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Hamburg/Schanzenviertel: Schanzenviertelfest 2010 – Resumee der Polizei

05.09.2010 - 17:25 Moderator No comments

Gestern fand in Hamburg das Schanzenviertelfest statt. Ab 05:30 Uhr begann der Aufbau von Verkaufsständen im Bereich Altonaer Straße, Schulterblatt, Susannenstraße, Bartelsstraße, Max-Brauer-Allee und Rosenhofstraße. Insgesamt waren ca. 550 Stände aufgebaut, und es hielten sich am Tage in der Spitze bis zu 8.500 Besucher zeitgleich im Veranstaltungsraum auf.

Gegen 12:00 Uhr formierte sich in der Susannenstraße ein Aufzug mit etwa 60 Teilnehmern zum Tenor “Freier Wohnraum”, der von einer Musikkapelle begleitet wurde. Der Aufzug ging über die Straßen Schulterblatt, Schanzenstraße in die Bartelsstraße. Die Teilnehmer des Aufzuges wurden durch Polizeibeamte angesprochen. Der Aufzug war auf ca. 80 Teilnehmer angewachsen. Ein Leiter gab sich nicht zu erkennen. Nach der Ansprache durch die Polizei löste sich der Aufzug auf.

Um 19:30 Uhr hielten sich bis zu 9.000 Besucher im Schanzenviertel auf. Im Florapark befanden sich rund 350 Personen, davon 50 Angehörige des linken Spektrums. Vor der Flora standen ca. 180 Personen, auf dem Vordach weitere zehn des linken Spektrums. Um 20:45 Uhr waren im Schulterblatt, im Bereich der dortigen Bühne zur Altonaer Straße etwa 1.500 Personen des linken Spektrums und im Florapark 350 – 400 zum Teil aktionistisch orientierte junge Leute, viele davon stark alkoholisiert.

In der Rosenhofstraße/Susannenstraße ist ein kleines Feuer entfacht worden. Auf dem dort angrenzenden Gebäude befanden sich Personen auf dem Dach, die Knallkörper in die Menge warfen. Im Verlauf des Abends stieg die Anzahl der vermummten Personen deutlich an. Vor der Flora wurde gegen 20:55 Uhr angekündigt, dass die Bühne abgebaut wird. Daraufhin erfolgte ein Böllerwurf.

Im Viertel wurden nun vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Im Florapark war ein größeres und ein kleineres Feuer angefacht worden. Im Umfeld der Flora bis zum S-Bahnhof Sternschanze befanden sich zu dieser Zeit ca. 3.000 Personen, davon etwa 700 aus dem linken Spektrum und 300 gewaltorientierte junge Menschen. Einige von ihnen hatten körperliche Auseinandersetzungen untereinander. Im Florapark, am dortigen Klettergerüst, vermummte sich eine Gruppe junger Menschen, die eine aufgeheizte aggressive Grundstimmung erkennen ließ.

Um 21:42 Uhr zog eine Gruppe von 75 gewaltgeneigten jungen Menschen aus dem Florapark über die Lippmannstraße in Richtung Juliusstraße. Sie skandierten Parolen. Aus der Gruppe heraus wurden Flaschen gegen Häuser in der Lippmannstraße geworfen. An verschiedenen Örtlichkeiten im Bereich des Viertels erkannten die Einsatzkräfte immer wieder kleinere und größere Gruppen, die sich vermummten sowie Störer, die Steine und andere Wurfgegenstände aufnahmen oder bereitlegten.

Andere warfen Mülleimer und Müllcontainer um. Im Schulterblatt 24 war ein weiterer Container in Brand gesetzt worden. 60 Personen standen um das Feuer und warfen zusätzlich Gegenstände hinein, sodass das Feuer ein Höhe von 2,50 m erreichte. Die Gruppe wuchs zügig auf 250 Personen an. Zeugen stellten weitere Feuer von Müllcontainern Höhe Schulterblatt 65, Sternstraße 39 sowie 51 und Budapester Straße 13 fest. Die Feuerwehr löschte diese Kleinbrände. Das Feuer im Schulterblatt 24 löschten Anwohner. Später wurde es wieder entfacht.

Im Viertel, insbesondere in den Bereichen Lippmannstraße und Neuer Pferdemarkt zündeten mehrfach pyrotechnische Gegenstände. Um 22:35 Uhr sammelten sich im Neuen Pferdemarkt 350 gewaltgeneigte Menschen. 40 nahmen aus dem Straßenpflaster Steine auf. Aus der Gruppe heraus flogen Flaschen.

Zeitgleich hielten sich 350 teils vermummte Personen, davon 150 aus dem linken Spektrum auf der Nebenfahrbahn Schulterblatt auf und warfen mit Böllern. Um 22:50 Uhr wurden aus dieser Gruppe auf dem Neuen Pferdemarkt vermehrt pyrotechnische Gegenstände und Flaschen auf Einsatzkräfte geworfen. Daraufhin begann die Räumung in Richtung Schulterblatt. Wasserwerfer wurden zur Unterstützung vorgezogen.

Während der Räumung wurden die Einsatzkräfte massiv mit Flaschen, Steinen und Böllern beworfen. Es folgte der Wasserwerfereinsatz.

Im Viertel zogen Störer an mehreren Stellen Gegenstände auf die Fahrbahn. Vor der Flora sammelten sich bis zu 1.500 Personen. Nebelkörper wurden vor dem Gebäude gezündet. Zudem wurden Molotowcocktails geworfen, drei davon gegen eine Sparkassen-Filiale im Schulterblatt. Eine mit Steinen und Flaschen bewaffnete ca. 500 Personen starke Gruppe flüchtete aus dem Florapark in Richtung Eifflerstraße. Polizeibeamte räumten im Anschluss das Parkgelände.

Zwei Personen gingen auf die Gleise der Schulterblattbrücke. Beamte der Bundespolizei nahmen die beiden in Gewahrsam. Eine Passant erlitt durch einen Flaschenwurf ein Kopfplatzwunde. Eine andere Person klagte über Reizungen der Augen, vermutlich durch die gezündeten Nebelkörper.

Gegen 23:15 Uhr nahmen Einsatzkräfte in der Rosenfeldstraße eine Frau und im Bereich Altonaer Straße/Schulterblatt einen Mann nach Flaschenwurf vorläufig fest. In der Susannenstraße Höhe Piazza nahmen Polizeibeamte eine Frau ebenfalls nach Flaschenwurf vorläufig fest. Gegen 23:20 Uhr hatten die Einsatzkräfte der Polizei die Straße Schulterblatt bis zur Eifflerstraße geräumt.

Störergruppen agierten im Anschluss im Bereich Schanzenstraße, Eimsbüttler Straße, Oelkersallee und Sternbrücke. 300 Personen sammelten sich in der Schanzenstraße in Höhe der Brücke. Aus der Gruppe heraus wurde mit Flaschen und Steinen geworfen. Einsatzkräfte räumten die Straße mit Wasserwerfer-Unterstützung in Richtung Kleiner Schäferkamp. Um 23:53 Uhr erkannten Einsatzkräfte zwei Täter nach versuchter Brandstiftung und Steinwurf wieder und nahmen diese vorläufig fest.

Um 00:00 Uhr erfolgte eine Festnahme nach Landfriedensbruch, um 00:05 Uhr eine nach Sachbeschädigung in der Stresemannstraße / Juliusstraße und um 00:07 Uhr eine vorläufige Festnahme nach Flaschenwurf in der Altonaer Straße/Lippmannstraße. Insbesondere in der Einmündung Schulterblatt/Altonaer Straße agierten immer wieder Störer, dies hatte unter anderem Wasserwerfereinsätze zur Folge.

Parallel mussten Polizeibeamte die Susannenstraße vom Schulterblatt aus in Richtung Schanzenstraße räumen.

Gegen 00:15 Uhr nahmen Einsatzkräfte in der Altonaer Straße zwei Personen vorläufig fest, die mit Flaschen geworfen hatten. Zwei weitere vorläufige Festnahmen folgten um 00:18 Uhr in der Max-Brauer-Allee. In der Weidenallee leistete eine Frau Widerstand gegen Polizeibeamte und wurde ebenfalls festgenommen. In der Eimsbüttler Straße/Nagelsallee wurden die Scheiben eines Discountmarktes eingeworfen. In der Sternstraße / Ludwigstraße wurde ein Fahrzeug in Brand gesetzt.

Gegenstände wurden auf Fahrbahnen gezogen, und es erfolgten Flaschen-, Stein- und Böllerwürfe insbesondere auf die Einsatzkräfte der Polizei. Drei Beamte einer Polizeieinheit wurden durch Flaschenwürfe an der Schulter bzw. durch Angriff gegen die Hand leicht verletzt, versahen ihren Dienst aber sofort weiter. Gegen 00:30 Uhr nahmen Polizeibeamte an der Sternbrücke eine Person vorläufig fest, die Grillanzünder dabei hatte.

Gegen 00:45 Uhr zog sich eine Person in der Max-Brauer-Allee in Höhe der Tankstelle durch einen Flaschenwurf eine Kopfplatzwunde zu. Um 00:43 Uhr nahmen Einsatzkräfte erneut eine Person wegen Landfriedensbruchs fest, zwei weitere folgten um 00:48 Uhr wegen Flaschenwurfs im Bereich Schanzenstraße/Schulterblatt, die nächste um 00:51 Uhr Lippmannstraße wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Amandastraße nach Flaschenwurf.

Um 00:53 Uhr griffen in der Holstenstraße/Scheplerstraße 15 bis 20 Personen Polizeibeamte an. Sie beschädigten ein Einsatzfahrzeug der Polizei, die Beamten blieben unverletzt. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr hatte durch einen Flaschenwurf eine beschädigte Frontscheibe. An einem Modeladen in der Schanzenstraße/Schulterblatt warfen Störer eine Scheibe ein. Um 01:03 Uhr befanden sich noch ca. 200 Störer im Bereich Neuer Pferdemarkt, weitere 450 im Bereich Sternschanze/Altonaer Straße/Kleiner Schäferkamp.

Einsatzkräfte nahmen um 01:05 Uhr in der Altonaer Straße eine Frau nach Flaschenwurf vorläufig fest, eine weitere Person wurde nach dem Zünden eines pyrotechnischen Gegenstandes in Gewahrsam genommen. Um 01:06 Uhr zogen Störer beim Bahnhof Schlump Gegenstände, darunter auch Verkehrszeichen, auf die Fahrbahn. 200 Gewaltgeneigte sammelten sich im Kleinen Schäferkamp, es folgten massive Flaschen- und Steinwürfe auf die Einsatzkräfte der Polizei. In dem Bereich brannte ein Müllcontainer, wiederholt wurden Gegenstände auf die Fahrbahn gezogen sowie angezündet und geparkte Fahrzeuge teils durch Feuer beschädigt. In der Felix-Dahn-Straße/Moorkamp zündeten 20 Störer ein Fahrzeug und Briefkästen an.

Einsatzkräfte gingen gegen die Gruppen vor und konnten um 01:43 Uhr in der Schäferkampsallee/Hohe Weide drei Personen (18, 19, 28) nach Verdacht der Brandstiftung vorläufig festnehmen. Ihnen wird vorgeworfen, im Moorkamp einen Pkw Mercedes Benz in Brand gesetzt zu haben. Der Pkw brannte komplett aus. Zudem hatten sie versucht, einen BMW und einen VW Lupo in Brand zu setzen. Polizeibeamte konnten dies verhindern. An einem abgestellten Roller entstand ein Brandschaden.

Die beiden 18 und 28 Jahre alten Tatverdächtigen wurden einem Haftrichter vorgeführt. Der 19-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Um 01:47 Uhr erfolgte eine weitere Festnahme Schanzenstraße/Kampstraße nach Flaschenwurf. Am Neuen Pferdemarkt hielten sich zu diesem Zeitpunkt bis zu 150 gewaltbereite Personen auf. Um 02:14 Uhr erfolgten im Bereich Susannenstraße/Schanzenstraße zwei vorläufige Festnahmen nach Körperverletzung und zwei weitere auf dem Heiligengeistfeld nach Beleidigung.

Gegen 02:20 Uhr hielten sich noch etwa 350 Personen, überwiegend Partygänger, im Bereich des Schanzenviertels auf. Gegen 02:50 Uhr nahmen Polizeibeamte in der Bartelsstraße vier Personen nach Verdacht der Brandstiftung vorläufig fest.#

Insgesamt wurden 42 Personen vorläufig festgenommen. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Keine der fest- oder in Gewahrsam genommenen Personen wohnt im Schanzenviertel. Es wurden vier Platzverweise und 23 Aufenthaltsverbote erteilt. Elf Polizeibeamte sowie drei Privatpersonen wurden leicht verletzt.

Es waren rund 2.300 Polizeibeamte im Einsatz.

Wetzlar: Nach Brandanschlag in Wetzlar am 05.03.2010 – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

21.08.2010 - 04:27 JvdR No comments

In der Nacht zu Freitag, 05.03.2010, um 01.27 Uhr, war ein Brandanschlag auf das Wohnhaus der Familie eines 48-jährigen Wetzlarers, der sich gegen Rechtsextremismus engagiert, verübt worden. Die Täter hatten eine mit Brandbeschleuniger gefüllte Glasflasche, einen sogenannten Molotowcocktail, gegen die Hauseingangstür des Wohnhauses geworfen.

Durch die Wucht des Aufpralls zerbarst die Glasflasche, der Brandbeschleuniger aus Kraftstoff lief an der Türaußenseite zunächst zu Boden und dann durch einen Schlitz zwischen Tür und Boden hindurch. Dabei wurden der hinter der Tür befindliche Vorhang sowie eine Zugluftschutzrolle entzündet. Das Feuer griff auf das Türblatt aus Holz über. Zur Tatzeit befanden sich die 44-jährige Wohnungsinhaberin und ihre drei Kinder im Alter von 19, 17 und 15 Jahren im Haus.

Das Feuer wurde durch aufmerksame Nachbarn entdeckt und konnte von ihnen und durch die alarmierte Wohnungsinhaberin unmittelbar und noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Es konnten zunächst fünf Tatverdächtige festgenommen werden.

Aufgrund der intensiven Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft Limburg, Zweigstelle Wetzlar – Sonderdezernat für Kapitaldelikte – in enger Kooperation mit der beim Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen eigens eingerichteten 20-köpfigen Sonderkommission “Johanneshof” konnten die Ermittlungen sehr zeitnah zum Abschluss gebracht und Anklage erhoben werden.

Gegen vier der zunächst fünf festgenommenen Verdächtigen wurde Anklage bei der Jugendschwurgerichtskammer in Limburg erhoben. Ihnen wird gemeinschaftlicher versuchter Mord in fünf Fällen und gemeinschaftliche schwere Brandstiftung vorgeworfen. Bzgl. des 5. zunächst festgenommenen Verdächtigen konnte der Tatverdacht nicht erhärtet werden. Insoweit wurde das Verfahren daher eingestellt.

Die zur Tatzeit 17, 20, 21 und 23 Jahre alten Angeschuldigten waren dem Kernbereich der rechtsextremen Szene zu zuordnen. Die Angeschuldigten haben sich im Laufe der umfangreichen Ermittlungen – die Verfahrensakten umfassen inzwischen 25 Leitzordner – letztlich weitestgehend geständig bzgl. des äußeren Geschehensablaufes gezeigt.

Ein Hauptverhandlungstermin ist noch nicht anberaumt.

Heppenheim/Rimbach: Kripo ermittelt Tatverdächtige nach Brandstiftung in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

15.06.2010 - 17:53 JvdR No comments

Nachdem am vergangenen Mittwochmittag (9.6.10) in der Mädchentoilette der Dietrich-Bonhoeffer-Schule ein Papierrollenhalter brannte, ermittelte die Kriminalpolizei aus Heppenheim. Die Beamten recherchierten umfangreich in der Schule.

Nach diversen Hinweisen richtete sich der Fokus auf eine 15 Jahre alte Schülerin. Sie steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Die junge Dame stritt bisher in ihrer Vernehmung alle Vorwürfe ab. Sie wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Friedberg/Bad Vilbel: Ermittlungen zur Brandserie bisher erolgreich

13.06.2010 - 15:08 Moderator No comments

Die Anfang Mai 2010 in Bad Vilbel eingerichtete Arbeitsgruppe der Wetterauer Polizei hat nach den bisherigen Ermittlungen mehrere Erfolge aufzuweisen. Seit Mitte 2008 war es in Bad Vilbel zu mehreren Brandlegungen gekommen. Vorwiegend wurden Mülleimer und Papiercontainer angezündet. Im April 2010 kam es dann in Bad Vilbel und auf dem Heilsberg zu Brandstiftungen, als ein Fahrzeug und Papiercontainer, die an Wohnhäusern standen, angezündet wurden.

Dies stellte im Vergleich zu den vorherigen Fällen eine wesentlich höhere Gefährdung für Personen dar und bedeutete auch einen höheren Sachschaden. Insgesamt wurden seit 2008 80 Fälle angezeigt.

Die fünfköpfige Arbeitsgruppe konnte davon bislang 25 Fälle aufklären. Für 16 Brandlegungen dürfte eine Tätergruppe von insgesamt vier Personen verantwortlich sein. Es handelt sich um einen 18-Jährigen, einen 19-Jährigen und einen 20-Jährigen, alle aus Bad Vilbel sowie einen 19-jährigen Frankfurter. In mehreren Vernehmungen stellte sich heraus, dass diese Heranwachsenden mehrere Mülleimer und Müllcontainer zwischen Oktober 2008 und Juli 2009 in Bad Vilbel in Brand setzten.

Ein Teil dieser Gruppe wird auch verdächtigt, weitere Brandstiftungen begangen zu haben. Zwei Verdächtige dieser Gruppe zündeten am 18.04.2010 einen Mülleimer in Bad Vilbel an. Es handelt sich hierbei um die beiden 20-Jährigen. Der 19-jährigen Bad Vilbeler wird zudem verdächtigt, eine Papiermülltonne im April 2010 angezündet zu haben.

Ein anderer nicht aus dieser Gruppe stammender Verdächtiger, ein 18-jähriger aus Bad Vilbel soll in sechs Fällen Papiercontainer und Müllcontainer am 17.04.2010 auf dem Heilsberg angezündet haben. Auch hier konnten Vernehmungen den Tathinweis erbringen. Zuletzt konnte noch eine weitere Brandstiftung geklärt werden. Hier wurde dem Täter eine DNA-Spur zum Verhängnis. Es handelt sich um das Niederbrennen einer Gartenhütte vom 26.09.2008 in Bad Vilbel.

Bei dem Brandstifter handelt es sich mutmaßlich um einen 18-jährigen Bad Vilbeler. In nachfolgenden Vernehmungen konnte noch ein weiterer 18-jähriger Bad Vilbeler und ein 18-Jähriger aus Altenstadt als Tatverdächtige ermittelt werden. Die Ermittlungsarbeit umfasste viele polizeiliche Maßnahmen, aber auch Gespräche mit Zeugen und Anwohnern.

Der Leiter der Arbeitsgruppe, Oliver Nolte dazu: “Bemerkenswert für uns war, dass die Brandlegungen durch verschiedene Personen und zum Teil aus der Gruppe heraus begangen wurden. In den letzten Wochen haben wir nichts unversucht gelassen. Wir haben sogar Brandversuche zusammen mit der Stadt Bad Vilbel und der Feuerwehr durchgeführt, um Auswirkungen eines brennenden Müllcontainers erkennen zu können. Wir werden weiter Ermittlungsmaßnahmen und Kontrollen durchführen, um die anderen Straftaten auch aufklären bzw. weitere Straftaten zu verhindern.”

Für die Angehörigen der Arbeitsgruppe ist es weiter wichtig, dass sich Zeugen melden. Die Hinweise können auch vertraulich behandelt werden. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Vilbel, Telefon 06102-54600.

Salzburg/Hellbrunn: Brandstiftung – Unmündiger als Täter ausgeforscht

13.06.2010 - 15:02 Moderator No comments

Gestern Abend wurde  gegen 20.40 Uhr ein Feuerwehreinsatz ausgelöst, weil beim “Mittelrestaurant” im Tiergarten Hellbrunn ein Brand ausgebrochen ist. Die Berufsfeuerwehr Salzburg rückte mit einem Tankwagen, einem Leiterwagen und einem Pumpwagen an und konnte den Kleinbrand nach Überklettern des versperrten Eingangstores, der mehr oder minder erst im Entstehen war, rasch lösen bzw. konnte ein Ausbreiten verhindern.

Durch einen vorerst unbekannten Brandstifter wurden zwei Blumentöpfe unter dem Vordach des Lokals angezündet und hätte dadurch das Feuer aber auf das Gebäude übergreifen können. Die Feuerwehr wurde durch einen vorerst unbekannten Anrufer über Notruf verständigt und konnte durch das rasche Eintreffen am Einsatzort eine Feuersbrunst verhindern.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Brandstifter durch die ebenfalls unmittelbar eingetroffenen Polizeikräfte, wurde ein 13-jähriger Schüler angehalten, der in Richtung Anif ging und dabei beobachtet wurde, wie er mit Schweizer Kracher zündelte.

Er wurde daher angehalten und einer Überprüfung unterzogen. Unter anderem wurde auch sein Handy in Augenschein genommen, wo festgestellt wurde, dass er um 20.34 Uhr die Notrufnummer 122 gewählt hatte. Bei der weiteren Befragung gab er schließlich auch zu, mit zwei Freunden das Haupttor überklettert und die beiden Blumentöpfe mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt zu haben. Ein näheres Motiv konnte er nicht nennen.

Die Priorierung seiner Person hat ergeben, dass er bereits im April 2010 mit einem Kleinbrand in der Stadt Salzburg in Erscheinung getreten ist.

Die weitere Überprüfung seines Handys hat schließlich noch ergeben, dass er über den Feuerwehreinsatz mit seinem Handy vier Videoclips angefertigt hat. Der 13-jährige Schüler war aus der Jugendpsychiatrie entwichen und wurde dorthin wieder rückgeführt. Seine beiden mitbeteiligten Freunde sind mittlerweile bekannt, konnten aber noch nicht ergriffen werden.

Basel/Stadt: “Saubannerzug” mit massiven Sachbeschädigungen – Zeugenaufruf

02.05.2010 - 21:46 JvdR No comments

Am Samstag, 1.5.2010, 21:30 Uhr, versammelten sich auf dem Barfüsserplatz zwischen 100 und 120 Personen und zogen, nachdem sie sich vermummt hatten, als “Saubannerzug” via Streitgasse, Freie Strasse zum Marktplatz. Von dort ging der Zug durch die Eisengasse über die Mittlere Brücke zum Claraplatz und weiter durch die Clarastrasse, wo er schliesslich vor dem Polizeiposten Clara ausartete.

Auf der gesamten Strecke wurden unzählige Liegenschaften und Tramzüge der BVB mit Farbe versprayt, wobei zusätzlich Fackeln angezündet und Knallkörper zur Detonation gebracht wurden. Vor dem Polizeiposten Clara schleuderten Zugsteilnehmende Farbbeutel, Stühle, Fahrräder und Steine gegen das Gebäude und schliesslich wurde ein Molotow-Cocktail in den Eingangsbereich des Clarapostens geschleudert, so dass dieser augenblicklich in Vollbrand stand und erst durch die zugezogene Feuerwehr gelöscht werden konnte.

Nach diesem massiven Angriff flüchteten die Zugsteilnehmenden und durch die inzwischen zusammengezogenen Ordnungsdienstkräfte der Polizei konnten im Bereich des Riehenrings insgesamt 15 Tatverdächtige festgenommen werden. Gegen die Festgenommenen, 13 Männer und 2 Frauen im Alter zwischen 17 und 41 Jahren, alle in Basel und der Agglomeration wohnhafte Schweizer, wurden Strafverfahren u.a. wegen Landfriedensbruchs eingeleitet und die Ermittlungen des Kriminalkommissariates und der Jugendanwaltschaft sind im Gange.

Zur gleichen Zeit musste die Feuerwehr am Stapfelberg ein brennendes Fahrzeug der Marke Audi löschen, wobei das Fahrzeug vollständig ausbrannte und dadurch ein zusätzlicher Schaden an einem Gebäude entstand. Bei diesem Fall ist von einer Brandstiftung auszugehen und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Zusammenhang mit dem eingangs erwähnten “Saubannerzug” besteht.

Personen, die sachdienliche Angaben zu diesen Taten und zu möglichen Tätern machen können, wollen sich bitte mit dem Kriminalkommissariat Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11 in Verbindung setzen oder sich auf einem Polizeiposten melden.

Paderborn/Salzkotten: Mutmaßliche Brandstifterin in Untersuchungshaft

15.04.2010 - 13:30 JvdR No comments

Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in einem Mutter-und-Kind-Heim ist am Mittwoch Haftbefehl gegen eine 49-jährige Frau erlassen worden. Die dringend Tatverdächtige soll am Montagabend im Zimmer einer Mitbewohnerin, in dem ein 14 Monate altes Kind schlief, Feuer gelegt haben.

Am Montagabend hielt sich die 21-jährige Mutter des Kleinkindes gemeinsam mit der späteren Tatverdächtigen und einer weiteren Bewohnerin in der Gemeinschaftsküche des Wohnheims an der Straße Widey auf. Gegen 21:15 Uhr schaute die junge Mutter nach ihrer Tochter und stellte fest, dass diese in dem gemeinsamen Zimmer schlief. Danach kehrte sie in die Küche zurück und unterhielt sich weiter mit den Mitbewohnerinnen.

Kurze Zeit später verließ die Tatverdächtige nach einem Handytelefonat den Küchenraum. Wenig später bemerkte eine Mitbewohnerin Brandgeruch im Haus. Gemeinsam liefen sie in das verqualmte Zimmer wo die 21-Jährige Mutter ihre Tochter aus dem Bett rettete. Der alarmierte Hausmeister konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen.

Nach Angaben des eingesetzten Notarztes hätte das Kind in dem stark verqualmten Zimmer nur noch wenige Minuten überleben können. Das einjährige Mädchen kam – begleitet von der leicht verletzten Mutter – wegen einer Rauchvergiftung mit einem Rettungswagen in eine Kinderklinik nach Paderborn. Dort wird verletzte Kleinkind wird derzeit noch behandelt, befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Am Dienstag untersuchten Brandermittler der Polizei und ein Brandsachverständiger den Brandort. Die Experten kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Das Feuer ist in einem Wäschekorb gelegt worden.

Im Zuge weiterer Ermittlungen und Zeugenvernehmungen konnte der dringende Tatverdacht gegen die 49-jährige Frau erhärtet werden. Sie war die einzige Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf der betreffenden Etage aufgehalten hatte. Kurze Zeit danach hatte sie das Heim mit unbekanntem Ziel verlassen. Sie wurde daraufhin noch am Dienstag festgenommen.

Die Frau mit britischer Staatsangehörigkeit war nach gewalttätigen Übergriffen ihres Ehemannes in das Salzkottener Heim gekommen. Sie bestreitet, den Brand gelegt zu haben. Zum Motiv der Tat liegen derzeit keine konkreten Erkenntnisse vor. Nach ersten Ermittlungen befand sie sich zur Tatzeit möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand.

Am Mittwochnachmittag wurde die Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt. Gegen sie wurde wegen besonders schwerer Brandstiftung Haftbefehl erlassen.

Berlin/Wedding: “Molotowcocktails” auf Clubhaus der Rocker “Bandidos MC” geworfen

15.04.2010 - 10:01 Moderator No comments

Unbekannte Täter haben heute früh gegen 4 Uhr 30 mehrere “Molotowcocktails” auf ein Clubhaus der Rocker “Bandidos MC” in der Provinzstraße in Wedding geworfen.

Die anwesenden Clubmitglieder löschten die Brandsätze selbst. Die Zugangstür zu einem Nebenraum auf dem Gelände wurde durch die entstandenen Flammen leicht beschädigt, Personen wurden nicht verletzt.

Das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung übernommen.

Berlin/Reinickendorf: Schüsse und Brandanschlag auf Rocker-Clubhaus

17.03.2010 - 13:50 Moderator No comments

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Anschlag auf das Clubhaus der Bandidos in Reinickendorf verübt. Ein Anwohner alarmierte gegen 1 Uhr 50 Polizei und Feuerwehr in die Quickborner Straße, nachdem er Flammen am Fenster des eingeschossigen Gebäudes festgestellt hatte.

Zeugen hatten zuvor mehrere Schüsse vernommen. Bei der Absuche des Tatortes fanden die Ermittler Patronenhülsen und Einschusslöcher an den Fenstern des Hauses. Zum Tatzeitpunkt hatten sich zwei 26-jährige Personen in dem Haus befunden, die bei dem Anschlag jedoch nicht verletzt wurden.

Das für Rockerkriminalität zuständige Fachdezernat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Schwerer Brandstiftung und versuchten Totschlags übernommen.

Olpe/Finnentrop-Hülschotten: 51-Jähriger nach Suizidversuch mit Pistole im Krankenhaus verstorben

14.03.2010 - 20:34 Moderator No comments

Der 51-jährige Mann, der seit Freitag in Finnentrop-Hülschotten nach dem Brand seines Einfamilienhauses vermisst wird, versuchte sich heute Mittag das Leben zu nehmen.

Sein Haus war, unmittelbar vor einer bevorstehenden Zwangsräumung, am Freitagmorgen in Flammen aufgegangen. Zahlreiche Hinweise legten den Verdacht nahe, dass der ehemalige Eigentümer das Gebäude selbst anzündete und in den Flammen umkam. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten jedoch bis Sonntagmittag nicht dazu, dass der 51-Jährige in der Brandruine gefunden wurde.

Am heutigen Sonntag gegen 12.45 Uhr meldete sich der Brandstifter über Dritte bei der Polizei, dass er sich im unmittelbar angrenzenden Haus seiner Mutter befindet und sich stellen wolle. Kurze Zeit später trafen zwei Beamte an diesem Haus ein, denen ein Zeuge die Tür öffnete und mitteilte, dass sich der 51-Jährige in einem Zimmer im Obergeschoss befindet.

Noch bevor die Beamten Kontakt zu dem Mann aufnehmen konnten, hörten sie ein Schussgeräusch hinter einer verschlossenen Tür. Sie brachen die Tür auf und entdeckten den Mann schwer verletzt mit einer Kopfschusswunde,  die er sich offenbar mit einer Pistole zugefügt hatte.

Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die weiteren Ermittlungen dauern zur Zeit noch an.

Im Laufe des Tages verstarb der Mann im Krankenhaus.

Neuburg-Schrobenhausen/Rohrenfels: Explosionsgefahr in Rohrenfels – Haftbefehl erlassen

05.03.2010 - 17:15 Moderator No comments

Vorgestern mußte in Rohrenfels ein Wohngebiet abgesperrt werden, nachdem in einem Wohnhaus größere Mengen Benzin und Propangas festgestellt worden waren. Der Haftrichter hat heute gegen den 66-jährigen Hauseingentümer Haftbefehl erlassen.

Gestern Morgen, um 06.25 Uhr, wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord verständigt, nachdem ein Anwohner in Rohrenfels, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen aus der Nachbargarage Auspuffgase und Benzingeruch wahrnahm. Von Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr wurde der 66-jährige Hausbesitzer in der Garage in seinem Fahrzeug nicht ansprechbar vorgefunden.

Vermutlich unternahm er durch Einleiten der Auspuffgase einen Suizidversuch. Der 66-jährige Rentner wurde gerettet und in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Die Einsatzkräfte nahmen im Anwesen selbst und im näheren Umfeld beißenden Gas und Benzingeruch wahr. Es wurde festgestellt, dass im Haus mehrere Gasflaschen teilweise geöffnet, Behältnisse mit Benzin aufgestellt bzw. Teppiche mit Benzin getränkt waren. Das so entstandene hochexplosive Gas-Benzingemisch war auch außerhalb des Anwesens deutlich bemerkbar.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat die Kriminalpolizeiinspektion die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.  Um 16.30 Uhr konnten die unmittelbaren Anwohner des Gefahrenobjektes in der Luisenhöhe in Rohrenfels wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt kann nun die ersten Ermittlungsergebnisse hierzu bekannt geben. Demnach bestand nach Feststellungen der Kriminalpolizei eine hohe Explosionsgefahr und somit eine erhebliche Lebensgefahr auch für die Rettungskräfte und unbeteiligte Dritte. In dem Wohnhaus wurden insgesamt 21 Propangasflaschen sichergestellt.

Weiter wurden verschiedene Zündeinrichtungen mit Zeitschaltuhren und den Gasflaschen verbunden, vorgefunden, die nach den Angaben eines Gutachters funktionsfähig waren.

Nur der Umsicht der zuerst eintreffenden Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine Explosion erfolgte und damit eine Katastrophe verhindert wurde. Auf Antrag Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde der 66-jährige Hauseigentümer gestern Vormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Dieser erließ Haftbefehl wegen des Versuchs der Schweren Brandstiftung, des Versuchs der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Er machte in seiner Vernehmung keine Angaben zur Sache. Der 66-Jährige wurde inzwischen in eine Justizvollzugsanstalt verschubt.

Genf: Mord in der Rue de Carouge – Verdächtiger verhaftet

09.02.2010 - 08:42 Moderator No comments

Am 29. Januar 2010 fand die Feuerwehr in Genf während eines Brandes die Leiche eines Mannes, dessen tödliche Verletzungen nicht durch das Feuer zu erklären waren. Im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Die kriminalpolizeiliche Untersuchung im Umfeld des Toten schließt auch die Nachbarn und Verwandten des Opfers ein. Der Brand wurde vorsätzlich in zwei getrennten Räumen der Wohnung gelegt. Eine Alkoholflasche, deren Inhalt wahrscheinlich als Brandbeschleuniger diente, wurde vor Ort gefunden. Dank des Hauswarts, der von beunruhigten Bewohnern des Hauses wegen des starken Rauches gerufen wurde, wurde die Wohnung nicht vollständig zerstört und das Feuer konnte nicht auf weitere Wohnungen übergreifen.

Die Feuerwehr benachrichtigte die Polizei.

Die Polizei stellte fest, daß der halb verbrannte Körper des Opfers mehrere Spuren von Schnitten, vor allem am Hals, sowie Schnittverletzungen an den Händen, wahrscheinlich entstanden durch die Abwehr des Opfers, aufwies. Insgesamt wurden bei der Obduktion 15 Verletzungen gezählt.

Während der Untersuchungen konnte der Tagesablauf des Opfers rekonstruiert werden und man fand heraus mit wem sich das Opfer kurz vor dem Tat getroffen hatte. Die Spuren führten dann, nach mehreren Zeugenaussagen, zu einem Verdächtigen, wohnhaft in der Schweiz, geboren 1973 in Frankreich. Er wurde an seinem Wohnort in Meyrin am 4. Februar 2010 festgenommen. Er ist geständig.

Die Umstände die zur Tat geführt haben, sind vermutlich finanzielle Probleme begründet im Drogenhandel, was aber die weiteren Untersuchungen genauer klären werden. Die Tatwaffe konnte in einer Wohnung in Acacias sichergestellt werden, wo sich der Täter kurz nach der Tat aufhielt.

Gegen den Besitzer dieser Wohnung wird ebenfalls wegen Drogendelikten ermittelt.