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[Update 19.08.2009] Kassel: 20-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Polizei sucht weitere Zeugen

Die Ermittler des K 11 der Kasseler Kripo suchen weiter nach unmittelbaren Tatzeugen, die die Auseinandersetzung im Kreuzungsbereich Fünffensterstraße Ecke Obere Königsstraße, bei der am Sonntagmorgen gegen 05:45 Uhr ein 20-Jähriger durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden war, beobachtet haben.

“Wir gehen davon aus, dass zum Zeitpunkt der Tat zwischen 5 und 6 Uhr zahlreiche Gäste auf der Oberen Königsstraße vor der dortigen Diskothek standen und sicherlich auch einiges gesehen haben. Mit diesen Menschen möchten wir gerne sprechen”, sagt Fred Lenhoff, Erster Hauptkommissar und Leiter des K 11 in Kassel.

Begleiter des Tatverdächtigen ermittelt

Das K 11 hat auch den Begleiter des 25 Jahre alten Täters ermittelt und vernommen. Der 27-Jährige bestreitet eine Tatbeteiligung. Nach erster Einschätzung der Ermittler dürfte der 27-Jährige nichts mit den Messerstichen zu tun haben. Ob er an der voran gegangenen Kör-perverletzung zum Nachteil eines 22-Jährigen beteiligt war, ist derzeit nicht verifizierbar. Der 22-Jährige war nach den bisherigen Erkenntnissen von dem späteren Messerstecher niedergeschlagen worden. Dies war Anlass für seinen 20 Jahre alten Freund gewesen, zu den Kontrahenten hin zu laufen. Als er den 25-Jährigen zur Rede stellte, stach der zu. Der 20-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und in ein künstliches Koma gelegt.

Haftbefehl für den mutmaßlichen Messerstecher bereits am Montag

Am Montag hatte der Haftrichter am Kasseler Amtsgericht auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einen U-Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen 25-Jährigen erlassen. Er wurde in die Untersuchungshaftanstalt “Elwe” in Kassel eingeliefert.

Die Ermittlungen des K 11 der Kasseler Kripo dauern an. Mögliche Zeugen, die am Sonntagmorgen den Tatablauf beobachtet haben oder auf andere Weise zur Aufklärung des Falles beitragen können werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden, Tel. 0561 / 910 – 0.

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