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Archive for February 3rd, 2010

Singen/Gottmadingen: Rockergruppierungen im Streit – ein Mitglied verletzt ins Krankenhaus

03.02.2010 - 23:16 Moderator No comments

Am Dienstagabend, gegen 17.15 Uhr, kam es auf einem Parkplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen Angehörigen zweier  Rockergruppierungen. Nach den Ermittlungen der Polizei blockierten Angehörige des “MC Gremiums” mit zwei Autos den Pkw eines 21-Jährigen aus dem Umfeld der “Red Devils”.

Mit Baseballschlägern und anderem Schlagwerkzeug schlugen sie zunächst auf den Pkw des 21-Jährigen ein. Anschließend griffen sie die drei Insassen im Fahrzeug an. Dabei wurde der 24-jährige Beifahrer durch Schläge auf den Kopf verletzt. Er wurde ins Krankenhaus Singen gebracht.

Nach dem Vorfall mobilisierten die beiden Gruppierungen ihre Mitglieder. Um eine weitere Konfrontation von vorne herein zu unterbinden, zog die Polizei im Landkreis, unterstützt durch die Bundespolizei, starke Kräfte zusammen.

Zu einem weiteren Einsatz kam es kurz vor Mitternacht. Etwa 10 bis 15 Angehörige  der “Red Devils” begaben sich ins Krankenhaus Singen, wo ihr verletztes Gruppenmitglied versorgt wurde. Das massive Auftreten der Gruppe schüchterte einen Teil der Krankenhausbelegschaft erheblich ein.

Die sofort eintreffende Polizei erteilte allen Rockern einen Platzverweis. Diesem kam sie nach.

Kassel: Schnelle Täterermittlung und Festnahme nach Sexualstraftat – 43-Jähriger im Zuge der Fahndung nach Vergewaltigung festgenommen

03.02.2010 - 22:12 Moderator No comments

Der nordhessischen Polizei ist es gelungen, in der heutigen Nacht einen 43 Jahre alten Mann festzunehmen, der in dringendem Tatverdacht steht, am späten Abend des gestrigen Dienstags eine junge Frau aus dem unmittelbaren Beziehungskreis des Tatverdächtigen in seiner Kasseler Wohnung vergewaltigt zu haben.

Unter einem Vorwand hatte der 43-Jährige sein Opfer gebeten, ihm bei einem Computerproblem in seiner Wohnung zu helfen. Die junge Frau kam der Bitte nach und wurde in der Wohnung von dem Tatverdächtigen vergewaltigt. Nach der Tat konnte das Opfer die Wohnung verlassen und begab sich zu ihrer Wohnanschrift, von der aus sie die Polizei alarmierte.

Der Täter konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Bereich des Schwalm-Eder-Kreises festgenommen werden.

Der Tatverdächtige war im Dezember 2009 aus der Haft entlassen worden. Er hatte eine langjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigungen / Sexuellen Nötigungen verbüßt.

[Update 03.02.2010] München/Laim: Mord an einem 36-jährigen Manager – Stand der Ermittlungen

03.02.2010 - 22:07 Moderator No comments

Am 16.01.2010 wurde ein 36-jähriger Manager in München ermordet aufgefunden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Münchner Mordkommission davon aus, dass der seit 16.01.2010 festgenommene und nach Haftbefehl wegen Mordes inhaftierte 40-jährige deutsche Hausmeister, Rainer Hoffmann, als allein handelnder Täter für den Mord am 36-jährigen Manager verantwortlich ist. Dennoch kann die Mittäterschaft weiterer Personen nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Wie bereits berichtet, konnte bei der Durchsuchung der Garage des Hoffmann, die dieser als Büro nutzte, unter anderem eine Sportpistole Ruger, Kaliber 22, gefunden werden.

Tatwaffe: Sportpistole Ruger, Kaliber .22

Nach den Ergebnissen der ballistischen Untersuchungen im Bayerischen Landeskriminalamt handelt es sich dabei um die Waffe, mit der der Manager erschossen wurde. Ob es sich bei der Garage um den Tatort handelt, kann derzeit nicht mit Sicherheit gesagt werden. Hierzu sind die Ergebnisse weiterer kriminaltechnischer Untersuchungen abzuwarten.

Der Hauptverdächtige macht derzeit keine weiteren Angaben zur Sache. Es konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden, dass er offenbar zurückliegend einer Vertrauensperson einen Plan zum Raub eines Fahrzeuges unter Einsatz einer Schusswaffe geäußert hatte.

Zeugenaufruf:
Da die Tagesabläufe des Rainer Hoffmann vom 14.01.2010 bis zu einer Festnahme am 16.01.2010, gegen Mittag, nicht zweifelsfrei geklärt sind, bittet die Münchner Mordkommission um Hinweise. Personen, die für diesen Zeitraum Angaben zum Aufenthalt von Rainer Hoffmann machen können, werden gebeteten, sich beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Frankfurt/Gallus: Zwei alte Damen mit Schusswaffe attackiert

03.02.2010 - 16:41 Moderator No comments

Zwei alte Damen im Alter von 76 und 80 Jahren sind am Montagabend, den 01.02.2010 gegen 18.45 Uhr, in der Ackermannstraße von einem bisher unbekannten Jungen in einer nicht alltäglichen Art und Weise angegriffen worden.

So soll sich der etwa 12 – 13 Jahre alte Junge den beiden Damen mit vorgehaltener Schusswaffe und den Worten “Geld her, oder ich schieße!” in den Weg gestellt haben. Als die Opfer keine Anstalten machten der Forderung Folge zu leisten, schoss der Täter fünfmal auf die Frauen.

Daraufhin versuchte die 76-jährige den Täter festzuhalten, was aber misslang. Unbeeindruckt von der Gegenwehr seiner betagten Opfer lud er seine Waffe erneut und schoss wieder mehrmals erfolglos. Anschließend flüchtete er in Richtung Sondershausenstraße. Die 76-jährige brachte nun ihre noch ältere Begleiterin nach Hause, bevor sie selbst alleine zu ihrer Wohnung in der Steuernagelstraße ging.

Hier erschien plötzlich der junge Täter erneut und gab wieder mehrere Schüsse ab. Schließlich rannte er ohne Beute davon.

Die 76-jährige erlitt leichte Verletzungen an der Lippe. Erst einen Tag später erschien die Geschädigte zur Anzeigenerstattung bei der Polizei.

Der Täter wird als männlich, 12 – 13 Jahre alt, etwa 1,50 m groß und mit südländischem Aussehen beschrieben. Er war bekleidet mit einer schwarzen Mütze, einem dunklen Anorak sowie dunkler Hose.

Hagen: Fahndung nach entflohenem Straftäter

03.02.2010 - 16:05 Moderator No comments

Die Polizei fahndet nach dem heute (03.02.2010) aus dem Landgericht Hagen entflohenen 37-jährigen Miguel F. und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Der Iserlohner, der nach Aussage des Landgerichts zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren und 8 Monaten u. a. wegen Raubes und vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt wurde, nutzte nach der Urteilsverkündung die gegenwärtige besondere bauliche Situation des Gerichtsgebäudes aus, das wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten eingerüstet ist.

Nachdem er ein Fenster aufgerissen hatte, gelang es ihm, über das Gerüst den nacheilenden Wachtmeistern zu entkommen. Der 37-Jährige, der älter wirkt, ist ca. 185 cm groß und hat eine kräftige, athletische Figur. Er hat lange blonde, leicht ergraute Haare und eine Stirnglatze.

Bekleidet war er zuletzt mit einer dunklen Winterjacke mit Kapuze und Fellbesatz.

Der Entflohene ist nach Einschätzung der Justizbehörden gewaltbereit und wiederholt wegen Körperverletzung verurteilt worden. Deshalb sollten Bürger vorsichtig sein und mögliche Informationen über den Aufenthaltsort des Mannes unmittelbar der nächsten Polizeidienststelle oder der Polizei Hagen unter Tel. 02331/986-2066 mitteilen.

Mayen/Hausen: Pferde auf der Bundesstraße

03.02.2010 - 15:36 HA No comments

Am heutigen Nachmittag legten 11 Pferde den Verkehr auf der Verbindungsspanne A61-A48 im Bereich der Ortslage Mayen-Hausen lahm. Die Tiere liefen über die Zufahrt Kottenheim in Richtung Mayen-Hausen und nahmen das doppelspurige Stück Bundesstraße voll unter Beschlag.

Pferde legen den Verkehr lahm…

Erst kurz vor der Abfahrt Hausen konnten die Tiere durch Beamte hiesiger Dienststelle und den Eigentümer in Zaum gebracht und kontrolliert von der Fahrbahn geführt werden. Der nachfolgende Verkehr sowie entgegenkommende Verkehr staute sich über mehrere Kilometer. Auch der obligatorische Auffahrunfall, der sich aufgrund des Ereignisses auf der Gegenfahrbahn in Richtung Mendig ereignete, blieb nicht aus.

Aus diesem Grund kam der Verkehr in Richtung Mendig für ca. 1,5 Stunden zum erliegen. Zum Glück sind alle Verkehrsteilnehmer und natürlich auch die Pferde wohl auf.

Köln/Nippes: Taxifahrerin durch unbekanntes Duo mit Messer bedroht

03.02.2010 - 15:22 Moderator No comments

In der Nacht zum Mittwoch (3. Februar) haben zwei noch unbekannte Täter in Köln-Nippes eine 27-jährige Taxifahrerin mit einem Messer bedroht und die Herausgabe der Tageseinnahmen verlangt. Durch die lauten Hilferufe verschreckt, flüchtete das Duo ohne Beute. Die junge Frau blieb unverletzt.

Etwa gegen 00:25 Uhr stiegen zwei männliche Fahrgäste in das Taxi der späteren Geschädigten. Die Fahrt sollte vom Taxihalteplatz Neusserstraße/Gürtel zur Florastraße gehen. Um 00:29 Uhr, kurz vor dem angegebenen Ziel, wurde die Fahrerin gebeten, anzuhalten. Als der Wagen in der Florastraße nur wenige Meter entfernt von der Einmündung in die Amsterdamer Straße zum Stehen kam, zog der auf Rückbank sitzende Mann ein Messer.

“Gib das Geld raus, dann passiert dir nichts”, erklärte er der Fahrerin. Diese fing daraufhin lauthals an zu schreien und schlug wild mit den Armen um sich. Ohne Beute verließen die vermutlich überraschten Täter die Taxe. Der Lebensgefährte (26) der Taxifahrerin fuhr zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Taxi und stand mit seiner Partnerin telefonisch in Verbindung.

Die Geschehnisse in der Taxe seiner Freundin konnte er daher zeitgleich akustisch verfolgen. Unmittelbar nachdem er seinen Fahrgast abgesetzt hatte, vernahm er die Hilfeschreie seiner Freundin und eilte ihr in seinem Fahrzeug sofort zur Hilfe. Als er am Tatort eintraf, sah er das bereits ausgestiegene Duo neben dem Taxi seiner Freundin stehen. Als er die beiden “anbrüllte”, flüchtete einer der Räuber in die Nägelistraße, der andere über die Florastraße in Richtung Niehler Straße.

Der bewaffnete Täter wird wie folgt beschrieben:

  • 23 bis 27 Jahre alt
  • 180cm bis 185cm groß
  • dunkles “zotteliges” Haar
  • komplett schwarz gekleidet

Sein auf dem Beifahrersitz sitzender Mittäter wird wie folgt beschrieben:

  • 25 bis 27 Jahre alt
  • 180cm bis 190cm groß
  • von kräftiger Statur
  • ovales Gesicht
  • blau-grüne Augen
  • kurzes, “rötlich-blondes” Haar
  • “rötlich-blonde” Augenbrauen
  • bekleidet mit einem blau-weiß gestreiftes Kaputzenshirt mit Aufdruck auf dem Rücken
  • dunkle Jogginghose

Die Polizei Köln sucht nach Zeugen des Vorfalls. Sachdienliche Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221/229-0.

Lüneburg/Neu Hagen: 32jähriger hetzt Hund auf Polizeibeamte

03.02.2010 - 15:09 Moderator No comments

Am Dienstagabend riefen die Eltern eines 32jährigen gegen 23.45 Uhr die Polizei in den Wacholderweg, weil ihr stark alkoholisierter Sohn sich offenbar nicht mehr kontrollieren konnte und zunehmend aggressiver wurde. Beim Eintreffen der Beamten widersetzte sich der Sohn vehement den polizeilichen Maßnahmen und hetzte sogar einen Rottweiler-Schäferhund-Mischlung auf die Beamten.

Der Hund konnte jedoch vom Vater zurückgehalten werden, wobei dieser fast selbst gebissen worden wäre. Die Beamten brachten den Unkontrollierbaren zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizist leicht verletzt. Gegen den 32jährigen wurden diverse Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

[Update 03.02.2010] Salzburg/Innenstadt: Schwere Körperverletzung – Irischen Fußballfan nach mehr als einem halben Jahr als Täter ausgeforscht – DNA-Analyse führte zum Erfolg

03.02.2010 - 15:04 Moderator No comments

Wie bereits berichtet, wurde am 14. Juli 2009 durch einen vorerst unbekannten Täter in der Theatergasse in Salzburg ein Fahrrad gestohlen. Die Besitzerin, die sich damals in unmittelbarer Nähe aufhielt, bemerkt den Diebstahl, verfolgte den Täter und konnte ihn auch kurz festhalten, weshalb er das Fahrrad los ließ.

Auf der weiteren Flucht stieß der Täter dann eine ältere Frau zu Boden, die mit ihren Verwandten bei der Bushaltestelle in der Theatergasse stand. Die Frau, eine 85-jährige deutsche Staatangehörige, lag daraufhin mit schweren Kopfverletzungen (Schädel-Hirn-Trauma) wochenlang im Koma.

Ein weiterer Zeuge des Vorfalles stellte damals den Täter, wurde jedoch von diesem und zwei seiner Freunde geschlagen, wodurch alle vorerst flüchten konnten.

Bei der nachfolgenden Fahndung durch 20 Beamte des Stadtpolizeikommandos wurden unter anderem Razzien in allen Lokalen am Rudolfskai, sowie in den Hotels, in denen Fußballfans untergebracht waren, durchgeführt und drei tatverdächtige Personen vorläufig festgenommen, die jedoch beharrlich schwiegen.

Bei den nachfolgenden Gegenüberstellungen konnten die Männer von den Zeugen allerdings nicht als Täter erkannt werden, weshalb sie nach erkennungsdienstlicher Behandlung freigelassen werden mussten.

Durch eine penibel genaue Tatortarbeit der Spurensicherungsbeamten konnten verwertbare Spuren am Lenker des Fahrrades gesichert werden. Ein entsprechender Abgleich des biologischen Materials ergab nunmehr, dass einer der damals bereits festgenommenen irischen Fußballfans tatsächlich der Täter war.

Es handelt sich dabei um einen 22-jährigen Mann aus Dublin/Irland. Er wird der Staatsanwaltschaft angezeigt die das Verfahren gegen ihn über die Interpol einleiten wird.

Salzburg/Innenstadt: Schwere Körperverletzung – Fußballfans aus Dublin stehen als Täter im Verdacht

03.02.2010 - 14:56 Moderator No comments

Am Abend des 14. Juli 2009 wollte um 21.50 Uhr ein bislang unbekannter Täter vor dem Lokal “Weizz” in der Schwarzstraße ein Fahrrad an sich nehmen. Dieser offensichtliche Fahrraddiebstahl wurde jedoch von einer Zeugin bemerkt und sie verfolgte den mutmaßlichen Fahrraddieb.

Durch einen weiteren Zeugen konnte der Mann schließlich angehalten werden. An Ort und Stelle kam es dann zunächst zu einer Rangelei und dem unbekannten Täter kamen seine zwei Freunde zu Hilfe und schlugen auf den Zeugen ein.

Alle drei Personen konnten danach durch die Theatergasse in Richtung Makartplatz flüchten. Inzwischen wurde die Polizei alarmiert und Streifenkräfte nahmen die Verfolgung auf. Auf der bezeichneten Fluchtroute wurde schließlich in der Theatergasse eine Frau schwer verletzt auf dem Boden liegend vorgefunden.

Die 83-jährige Pensionistin aus Priem am Chiemsee war nicht mehr ansprechbar und lag in einer Blutlache. Sie wurde unverzüglich in das UKH eingeliefert und musste dort sofort in den Schockraum zur Behandlung gebracht werden. Die Frau erlitt laut Auskunft der behandelnden Ärzte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und es bestand akute Lebensgefahr.

Offensichtlich wurde diese betagte Frau auf der Flucht von den Tätern niedergerannt – Zeugen wurden dazu einvernommen. Die Angehörigen der Frau wurden durch die Krisenintervention des Roten Kreuzes betreut.

Um die Fahndung zu intensivieren, wurden einige Polizeiinspektionen im Außenbereich der Stadt vorübergehend geschlossen, um sich an der Fahndung zu beteiligen. Es wurde unter anderem auch ein Lokal am Rudolfskai geräumt und einige Personen vorübergehend festgenommen.

Nach einer Gegenüberstellung mit Zeugen handelte es sich jedoch nicht um die vermuteten Täter. Laut der damaligen Erkenntnissen dürfte es sich um Fussballfans aus Dublin gehandelt haben.

Die Täterbeschreibung lautete wie folgt:

  • 1. Täter: Mann, ca. 23- 25 Jahre, ca. 175 – 180 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare, bekleidet mit schwarzem T-schirt und kurzer Hose, sprach Englisch
  • 2. Täter: Mann, muskulöse Statur, bekleidet mit gelbem T-Shirt
  • 3. Täter: Mann, bekleidet mit weißen T-Shirt

Zweckdienliche Hinweise für den Vorfall wurden an jede Polizeiinspektion erbeten.

Hagen/Boele-Kabel: 32 jähriger Mann wurde in den Fleyerwald verschleppt

03.02.2010 - 14:24 Moderator No comments

Am 01.02.2010 gegen 09:00 Uhr wurde ein 32-jähriger Hagener in Boele-Kabel auf dem dortigen Penny-Parkplatz gezwungen in ein Auto zu steigen. Drei junge Männer aus Hagen, im Alter zwischen 20-22 Jahren, machten dem Betroffenen schnell klar, dass sie ihn bestrafen wollten, weil er bei der Polizei eine Aussage gegen sie gemacht hatte.

Die auf dem Rauschgiftsektor tätigen Männer wollten erreichen, dass die gemachte Aussage zurückgezogen wird. Schon gleich zu Beginn der Autofahrt wurde der 32-Jährige mit heftigen Schlägen ins Gesicht eingeschüchtert. Seine Bitten ihn aussteigen zu lassen, ignorierten die Täter.

Nachdem das Opfer im Auto seine Wertsachen abgeben musste, wurde er im weiteren Verlauf in den Fleyer Wald verbracht, wo er an einem Baum fixiert und von allen drei Tätern massivst gegen Kopf und Körper geschlagen und getreten wurde. Aus Angst bot das Opfer schließlich an, seine gemachte Aussage bei der Polizei zu ändern. Daraufhin ließen die Täter von ihm ab und fuhren ihn noch bis zur Pappelstraße, wo er aus dem Wagen gezerrt und in den Schnee geschubst wurde.

Der im Gesicht stark verletzte Mann kam ins Krankenhaus. Die Drogenfahnder der Hagener Polizei konnten sehr schnell einen der Haupttäter an dessen Arbeitsstelle festnehmen. Ein zweiter Täter konnte am Vormittag des 02.02.2010 an seiner Wohnanschrift festgenommen werden.

Die Staatsanwaltschaft Hagen beantragte Haftbefehle für die Männer. Beide sitzen jetzt in der JVA Hagen ein. Nach dem dritten  Tatverdächtigen wird noch gefahndet. Die Ermittlungen dauern an.

Flensburg/Bad Bramstedt: Mutmasslicher Flugzeugentführer durch die Bundespolizei festgenommen

03.02.2010 - 13:09 Moderator No comments

In den frühen Morgenstunden des 03.02.10 kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Flensburg im Zug City Night Liner 483 eine 31-jährige männliche Person. Der Mann wies sich mit einem italienischen Dokument über seine Person aus. Dieses Dokument ist jedoch nur innerhalb Italiens gültig und berechtigt nicht zur Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet.

Es bestand daher der Verdacht, dass der Mann unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist ist. Er wurde zur Klärung des Sachverhaltes zur Dienststelle der Bundespolizei mitgenommen. Hier stellte sich heraus, dass die Person türkischer Staatsangehöriger ist.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass er mit einem internationalen Haftbefehl durch die albanischen Justizbehörden seit 2008 gesucht wird. Ihm wird vorgeworfen, im Oktober 2006 an einer Flugzeugentführung beteiligt gewesen zu sein. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig wurde unterrichtet und hat die vorläufige Festnahme durch die Bundespolizei bestätigt.

Es ist beabsichtigt, den Betroffenen bis zur Entscheidung durch das zuständige Oberlandesgericht Schleswig, das über die Auslieferungshaft zu entscheiden hat, nach Vorführung beim Haftrichter des zuständigen Amtsgerichts, festzuhalten.