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Archive for the ‘Deutschland’ Category

[Update 27.12.2012] Krefeld/Elfrather See: Unbekannte Frauenleiche am Elfrather See aufgefunden – Leichnam wurde identifiziert

27.12.2012 - 14:21 Comments off

Am heutigen Tage fand die Obduktion der stark verbrannten Frau in der Rechtsmedizin statt. Hierbei wurde festgestellt, daß die Frau zu Beginn des Brandes noch gelebt hatte – Russeinatmung, CO Bestimmung im Blut. Weiter wurde festgestellt, daß sie durch den Brand zu Tode kam und keinerlei Gewalteinwirkung durch “fremde Hand” vorlag.

In dem brandveränderten Gewebe einer der Hände wurden die Reste eines Feuerzeuges festgestellt. Maßnahmen zur Identifizierung der Leiche, so auch die Erhebung des Zahnstatus erfolgten durch die Rechtsmedizin. Am Abend des 26.12.2012 waren auf der Kriminalwache in Krefeld Angehörige erschienen, die eine 56jährige Verwandte als vermisst meldeten.

Die Frau, die im Umfeld des Elfrather Sees wohnte, war in ihrer Wohnung nicht angetroffen worden und hatte zurückliegend bereits einen Selbsttötungsversuch unternommen und einen Abschiedsbrief hinterlassen. Nun machten die Angehörigen sich Sorgen.

Beim Zahnarzt der vermissten Frau konnten Unterlagen zum Zahnstatus erlangt werden. Ein Vergleich ergab, daß es sich bei der tot aufgefundenen Frau zweifelsfrei um die vermisste 56jährige handelt. “Zwar bearbeiten wir regelmäßig Selbsttötungen, so eine verdächtige Situation findet man jedoch selten”, teilte Gerd Hoppmann, Leiter der Mordkommission und des Kommissariates 11 für Todesermittlungen mit.

“Ein leerer geöffneter Benzinkanister wurde fast 10 m entfernt von der Toten aufgefunden, sie schien mit einem Stoff bedeckt gewesen zu sein und trug keine Schuhe. Die Tote lag versteckt zwischen aufgeschüttetem Laub und Zweigen. Das sah schon sehr eindeutig nach dem Verdacht eines Tötungsdeliktes aus.”

Nach den Feststellungen der Obduktion und den Angaben der Angehörigen bestehen jedoch keine Zweifel daran, daß die Frau sich selbst tötete. Beim KK 11 gingen eine Vielzahl von besorgten Anrufen zu vermissten Frauen und Mädchen ein.

Wiesbaden/Bundeskriminalamt: Tatortgruppe und Identifizierungskommission (IDKO) des Bundeskriminalamtes (BKA) leisten seit 40 Jahren professionelle Arbeit

27.12.2012 - 10:59 Comments off

Gründung der Tatortgruppe war Reaktion auf Anschläge der RAF – Gründung der IDKO erfolgte nach einem Flugzeugabsturz.

Die Tatortgruppe Die Tatortgruppe des BKA besteht aus Entschärfern und weiteren Experten für Spreng- und Branddelikte sowie Spezialisten für allgemeine Tatortarbeit. Diese sichern mit modernsten Methoden beispielsweise Spuren wie Blut und Haare. Sie können aber auch durch spezielle Verfahren im Labor Fingerspuren auf Asservaten sichtbar machen.

Vor etwas mehr als 40 Jahren, im Mai 1972, erschütterten mehrere Sprengstoffanschläge Deutschland. Ziel dieser Anschläge der Baader-Meinhof-Gruppe war unter anderem das Hauptquartier der US-Army Frankfurt am Main, die Polizeidirektion Augsburg, das Landeskriminalamt München, das Axel-Springer-Verlagshaus in Hamburg und der damalige Bundesrichter Wolfgang Buddenberg in Karlsruhe.

Als Reaktion auf die Anschläge der Baader-Meinhof-Gruppe, dem Vorläufer der Rote Armee Fraktion (RAF), richtete das BKA im gleichen Monat die “Sonderkommission Baader-Meinhof” sowie die “Arbeitsgruppe Sprengstoff” ein. Dies war die Geburtsstunde der Tatortgruppe im BKA. Das erste Jahrzehnt der Tatortgruppe war geprägt von der Tatortarbeit nach weiteren Anschlägen der RAF sowie der Spurensicherung in konspirativen Wohnungen und RAF-Depots.

Ab dem Jahr 2000 verlagerten sich die Ermittlungen besonders in den Bereich des islamistischen Terrorismus, zwischenzeitlich auch in den Bereich der rechtsextremistischen Kriminalität und des Rechtsterrorismus. So hat die Tatortgruppe des BKA unter anderem im Brandschutt der Zwickauer Wohnung des selbsternannten “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) Asservate gesichert und Spuren erhoben.

Die Entschärfer des BKA unterstützen bundesweit in Fällen, in denen unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen vorhanden sein könnten. Die Experten für Tatortarbeit nach Spreng- und Branddelikten werden bei Bränden und Explosionen hinzugezogen.

Bekannte Ereignisse, bei denen sie vor Ort waren, waren beispielsweise der aus fremdenfeindlichen Motiven verübte Brandanschlag auf ein Mehrfamilienhaus in Solingen im Jahr 1993, der Anschlag der Al Qaida auf eine Synagoge auf Djerba im Jahr 2002, der Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar 2004 und die versuchten Sprengstoffanschläge auf Regionalzüge in Dortmund und Koblenz im Jahr 2006, bei denen Sprengmaterial in Trolley-Koffern versteckt worden war.

“Die Tatortgruppe ist eine wichtige Stütze polizeilicher Ermittlungsarbeit. Ein Tatort kann viel über Täter und Tatabläufe aussagen. Somit ist das gründliche Erheben von Spuren mit modernsten Mitteln und die professionelle Beweissicherung von großer Bedeutung für den Verlauf von Ermittlungen”, sagt BKA-Präsident Jörg Ziercke. Die IDKO Zur IDKO gehören Beschäftigte aus allen Abteilungen des BKA sowie externe Mitglieder wie Rechts- und Zahnmediziner sowie Psychologen.

Das BKA richtete die IDKO nach einem Flugzeugabsturz in Teneriffa ein. Bei dem Absturz am 3. Dezember 1972 kamen 155 Passagiere ums Leben, zum Großteil Deutsche. Das BKA entsandte Spezialisten auf die Kanareninsel, um die Opfer zu identifizieren. Seitdem wurde die IDKO in 37 Schadenslagen eingesetzt.

Bekannte Schadensfälle, bei denen die IDKO tätig wurde, sind beispielsweise der Flugzeugabsturz in Ramstein 1988, der Flugzeugabsturz in der Dominikanischen Republik 1996, das Zugunglück in Eschede 1998 und der Flugzeugzusammenstoß bei Überlingen im Jahr 2002. Die größte Bewährungsprobe der IDKO bisher war der 14 Monate dauernde Einsatz nach dem Tsunami am 26. Dezember 2004 in Südostasien.

“Durch die IDKO erhalten die Toten nach einem Unglück oder Anschlag ihre Namen zurück und die Angehörigen der Opfer erlangen Gewissheit. Die IDKO erfüllt somit eine sehr wichtige Aufgabe. Angesichts der oft schwierigen und belastenden Umstände verdient die Arbeit der IDKO höchsten Respekt”, sagt BKA-Präsident Jörg Ziercke. Weitere Informationen zur Tatortgruppe und zur IDKO finden Sie unter www.bka.de.

Categories: Deutschland, Hessen

Krefeld/Elfrather See: Unbekannte Frauenleiche am Elfrather See aufgefunden – Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdacht eines Tötungsdelikts – Zeugenaufruf

26.12.2012 - 18:16 Comments off

Am zweiten Weihnachtstag, Mittwoch, den 26.12.2012, wurde gegen 10.45 Uhr in Nähe des Elfrather Sees eine unbekannte Leiche aufgefunden. Ein Zeuge ging mit seinem Hund spazieren, der in den Bereich einer Grünschnittdeponie lief. Die Hund kam trotz Rufens nicht zurück und blieb bellend an einer Stelle der Deponie stehen. Als der Zeuge hinzu kam, fand er dort eine verkohlte Leiche.

Rettungsdienst und Polizei wurden benachrichtigt. Aufgrund der Umstände der Auffindung ist von einem Tötungsdelikt auszugehen. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

Die Untersuchungen des Tatortes und der Leiche dauern noch an und werden am 27.12.2012 fortgesetzt. Durch die Staatsanwaltschaft Krefeld wurde die Obduktion der Leiche angeordnet, die am 27.12.2012 stattfinden wird. Nach den ersten Feststellungen dürfte es sich bei der vermutlich weiblichen Leiche um eine junge Frau handeln.

Beschreibungen oder Identifizierungsmerkmale können noch nicht mitgeteilt werden. Es liegen noch keinerlei Anhaltspunkte für eine Identifizierung vor.

Hinweise auf Mädchen oder junge Frauen, die vermisst werden, sind erbeten an die Mordkommission in Krefeld unter der Telefonnummer 021516340.

Bonn/Endenich: Gefährliche Körperverletzung mit möglichem islamistischen Hintergrund – Eingerichtete Ermittlungsgruppe fahndet nach zwei männlichen Tätern – Zeugenaufruf

26.12.2012 - 17:28 Comments off

Am 24.12.2012 (Heiligabend), gegen 22:10 Uhr, wurde eine Streifenwagenbesatzung wegen eines Körperverletzungsdeliktes zur Sebastianstraße in Bonn-Endenich entsandt. Die vor Ort eingesetzten Beamten trafen auf einen 24-Jährigen indischen Studenten, der am Kopf und aus dem Mund blutete. Er wurde von einem Notarzt versorgt.

Der junge Mann gab gegenüber den Polizeibeamten an, daß er sich zu Fuß auf dem Weg zu einem Lokal in Bonn-Poppelsdorf befand, als er auf Höhe der Hausnummer Sebastianstr. 119 von zwei unbekannten Männern angesprochen und aufgefordert wurde, zum Islam zu konvertieren. Er habe weitergehen wollen, die beiden Männer hätten ihn jedoch eingeholt und von hinten niedergeschlagen.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung gelang es einem der Täter dem jungen Mann, der durch die Schläge benommen war, einen Schnitt an der Zunge beizubringen. Nachdem die beiden Täter sich entfernt hatten konnte der Student sich bei einer Passantin bemerkbar machen, die ihm half und einen Rettungswagen anforderte.

Der 24-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung brachte keinen Erfolg. Da die Geschehensabläufe auf einen politischen Hintergrund schließen lassen, wurde der Bonner Staatsschutz in die Ermittlungen eingeschaltet, Zeugen befragt und Spuren am Tatort und der Bekleidung des Opfers gesichert.

Der junge Mann, der noch sehr stark unter dem Einfluss der Tat stand gab in seiner Vernehmung an, daß einer der mutmaßlichen Täter ca. 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank ist. Er hat dunkle, lockige Haare mit grauen Haaransätzen, einen längeren Kinnbart und war dunkel gekleidet. Gemeinsam mit dem anderen mutmaßlichen Tatverdächtigen, der nicht weiter beschrieben werden konnte, stieg er nach der Tat in ein Auto und fuhr in Richtung-Poppelsdorf davon.

Aufgrund der Personenbeschreibung der Täter und des Tatablauf kann nicht ausgeschlossen werden, daß die Täter dem islamistischen Spektrum angehören. Die Staatsanwaltschaft Bonn wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

Eine Ermittlungsgruppe unter Leitung von KHK Pradel hat die Arbeit aufgenommen und fragt:

  • Wer hat Heiligabend, gegen 22:00 Uhr, in Bonn-Endenich, Sebastianstraße, in Höhe der Autobahnunterführung, Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen drei männlichen Personen, wahrgenommen und kann sachdienliche Angaben machen.

Hinweise erbittet die Polizei in Bonn unter der Telefonnummer 0228/15 – 0

[Update 26.12.2012] Esslingen/Entengrabenstraße: 22-Jähriger bei Auseinandersetzung getötet – Weitere Festnahmen

26.12.2012 - 13:49 Comments off

Nach der tödlichen Auseinandersetzung am 21. Dezember, bei der ein 22-Jähriger durch mehrere Messerstiche getötet wurde, haben die Beamten der Sonderkommission Obertor weitere Ermittlungserfolge zu verzeichnen.

Noch am Sonntagabend konnten die Kriminalbeamten einen polizeibekannten 23-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus dem Kreis Esslingen festnehmen. Am selben Abend stellte sich der 20-jährige Bruder des Mannes – der von der Inhaftierung erfahren hatte – auf Anraten seiner Anwältin bei der Stuttgarter Polizei. Auch er ist der Polizei kein Unbekannter.

Nach intensiven Ermittlungen nahmen die Fahnder der Sonderkommission dann am Vormittag des Heiligen Abend zwei weitere 21 und 23 Jahre alte Männer fest. Alle vier stehen im Verdacht unmittelbar an der Auseinandersetzung in der Entengrabenstraße in Esslingen beteiligt gewesen zu sein. Die jungen Männer wurden zwischenzeitlich wegen gemeinschaftlichen Mordes einem Haftrichter vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Bislang konnten die Beamten der Sonderkommission sieben mutmaßliche Täter festnehmen.

Neben dem tödlich verletzten 22-Jährigen wurden bei der Auseinandersetzung nach bisherigen Ermittlungen fünf Beteiligte schwer und fünf leicht verletzt. Bis auf den schwer verletzten 21-jährigen Bruder des Getöteten konnten alle Verletzten, die stationär in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten, die Kliniken inzwischen wieder verlassen.

Staatsanwaltschaft und Polizei setzen alles daran, diese schwere Straftat schnellstmöglich aufzuklären. Die Sonderkommission Obertor hat deshalb auch während der Weihnachtsfeiertage in Vollbesetzung gearbeitet. Auch in den nächsten Tagen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Frankfurt/Ostend: Zwei Männer durch Messerstiche nach Streit in Diskothek schwer verletzt

26.12.2012 - 13:41 Comments off

Am Dienstag, den 25. Dezember 2012, gegen 04.40 Uhr, befanden sich zwei junge Männer, 24 Jahre alt aus Neu-Isenburg und 25 Jahre alt aus Darmstadt, in einer Diskothek im Ostend. Dort gerieten sie zunächst in eine verbale, dann in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit drei oder vier anderen Personen.

Durch die Sicherheitsmitarbeiter wurden die Streitenden dann aus den Räumlichkeiten verwiesen. Offensichtlich wurden die Auseinandersetzungen dann an der Ecke Lindleystraße / Schwedlerstraße fortgesetzt. Im Rahmen dieser Streitereien wurden die beiden vorgenannten jungen Männer dann durch Messerstiche verletzt. Der 24-Jährige musste sich nach Einlieferung ins Krankenhaus sofort einer Notoperation unterziehen.

Zum Hintergrund der Auseinandersetzung liegen hier noch keine Informationen vor. Bei dem Messerstecher soll es sich um einen Südländer im Alter von etwa 28 Jahren gehandelt haben.

Er ist etwa 165 cm groß, hat eine Glatze und trug ein kurzärmliges Poloshirt und Blue Jeans. Er soll sich in Begleitung von mindestens zwei weiteren Personen befunden haben. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Duisburg/Wanheim: Türkischer Rentner schoss in Teestube auf 40-jährigen Landsmann

26.12.2012 - 11:46 Comments off

Am 1. Weihnachtstag schoss ein türkischer Rentner in einer Teestube auf der Molbergstraße in Wanheim-Angerhausen zwei mal auf einen vierzigjährigen Landsmann – verfehlte diesen aber knapp. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß, konnte am Abend jedoch in der Wohnung eines Nachbarn durch die Polizei festgenommen werden.

Auch die mutmaßliche Tatwaffe konnte dort aufgefunden und sichergestellt werden. Während der Tatverdächtige zu den Vorwürfen schweigt, dürften die Hintergründe nach den Ermittlungen der Duisburger Mordkommission in einem vier Jahre zurückliegenden Tötungsdelikt in der Türkei zu suchen sein.

Demnach hat ein Bruder des jetzt geschädigten Mannes damals zwei Neffen des Schützen getötet, aus dessen Familie seither angeblich immer wieder mal Rachegedanken geäußert worden sein sollen. Das Amtsgericht Duisburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.

Köln/Ostheim/Porz/Kerpen: Mordkommissionen der Polizei Köln ermitteln in drei Fällen

26.12.2012 - 11:34 Comments off

Gleich in drei Fällen mussten in den vergangenen Tagen Mordkommissionen der Polizei Köln eingerichtet werden. Am Sonntag (23. Dezember) wurden die Ermittler gegen 2:30 Uhr in die Ruppiner Straße in Köln-Ostheim gerufen. Im dortigen Treppenhaus wurde eine lebensgefährlich verletzte Bewohnerin (60) angetroffen. Die Frau schwebt in Lebensgefahr.

Eine Mordkomission hat die Ermittlungen aufgenommen. Näheres zur möglichen Tat ist derzeit noch nicht bekannt.

Gestern (25. Dezember) gerieten dann gegen 2 Uhr mehrere Teilnehmer einer Feier in Kerpen-Sindorf in Streit. Im Verlauf des Streits vor der Royal-Rhein-Erft-Arena zog einer der Kontrahenten ein Messer und stach mehrfach auf das Opfer (23) ein. Der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebraucht. Nähere Hintergründe zu der Tat sind auch hier noch nicht bekannt.

Gegen 17:00 Uhr (25. Dezember) wurden die Polizisten dann in den Ebereschenweg in Porz-Grengel gerufen. Bei einer privaten Feier in einer Wohnung geriet nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen der Wohnungsinhaber (52) mit einem seiner Gäste (47) in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzungen zog der 52-Jährige ein Messer und schnitt seinem Gast von hinten in den Hals.

Der 47-Jährige konnte noch aus der Wohnung flüchten und alarmierte in einem nahegelegenen Kiosk die Polizei.

Der Messerstecher wurde noch in seiner Wohnung von Polizisten vorläufig festgenommen. Der 47-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. In allen Fällen hat die Polizei Köln Mordkommissionen eingerichtet. Mit weiteren Ergebnissen ist nicht vor Freitag (28. Dezember) zu rechnen.

Castrop-Rauxel/Habinghorst: Nachbarschaftsstreit endete mit Messerstichen und einem Schwerverletzten

26.12.2012 - 10:37 Comments off

Am Morgen des 1. Weihnachtstages kam es in Castrop-Rauxel, im Ortsteil Habinghorst, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zweier Nachbarn (40 und 41 Jahre alt), in deren Verlauf einer der Beteiligten mit einem Messer schwer verletzt wurde. Der Verletzte kam ins Krankenhaus und musste notoperiert werden. Es bestand Lebensgefahr, sein Gesundheistszustand stabilsierte sich jedoch wieder.

Der Täter hatte selbst die Polizei über das Geschehen informiert und ließ sich widerstandslos festnehmen. Ursache für den Streit war zu laute Musik in der Wohnung des später Verletzten. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, der Festgenommeme wurde später in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Dortmund wieder entlassen.

Essen/Altendorf: Messerstecherei nach Streit wegen weiblichem Spielhallengast

25.12.2012 - 15:29 Comments off

Am Heiligabend (24.12.2012) kam es gegen 23:45 Uhr in einer Spielhalle in der Siemensstraße in Essen-Altendorf zu einem Streit zwischen zwei russischen Gästen (38 und 20) der Spielhalle und einem türkischen Gast sowie der türkischen Spielhallenaufsicht (29). Hintergrund waren Eifersüchteleien um einen weiblichen Spielhallengast.

Der Streit verlagerte sich danach vor die Tür auf die Straße und mündete in wechselseitigen Tätlichkeiten zwischen den beiden Parteien. Im weiteren Verlauf bekam die Partei um den türkischen Gast und die Spielhallenaufsicht noch erheblichen Zulauf durch dort ansässige Gewerbetreibende und Anwohner.

Nach den bisherigen Ermittlungen hat im weiteren Verlauf der 38jährige im Rahmen wechselseitiger Tätlichkeiten einen 37jährigen durch Messerstiche/-schnitte in Schulter und Gesicht, sowie einen 28jährigen durch einen Messerstich in den Brustkorb schwer verletzt. Der 28jährige konnte durch eine Notoperation gerettet werden. Sein Zustand ist nach bisherigen Erkenntnissen stabil.

Im Rahmen der ersten Maßnahmen waren fünf Männer vorläufig festgenommen worden. Alle werden noch im Laufe des heutigen Tages entlassen. Eine Notwehrsituation kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der 38jährige streitet die Tat nicht ab. Bei der Festnahme hatte er das mutmaßliche Tatmesser noch bei sich. Er hat einen festen Wohnsitz und lässt sich anwaltlich vertreten.

Derzeit laufen die Ermittlungen noch unter Hochdruck. So ist z.B. noch eine Vielzahl von Zeugen zu vernehmen. Ferner sind u.a. noch gesicherte Überwachungsvideos abschließend auszuwerten. Eine erneute Festnahme des Tatverdächtigen bei verbesserter Beweislage ist nicht auszuschließen.

Krefeld/Elfrath: 82-jährige Frau mit schweren Kopfverletzungen nach Angriff mit Hammer aufgefunden – Mordkommission ermittelt

25.12.2012 - 13:29 Comments off

Am 24.12.2012, gegen 18:10 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Krefeld alarmiert, da Anwohner eine verletzte Frau in einer Wohnung an der Neukirchener Straße in Krefeld Elfrath meldeten. Nachbarn waren durch Hilferufe aufmerksam geworden und hatten Rettungskräfte alarmiert. Vor Eintreffen der Rettungskräfte konnte sich ein blutbefleckter Mann aus dem Haus entfernen.

Die Rettungskräfte fanden die 82jährige Frau mit schweren Kopfverletzungen vor. Die ebenfalls alarmierte Polizei sicherte den Tatort und verständigte die Mordkommission. Das Opfer machte noch vor ihrem Transport ins Krankenhaus Angaben zum Täter, einem 74jährigen Nachbarn. Sie gab auch an, mehrfach durch ihn mit einem Hammer geschlagen worden zu sein.

Das Opfer überlebte den Angriff, wurde noch in der Nacht operiert und befindet sich weiter in stationärer Behandlung. Der leicht alkoholisierte Tatverdächtige wurde unverzüglich aufgesucht und festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen alleinlebenden Rentner. Er bestreitet die Tat. Ein Hammer, der als Tatwaffe in Frage kommt, wurde zusammen mit persönlichen Gegenständen der Frau in einer Stofftasche in einer Mülltonne aufgefunden.

Der 74jährige Mann ist mit dem Opfer bekannt.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, daß der Mann die Frau mehrfach mit dem Hammer auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen hat in der Absicht sie zu töten. Als Motiv kommt hier Habgier in Betracht, er wollte eine Geldkassette aus ihrer Wohnung entwenden. Der Tatverdächtige wurde am 25.12.2012 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Haftrichter am Amtsgericht Krefeld vorgeführt.

Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes und ordnete die Untersuchungshaft an. Weitere umfangreiche Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Alsdorf/Eifelstraße: Polizeibeamte mit Schusswaffe bedroht

25.12.2012 - 10:42 Comments off

Ein 23-jähriger Mann aus Aachen hat am frühen Morgen des 1. Weihnachtstages die Polizei in Atem gehalten. In der Eifelstraße hatte er zunächst randaliert, sodass gegen 03.30 h die Polizei hinzugerufen wurde. Als diese dann vor Ort eintraf, zog die Person unvermittelt eine Schusswaffe und drohte sich zu erschießen.

Auch richtete er die Schusswaffe im weiteren Verlauf gegen die Polizeibeamten. Zur Untermauerung seiner Drohung schoss er dabei in die Luft. Während die vor Ort agierenden Beamten versuchten, die Person zu beruhigen und die Angelegenheit kommunikativ zu lösen, wurden gleichzeitig Spezialkräfte angefordert. Die brauchten aber nicht mehr einzuschreiten.

Den Beamten vor Ort war es zwischenzeitlich gelungen, den Mann zur Ablage seiner Waffe zu bewegen. Danach konnte er überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Dabei leistete der unter Drogeneinfluss stehende Mann zum Teil erheblichen Widerstand.

Ihm musste eine Blutprobe entnommen werden. Wie im Nachgang festgestellt wurde, handelte es sich bei der benutzten Schusswaffe um eine Schreckschusswaffe. Sie wurde sichergestellt. Gegen den 23-jährigen, der für die Polizei kein Unbekannter ist, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.