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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Bad Kreuznach/Bad Sobernheim: Serie von Raubüberfällen wurde aufgeklärt

18.03.2013 - 08:36 No comments

Die Überfälle auf den Norma–Markt und die Shell–Tankstelle in Bad Kreuznach sowie ein versuchter Überfall auf einen Imbiss und der Raub in einer Spielhalle in Bad Sobernheim dürften weitgehend aufgeklärt sein. Nach intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Bad Kreuznach konnten im Verlaufe dieser Woche mutmaßliche Täter identifiziert und festgenommen werden.

Bei  der Kriminalinspektion Bad Kreuznach war eigens eine Ermittlungsgruppe, die EG 2-5-0, eingerichtet worden. Diese konzentrierte ihre Arbeit auf die Aufklärung der Raubtaten auf Gewerbebetriebe im Raum Bad Kreuznach seit Dezember 2012.

Zeugenvernehmungen ergaben schnell erste Hinweise auf mögliche Tatverdächtige zum Raub Norma am 07. März 2013. Vier männliche Personen aus der Stadt und dem Landkreis Bad Kreuznach im Alter zwischen fünfzehn und zwanzig Jahren stehen dringend im Verdacht, die Tat geplant und durchgeführt zu haben.

Die Beschuldigten legten teilweise Geständnisse ab. Gegen einen wurde Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Zum Raub auf die Shell – Tankstelle in der Rüdesheimer Straße vom 07. Januar 2013 hatte es schon bald nach der Tat erste Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gegeben. Die weiteren Untersuchungen der EG 2-5-0 führten zu vier Männern aus dem Raum Bad Sobernheim. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach konnte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse gegen die mutmaßlichen Täter erwirken.

In den frühen Morgenstunden von Donnerstag, dem 14. März 2013 hat die Polizei dann in einem Großeinsatz mit über vierzig Beamten mehrere Wohnungen durchsucht. Hierbei konnten Schreckschusswaffen sowie mögliche Tatkleidung sichergestellt werden.

Gegen drei der Beschuldigten im Alter von zwanzig bis zweiundzwanzig Jahren wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet. Sie dürften in wechselnder Besetzung nicht nur am Raub auf die Tankstelle sondern auch an den Überfällen auf die Spielhalle und den Imbiss in Bad Sobernheim, Ende 2012 beziehungsweise Anfang Januar 2013, beteiligt gewesen sein.

Die Ermittlungsgruppe der Kripo Bad Kreuznach setzt nach diesen ersten Erfolgen ihre Arbeit fort. Sie fahndet unter anderem immer noch nach den beiden maskierten Tätern, die am 23. Februar 2013 den Edeka–Markt in der Alzeyer Straße überfallen haben. Hierzu bittet sie weiterhin um Zeugenhinweise.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach betonen im Zusammenhang mit den aktuellen Taten ausdrücklich, daß bei der Fahndung zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung bestanden hat. Diesbezügliche Veröffentlichung in Internet-Foren und –Medien weisen sie als völlig haltlos zurück.

Der Schutz der Bevölkerung und die Betreuung der Geschädigten von Straftaten stehen neben der Strafverfolgung immer im Mittelpunkt der Ermittlungsmaßnahmen. So wurden auch in den nun bearbeiteten Fällen die Überfallopfer unmittelbar nach den Taten durch Spezialisten des Weissen Ringes und der Polizei betreut.

Lünen/Dortmund: Mann bei Streitigkeiten lebensgefährlich verletzt

17.03.2013 - 14:11 No comments

Am heutigen Tag gegen 10.30 Uhr kam es in einer Wohnung in Lünen zu einem Streit zwischen einer 19-jährigen und einer 32-jährigen männlichen Person. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der 32-jährige Mann lebensgefährlich verletzt.

Er wird stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Der 19-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Ablauf der Streitigkeit dauern an. Es wurde eine Mordkommission eingesetzt.

Nürnberg/Schafhof: Spaziergänger findet tote Person – Zeugenaufruf

17.03.2013 - 13:47 No comments

Heute Morgen (17.03.2013) fand ein Spaziergänger im Nürnberger Stadtteil Schafhof einen verbrannten Leichnam auf. Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen. Gegen 09:30 Uhr bemerkte der Fußgänger im Waldstück zwischen dem Gewerbegebiet Nordostpark und Stadenstraße den verbrannten Körper unter einem Jagdsitz auf.

Ein Rechtsmediziner vor Ort nahm eine erste Leichenschau vor. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte es sich um einen Mann handeln. Ein Alter und die Identität der Person ist noch unklar.

Zur Klärung der genauen Todesursache ordnete die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Nürnberg-Fürth eine Obduktion an.

Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Categories: Bayern, Deutschland

Trebgast/Kulmbach: Übergriff durch Freund endet mit schweren Verletzungen

16.03.2013 - 11:29 No comments

Mit einem Messer fügte am Freitagnachmittag ein 24 Jahre alter Mann seiner Freundin in Trebgast schwere Verletzungen zu. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kurze Zeit später festnehmen. Er befindet sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt.

Gegen 15 Uhr hielt sich das Paar bei der 18-Jährigen zu Hause auf, als der 24-Jährige im Verlauf eines Streites ein Messer zog und die junge Frau damit erheblich im Bereich des Halses verletzte. Kurz darauf fanden sie bereits die Einsatzkräfte und nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm wenig später den Freund des Opfers vorläufig fest. Noch am Nachmittag übernahm die Kriminalpolizei Bayreuth die Ermittlungen am Tatort.

Am Samstagvormittag erließ ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth Haftbefehl gegen den Mann wegen versuchten Totschlags. Der 24-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Frau befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Categories: Bayern, Deutschland

Essen/Dortmund: Geplanter Mordanschlag auf Politiker (Pro NRW) – Vier tatverdächtige Personen festgenommen – Richter erließ Haftbefehle

14.03.2013 - 20:13 No comments

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (12./ 13. März) wurden in den Städten Essen, Bonn und Leverkusen insgesamt vier Tatverdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, schwere staatsgefährdende Straftaten nach § 89 a ff StGB geplant zu haben.

Die Männer, die der salafistischen Szene zuzuordnen sind, sollen nach Ermittlungen des Essener Staatschutzes einen Mordanschlag auf einen Politiker der Partei “Pro NRW” geplant haben.

In der Nähe der Wohnanschrift des Politikers wurden zwei der Männer in ihrem Fahrzeug festgenommen. Nach den Festnahmen der beiden Männer, durchsuchten die Ermittler zwei Wohnungen in Essen und Bonn und fanden eine scharfe Schusswaffe und Zubehör, das zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden kann.

In beiden Wohnungen wurde jeweils ein weiterer Täter festgenommen, der ebenfalls an der Planung der staatsgefährdenden Straftaten beteiligt gewesen sein soll.

Die vier Tatverdächtigen aus der salafistischen Szene wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund dem dortigen Amtsgericht vorgeführt. Der zuständige Richter erließ gegen alle vier Beschuldigten u.a. wegen des Vorwurfes der Planung schwerer staatsgefährdender Straftaten (§ 89a ff StGB) Haftbefehle.

Alle vier Festgenommenen haben sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Männer wurden nach Verkündung der Haftbefehle in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen der Essener Polizei und der StA Dortmund dauern an.

Frankfurt/Wiesbaden: Öffentlichkeitsfahndung wegen besonders schweren Diebstahls aus Geldausgabeautomaten

13.03.2013 - 09:11 Comments off

Ein unbekannter Mann verschaffte sich am 27.05.2012 zwischen 00:20 Uhr und 01:45 Uhr Zugang zu den Tresoren von fünf Geldausgabeautomaten in Filialen der Commerzbank AG in Königstein, Eschborn und Frankfurt am Main. Dabei wendete er keine Gewalt an, sondern öffnete mithilfe der zugehörigen Zahlenkombinationen die Tresore. Er erbeutete insgesamt fast 560.000 Euro.

Dem Bundeskriminalamt liegen Videoaufnahmen der Überwachungskameras vom Täter bei der Tatausführung vor. Die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat jetzt einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beim Amtsgericht Frankfurt erwirkt. Fahndungsplakate zur Identifizierung des Täters wurden verteilt.

Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt erhoffen sich sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, um den Täter zu identifizieren.

Täterbeschreibung:

  • circa 171 bis 175 cm groß / kurze Haare
  • Glatze / europäisches Aussehen / kräftig
  • trug bei der Tatausübung die Arbeitsjacke eines Geldtransportunternehmens
  • ist geübt im Öffnen von Geldausgabeautomaten und in der Entnahme von Geldkassetten

Alle Informationen sowie Bild- und Videoaufnahmen vom Täter sind als Download auf der Webseite des BKA (www.bka.de) zu finden.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt fragen:

  • Wer kann Angaben zum Tatverdächtigen machen?
  • Wem ist zur Tatzeit an den Tatorten ein mutmaßlicher Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens aufgefallen?
  • Wo wurden leere Geldkassetten aufgefunden?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde von privater Seite eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Hinweise bitte an: Bundeskriminalamt Telefon 0611 / 55 – 11155 – Telefax 0611 / 55 – 45149 oder jede andere Polizeidienststelle.

Categories: Deutschland, Hessen

Nürnberg/Tiergarten: Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid

12.03.2013 - 12:31 Comments off

In der Nacht von gestern auf heute (11./12.03.2013) hat ein 86-jähriger Mann zunächst seine Frau (89) erschossen und sich dann selbst mit einem Sprung aus dem 12. Stock das Leben genommen. Das Ehepaar bewohnte seit etwa vier Jahren ein kleines Appartement im Wohnstift am Tiergarten.

Heute Morgen, kurz vor 09.00 Uhr, fand ein Angestellter des Wohnstifts den Mann tot im Freien auf einer Kellerterrasse liegen. Als die Betreuungsleitung die Ehefrau verständigen wollte, fand sie diese tot im Bett ihres Appartements und verständigte die Polizei. Nach den Ermittlungen der Fachdienststelle der Nürnberger Kripo hat der 86-Jährige zunächst seine im Bett liegende Ehefrau erschossen und sich anschließend vom Balkon im 12. Stock in die Tiefe gestürzt.

Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Fremdbeteiligung. Ein Abschiedsbrief wurde aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete zur abschießenden Klärung eine Obduktion an. Die Herkunft der Tatwaffe muss noch geklärt werden. Nach ersten Erkenntnissen besitzt der 86-Jährige keine Berechtigung dafür.

Categories: Bayern, Deutschland

Dortmund/Linienstraße: Junger Mann bei Streit mit niedergestochen – Gegen den Täter erging Haftbefehl

12.03.2013 - 11:07 Comments off

Auf der Linienstraße, im Dortmunder Rotlichtviertel, kam es am frühen Sonntagmorgen zu einer Körperverletzung mittels eines Messers, bei dem ein 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger lebensgefährlich verletzt worden ist. Eine Mordkommission wurde eingesetzt und übernahm die Ermittlungen.

Tathergang und -beteiligung waren zunächst unklar und konnten erst durch umfangreiche Befragungen, Vernehmungen und anderweitige Ermittlungen aufgehellt werden. Demnach ist ein polnischer Gast auf der Linienstraße von vier jungen Männern angegriffen und mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden.

Alle Tatverdächtigen konnten festgenommen werden, drei sind nach ihren Vernehmungen entlassen worden. Gegen den vierten Tatverdächtigen erging Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, die Untersuchungshaft wurde angeordnet. Bei ihm handelt es sich um einen 19jährigen Deutschtürken aus Iserlohn, der noch nicht vorbestraft ist.

Aurich/Altkreis: Bei Streit mit Messer zugestochen – Täter beging im Anschluß vermutlich Suizid

11.03.2013 - 18:23 Comments off

Am Sonntagabend, gegen 18.20 Uhr, ereignete sich im Beningaweg in Aurich, in unmittelbarer Nähe der Auricher Polizeidienststelle, ein Tötungsdelikt. Zahlreiche Polizeikräfte waren seit gestern Abend bis in die Nacht im Einsatz. Die Auricher Feuerwehr unterstützte tatkräftig die polizeiliche Arbeit. Mit ihrer Hilfe gelang es u.a. den Tatort entsprechend auszuleuchten.

Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen wird von folgendem Sachverhalt ausgegangen: Ein 24-Jähriger aus einem Auricher Ortsteil hat den Nachmittag bei einem Bekannten in einem Mehrfamilienhaus im Beningaweg verbracht.

Gegen 18.20 Uhr ist es dann in der besagten Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 24-Jährigen und seinem 25 Jahre alten Bekannten gekommen. Im Verlaufe der Auseinandersetzung hat sich der 24-Jährige in Besitz eines Küchenmessers gebracht. Er soll sich dahingehend geäußert haben, daß er sich etwas antun wolle. Mit dem Messer bewaffnet, verließ er die Wohnung und traf draußen vor dem Haus auf ein Ehepaar.

Dabei handelte es sich um die Eltern des in der Wohnung verbliebenen Bekannten.

Es kam zwischen den bewaffneten Mann und dem 68-jährigen Auricher zu einem Handgemenge. Im weiteren Verlauf wurde der 68-Jährige, der in einem Auricher Ortsteil wohnte, niedergestochen. Der Täter bewegte sich im Anschluss vom Tatort weg, in Richtung Lüchtenburger Weg. Die über Notruf durch Anwohner alarmierte Polizei fuhr umgehend in Richtung Tatort.

Die erste Streifenwagenbesatzung fand den 24-Jährigen, ca. 100 Meter vom Mehrparteienhaus entfernt, auf der Straße liegend. Er hatte Stichverletzungen und ein Messer steckte in seinem Hals.

Der junge Mann verstarb noch am vorgefundenen Ort, im Beningaweg. Aufgrund vorliegender Zeugenaussagen muss davon ausgegangen werden, daß er sich diese tödlichen Verletzungen selbst zugefügt hat.

Als die Polizeibeamten vor dem Einfamilienhaus eintrafen, lag dort das Opfer auf der Straße. Der Mann war seinen Stichverletzungen bereits erlegen. Die Hintergründe der Tat müssen noch abschließend geklärt werden. Am heutigen Vormittag wurden die Leichname der Männer obduziert.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Ravensburg/Adelsreuter Wald: Junger Mann tot in Waldstück aufgefunden – Keine Anzeichen für Gewalteinwirkung – Zeugenaufruf

11.03.2013 - 17:00 Comments off

Spaziergänger sind am Sonntagnachmittag in einem Waldstück bei Bavendorf auf den Leichnam eines 19-jährigen Mannes gestoßen. Der Verstorbene wurde gegen 13 Uhr in einem Bachbett im Adelsreuter Wald von zwei Jugendlichen aufgefunden und lag offenbar schon längere Zeit an der abgelegenen Örtlichkeit.

Wie sich bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen zwischenzeitlich herausstellte, handelt es bei dem Leichnam um einen 19 Jahre alten Mann aus Nordrhein-Westfahlen, der in Thüringen studierte und bereits seit dem 25. Januar als vermisst galt. Bei einer am Montag durchgeführten Obduktion konnten eindeutige Symptome eines Ertrinkungstodes festgestellt werden.

Hinweise auf eine Gewalteinwirkung ergaben sich nicht. Weshalb der 19-Jährige seinen Studienort am 25. Januar ohne Nachricht verließ und sich offenbar ins Oberschwäbische begeben hatte, ist nicht bekannt. Die Ermittler der Kriminalpolizei Ravensburg gehen derzeit der Frage nach, ob der junge Mann hier einen Hinwendungsort hatte.

Der Verstorbene ist etwa 1, 70 Meter groß, hat dunkelblonde kurze Haare, eine schlanke Statur und trug Wanderstiefel. Zudem führte er einen größeren schwarzen Rucksack mit sich und war möglicherweise als Tramper unterwegs.

Wem die beschriebene Person innerhalb der letzten Wochen aufgefallen ist, wird gebeten, sich unter 0751/803 0 bei der Kriminalpolizei Ravensburg zu melden.

Hamburg/Billstedt: Bei Raubüberfall mit Messer zugestochen und schwer verletzt – Zeugenauruf

11.03.2013 - 16:01 Comments off

Tatzeit: 11.03.2013, gegen 12:00 Uhr
Tatort: Hamburg-Billstedt, Möllner Landstraße

Die Hamburger Polizei fahndet nach einem unbekannten Täter, der heute Morgen einen 33-Jährigen niedergestochen und ausgeraubt hat. Hamburger Staatsanwaltschaft und Mordkommission haben die Ermittlungen übernommen.

Der Geschädigte hatte heute Morgen bei seiner Bank mehrere Tausend Euro für einen Autokauf abgehoben. In seinem Fahrzeug, das er auf dem rückwärtigen Parkplatz der Bank geparkt hatte, wurde er plötzlich von dem Unbekannten angegriffen und ausgeraubt. Der schwer verletzte 33-Jährige schleppte sich noch zur Ausfahrt des Parkplatzes, brach dort aber zusammen.

Zu dem Täter konnte er lediglich angeben, daß dieser dunkle Oberbekleidung und eine Kapuze trug. Der Geschädigte erlitt lebensbedrohliche Stichverletzungen und wird derzeit in einem Krankenhaus operiert.

Eine Sofortfahndung mit zehn Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Täters.

Die Ermittler der Mordkommission bitten Zeugen, die den Tathergang beobachtet haben und/oder Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, sich mit der Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 in Verbindung zu setzen.

Categories: Deutschland, Hamburg

Bonn/Maxstraße: Bei Streit Autoreifen zerstochen und Kontrahent mit Messer verletzt

11.03.2013 - 11:13 Comments off

Am Samstag, dem 09.03.2013, kam es gegen 15.00 Uhr in der Maxtraße in Bonn nach einem Streit zu einer Sachbeschädigung an einem Auto und im späteren Verlauf zu einer Körperverletzung, wobei ein Messer im Spiel war. Ein 33-jähriger Mann hielt sich in einem Lokal in der Maxstraße auf, als es gegen 15.00 Uhr zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem 46-Jährigen kam.

Der Jüngere ging daraufhin nach draußen und zerstach alle vier Reifen vom Auto des 46-jährigen Mannes. Danach lief der Reifenstecher in unbekannte Richtung weg. Ca. 2 Stunden kehrte er zurück in die Maxstraße. Vor dem Lokal traf er auf einige Gäste. Einige sprachen ihn auf sein Verhalten an und wollte eine Erklärung von ihm haben.

So auch ein 31-jähriger Mann, der den Reifenstecher auf die Attacke gegen das Auto angesprochen hatte. Nach jetzigem Ermittlungsstand zog der 33-Jährige ein Messer und verletzte den 31-jährigen am Hals. Weitere Anwesende informierten sofort die Polizei und den Rettungsdienst, da der Verletzte stark blutete.

Bis zum Eintreffen der Polizisten hielten Zeugen den Tatverdächtigen fest, wobei dieser sich offensichtlich wehrte und Verletzungen leichterer Art davontrug. Am Einsatzort trafen neben mehreren Streifenwagen auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt ein. Der am Hals verletzte Mann wurde mit einem Rettungswagen in eine Bonner Klinik gefahren, da vor Ort der Verdacht einer lebensbedrohlichen Verletzung bestand.

Die behandelten Ärzte in der Klinik konnten Entwarnung geben. Bei der Verletzung handelte es sich lediglich um eine Schnittverletzung, die nicht lebensbedrohlich war. Um eine weitere Behandlung zu gewährleisten verblieb der 31-jährige aber stationär in der Klinik.

Der Tatverdächtige 33-jährige Mann musste auf Grund seiner erlittenen leichten Verletzungen in einem Bonner Krankenhaus behandelt werden. Außerdem wurde ihm dort eine Blutprobe entnommen. Auch er musste vorläufig im Krankenhaus bleiben.

Es erfolgte keine Festnahme, da sich nach intensiver Prüfung der Ermittler keine Haftgründe gegen den Mann begründen ließen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.