen und Beamten aus anderen Behörden haben in Köln die Arbeit aufgenommen. In den vergangenen Tagen hatten etwa 20 Kölner Ermittler die notwendigen personellen und technischen Vorbereitungen getroffen. Gestern Vormittag haben Spezialisten des Landeskriminalamtes NRW und einer Fachfirma den Bereich des Tunnels sowie der Rampe zu dem Duisburger Festgelände mit modernster Fototechnik detailliert vermessen.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Duisburg werten erfahrene Kriminalisten bereits seit Dienstag (27. Juli) eine große Zahl an Hinweisen aus. Zu überprüfen ist, ob das, was den Ermittlern auf unterschiedlichen Wegen mitgeteilt wird, mit dem tragischen Unglück an der Rampe zum Loveparade-Gelände im Zusammenhang steht.

Die vielen Hinweise erreichen die Ermittler aus ganz Deutschland. Da die Absender von E-Mails sich vielfach zunächst an die Polizeidienststellen und die Staatsanwaltschaften an ihren Wohnorten wenden, lässt sich die genaue Anzahl der potenziellen Zeugenhinweise noch nicht endgültig beziffern.

Was die Vernehmung von Zeugen betrifft, werden sich die Ermittler vorrangig mit den Hinweisgebern in Verbindung setzen, die etwas zu den Geschehensabläufen direkt am Unglücksort sagen können. Wegen der großen Zahl der eingehenden Nachrichten und der erforderlichen Bewertung des Inhalts kann dies allerdings längere Zeit in Anspruch nehmen. Notwendige Vernehmungen werden in enger Zusammenarbeit zwischen dem vor Ort in Köln tätigen Staatsanwalt nach der Prioritätenliste der Staatsanwaltschaft durchgeführt.

Kriminalbeamte mit Erfahrung in der Internetrecherche fahnden in den einschlägigen Portalen nach Filmsequenzen und Blog-Einträgen, die für die Rekonstruktion des Unglücks von Bedeutung sein können. Große Datenmengen müssen gesichtet und auf ihre mögliche Relevanz für die Ermittlungen untersucht werden.

Die Vernehmung der Kölner Polizisten, die am vergangenen Samstag (24. Juli) bei der Loveparade eingesetzt waren, erfolgt aus Gründen der Neutralität grundsätzlich durch einen Staatsanwalt unter Beteiligung von Beamten auswärtiger Polizeibehörden.

[Update 22.07.2010] Köln/Zollstock: Versuchtes Tötungsdelikt – Opfer heute verstorben

22.07.2010 - 21:40 JvdR No comments

Wie berichtet, wurde am 12.06.2010 in Köln-Zollstock eine Frau (80) von einer Nachbarin (26) mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Die 80 Jährige erlag am heutigen Tag ihren Verletzungen.