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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Oberhavel/Velten: Fahndungsmagazin greift Fall Barbara Zürner aus dem Jahr 1997 wieder auf – Ungeklärter Mordfall bei Aktenzeichen XY… ungelöst

29.10.2012 - 15:13 Comments off

ast auf den Tag genau 15 Jahre nach der Tat greift das ZDF-Fahndungsmagazin “XY – Aktenzeichen ungelöst” den brutalen Überfall auf die Veltener Tierärztin und Hufschmiedin Barbara Zürner wieder auf. Die damals 67-Jährige war am Abend des 30. Oktober 1997 an einer Bushaltestelle zwischen den Ortschaften Velten und Borgsdorf im Landkreis Oberhavel angegriffen, sexuell missbraucht und schließlich hilflos zurück gelassen worden.

Passanten fanden die Schwerverletzte am nächsten Morgen. Die Rentnerin kam ins Krankenhaus und blieb im Koma, aus dem sie bis zu ihrem Tod im März 2002 nicht mehr erwachte.  Trotz umfangreicher Ermittlungen und mehrfacher Veröffentlichungen konnte der Mordfall bisher nicht aufgeklärt werden.

In seiner Sendung am Mittwoch greift das Fahndungsmagazin des ZDF den Fall erneut auf und bittet um Mithilfe. So werden nach wie vor Bürger gesucht, die mit ihren Hinweisen die Ermittler zu neuen Erkenntnissen führen können.  Sendetermin: Mittwoch, 31. Oktober 2012, 20.15 Uhr im ZDF

Für Hinweise, die zur Ergreifung und Überführung des bzw. der Täter/s führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bürgertelefon des Polizeipräsidiums, 0700 3333 0331 oder an jede andere Polizeidienststelle. Auch über die Internetwache www.internetwache.brandenburg.de können Informationen übermittelt werden.

Categories: Brandenburg, Deutschland

Hamm/Nordring: Mann bei Drogengeschäft angeschossen – Zwei Verdächtige festgenommen

27.10.2012 - 09:40 Comments off

Am Freitag, 26.10.2012, wurde ein 44-Jähriger in der Parkanlage Nordring in Hamm-Mitte angeschossen. Er musste stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden, Lebensgefahr besteht nicht. Gegen 15:45 Uhr geriet der Bönener bei einem Drogengeschäft am Szenetreff mit einem 35-Jährigen und einem 33-Jährigen in Streit.

Der 33-jährige Wickeder schoss seinem Gegner mit einem abgesägten Gewehr einmal in den Arm. Die Tatverdächtigen flüchteten in Richtung Osten. Ein Zeuge verfolgte sie und hielt sie in Höhe des Agnes-Kindergartens auf. Er wurde mit dem Gewehr bedroht. Danach liefen die Angreifer zurück in den Park. Sie versteckten die Waffe und eine Pistole zunächst in einem Gebüsch.

Als die Polizei eintraf, warfen sie beides in den Teich. Die Beamten nahmen das Duo noch in Tatortnähe fest. Ein Taucher der Feuerwehr holte die Schusswaffen wieder aus dem Wasser. Ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags ist eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Dortmund entscheidet heute über eine richterliche Vorführung.

Lörrach/Todtnau: Tötungsdelikt in Todtnau – 24jähriger Tatverdächtiger festgenommen – Richter erließ Haftbefehl wegen Mordes

26.10.2012 - 17:40 Comments off

Am frühen Freitagmorgen ereignete sich in Todtnau ein Tötungsdelikt dem ein 41 Jahre alter polnischer Staatsangehöriger zum Opfer fiel. Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte der 24jährige gegen 1.30 Uhr an der Wohnungstüre seiner Ex-Freundin in Todtnau. Als er eingelassen wurde brachte er einem schlafenden Bekannten der Frau mit einem Küchenmesser eine Stichverletzung in den Rücken bei. Anschließend flüchtete der 24 Jahre alte Mann.

Während die alarmierte Polizei die Ermittlungen aufnahm und nach dem flüchtigen Tatverdächtigen fahndete, kümmerten sich Notarzt und Rettungssanitäter um den niedergestochenen Mann. Trotz intensivster Bemühungen verstarb der 41 Jahre alte Mann am Tatort.

Mit starken Polizeikräften wurde intensiv nach dem flüchtigen Tatverdächtigen gefahndet. Gegen vier Uhr konnte er schließlich festgenommen werden. Bei der polizeilichen Vernehmung gestand der Mann auf den schlafenden eingestochen zu haben.

Der Tatverdächtige wurde heute Nachmittag dem Haftrichter in Waldshut-Tiengen vorgeführt. Nach der richterlichen Anhörung wurde gegen den 24jährigen Mann Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Er wurde in Untersuchungshaft genommen. Nach jetzigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, daß es sich um eine Beziehungstat handelt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.

Frankfurt/Bahnhofsviertel: Festnahme nach Messerstecherei mit Schwerverletztem

26.10.2012 - 11:32 Comments off

Auf offener Straße kam es am Mittwochmorgen um 06.00 Uhr in der Moselstraße zu einem Streit zwischen zwei Männern, in dessen Verlauf ein 41 Jahre alter Frankfurter niedergestochen und schwer verletzt wurde. Das stark alkoholisierte Opfer war auf dem Weg in eine Bar, als es auf einen 36 Jahre alten Marokkaner traf.

Es kam zunächst aus bislang unbekannten Gründen zu einem verbalen Streit, in dessen Verlauf der 41-jährige den späteren Täter zu Boden stieß. Daraufhin sprang er wieder auf und stach dem Mann mehrfach in den Oberkörper, was das Opfer offenbar zunächst nur als Fausthiebe empfand. Zusätzlich sprühte ihm eine weitere Person Pfefferspray in das Gesicht.

Er flüchtete, stieg in ein Taxi und ließ sich zur Behandlung in ein Krankenhaus fahren, wo die Stichverletzungen festgestellt wurden. Lebensgefahr bestand nicht, das Opfer konnte mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Nach intensiven Ermittlungen konnte der Tatverdächtige gestern im Bahnhofsgebiet festgenommen werden. Er soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Frankfurt/Ostend: Mann mit Küchenmesser angegriffen und tödlich verletzt

26.10.2012 - 11:31 Comments off

Ein 56 Jahre alter Mann wurde gestern um 23.30 Uhr in einem Wohncontainer im Ostpark (Ostparkstraße) von einem Mitbewohner mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. In dem Container befanden sich vier Männer, die zur Tatzeit in ihren Hochbetten lagen.

Das spätere Opfer, ein wohnsitzloser Mann aus Frankfurt, stand laut Angaben der Mitbewohner auf und ging in Richtung der Containertür. Plötzlich und völlig grundlos sprang der Täter, ein 36 Jahre alter Mann aus Bosnien, auf und stach mit einem Küchenmesser wortlos mehrfach auf sein Opfer ein. Einer der beiden 32-jährigen Mitbewohner sprang aus dem Bett und ging dazwischen, woraufhin der Täter von seinem Opfer abließ und aus dem Container ging.

Er begab sich direkt zur Aufsicht des Containerparks und wartete dort auf die Polizei, die ihn widerstandslos festnehmen konnte. Die Tatwaffe, ein Messer mit einer Klingenlänge von 17 Zentimetern, hatte er in einen Blumenkübel gesteckt. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos, das Opfer erlag noch am Tatort seinen Stichverletzungen im Oberkörper.

Die Hintergründe für die Tat sind noch völlig unklar, einen Streit habe es zwischen den beiden Männern zuvor laut seinen Mitbewohnern nie gegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Darmstadt/Eberstadt: 40-jährige Frau stirbt nach Schlägen – Ehemann festgenommen

26.10.2012 - 10:13 Comments off

Eine 40-jährige Frau ist am Donnerstagabend (25.10.2012) in einem Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen verstorben. Ihr 51-jähriger Ehemann, der gegen 15.35 Uhr bei der Polizei angerufen und von einem Streit mit seiner Frau in der gemeinsamen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Eberstadt berichtet hatte, steht unter dringendem Tatverdacht, seiner Frau die Verletzungen beigebracht zu haben.

Der 51-Jährige ließ sich widerstandslos von der Polizei festnehmen und schweigt zu den Tatvorwürfen. Die Staatsanwaltschaft hat Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gestellt. Der Beschuldigte wird am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Zurzeit wird der Leichnam der Frau in der Gerichtsmedizin obduziert.

Die Tote hinterlässt zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren. Sie wurden in die Obhut des Jugendamts gegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Darmstadt/Seeheim-Jugenheim: Toter ist der seit Ende August 2010 vermisste Werner Schäfer aus Darmstadt – Todesursache bislang unklar – Zeugenaufruf

25.10.2012 - 14:11 Comments off

Die Identität eines Toten, dessen sterbliche Überreste am 8. Oktober 2012 im Wald hinter dem Lufthansa-Trainingcenter aufgefunden wurden, ist geklärt. Es handelt sich um den bereits seit Ende August des Jahres 2010 vermissten Werner Schäfer (wir haben berichtet). Wann der zum Zeitpunkt seines Verschwindens 64-jährige Werner Schäfer verstarb und wie er zu Tode kam, ist bislang unklar.

Der aufgefundene Werner Schäfer

Von einem Todeszeitpunkt vor über einem Jahr ist aber auszugehen. Die Ermittlungsbehörden gehen aufgrund der Umstände seines Verschwindens und der Auffindungssituation von einem Verbrechen aus. Auch sehen die Ermittler nach wie vor einen Zusammenhang mit illegalen Reifen- und Felgengeschäften, in die Werner Schäfer zu Lebzeiten verstrickt war.

Werner Schäfer verschwand nach den bisherigen Ermittlungen zwischen dem 22. und 28. August 2010. Letztmalig hatte er am 22. August 2010 als Aushilfe an einem Imbiss-Stand auf dem Bad Vilbeler Markt gearbeitet. Am 23. August 2010 wurde noch ein kleiner Geldbetrag von seinem Bankkonto überwiesen. Ein letzter Hinweis war eine in seiner Darmstädter Wohnung vorgefundene Fernsehzeitschrift, bei der das Programm vom 27. August 2010 aufgeschlagen war.

Eine ab dem 28. August 2010 vereinbarte Aushilfstätigkeit auf einem Volksfest trat er bereits nicht mehr an. Die Ermittlungen zum Verschwinden des alleinstehenden Mannes wurden jedoch erst Ende Oktober 2010 ausgelöst. Eine Gartenpächterin der Kleingartenanlage Nord an der Dieburger Straße hatte sich bei den Beamten gemeldet, weil sie sich über den Wildwuchs im Garten des als penibel geltenden Nachbarn Schäfer gewundert hatte.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Darmstadt gingen im Zuge der Ermittlungen, bei der auch eine Öffentlichkeitsfahndung keine konkreten Hinweise ergeben hatte, alsbald davon aus, daß der Vermisste einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Das Verbrechensmotiv sehen sie im Zusammenhang mit illegalen Geschäften im Internet, für die Schäfer als “Strohmann” fungiert haben soll und über die er sich den Finanzbehörden und Gerichten nach den bisherigen Erkenntnissen offenbaren wollte.

In diesem Zusammenhang wurden von der Kriminalpolizei am 12. April 2011 Lagerhallen und Kraftfahrzeugwerkstätten in Darmstadt, Reinheim und Roßdorf durchsucht. Anhaltspunkte zum Verschwinden von Werner Schäfer hatten sich zwar nicht ergeben, doch konnten drei Männer im Alter von 47, 38 und 22 Jahren festgenommen werden und es konnte umfangreiches Beweismaterial für einen gewerbs- und bandenmäßigen Betrug mit chinesischen Billigfelgen sichergestellt werden.

Der 47-jährige Geschäftspartner des Werner Schäfer wurde in erster Instanz verurteilt.

Zur Zeit läuft ein Revisionsverfahren. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt wenden sich nun erneut mit Fragen an die Öffentlichkeit:

  • Wer hatte nach dem 22. August 2010 Kontakt mit Werner Schäfer oder hat diesen noch lebend gesehen?
  • Wer hat Informationen darüber, ob der in Darmstadt stammende Werner Schäfer Kontakte in Seeheim-Jugenheim und Umgebung hatte?
  • Wer hat nach dem 22. August 2010 verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Lufthansarings (Zufahrt zum Lufthansa-Trainingcenter) gemacht?

Hinweise nimmt das Kommissariat 10 unter der Telefonnummer 06151/969 0 entgegen. Weitere Auskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Darmstadt.

[Update 25.10.1012] Berlin/Schöneberg: 22-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger in Schöneberg festgenommen

25.10.2012 - 13:08 Comments off

Beamte des Landeskriminalamtes haben mit Unterstützung von Fahndern aus der Polizeidirektion 2 gestern Abend einen Mann in Spandau festgenommen, der dringend tatverdächtig ist, einen 22-Jährigen in Schöneberg niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt zu haben.

Wie berichtet kam das Opfer am Samstag, den 6. Oktober 2012, mit mehreren jungen Leuten von einer Party. Gegen 5 Uhr 15 kam es, nachdem sich der mutmaßliche Schütze in der Goltz- Ecke Hohenstauffenstraße nach dem Weg in die Grunewaldstraße erkundigt hatte, zu einem Wortwechsel zwischen der Gruppe und dem Festgenommenen.

Im weiteren Verlauf zog der Tatverdächtige plötzlich eine Schusswaffe, gab einen Schuss in die Luft ab und schoss anschließend, als sich die Gruppe entfernen wollte, dem 22-Jährigen in den Bauch. Der Mann muss aufgrund der Schussverletzungen mit schweren bleibenden körperlichen Schäden rechnen.

Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der 7. Mordkommission führten auf die Spur des 28-jährigen Beschuldigten, gegen den die Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung erwirkt hat.

Gestern Abend gegen 19 Uhr 50 erkannten die Fahnder den Gesuchten in einem Lokal in Gatow und nahmen ihn fest.

Categories: Deutschland

[Update 25.10.2012] Wehringhausen/Hagen: 76-jährige Frau tot in Wohnung aufgefunden – Tatverdächtiger nach Mord festgenommen

25.10.2012 - 09:31 Comments off

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 76-jährigen Frau in Hagen-Wehringhausen zu Beginn dieser Woche hat die Polizei einen unter dringendem Tatverdacht stehenden 32-jährigen Mann aus Olpe festgenommen.

[Update 24.10.2012] Herne/Bochum: Weiblicher Leichnam in Abbruchhaus aufgefunden – Haftbefehl gegen Ehemann

24.10.2012 - 16:23 Comments off

Wie berichtet wurde am Freitagabend, 19.10.2012, in einem leerstehenden Gebäude in Herne die Leiche einer seit dem 21.09.2012 vermissten Frau (38) aufgefunden, die einem Verbrechen zum Opfer gefallen war. Die Bochumer Mordkommission II, unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Holger Komesker, konnte am gestrigen Tage nach umfangreichen Ermittlungen den Ehemann der Getöteten wegen dringenden Tatverdachts vorläufig festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum wurde der 36-jährige Tatverdächtige am heutigen Tage zwecks Erlass eines Haftbefehls dem Amtsgericht Bochum vorgeführt. Die Haftrichterin ordnete anschließend die Untersuchungshaft wegen Mordes an.

Bremen: Erfolgreicher Schlag gegen Menschenhändlerring

24.10.2012 - 15:43 Comments off

Der Polizei und der Staatsanwaltschaft Bremen ist in der vergangenen Woche ein erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. In groß angelegten Durchsuchungsaktionen im In- und Ausland ist ein Menschenhändlerring gesprengt worden. Seit Anfang des Jahres arbeiteten Polizei und Staatsanwaltschaft eng zusammen mit bulgarischen Ermittlungsbehörden an einem Verfahren wegen gewerbs- und bandenmäßigen Menschenhandels.

Erstmalig für Bremen wurde hierfür eine sogenannte Gemeinsame Ermittlungsgruppe aus bulgarischen und deutschen Beamten gegründet, die sowohl in Deutschland als auch in Bulgarien Ermittlungen durchführten. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um 13 Beschuldigte aus Bulgarien, dem Kosovo und Deutschland.

In den letzten Jahren warben die Beschuldigten aus ärmlichsten Verhältnissen stammende junge bulgarische Roma-Frauen im Gebiet Pleven in Nordbulgarien unter falschen Versprechungen zur Arbeit in Deutschland an. Hier verschwanden sie dann in Bremer Bordellen, wo sie nach derzeitigem Ermittlungsstand überwacht, teilweise geschlagen und in vielen Fällen nahezu gänzlich ausgebeutet wurden.

Mehrfach wurden den Frauen für ihre Arbeit Häuser in Bulgarien in Aussicht gestellt, die sie jedoch nie erhielten. Auch wurden den Opfern die anzubietenden Sexualpraktiken vorgegeben. Sie mussten den Freiern teilweise bis zu 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Am letzten Donnerstag, 18. Oktober, erfolgten zeitgleich in Bremen und Bulgarien umfangreiche polizeiliche Maßnahmen und Durchsuchungsaktionen.

In Bremen wurden drei Bordellhäuser und sieben Wohnungen sowie ein Privathaus in Stuhr der Beschuldigten durchsucht. In einem weiteren Bremer Bordell erfolgte eine Kontrollaktion. Die Bremer Baubehörde hat für die vier Bordelle gewerbliche Nutzungsverbote verfügt. Ein 36 Jahre alter Serbe wurde mittels Haftbefehl festgenommen. In Bulgarien wurden Europäische Haftbefehle gegen fünf als Hauptbeschuldigte geltende Personen vollstreckt.

Es handelt sich dabei um einen Bulgaren, dessen Ehefrau, zwei ihrer Töchter sowie den Lebensgefährten der einen Tochter. Die fünf bulgarischen Beschuldigten hielten sich zur Vollstreckungszeit in Bulgarien auf, weil dort eine Hochzeit im Familienkreis geplant war. Sie sollen nun nach Bremen ausgeliefert werden. Die Ermittlungen gegen weitere Verdächtige werden in Bremen und Bulgarien fortgesetzt.

Categories: Bremen, Deutschland

[Update 24.10.2012] Berlin/Alexanderplatz: Mann lebensgefährlich verletzt – Ermittlungserfolg zum Mord am Alexanderplatz – Erste Festnahmen

24.10.2012 - 14:13 Comments off

Zu dem Tötungsdelikt am Alexanderplatz vom 14. Oktober 2012 sind mittlerweile über 40 Hinweise eingegangen, denen die Beamten von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nachgehen. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen hatten sich konkrete Hinweise auf einen 19-Jährigen ergeben, der bereits gestern Nachmittag gegen 15 Uhr 20 in der Soldiner Straße von Polizisten festgenommen wurde.

Heute meldeten sich in den Vormittagsstunden zwei weitere Tatbeteiligte im Alter von 19 und 21 Jahren in Begleitung ihrer Rechtsanwälte bei der Mordkommission und wurden ebenfalls festgenommen. Alle drei Festgenommenen werden derzeit von Beamten der Mordkommission vernommen. Die Ermittlungen, insbesondere zu den weiteren namentlich bekannten Verdächtigen, dauern an.

Categories: Berlin, Deutschland