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Genf: Verdächtiger Todesfall – Verdächtiger festgenommen und in Haft

08.07.2010 - 23:12 Moderator No comments

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2010, wurde die Genfer Polizei aufgrund des Fundes eines in der Nähe eines Gebäude liegenden toten Mannes in die Rue François Meunier gerufen. Die Ermittlungen führten schnell zu einem mutmaßlichen Täter.

Kurz vor wurde 2:30 Uhr die Polizei über die Entdeckung eines Mannes informiert, der sich leblos auf der Rue François Meunier befindet. Vor Ort konnte der medizinische Gutachter nur noch den Tod des etwa 50jährigen Mannes feststellen. Dieser hatte eine Kopfverletzung. Er wurde noch nicht formell identifiziert.

Eine Untersuchung wurde sofort eröffnet und die Ermittler der Kriminalpolizei konnten rasch einen mutmaßlichen Täter ermitteln. Es handelt es sich um einen 39jährigen Mann schweizer Nationalität mit Wohnsitz in Genf. Er wurde wegen Mordes angeklagt. Die Untersuchung wird von Richterin Diane Kronbichler durchgeführt.

Genf: Mord in der Rue de Carouge – Verdächtiger verhaftet

09.02.2010 - 08:42 Moderator No comments

Am 29. Januar 2010 fand die Feuerwehr in Genf während eines Brandes die Leiche eines Mannes, dessen tödliche Verletzungen nicht durch das Feuer zu erklären waren. Im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Die kriminalpolizeiliche Untersuchung im Umfeld des Toten schließt auch die Nachbarn und Verwandten des Opfers ein. Der Brand wurde vorsätzlich in zwei getrennten Räumen der Wohnung gelegt. Eine Alkoholflasche, deren Inhalt wahrscheinlich als Brandbeschleuniger diente, wurde vor Ort gefunden. Dank des Hauswarts, der von beunruhigten Bewohnern des Hauses wegen des starken Rauches gerufen wurde, wurde die Wohnung nicht vollständig zerstört und das Feuer konnte nicht auf weitere Wohnungen übergreifen.

Die Feuerwehr benachrichtigte die Polizei.

Die Polizei stellte fest, daß der halb verbrannte Körper des Opfers mehrere Spuren von Schnitten, vor allem am Hals, sowie Schnittverletzungen an den Händen, wahrscheinlich entstanden durch die Abwehr des Opfers, aufwies. Insgesamt wurden bei der Obduktion 15 Verletzungen gezählt.

Während der Untersuchungen konnte der Tagesablauf des Opfers rekonstruiert werden und man fand heraus mit wem sich das Opfer kurz vor dem Tat getroffen hatte. Die Spuren führten dann, nach mehreren Zeugenaussagen, zu einem Verdächtigen, wohnhaft in der Schweiz, geboren 1973 in Frankreich. Er wurde an seinem Wohnort in Meyrin am 4. Februar 2010 festgenommen. Er ist geständig.

Die Umstände die zur Tat geführt haben, sind vermutlich finanzielle Probleme begründet im Drogenhandel, was aber die weiteren Untersuchungen genauer klären werden. Die Tatwaffe konnte in einer Wohnung in Acacias sichergestellt werden, wo sich der Täter kurz nach der Tat aufhielt.

Gegen den Besitzer dieser Wohnung wird ebenfalls wegen Drogendelikten ermittelt.

Genf/Quai des Bergues: Zwei Mörder verhaftet

14.01.2010 - 12:08 Moderator No comments

Am 17. November 2009 kontrollierten Inspektoren der Genfer Polizei zwei Verdächtige in der Umgebung des Quai des Bergues im Rahmen einer Drogenkontrolle. Der erste, ein moldawischer Bürger (31 Jahre alt), wies sich zunächst mit einer falschen Identität aus.

Die Ermittler fanden jedoch schnell heraus, dass er für einen Mord in Belgien verantwortlich war und mittels internationalem Haftbefehl von Interpol gesucht wurde. Dem zweiten gelang die Flucht.

Nach dieser Untersuchung und unter Berücksichtigung der Beweise, führten die Inspektoren der Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen durch. Dabei stellte sich heraus, daß die Beschuldigten nicht nur für den Mord in Belgien verantwortlich sein sollen sondern auch für zahlreiche weitere Straftaten (Einbrüche) in Genf und weiteren schweizer Kantonen.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den belgischen Behörden konnte die Gruppe “Fugitive Active Search Team” der belgischen Bundespolizei den Flüchtigen zu identifizieren. Er wird wegen des gleichen Mordes in Belgien gesucht.

Bei der intensiven Fahndung nach dem zweiten Verdächtigen erfolgte dessen Festnahme am Montag (11. Januar 2010) in der Nähe des Plainpalais. Nachdem er erneut entkommen konnte, wurde er schließlich widerstandslos, während der Fahrt in einer Straßenbahn festgenommen.

Bei weiteren Ermittlungen bestätigte sich der Tatverdacht, dass diese Personen schwere Einbrüche in Genf begangen haben, wobei vor allem gezielt Unternehmen, unter Umgehung der Alarmanlagen und dem Aufbrechen von Tresoren, das Ziel waren. Diese Vorgehensweisen bestätigen ausgesprochene Professionalität und spezielle Vorkenntnisse.

Die belgischen Justizbehörden bestätigten den Wunsch nach Verhaftung und Auslieferung. Es ist jetzt Aufgabe des Bundesamtes für Justiz über die Auslieferung nach Belgien zu entscheiden.