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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Kevelaer/Amsterdamer Straße: Gefährliche Körperverletzung mit mehreren Beteiligten

21.04.2013 - 05:16 Comments off

Am gestrigen Samstag (20.04.13), gegen 20.30 Uhr, hielten sich in einer Privatwohnung in der Amsterdamer Straße sechs Personen auf und sahen fern. Es handelte sich um zwei Männer, zwei Frauen und zwei Kinder.

Sie hörten Lärm auf dem Flur und plötzlich brachen fünf Täter die Wohnungstür – vermutlich durch Eintreten – auf, drangen in die Wohnung ein und schlugen mit Baseballschlägern und Hämmern auf die Anwesenden ein.

Der Haupttäter stach zudem mit einem Messer auf einen der Männer ein. Der erlitt zwei Stiche in die Lunge und weitere Einstiche in Arm- u. Rückenbereich. Er wurde im Krankenhaus notoperiert. Es besteht keine Lebensgefahr.

Im Zuge der Fahndung konnten Kräfte der Polizei alle fünf Täter festnehmen. Die Personen waren teilweise blutverschmiert. Bei zwei Personen wurden Messer gefunden und sichergestellt. Der Haupttäter und ein weiterer Täter erlitten durch die Gegenwehr der Geschädigten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls dem Krankenhaus zugeführt.

Drei Täter wurden ins Polizeigewahrsam verbracht.

Durch die Kriminalwache wurden in der Nähe zum Tatort ein Baseballschläger und eine weiß lackierte, verbogene Stange aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen der Vernehmungen belasten sich die Beteiligten gegenseitig.

Die Täter im Alter zwischen 54 und 22 Jahren kommen aus dem Bereich Kevelaer und Geldern. Über die Hintergründe der Tat kann im Moment nur spekuliert werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Köln/Ehrenfeld: Obdachloser tot aufgefunden – Polizei ermittelt wegen Tötungsdelikt

19.04.2013 - 15:04 Comments off

In Köln-Ehrenfeld ist am gestrigen Nachmittag (18. April) ein Obdachloser (38) tot aufgefunden worden. Verletzungen und Blutspuren an dem Leichnam deuteten auf ein Fremdverschulden hin.

Das Ergebnis der am heutigen Tag (19. April) durchgeführten Obduktion bestätigte diesen Verdacht.

Gegen 16.40 Uhr meldete ein Zeuge (52), daß sein Bekannter regungslos an seiner Schlafstätte am Maarweg läge. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Aurich/Wittmund: 18-Jährige schießen auf Passanten – Verdächtige Personen festgenommen – Zeugenaufruf

19.04.2013 - 13:43 Comments off

Anfang dieser Woche ist es der Auricher Polizei gelungen zwei 18-jährige Auricher vorläufig festzunehmen, die in Verdacht stehen, mit einem Luftgewehr im Bereich der Oldersumer Straße auf Passanten geschossen zu werden. In den letzten beiden Wochen häuften sich die Anzeigen von Geschädigten.

Dabei handelte es sich um Fußgänger und Radfahrer. Die Opfer erschienen bei der Auricher Polizei und erstatteten Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Betroffenen waren als Fußgänger oder Fahrradfahrer im Bereich Oldersumer Straße unterwegs.

Sie spürten jeweils unvermittelt Einschläge oder Schmerzen, die sie erst im Nachhinein Luftgewehrmunition zuordnen konnten. Einige Geschädigte stellten Beschädigungen an ihrer Oberbekleidung fest. Als sie zuhause genauer nachschauten, sahen sie zusätzlich eine Hämathombildung auf den darunter liegenden Körperteilen. Erst jetzt war ihnen bewusst, daß auf sie geschossen wurde.

Nicht in allen Fällen wurde das Projektil entdeckt. Einem 17-jährigen Schüler drang letzte Woche das Luftgewehrgeschoß in den kleinen Finger.

Er war nach Schulschluss mit dem Fahrrad in Richtung Haxtum unterwegs und wurde nichts ahnend plötzlich am kleinen Finger der linken Hand getroffen. Der Jugendliche fuhr zunächst völlig geschockt nach Hause und anschließend suchte er sofort gemeinsam mit seiner Mutter das Auricher Krankenhaus auf.

Das Projektil steckte noch im Finger und musste in der Klinik operativ entfernt werden.

Eine ältere Dame mit Rollator wurde am Montag dieser Woche gegen 11.30 Uhr mehrfach im Bereich Oldersumer Straße, kurz vor dem Lazarettweg, beschossen. Ein 25-Jähriger wurde am gleichen Tag gegen 16.15 Uhr auf dem Parkplatz vor den Häusern Oldersumer Straße 3 – 7 beschossen und am Kopf getroffen. Bedingt dadurch, daß er eine Kaputze über den Kopf gezogen hatte, kam es lediglich zu einer Kopfplatzwunde.

Das Projektil steckte in der Kapuze und konnte sichergestellt werden.

Ebenfalls am Montag verletzten die Täter eine 44-jährige Fußgängerin am rechten Bein. Die Taten ereigneten sich in einem eng begrenzenden Bereich innerhalb der Oldersumer Straße.

Beginnend von der Kreuzung Julianenburger Straße bis etwa in Höhe Lazarettweg. Die intensiven polizeilichen Ermittlungen führten letztlich dazu, daß zwei 18-Jährige in einer Oberwohnung in der Oldersumer Straße als Schützen ermittelt werden konnten. In der anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung wurde die Tatwaffe und die Munition aufgefunden und sichergestellt und ein Täter sofort festgenommen.

Der zweite Täter konnte erst am Folgetag ermittelt und festgenommen werden. In den erfolgten Vernehmungen räumen beide die Tathandlungen ein.

Ein Motiv konnten sie nicht angeben und erklärten die Schüsse auf Passanten mit der “Langeweile”, die beide hatten. Bei einem Täter lagen keine Haftgründe vor. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der zweite Täter wurde am Mittwoch direkt der Justizvollzugsanstalt Emden zugeführt, da er noch eine Freiheitsstrafe abzusitzen hat.

Beide haben bereits Vorerkenntnisse aus unterschiedlichen Deliktsbereichen. Der Polizei liegen zur Zeit mehr als 10 angezeigte Taten vor.

Weitere Geschädigte, die im genannten Verkehrsbereich oder angrenzend ebenfalls beschossen wurden, werden gebeten, sich mit der Polizei Aurich unter 04941/606-212 in Verbindung zu setzen.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

[Update 19.04.2013] Dortmund/Nordstadt: Zwei männliche Leichen in Wohnung aufgefunden – Tötungsdelikt bestätigt – Mordkommission ermittelt

19.04.2013 - 11:44 Comments off

Wie bereits berichtet, sind am gestrigen Tag zwei männliche Tote in einer Wohnung in der Dortmunder Nordstadt aufgefunden worden. Identifiziert wurde eindeutig der Mieter dieser Wohnung, ein 54 jähriger polnischer Staatsangehöriger.

Die zweite männliche Person konnte noch nicht identifiziert werden. Am gestrigen Abend fanden die Obduktionen der beiden Verstorbenen statt.

Der Verdacht eines Tötungsdeliktes hat sich bestätigt. Bei beiden Leichen wurde stattgehabte Gewalt gegen den Kopf festgestellt. Es ist eine Mordkommission eingesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Cloppenburg/Vechta: 29-jähriger ungarischer Staatsbürger steht im Verdacht Arbeiter erpresst zu haben – Richter erließ Haftbefehl

19.04.2013 - 11:01 Comments off

Die Polizei Cloppenburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 29-jährigen Ungarn, der im Verdacht steht, seine Stellung als Angestellter einer Werkvertragsarbeitervermittlung dazu benutzt zu haben, Geld von den Arbeitern zu erpressen. Er soll die Situation der Arbeiter ausgenutzt haben, um von ihnen Geldbeträge von zum Teil mehreren tausend Euro zu erlangen.

Um seinen Forderungen Nachdruck zu geben, soll er auch nicht davor zurückgeschreckt sein, körperliche Gewalt anzuwenden. Im Dezember 2012 wurden die Machenschaften bekannt.

Die Taten wurden von den mutmaßlichen Opfern mit Unterstützung der Firmenleitung angezeigt.

Nach umfangreichen Vernehmungen konnten so mehrere Angestellte ermittelt werden, die umfassend gegen den Beschuldigten aussagten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das Amtsgericht Cloppenburg einen Untersuchungshaftbefehl. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Berlin/Neukölln: Serie von Raubüberfällen aufgeklärt – Verdächtiger in Haft

19.04.2013 - 09:44 Comments off

Mit einem Haftbefehl für einen wohnungslosen 22-Jährigen konnte gestern eine Raubserie in Neukölln beendet werden. Dem jungen Mann werden zehn seit Ende März begangene Raub- bzw. Diebstahlstaten in Britz, Neukölln sowie am S-Bahnhof Ostkreuz in Friedrichshain zur Last gelegt. Dabei erbeutete er die Handtaschen oder Handys seiner stets weiblichen Opfer.

Der Mann, der wegen vorheriger Raubtaten bis zum 12. Februar in Untersuchungshaft saß, konnte aufgrund der intensiven Ermittlungen bereits am 10. April nach einem Raub in der Silbersteinstraße als Tatverdächtiger identifiziert werden. Da er jedoch über keinen gemeldeten Wohnsitz verfügte, gestaltete sich die Suche nach ihm schwierig.

So gelang es ihm auch, fünf weitere Taten zu begehen, bevor er am vergangenen Mittwoch aufgespürt und festgenommen wurde.

Als die Handschellen klickten, hatte der 22-Jährige ein Mobiltelefon bei sich, das er am Tag zuvor erbeutet hatte. In seiner Vernehmung machte der nicht aus Deutschland stammende Mann keine Angaben zu den Tatvorwürfen.

Der bereits zu einer Bewährungsstrafe Verurteilte wurde gestern Vormittag einem Richter vorgeführt, der ihm den schon erlassenen Haftbefehl verkündete.

Categories: Berlin, Deutschland

Dortmund/Nordstadt: Zwei männliche Leichen in Wohnung aufgefunden – Kriminalpolizei ermittelt wegen eines möglichen Gewaltverbrechens

18.04.2013 - 17:44 Comments off

Am heutigen Nachmittag, gegen 14.00 Uhr, wurden in einer Wohnung in der Dortmunder Nordstadt zwei männliche Leichen aufgefunden.

Bei dem einen Mann handelt es sich vermutlich um den 54 Jahre alten Wohnungsinhaber, der andere Mann ist derzeit noch nicht identifiziert. Die beiden Männer sind nach ersten Erkenntnissen Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission Dortmund haben die Ermittlungen aufgenommen. Es wird nachberichtet.

Worpswede/Osterholz: Mutmaßlicher Messerstecher wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft

18.04.2013 - 15:29 Comments off

Ein aus dem Landkreis Verden stammender 32-jähriger Mann soll am Montagmorgen in Worpswede mit einem Messer bewaffnet auf einen 41-jährigen Bekannten losgegangen sein. Dabei wurde das Opfer wurde durch einen Stich in den Bauch so schwer verletzt, dass es stationär im Krankenhaus behandelt werden musste.

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter am vergangenen Dienstag vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Verden gegen ihn inzwischen einen Haftbefehl.

Es besteht der dringende Verdacht des versuchten Mordes. Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Angriff für das Opfer völlig überraschend. Ihm ging möglicherweise ein Streit um Geld voraus.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

[Update 18.04.2013] Bielefeld/Rietberg: 67-jähriger Mann aus Rietberg wegen Verdacht des Totschlags festgenommen – Polizei birgt Leiche von Marion Landwehr

18.04.2013 - 09:11 Comments off

Nach dem Geständnis des Ehemannes, seine Frau Marion L. getötet zu haben, sind noch am späten Dienstagnachmittag (16.04.) umfangreiche Maßnahmen eingeleitet worden, um die in einer Grube in der Garage des gemeinsamen Wohnhauses einbetonierte Frau zu bergen.

Diese Bergungsmaßnahmen gestalteten sich jedoch schwierig und wurden in der Nacht zu Mittwoch (17.04.) zunächst eingestellt. Am Mittwochvormittag setzten die Kriminalbeamten der Mordkommission Bielefeld, ein Spurensicherungsteam sowie die Gerichtsmedizin ihre Arbeit unter Hinzuziehung des Technischen Hilfswerks aus Bielefeld und Gütersloh fort.

Das ursprüngliche Ziel, die einbetonierte Leiche als Ganzes zu bergen und abzutransportieren, war aufgrund der Verhältnisse vor Ort sowie des Gewichts des Betonklotzes nicht umsetzbar.

Deshalb zogen die Kriminalbeamten einen Spezialisten eines Abbruchunternehmens hinzu, der zusammen mit dem Tatortteam der Mordkommission vor Ort in der Grube einen menschlichen Körper freilegte. Gegen 20.00 Uhr am gestrigen Abend wurde dieser Leichnam zu einem Bestattungsunternehmen nach Bielefeld verbracht.

In dort vorhandenen Räumen erfolgte am gleichen Abend noch die Obduktion der Leiche. Diese wurde eindeutig als die vermisste Marion L. identifiziert.

Die Todesursache ist jedoch noch ungeklärt. Weitere Untersuchungen schließen sich im Laufe der nächsten Wochen an. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

[Update 17.04.2013] Petershagen/Bielefeld: Seniorin erschlagen im eigenen Haus aufgefunden – Mordkommission “Döhren” geht nach Bielefeld – Ermittlungen nicht abgeschlossen

17.04.2013 - 15:44 Comments off

Die Mordkommission “Döhren”, die im Fall der getöteten Witwe Irma K. aus Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) ermittelt, geht nach achtmonatiger Arbeit vor Ort zurück nach Bielefeld.

Damit sind die Ermittlungen aber nicht eingestellt, betonen die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld in einer gemeinsamen Pressemitteilung am heutigen Tag (17. April). Die allein lebende 83-Jährige wurde am Morgen des 13. August vergangenen Jahres in ihrem Haus am Moorbusch tot von der Tochter aufgefunden.

Ein Unbekannter hatte sie erschlagen.

Die Ermittler fanden eine vom Täter stammende DNA-Spur. Daraufhin wurde die bislang größte DNA-Reihenuntersuchung im Kreis Minden-Lübbecke durchgeführt. Hunderte von Männer konnten so als mögliche Täter ausgeschlossen werden.

Der Leiter der MK “Döhren”, Hauptkommissar Arno Wittop, und sein Team hatten in den vergangenen Monaten zahlreiche Aktenordner mit ihren Ergebnissen gefüllt. Eine heiße Spur ließ sich nicht finden.

Da die Reihenuntersuchung weitgehend abgeschlossen ist, besteht jetzt kein Grund mehr für die Beamten in Minden zu bleiben.

Die weiteren Ermittlungen, dazu gehören neben der Abklärung einiger Spuren noch vereinzelte Rückläufe von DNA-Material aus dem Ausland, werden nun aus Bielefeld fortgeführt. Die Polizisten nehmen auch hier weiterhin Hinweise zu dem Mord entgegen unter Telefon: 0521 – 5450.

Friedrichshafen/Bodensee: 26-jährige Frau steht unter Verdacht ihr Baby erdrosselt zu haben – Richter veranlasste Unterbringung in Psychiatrie

17.04.2013 - 14:56 Comments off

Im Verdacht, ihr 6-monatiges Kleinkind umgebracht zu haben, steht eine 26-jährige Frau aus dem Bodenseekreis, die am Dienstagabend von der Polizei vorläufig festgenommen wurde.

Die Mutter selbst hatte die Polizei angerufen, nachdem sie eigenen Angaben zu Folge ihr Kind getötet (erstickt und erdrosselt) hatte. Beim Eintreffen der Beamten fanden diese das Kleinkind leblos in der Wohnung vor. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst konnte das Leben des Kindes nicht gerettet werden.

Wie die 26-Jährige gegenüber den Polizisten äußerte, habe das Kleinkind ständig geschrien, die Nahrungsaufnahme verweigert und sich nicht wickeln lassen. Da die Frau einen apathischen und psychisch sehr labilen Eindruck machte, wurde sie zur Prüfung der Haftfähigkeit durch einen Arzt untersucht und anschließend in ein Zentrum für Psychiatrie eingewiesen.

Die Tatverdächtige, die sich bereits in psychiatrischer Behandlung befand, wird heute im Laufe des Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg dem Haftrichter vorgeführt.

Zur Klärung der Todesursache  wird eine Obduktion des Kleinkindes durchgeführt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück: 16 Fälle von Brandstiftungen aufgeklärt – 18-jähriger Beschuldigter in Untersuchungshaft

17.04.2013 - 14:49 Comments off

Das Amtsgericht Bielefeld hat im Zusammenhang mit der Brandserie in Gütersloh am heutigen Tage auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen einen 18 jährigen Beschuldigten Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, in Gütersloh vom 13. Februar bis 16.4.2013 in insgesamt 16 Fällen Feuer gelegt zu haben.

Unter anderem ist er dringend verdächtig, am 17. Februar 2013 das auf dem Gelände Herzebrocker Straße 107 20 in Gütersloh stehende unbewohnte alte Bauernhaus angesteckt zu haben und am 18.2.2013 eine Feldscheune am Moorweg im östlichen Bereich von Rheda – Wiedenbrück niedergebrannt zu haben und auch am 19.2.2013 für den Brand in dem Bootshaus an der Emser Landstraße in Gütersloh verantwortlich gewesen zu sein.

Die Festnahme des Tatverdächtigen erfolgte nach zweimonatigen umfangreichen Ermittlungen der Ermittlungskommission Emswald.

In diesem Zeitraum führte die Polizei Gütersloh personalintensive Fahndungsmaßnahmen durch, die schließlich auch zur Festnahme des Tatverdächtigen führten.

“Ich bin sehr glücklich, daß die engagierte Arbeit der Ermittler nun zu diesem Fahndungserfolg geführt hat. Die Brandserie hat die Bevölkerung in ganz erheblichem Maße beunruhigt. In soweit bin ich sehr glücklich, daß es nun zu der Festnahme gekommen ist, sagte Landrat Sven-Georg Adenauer.

Der in Gütersloh wohnhafte und nicht vorbestrafte Beschuldigte, der die Taten bestreitet und von Rechtsanwalt Dr. Oberwetter in Gütersloh vertreten wird, ist der Taten dringend verdächtig, da er unmittelbar nach dem letzten Brand bei der Firma Campina in Gütersloh vom 16.4.2013 in Tatortnähe mit Sturmhaube bekleidet angetroffen worden ist.

Die polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen dauern an. Der Beschuldigte wurde in die JVA Herford verbracht.