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Schwäbisch Gmünd/Bettringen: Lebensgefährlich verletzter Mann in seiner Wohnung gefunden

In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Berliner Weg wurde am Montagabend eine schwerverletzte männliche Person aufgefunden. Da die Hintergründe, wie es zu der Verletzung kam, noch unklar sind, wurden die weiteren Ermittlungen von der Gmünder Kriminalpolizei aufgenommen. Die Alarmierung der Polizei erfolgte um 22.23 Uhr, der mögliche Vorfall könnte aber auch schon wesentlich früher stattgefunden haben.

Um die Herkunft der durch stumpfe Gewalteinwirkung verursachten Verletzungen klären zu können, soll ein Rechtsmediziner hinzugezogen werden.

Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses, der an mehreren Stellen Verletzungen aufwies, war zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Stauferklinik eingeliefert worden. Nach Auskunft der Ärzte ist er derzeit stabil, Lebensgefahr bestehe nicht mehr, allerdings wurde der Verletzte in ein künstliches Koma versetzt und ist deshalb derzeit nicht ansprechbar.

Die Verletzungen am Körper und vor allem auch am Kopf wurden durch stumpfe Gewalteinwirkung ausgelöst.

Die Polizei war am Montagabend, gegen 22.20 Uhr von einem Nachbarn des Verletzten alarmiert worden. Dieser Nachbar hatte im Hausflur Stöhngeräusche gehört und sich Sorgen um seinen Hausmitbewohner gemacht.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die Tathandlungen an dem 65-Jährigen zwischen 20 Uhr und kurz nach 22 Uhr stattgefunden haben.

Die Polizei hat eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe (EG Berlin) eingerichtet, um die Ermittlungen entsprechend personalintensiv führen zu können. Die Ermittlungen der EG Berlin, der Gmünder Kriminalpolizei haben einen dringenden Tatverdacht gegen eine männliche Person aus dem Raum Schwäbisch Gmünd ergeben. Der Mann steht im Verdacht die Gewalttat, die aufgrund der zwischenzeitlichen Ermittlungsergebnisse als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft wird, begangen zu haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen erließ der zuständige Amtsrichter einen Haftbefehl und einen Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung. Am Mittwoch durchsuchte die Ermittlungsgruppe die Wohnung in Schwäbisch Gmünd und nahm den 40-jährigen Wohnungsinhaber fest.

Der Tatverdächtige wurde inzwischen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Der Festgenommene bestreitet die Tat, die Ermittlungsgruppe setzt ihre Arbeit fort.

Die Polizei wiederholt ihren Fahndungsaufruf:  Die Kriminalpolizei bittet alle Personen, die sich zwischen 20 und 22.15 Uhr im Bereich um den Berliner Weg aufgehalten haben, sich zu melden. Ebenso alle, die sich an verdächtige Wahrnehmungen in den letzten Tagen erinnern. Meldungen und Hinweise werden unter Telefon 07171/3580 erbeten.

Die Gmünder Polizei hat inzwischen eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe (EG Berlin) eingerichtet, um die Ermittlungen entsprechend personalintensiv führen zu können.

Um die Herkunft der durch stumpfe Gewalteinwirkung verursachten Verletzungen klären zu können, soll ein Rechtsmediziner hinzugezogen werden.