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Archive for February 6th, 2010

München/Neuhausen: Versuchtes Tötungsdelikt

06.02.2010 - 19:25 Moderator No comments

In der Nacht vom 05. auf den 06.02.2010, gegen Mitternacht, bemerkte ein 18-jähriger Heranwachsender aus Gilching in der Wilhelm-Hale-Straße eine Auseinandersetzung zwischen etwa zehn Personen, an der ein Bekannter beteiligt war. Diesem wollte er zu Hilfe kommen, woraufhin er im weiteren Verlauf von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert wurde.

Dieser versetzte dem Gilchinger mehrere Stiche in den Rücken und die Beine. Anschließend flüchteten die Angreifer.

Noch vor dem Eintreffen der Polizei fuhr der Verletzte mit einem Taxi in ein Münchner Krankenhaus, wo die Messerstiche nun ärztlich versorgt werden. Dass der 18-Jährige nicht lebensgefährlich verletzt wurde, hat er wohl seiner dicken Winterbekleidung zu verdanken. Diese hat offensichtlich schwerere Verletzungen verhindert.

Täterbeschreibung:

ca. 17 Jahre alt, ca. 170 cm, schlank, dunkle kurze Haare, schwarzer Kinnbart, eventuell türkischstämmig; bekleidet mit schwarzer Jeans und schwarzem Oberteil

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

St. Pölten/Erbreichsdorf: Mord unter Ehegatten

06.02.2010 - 19:13 Moderator No comments

Eine 54-jährige, österreichische Staatsbürgerin ist verdächtig, am 5. Februar 2010, gegen 19:25 Uhr, ihren 55-jährigen Ehegatten im Arbeitszimmer des gemeinsamen Wohnhauses in Ebreichsdorf mit den auf ihren Gatten registrierten Revolver, Marke durch einen Schuss in die Brust des Genannten ermordet zu haben.

Der Tathandlung dürfte übermäßiger Alkoholkonsum der Eheleute, sowie eine Diskussion über berufliches Versagen im Alltag und suizidbezogenem Hintergrund vorangegangen sein. Laut Erstaussage der Beschudligten habe ihr Gatte im Verlauf dieses Gespräches seinen Revolver aus dem Tresor genommen und ihr diesen mit der Aufforderung, dass sie ihn aufgrund seines Versagens erschießen könne, da um ihn nicht schade wäre, übergeben.

Sie habe die Faustfeuerwaffe tatsächlich an sich genommen, mit dieser aus kurzer Entfernung auf ihren, auf dem Sofa sitzenden Gatten einen Schuss abgefeuert. Erst als dieser tödlich getroffen zusammengesackt wäre, habe sie ihre Tat realisiert und sei vor das Wohnhaus gegangen um Hilfe zu holen.

Die Beschuldigte wurde festgenommen und die Untersuchungshaft in Aussicht gestellt.

Wolfenbüttel/Salzdahlum: Bedrohung mit geladenem Gewehr

06.02.2010 - 19:02 Moderator No comments

Am Freitag kam es gegen 16.30 Uhr in Salzdahlum zu einer Bedrohung, bei dem ein 62 jähriger Mann ein geladenes Gewehr mit sich führte. Nach einem Streit zwischen den Eheleuten holte der Mann das Gewehr aus dem Schlafzimmer des Hauses und folgte damit seiner Frau. Noch bevor er seine Frau erreichte, konnte er von dem Sohn der Familie überwältigt und bis zum Eintreffen der Poliztei festgehalten werden.

Gegenüber den eingesetzten Beamten gab der Mann an, sich mit dem Gewehr selbst habe umbringen zu wollen. Der 62-jährige wurde ins
Klinikum nach Königslutter verbracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Saarbrücken/Homburg: 77-jährige Frau aus Homburg mutmaßlich Opfer eines Raubmordes

06.02.2010 - 18:58 Moderator No comments

Eine 77 Jahre alte Frau aus Homburg ist mutmaßlich Opfer einer Raubstraftat geworden. Das Opfer wurde gestern Abend (05.02.2010) in ihrem Haus von ihrem Bruder und einer Bekannten tot aufgefunden. Aufgrund der Spurenlage, das gesamte Anwesen war durchwühlt,  ermittelt die KPI wegen des Verdachts auf Raubmord.

Zur Erhellung der Tat hat die KPI beim Kriminalkommissariat Neunkirchen eine  Mordkommission (Moko) “Ring” eingerichtet, die derzeit mit 13 Beamten personalisiert ist.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand begaben sich gestern Abend (05.02.2010), gegen 20.00 Uhr, der Bruder und eine Bekannte der getöteten Frau zu deren Anwesen, weil sie seit zwei Tagen diese nicht erreichen konnten. Im Wohnzimmer des Hauses entdeckten sie die auf dem Boden liegende Leiche der 77-Jährigen.

Zur Stunde läuft die Obduktion bei der Gerichtsmedizin Homburg. Ein detailliertes Ergebnis ist nicht vor Morgen zu erwarten. Die Ermittlungen der Moko erstrecken sich derzeit auf das gesamte Umfeld des Opfers und auf die Aufnahme des umfangreichen Tatortes.

Weitere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht erfolgen.

Düsseldorf/Unterbilk: Suizid einer 35-jährigen Kriminalbeamtin

06.02.2010 - 18:52 HA No comments

Um kurz vor 12 Uhr wurde auf einem Parkplatz des Polizeipräsidiums Düsseldorf eine 35 Jahre alt gewordene Kriminalbeamtin erschossen in ihrem Privatwagen aufgefunden.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat sich die junge Frau mit ihrer Dienstwaffe im Laufe des Vormittags selbst das Leben genommen. Die Beamtin befand sich nicht im Dienst. Die Hintergründe des Geschehens liegen im persönlichen Bereich. Es gibt keine Hinweise auf die Beteilung Dritter.

Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Salzburg/Innenstadt: Gewalttat am Rudolfskai – Messerstich in die Brust

06.02.2010 - 18:46 Moderator No comments

Heute morgen kam es in den frühen Morgenstunden am Rudolfskai zu einer Messerattacke eines 16-jährigen Lehrlings aus der Stadt Salzburg gegen einen 16-jährigen Jugendlichen, ebenfalls aus der Stadt Salzburg. Um 03.17 Uhr wurde die Polizei in die Klampferergasse gerufen, weil dort vom Roten Kreuz ein 16-jähriger Jugendlicher nach einer Stichverletzung versorgt werden musste.

Zeugen gaben an, dass der Jugendliche im Zuge einer verbalen Auseinandersetzung von einer männlichen Person mit einem Messer angegriffen wurde. Der Täter sei daraufhin geflüchtet. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme konnte schließlich eine Zeugin ausfindig gemacht werden, die den mutmaßlichen Täter kannte.

Nach Ausforschung dessen Wohnadresse im Stadtteil Salzburg-Gnigl wurde nach ihm konkret gefahndet und konnte er auf der Strecke vom Tatort zu seiner Wohnadresse, wohin er zu Fuß unterwegs war, angehalten werden. Er stellte vorerst jeden Tatzusammenhang in Abrede. Auf den Vorhalt, warum seine Hose Blutspuren aufweise, gab er an, dass diese von ihm selber stammen würden, weil er sich übergeben habe müssen.

Er wurde schließlich unter dringendem Tatverdacht festgenommen und wurde auch von Zeugen eindeutig als der mutmaßliche Täter wiedererkannt. Als erste Rechtfertigung gab er in seiner Ausweglosigkeit an, dass ihm das Opfer in das Messer gelaufen sei. Er wurde vorläufig in das Polizeianhaltezentrum zum weiteren Verhör eingeliefert.

Die bisherige Tatrekonstruktion hat auf Grund der Einvernahmen des Opfers, von Zeugen und des Beschuldigten im Laufe des Tages ergeben, dass der mutmaßliche Täter dem Opfer aus Eigeninitiative in die Brust gestochen hat. Das spätere Opfer sei dem mutmaßlichen Täter am Rudolfskai nachgelaufen, als dieser plötzlich ein Messer aus seiner Jacke zückte und sich umdrehte.

Es kam dann zu dem Stich, den kein Zeuge in dem Tumult direkt gesehen hat. Der mutmaßliche Täter ist insofern geständig, als er zugibt, mit dem Opfer im körperlichen “Clinch” gelegen zu sein. Er sei sich zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen, welchen körperlichen Schaden er mit seinem Klappmesser anrichten könnte. Das Opfer wurde im LKH Salzburg ambulant behandelt.

Er wies eine Stichwunde, ca. 10 cm oberhalb des Herzens, mit einer Schnitttiefe von ca. 2 bis 2,5 cm und einer Schnittlänge von 4 cm, auf. Die Wunde musste genäht werden und ist laut medizinischer Aussage nicht lebensbedrohlich, so dass das Opfer wieder entlassen werden konnte. Der mutmaßliche Täter stand bereits einmal in einer Anti-Aggressionstherapie, die er jedoch im letzten Jahr abgebrochen hat. Sein Messer habe er zum Selbstschutz mitgeführt und wurde ihm bereits mehrmals in Lokalen am Rudolfskai ein Messer abgenommen.

Die Tatwaffe konnte bislang nicht sichergestellt werden. Der Beschuldigte gibt an, diese auf der Flucht noch am Rudolfskai weggeworfen zu haben. Es soll sich um ein Klappmesser mit braunem Griff mit einer Klingenlänge von 8 bis 10 cm gehandelt haben. Der mutmaßliche Täter wurde mittlerweile in die Justizanstalt des Landesgerichtes Salzburg eingeliefert.

Die Anzeige lautet angesichts der Tatwaffe und der sensiblen Verletzung im Brustbereich auf versuchten Mord, wobei die Unschuldsvermutung gilt.

Salzburg: Schwere Körperverletzung

06.02.2010 - 09:04 Moderator No comments

Am 6.2.2010, gegen 03.00 Uhr, kam es in der Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17-jährigen Kellner und einem 17-jährigen Schüler, beide aus Salzburg, wobei der Kellner den Schüler mit einem Taschenmesser im Bereich der Brust verletzte. Der Tatverdächtige ergriff daraufhin die Flucht, da er jedoch  durch eine Zeugin identifiziert worden war, konnte er kurz vor seiner Wohnstätte aufgegriffen werden.

Der Mann wurde festgenommen. Die Tatwaffe hatte er nicht mehr bei sich.

Das Opfer wurde durch das RK in die SALK, Chirurgie West, verbracht. Da die Verletzung nur oberflächlich war, wurde der Schüler nur ambulant versorgt.