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Posts Tagged ‘Hameln’

Bad Pyrmont/Hameln: Polizei sucht Zeugen einer Schlägerei mit schweren Folgen

30.08.2010 - 21:06 Moderator No comments

Bereits am Mittwoch, dem 25.08.2010, führte eine Bad Pyrmonter Polizeistreife auf der Lügder Straße eine Verkehrskontrolle durch, als um 00.45 Uhr ein stark am Kopf blutender 68-Jähriger um die Hilfe der Beamten bat. Der Mann wurde sofort durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo erhebliche Kopfverletzungen bei ihm festgestellt wurden.

Trotz intensiver Befragung, konnte sich das Opfer nicht daran erinnern, wo und von wem ihm die Verletzungen zugefügt worden waren. Die Kopfverletzungen des Mannes entwickelten sich derart kritisch, dass er in eine Augenklinik nach Hannover verlegt werden musste, weil sein eines Auge derart verletzt war, dass es zu erblinden drohte.

Durch einen rechtsmedizinischen Sachverständigen wurde festgestellt, dass die Verletzungen des Mannes mit großer Wahrscheinlichkeit durch Schläge und Tritte gegen den Kopf verursacht wurden. Die Polizeibeamten konnten ermitteln, dass die Auseinandersetzung der der Mann zum Opfer gefallen war, am Dienstag, dem 24.08.2010, gegen 22.45 Uhr, auf den Bänken an der Emmerstraße, Höhe Höpperbach, stattgefunden hat.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die am Dienstag, dem 24.08.2010, zwischen 22.45 Uhr und 00:30 Uhr, Beobachtungen im Bereich dieser Bänke gemacht haben oder Zeugen der Auseinandersetzung geworden sind, sich unter Tel. 05281/9406-0 zu melden.

Das erheblich verletzte Opfer kann sich bis heute an den Tatverlauf nicht erinnern. Mit den schweren Verletzungen muss der Mann von der Emmerstraße durch die Emmerwiesen bis zur Lügder Straße gegangen sein, bevor er durch die Polizeibeamten aufgegriffen wurde.

Hameln/Delligsen: Vermisstes fünfjähriges Kind (Julian H.) aus Delligsen ist tot

18.08.2010 - 18:55 JvdR No comments

Der seit gestern 17.00 Uhr vermisste fünfjährige Julian H. wurde in Delligsen tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Fremdverschulden aus und hat eine Mordkommission eingesetzt.Weitere Informationen ergehen aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht.

Der Junge war gestern Abend um 21.25 Uhr von der Mutter bei der Polizei als vermisst gemeldet worden. Zuvor hatten seit 17.00 Uhr Verwandte und Bekannte allein nach dem Jungen gesucht.

Polizei und Feuerwehr hatten daraufhin in einer Stärke von 60 Mann bis in die Nacht ergebnislos gesucht. Um 01.00 Uhr wurde die Suche zunächst abgebrochen. Heute Morgen haben dann starke Polizeikräfte unter Einbeziehung von Bereitschaftspolizei und Polizeihubschrauber die Suche fortgesetzt.

Holzminden/Hameln: Häusliche Gewalt

10.02.2010 - 16:30 Moderator No comments

Im Verlauf eines Beziehungsstreites wurde eine 43-Jährige nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei durch ihren Ehemann (50) am Di., 09.02.2010, gegen 16:35 Uhr, durch körperliche Gewalt an einem Arm und im Gesicht verletzt.

Zudem soll der Tatverdächtige der Körperverletzung, der zum Zeitpunkt des polizeilichen Einsatzes eine Atemalkoholkonzentration von 2,3 Promille aufwies, seine Ehefrau auch mit einem Küchenmesser bedroht haben.

Der Ehemann, gab in seiner Befragung an, dass er zuvor von seiner Ehefrau getreten und eine Treppe hinunter gestoßen worden wäre. Nach einer sogenannten Gefahrenprognose wurde dem Ehemann durch Einsatzbeamte der Polizei Hameln ein Platzverweis für die gemeinsame Wohnung in der Grütterstraße für die Dauer von zwei Wochen ausgesprochen.

Die Ermittlungen hinsichtlich Körperverletzung, Bedrohung und Häuslicher Gewalt dauern an.

Wer durch gewaltätige Handlungen (insbesondere im sozialen Umfeld von Ehe- und Partner- oder Familienbeziehungen) Gefahren verursacht oder Straftaten begeht, muss sich auf konsequentes Einschreiten der Polizei einstellen!

Opfer häuslicher Gewalt können sich rund um die Uhr an die Beratungs- und Interventionsstelle des Landkreises Hameln-Pyrmont (05151/405708) oder die Polizei Hameln (Notruf 110) wenden.

Hameln-Pyrmont/Holzminden: 56-Jähriger durch Messerstich verletzt – Opfer schießt mit Gaspistole

08.02.2010 - 16:54 Moderator No comments

Schüsse am Haarmannplatz! Diese Meldung führte am Freitagmittag in Holzminden zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst. Wie sich später herausstellte, war ein Streit zwischen zwei Männern (56 und 69 Jahre) eskaliert. Der eine setzte ein Messer ein, der andere eine Gaspistole.

Obwohl mehrere Personen anwesend waren und die Auseinandersetzung beobachtet hatten, gestalteten sich die polizeilichen Ermittlungen sehr schwierig. “Keiner wollte etwas gesehen haben”, sagt Kriminalhauptkommissar Carl Fahrenholz. Inzwischen geht er davon aus, dass die beiden Männer schon vor einigen Tagen in Streit geraten waren. “Beim Kartenspielen ist es am Freitagmittag erneut zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen”, bestätigt Fahrenholz.

Als beide auf der Straße waren, zog der 69-Jährige ein Messer, der 56-Jährige feuerte mit einer Gaspistole. Als die Polizei am Haarmannplatz eintraf, hatte der 69-Jährige den Tatort bereits verlassen. Er konnte jedoch Minuten später in seiner Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Bei dem 56-Jährigen wurde eine blutende Stichverletzung im Oberarm festgestellt, die im Holzmindener Krankenhaus behandelt werden musste. Obwohl die direkt anwesenden Zeugen zunächst den Einsatz einer Schusswaffe abstritten, konnten die Polizeibeamten Patronenhülsen sicherstellen.Im Zuge weiterer Ermittlungen räumten die Beteiligten inzwischen den Sachverhalt vollständig ein.

Auch die Ursache des Streits klingt plausibel: Danach war alles ein verbales sprachliches Missverständnis! Wie die Polizei bestätigte, ist der 69-Jährige türkischer Staatsbürger, der 56-Jährige ist Libanese. “Beide sind heute gemeinsam zur Polizeidienststelle gekommen und haben versprochen, sich wieder vertragen zu wollen”, bestätigt Carl Fahrenholz.

Trotzdem leitete die Polizei gegen beide Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Hameln/Grohnde: Leichnam aus der Weser geborgen

02.02.2010 - 11:46 Moderator No comments

Mitarbeiter des Kraftwerks in Grohnde entdeckten am Montag, 1.2.2010, gegen 20 Uhr,im sogenannten Rechenbecken des Wassereinlaufkanals zum Kraftwerk einen Leichnam. Einsatzbeamte der Polizei forderten kurz darauf die Feuerwehr zur Bergung des männlichen Leichnams aus der Weser an.

Nach der Bergung wurde die bislang nicht identifizierte Leiche zur Begutachtung in die Pathologie gebracht. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.

[Update 14.10.2009] Hameln/Holzminden: Mann verblutet nach Stich in den Oberschenkel – 46-Jähriger legte Geständnis ab – Haftbefehl

14.10.2009 - 17:43 Moderator No comments

Nach umfangreichen Ermittlungen im Zuge des am Freitagabend (09.10.2009) in der Holzmindener Innenstadt nach einem Messerstich verbluteten 65.jährigen Mannes, konnten die Ermittlungsbeamten des Polizeikommissariats am heutigen Vormittag einen 46-jährigen Mann unter dringendem Tatverdacht verhaften.

Gegen den 46jährigen war auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim am heutigen Tage ein Untersuchungshaftbefehl durch das Amtsgericht Hildesheim erlassen und dem Beschuldigten verkündet worden. Dabei räumte der Mann  bei Vorhalt der erdrückenden Beweislast die Tat ein und legte ein Geständnis ab.

Danach gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass es bereits in der Nacht zu Freitag zu einem Streit zwischen dem 46-Jährigen und seinem Opfer gekommen war, in dessen Verlauf der jüngere Mann seinem Wohnungsnachbarn und “Trinkkumpanen” den Messerstich in den Oberschenkel beigebracht hat.

Durch die am Samstagmorgen stattgefundene Obduktion konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass der Messerstich die Arterie im Oberschenkel erheblich verletzt hatte und durch dessen Folgen der Mann innerlich und nach außen verblutet war.

Der 46jährige war während der Tatzeit erheblich alkoholisiert, er wurde zwischenzeitlich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Hameln/Holzminden: Mann verblutet nach Stich in den Oberschenkel / Polizei ermittelt in alle Richtungen / Tötungsdelikt oder Unfall?

11.10.2009 - 22:11 Moderator No comments

Ein Zechgelage hatte am Freitagabend tödliche Folgen. Offenbar nach einem Messerstich in den Oberschenkel ist ein 65-jähriger Mann verblutet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die mit Hinweisen zur Aufklärung des Falles beitragen können, sich zu melden.

Der gesamt Ablauf ist nach Polizeiangaben bislang völlig unklar. Der Rettungsdienst wurde am Freitag, um 19.39 Uhr, über die Leitstelle in Hameln angefordert. Nach den ersten Hinweisen sollte sich ein Mann verletzt haben. Dieser Eindruck bestätigte sich vor Ort.

Ein 65-jähriger Mann, der in der Oberbachstraße in der Holzmindener Innenstadt ein kleines Zimmer bewohnt, saß in einer Blutlache auf seinem Bett. Da das Treppenhaus sehr schmal war, sollte der Verletzte mittels der Feuerwehrdrehleiter aus dem Haus geborgen werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Trotz umfangreicher Maßnahmen des Notarztes war der 65-Jährige nicht mehr zu retten. Er verstarb noch in seiner Wohnung.

Bei weiteren Untersuchungen wurde bei dem Mann eine Stichverletzung im Oberschenkel festgestellt. Die eingeschaltete Polizei nahm im Rahmen der Sofortfahndung wenig später einen 46 Jahre alten Mann vorläufig fest. Ein weiterer Bekannter des Opfers, ein 60-jähriger Mann aus Holzminden, wurde am Sonnabend ebenfalls vorläufig festgenommen. Beide hatten am Freitag mit dem Opfer zusammen Alkohol getrunken.

Ob sie mit der Tat zu tun haben oder sonst Hinweise zur Aufklärung geben können, steht noch nicht zweifelsfrei fest. Die Polizei setzte beide am Sonnabendnachmitttag wieder auf freien Fuß. “Ein dringender Tatverdacht ließ sich nicht ausreichend begründen”, bestätigte Kriminalhauptkommissar Fahrenholz.

Wie es zu dieser Stichverletzung kam, ist nach wie vor unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. “Auch ein Unfall ist möglich”, so Ermittlungsführer Carl Fahrenholz. Die ersten Erkenntnisse aus der am Sonnabend durchgeführten Obduktion bestätigten, dass der Stich in den Oberschenkel und der anschließende Blutverlust todesursächlich waren.

Weitere Aufschlüsse erhofft sich die Polizei aus der Auswertung der umfangreichen Spuren, die in der Wohnung des Opfers gesichert werden konnten. Zeugen, die mit Hinweisen zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, sich mit der Holzmindener Polizei unter der Rufnummer (05531) 9580 in Verbindung zu setzen.

[Update 30.06.2009] Paderborn: Mord in Paderborn aufgeklärt

30.06.2009 - 21:22 Moderator No comments

Mord im Rückhaltebecken am Ludwigsfelder Ring aufgeklärt – Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Der Mord an einem 34-jährigen Mann, der in der vergangenen Woche auf einer Wiese am Stadtrand von Paderborn tot aufgefunden worden war, konnte nach nur einer Woche aufgeklärt werden. Die Polizei nahm am Montag einen 20-jährigen Mann aus Paderborn und seine Freundin (17), sowie einen 17-jährigen Jugendlichen aus Niedersachsen unter dem dringen Tatverdacht fest, ihren gemeinsamen Bekannten gemeinschaftlich getötet zu haben.

Bild zu Polizei,Kriminalität,NRW
Mordopfer Alexander G.

Bei den Überprüfungen im Umfeld des Opfers waren die Ermittler auf den 20-jährigen, der unweit des Tatortes wohnt, gestoßen, weil dieser seit längerer Zeit über das Internet Kontakt zu dem Ermordeten unterhalten hatte. Bei einer ersten Befragung lenkten der junge Mann und seine Freundin den Tatverdacht zunächst auf einen unbekannten Mann, mit dem sich das Opfer zur Tatzeit habe treffen wollen.

Später wurde diese Aussage dahingehend korrigiert, dass es sich bei dem unbekannten Mann um einen 17-jährigen Jugendlichen aus Niedersachsen handeln sollte, der sich vor der Tat für mehrere Tag in der gemeinsamen Wohnung des Paderborner Pärchens aufgehalten hatte. Beide gaben an, dass Alexander G. am Montagabend in der Wohnung des 20-jährigen zu Besuch war. Nachdem er sich im Laufe des Abends verabschiedet hatte, sei ihm der 17-jährige nachgegangen.

Auf Grund dieser Aussagen erließ das Amtsgericht Paderborn Haftbefehl gegen den Jugendlichen. Er wurde am Montagnachmittag festgenommen und seine Wohnung in Niedersachsen durchsucht. In seiner ersten Vernehmung räumte er seine Tatbeteiligung ein. Der Festgenommene erklärte, die Tat aber nicht allein begangen zu haben. Auch der Paderborner und seine Freundin, die er schon seit längerem kennt, seien unmittelbar beteiligt gewesen.

Inzwischen räumen alle Tatverdächtigen ein, während der Tat im Rückhaltebecken anwesend gewesen zu sein.

Nach größtenteils übereinstimmenden Aussagen haben sich am Abend des 22.06.2009 alle Tatverdächtigen in der Wohnung des Paderborners aufgehalten. Dort sei dann auch Alexander G. gegen 20:00 Uhr erschienen und soll versucht haben, sich den männlichen Personen sexuell zu nähern, was aber vermutlich auf Ablehnung bei den beiden jungen Männern stieß.

Zudem lehnte es die 17-jährige Freundin des Wohnungsinhabers ab, dass der Besucher in der Wohnung übernachtete. Letztlich, so die Einlassungen der drei Beschuldigten,  waren sie durch das Verhalten des 34-jährigen und sein Reden über Tattoos und homosexuelle Themen so sehr “genervt”, dass sie sich entschlossen, den Geschädigten an eine dunkle und unbeobachtete Stelle zu locken und ihn dort mit einer Eisenstange des Wohnungsinhabers zu erschlagen.

Gemeinsam verließen alle vier am späten Abend die Wohnung zu einem angeblichen Spaziergang. Im Rückhaltebecken lenkte der 17-jährige Jugendliche den Geschädigten ab, indem er ihm vortäuschte, ihn sexuell befriedigen zu wollen. In diesem Augenblick schlug der 20-jährige Paderborner mit der heimlich mitgeführten Eisenstange mehrfach so kräftig auf den Kopf des Geschädigten ein, dass dieser zu Boden fiel und liegen blieb.

Anschließend schlugen auch dessen Freundin und der Jugendliche aus Niedersachsen dem am Boden liegenden Opfer mit der Eisenstange auf den Kopf. Danach ließen sie das Opfer in dem Bewusstsein, dass es bereits tot sei oder in der Erwartung, dass es versterben werde, am Tatort liegen. Ihre Tatwaffen warfen sie später in der Paderborner Innenstadt in die Pader.

[Update 25.06.2009] Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

25.06.2009 - 17:54 Moderator No comments

Seit der Veröffentlichung des Fotos vom Opfer und dem Fahndungsaufruf der Polizei haben sich bislang keine konkreten Hinweise ergeben. Etwa 22 Personen haben sich bis Donnerstagmittag bei der Mordkommission gemeldet. Die meisten Hinweise bezogen sich auf Beobachtungen im Umfeld des Tatorts.

Die Untersuchung der am Mittwoch bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Polizeihundertschaft aufgefundenen Gegenstände hat bislang keine Tatrelevanz ergeben.

Bis 20:00 Uhr hatte Alexander G. noch einige telefonische Kontakte, die nach den bisherigen Ermittlungen einen Tatzusammenhang nicht erkennen lassen.

Die Mordkommission wiederholt daher ihren Aufruf:

Wer hat Alexander G. am Montagnachmittag oder in den Abendstunden gesehen oder persönlichen Kontakt mit ihm gehabt?

Wer hat sich zwischen Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, auf den Wegen um das Rückhaltebecken oder im Rückhaltebecken aufgehalten? Es sollen sich alle Personen melden, die in dieser Zeit in Tatortnähe unterwegs waren, unabhängig davon, ob diese Personen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder nicht.

Die Mordkommission “Hochstift” ist in der Paderborner Polizeidienststelle an der Riemekestraße unter der Rufnummer 05251/3060 erreichbar.

[Update 24.06.2009] Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

24.06.2009 - 18:05 Moderator No comments

Am Mittwochvormittag haben Hundertschaftskräfte der Bielefelder Polizei den Tatort im Rückhaltebecken zwischen Hochstiftstraße und Ludwigsfelder Ring weiträumig durchsucht. Ziel der Suchmaßnahmen war das Auffinden von Beweismitteln, insbesondere einem möglichen Tatwerkzeug. Es wurden während dieser Polizeiaktion mehrere Gegenstände gefunden, deren Tatrelevanz noch untersucht werden muss. Die möglichen Beweismittel wurden von Beamtinnen der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle aus Bielefeld sichergestellt.

Bei der Polizei gingen mittlerweile einige Hinweise ein, deren Bedeutung derzeit von den Beamten der Mordkommission geprüft wird.

Mit Hilfe der Bevölkerung versucht die Mordkommission weitere wichtige Erkenntnisse zur Tataufklärung zu gewinnen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ist Alexander G. (34) zuletzt am Montag, gegen 14:00 Uhr, lebend gesehen worden. Am Abend hatte er gegen 20:00 Uhr noch telefoniert. Um weitere Erkenntnisse zu möglichen Kontaktpersonen zu bekommen, mit denen das Opfer am Montag zusammengetroffen ist, oder Zeugen zu finden, die das Opfer am Montagabend noch gesehen haben, hat die Mordkommission ein aktuelles Foto von Alexander G. veröffentlicht.

Bild zu Polizei,Kriminalität,NRW

Die Mordkommission fragt: Wer hat Alexander G. am Montagnachmittag gesehen oder persönlichen Kontakt mit ihm gehabt?

Der Getötete lebte allein in einer Mietwohnung. Er wurde aufgrund einer Erkrankung von einem sozialpsychiatrischen Dienst unterstützt, war aber in der Lage sich selbst zu versorgen.Im Umfeld des Tatorts hat die Polizei bereits umfangreiche Befragungen der Anwohner durchgeführt und nach verdächtigen Beobachtungen gefragt. Konkrete Erkenntnisse konnten daraus bislang nicht gewonnen werden. Nicht in allen Haushalten konnten die Bewohner angetroffen werden.

Von Bedeutung für die Ermittlungen sind alle Personen, die sich zwischen Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, auf den Wegen um das Rückhaltebecken oder im Rückhaltebecken aufgehalten haben. Diese Personen werden aufgefordert, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen, unabhängig davon, ob diese Personen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder nicht.

Sachdienliche Hinweise nimmt die in der Polizeidienststelle Paderborn an der  Riemekestraße installierte Mordkommission unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.

Der Bereich um das Rückhaltebecken wird regelmäßig von zahlreichen Spaziergängern und Joggern frequentiert. Alle Personen, die sich von Montag, 18:00 Uhr, und Dienstag, 07:00 Uhr, am Rückhaltebecken aufgehalten haben, sollen sich bei der Polizei melden.

Paderborn: Tötungsdelikt/Mord in Paderborn

23.06.2009 - 22:01 Moderator No comments

Am Dienstagmorgen entdeckte ein Spaziergänger gegen 07:00 Uhr auf einem unbefestigten Pfad durch das Rückhaltebecken am Ludwigsfelder Ring eine leblose Person. Der Zeuge alarmierte über einen Anwohner die Polizei. Ein ebenfalls herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des bislang unbekannten jungen Mannes feststellen. Die Leiche weist starke Kopfverletzungen auf.

Die Mordkommission aus Bielefeld übernahm die Spurensicherung und die Ermittlungen am Tatort. Durch die Staatsanwaltschaft wurde die Gerichtsmedizin Münster angefordert. Eine Obduktion ist für den Nachmittag anberaumt.

Der Fundort liegt etwa mittig des von hohen Bäumen und dichtem Buschwerk umschlossenen Rückhaltebeckens auf dem Pfad zwischen Hochstiftstraße und dem Ludwigfelder Ring.

Am Nachmittag wurde die morgens aufgefundene Leiche durch Gerichtsmediziner aus Münster obduziert. Als Todesursache stellten die Obduzenten stumpfe Gewalt gegen den Kopf fest. Das Gewaltverbrechen ist in der Nacht zu Dienstag am Fundort der Leiche verübt worden sein.

Am Tatort führten Beamtinnen und Beamte der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle Bielefeld bis in die Nachmittagsstunden eine umfangreiche Spurensicherung durch. Dabei wurde auch ein Spürhund der Paderborner Polizei eingesetzt.

Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission konnte das Opfer am Nachtmittag identifiziert werden. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann, der in der Paderborner Innenstadt in einem betreuten Wohnverhältnis untergebracht war. Der aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont stammende Mann war im Jahr 2003 aus dem Kreis Lippe nach Paderborn gezogen.

Die genauen Umstände der Tat sind derzeit unklar. Hinweise auf den Täter sind bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der 15-köpfigen Mordkommission “MK Hochstift” dauern an.

[Update 04.06.2009] Hameln/Bad Pyrmont: Mord an Seniorin – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

04.06.2009 - 21:39 Moderator No comments

Das Amtsgericht Hannover hat gegen den Tatverdächtigen des Gewaltdeliktes zum Nachteil der Seniorin Ingrid P.(76) die Untersuchungshaft angeordnet.

Vor der zuständigen Richterin zeigte sich Marc. H (33, zuletzt aufhältig in Lügde und Köln) geständig und räumte die ihm vorgeworfene Tat ein.

Als Motiv gab Marc H. an, dass er sich am 29. April 2009 in den Besitz des Pkw der Seniorin bringen wollte. Marc H. wurde in eine Justizvollzugsanstalt in Hannover gebracht. Der Tatverdächtige ist nicht vorbestraft.