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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Homburg/Saarbrücken: 49-Jähriger bei Auseinandersetzung in Homburg schwer verletzt – Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

30.08.2012 - 17:59 No comments

Bei einem Streit in einem Mehrfamilienhaus in Homburg am späten Mittwochabend (29.08.2012) verletzte ein 36-jähriger Mann mit polnischer Staatsangehörigkeit einen 49-jährigen Mann aus Homburg schwer. Der Tatverdächtige führt zusammen mit zwei weiteren Männern in dem Haus, in dem nur  eine Wohnung in der 7. Etage bewohnt ist, derzeit Renovierungsarbeiten durch. Die drei Männer wohnen während der Arbeiten in der 6. Etage.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es am gestrigen späten Abend zwischen zwei Hausbewohnern (16 und 49-Jährig) und dem Tatverdächtigen zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Hierbei erlitt der Geschädigte durch Schläge mit einem stumpfen Gegenstand erhebliche Verletzungen und musste stationär aufgenommen werden. Der polnische Staatsangehörige, der nach der Tat flüchtete, wurde im Zuge einer Durchsuchung in einer leerstehenden Wohnung in der 5. Etage angetroffen und festgenommen.

Weitere Einzelheiten zu Tatablauf und Motiv liegen im Dunkeln. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken stellte einen Antrag auf Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Nach der Vorführung beim Haftrichter wurde der Tatverdächtige in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken verbracht. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Saarland

Erftstadt/Liblar: Toter im Liblarer Schlossgraben gefunden

30.08.2012 - 16:44 No comments

Am heutigen Donnerstag (30. August) hat ein Passant gegen 11.50 Uhr eine im Wassergraben des Schlosses Gracht in Erftstadt – Liblar treibende leblose Person bemerkt und umgehend die Polizei alarmiert. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des etwa 30-jährigen Mannes feststellen.

Der bislang unbekannte, vollständig bekleidete Tote wies eine Verletzung auf.

Eine Mordkommission der Polizei Köln hat als Kriminalhauptstelle die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Köln hat die Obduktion des Unbekannten angeordnet. Weitere Ermittlungen müssen ergeben, ob es sich hierbei um ein Tötungsdelikt oder ein Unfallgeschehen handelt.

[Update 30.08.2012] Haddorfer See/Salzbergen: Tatverdächtiger nahm sich nach Fund einer verbrannten Leiche das Leben – Stand der Ermittlungen

30.08.2012 - 12:22 No comments

Die weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und Polizeiinspektion haben den dringenden Tagverdacht gegen den 56-jährigen Mann aus Salzbergen, der sich am Mittwoch das Leben genommen hatte, erhärtet. Demnach steht für die Ermittler fest, dass der Mann die 48-Jährige in seiner Wohnung in Salzbergen getötet hat. Danach hat er die Leiche im Auto der Frau zum Haddorfer See gefahren und dort den Wagen in Brand gesetzt.

Wie bereits gemeldet hatte ein Spaziergänger am Mittwochmorgen gegen 08.40 Uhr den ausgebrannten Wagen am Haddorfer See gefunden und die Polizei verständigt. Bei der genauen Untersuchung des völlig ausgebrannten Wagens fanden die Beamten in dem Fahrzeug eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Die Untersuchungen, in die auch Rechtsmediziner aus Oldenburg eingeschaltet wurden, ergaben, daß es sich bei der Leiche um die 48-jährige Frau des Autoeigentümers aus Salzbergen handelt.

Die Frau hatte mit dem 56-Jährigen offensichtlich ein Verhältnis. Im Laufe der Fahndung nach dem Mann hatten Fahnder ihn am Mittwochabend im leer stehenden Wohnhaus seiner Eltern in Salzbergen lokalisiert. Um möglichst jegliche Gefährdung für Unbeteiligte auszuschließen, entschloss sich die Polizeiführung bei der bevorstehenden Festnahme des Mannes für den Einsatz von Spezialkräften.

Gegen 21.15 Uhr drangen Polizeibeamte einer Spezialeinheit aus Hannover in dieses Wohnhaus ein. Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Beamten den Mann tot vor. Der 56-Jährige hatte sich das Leben genommen. Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück gehen davon aus, daß das Motiv der Tat in Problemen der Beziehung der beiden Personen zu suchen ist. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und Polizeiinspektion dauern weiter an.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Speyer/Roßmarktstraße: Tötungsdelikt in Speyer – 57-Jährige mit Messer getötet – Zeugenaufruf

30.08.2012 - 11:58 No comments

Der Pächter eines Lokals in Speyer fand am 29.8.2012 seine 57-jährige Angestellte  leblos in seiner Gaststätte. Er wollte gegen 15.30 Uhr nach ihr schauen, da sie normalerweise um diese Zeit in dem Nachtcafé in der Roßmarktstraße (Innenstadt) mit Aufräumarbeiten beschäftigt  ist. Dabei fand er die Frau tot  in der Gaststätte. Die ermittelnde Mordkommission des Polizeipräsidiums Rheinpfalz stellte am Körper der Toten zahlreiche Stich- und Schlagverletzungen fest.

Das Tatmesser konnte sichergestellt werden. Im Laufe des heutigen Tages erfolgt die Obduktion beim Institut für Rechtsmedizin in Mainz um Aufschluss über die genaue Todesursache zu erlangen. Den ersten Ermittlungen zufolge dürfte die Frau in der Nacht zum Mittwoch, 29.8.2012 getötet worden sein. Täterhinweise gibt es bislang nicht.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Mordkommission der Zentralen Kriminalinspektion wenden sich deshalb mit der Bitte um Unterstützung an die Öffentlichkeit.

  • Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, die  mit diesem Gewaltverbrechen im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich mit der Mordkommission, Rufnummer 0621/963-1163, der Staatsanwaltschaft Frankenthal,  Rufnummer 06233/80-353, der Polizeiinspektion Speyer, Rufnummer 06232/137-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
  • Insbesondere interessiert,  wer am  Mittwoch 29.8.2012,  vor oder nach 4 Uhr in dem Nachtcafé,  in der  Roßmarktstraße oder dem direkten Umfeld entsprechende Beobachtungen gemacht hat.

Hinweise sind auch über das Vertrauliche Telefon unter der Rufnummer 0621/56 44 00 möglich.

Haddorfer See/Salzbergen: Tatverdächtiger nahm sich nach Fund einer verbrannten Leiche das Leben

29.08.2012 - 22:14 No comments

Am Mittwochmorgen gegen 08.40 Uhr wurde am Haddorfer See in der Gemarkung Salzbergen von einem Spaziergänger ein ausgebranntes Auto entdeckt. Bei der genauen Untersuchung des völlig ausgebrannten Wagens fanden die Beamten in dem Fahrzeug eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche, bei der es sich um die 48-jährige Frau des Autoeigentümers aus Salzbergen handelt.

Beamte der Polizeiinspektion und die Staatsanwaltschaft Osnabrück nahmen sofort ihre Ermittlungen am Tatort auf und befragten erste Zeugen. Nach den ersten Feststellungen von Polizei und Staatsanwaltschaft gehen die Ermittler davon aus, daß die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 56-jährigen Bekannten des Opfers.

Durch weitere Ermittlungen im Laufe des späten Nachmittags konnte schließlich festgestellt werden, daß sich der Mann in einer Wohnung in Salzbergen aufhielt. Um möglichst jegliche Gefährdung auszuschließen, entschloss sich die Polizeiführung bei der bevorstehenden Festnahme des Mannes für den Einsatz von Spezialkräften. Am Mittwochabend gegen 21.15 Uhr drangen Polizeibeamte einer Spezialeinheit aus Hannover in diese Wohnung ein.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten den Mann tot vor. Der 56-Jährige hatte sich das Leben genommen. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück dauern an. Nähere Einzelheiten zu den bisherigen Ermittlungen werden Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizeiinspektion im Laufe des Donnerstags bekannt geben.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

[Update 28.08.2012] Petershagen/Bielefeld: Seniorin erschlagen im eigenen Haus aufgefunden – Mordkommission verteilt Flugblätter an die Bevölkerung

28.08.2012 - 14:32 No comments

Die Bielefelder Mordkommission setzt bei ihren Ermittlungen im Fall der getöteten 83-jährigen Irma K. aus Petershagen-Döhren (Kreis Minden-Lübbecke) weiterhin auf die Mithilfe der Bevölkerung. Die Beamten der MK “Döhren” haben am Dienstag mit einer Flugblattaktion um weitere Hinweise gebeten. Polizeibeamte suchten am Morgen alle Haushalte in Döhren auf und verteilten die Flugblätter.

Dabei suchten die Ermittler auch bewusst den Kontakt mit den Bewohnern. Auf dem Flugblatt, auf dem sich auch ein Foto der ermordeten Seniorin befindet, hat die Mordkommission folgende Fragen an die Bevölkerung formuliert:

  • Wer hat vor Donnerstag, 9. August, rund um die Straße Moorbusch oder in der Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer hat im mutmaßlichen Tatzeitraum zwischen Donnerstag, 9. August und Freitag, 10. August, Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen?
  • Wer kann sonstige Hinweise geben, die der Aufklärung des Verbrechens dienen könnten?

Auch in den Nachbarorten Seelenfeld, Heimsen und Neuenknick hängten die Beamten die Flugblätter an allgemein zugänglichen Gebäuden oder Geschäften auf.

“Ziel der Aktion ist es, das Hinweisaufkommen weiter zu erhöhen”, sagte der Leiter der Mordkommission, Erster Kriminalhauptkommissar Hartmut Runte. Er und sein Team hoffen, daß sich auch Bürgerinnen und Bürger melden, die bisher noch nicht zum Telefonhörer gegriffen haben. “Jeder zunächst noch so unbedeutend wirkende Hinweis kann helfen”, so Runte weiter.

Die Beamten sind unter der Telefonnummer 0571-88660 zu erreichen.

Bisher sind die Ermittler rund 40 Hinweisen nachgegangen. Eine heiße Spur war nicht darunter. Aktionen dieser Art werden von der Polizei häufiger bei der Bearbeitung von Mordfällen durchgeführt, da die Ermittler festgestellt haben, daß erst dadurch mancher Hinweis bei ihnen eingeht. Am Montag, 13. August, war die 83-Jährige in ihrem eigenen Haus leblos von der Tochter aufgefunden worden. Wenige Tage später geriet zwar ein 44-jähriger Mann in das Visier der Bielefelder Mordkommission, Ermittlungen ergaben aber keinen Tatzusammenhang.

Delbrück/Schloß Holte-Stukenbrock: Streit um Taxi eskalierte blutig – Zeugenaufruf

28.08.2012 - 10:57 No comments

Vor einer Gaststätte ist ein 38-jähriger Mann am frühen Sonntagmorgen bei einem Streit um ein Taxi durch Messerstiche schwer verletzt worden. Der in Schloß Holte-Stukenbrock wohnende Mann hatte die Gaststätte an der Boker Straße um kurz nach 03:00 Uhr gemeinsam mit seiner Frau und einem weiteren Pärchen verlassen, um mit einem Taxi nach Hause zu fahren.

Auf dem Parkplatz vor dem Lokal stiegen die vier Personen in ein wartendes Taxi. An dem Taxi tauchten drei fremde Männer auf, die angeblich ebenfalls ein Taxi bestellt hatten. Es entstand ein Streit um die Nutzung des Fahrzeugs, der in körperlichen Angriffen gegen den 38-Jährigen endete. Nach einigen Faustschlägen setzte einer der Angreifer ein Messer ein und stach mehrfach zu.

Das Opfer erlitt Stiche am Oberschenkel und an einer Körperseite. Die drei Männer entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung. Der schwer aber nicht lebensgefährlich verletzte 38-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Tatverdächtigen sprachen russisch.

Einer war etwa 1,75 m groß und um 40 Jahre alt. Er hatte eine Glatze und war mit einem schwarzen Anzug und einem weißem T-Shirt bekleidet. Die beiden anderen Männer waren 35 bis 40 Jahre alt. Einer trug ein schwarzes Hemd und ein schwarzes Sakko. Der andere trug ein weißes Hemd.

Die Polizei sucht Zeugen und weitere Angaben zu den Tatverdächtigen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/ 3060 entgegen.

Rostock/Toitenwinkel: Mann verletzte ehemalige Lebensgefährtin schwer – Täter gefasst

27.08.2012 - 18:31 No comments

Am Morgen des 27.08.2012 kam die Polizei aufgrund eines Notrufes in der Wohnung einer 25jährigen Frau im Rostocker Wohngebiet Toitenwinkel zum Einsatz. Dort angekommen stellten die Beamten einen ein 26jähriger Mann fest, der eine lebensbedrohliche Stichverletzung am Hals aufwies. Der Geschädigte wurde durch hinzugerufenes Notarztpersonal in eine Rostocker Klinik eingewiesen, wo die Not-OP erfolgte.

Der Tat dringend verdächtigt wird der ehemalige Lebensgefährte der anwesenden Wohnungsinhaberin. Dieser soll laut ihren Angaben die vor mehreren Monaten erfolgte Trennung nicht verkraftet haben. In dieser Nacht sei er in die Wohnung eingedrungen und habe dann die Tat verübt. Im Anschluss an die Tat flüchtete der 32jährige Beschuldigte an einen zunächst unbekannten Ort.

Durch umfangreiche Fahndungsmaßnahmen konnte sein PKW am Mittag im Bereich einer Rostocker Gartenanlage festgestellt werden. Dort erfolgte daraufhin eine Absuche des Umfeldes mittels Polizeihubschrauber und Fährtenhunde. Im Rahmen dieser Suche konnte der Beschuldigte schließlich gegen 17:15 Uhr festgestellt und festgenommen werden.

Zur Zeit wird er durch Beamte der KPI Rostock zum Tatvorwurf vernommen. Der Geschädigte ist noch nicht vernehmungsfähig, aber inzwischen außer Lebensgefahr.

Biederbach/Emmendingen: Streit zwischen Mieter und Vermieter eskalierte – Wohnung in Brand gesetzt

26.08.2012 - 15:09 No comments

Am Sonntagmorgen, kurz vor 10 Uhr, erreichte das Polizeirevier Waldkirch der Notruf eines 60-jährigen Hausbesitzers. Der Mann teilte mit, daß sein Mieter durchdrehen und nun auch seine Frau bedrohen würde. Als die Beamten des Polizeireviers Waldkirch kurze Zeit später am Ort des Geschehens eintrafen, konnten sie eine männliche Person erkennen, die zu Fuß über ein Wiesengelände die Flucht ergriff.

Nach kurzer Verfolgung zu Fuß gelang es den Beamten den Flüchtenden festzunehmen. Wie sich bald herausstellte, handelte es sich bei dem Festgenommenen um den Mann, der zuvor mit seinem Vermieter und dessen Ehefrau heftig in Streit geraten war. Kurz nach der Festnahme bemerkten die Beamten plötzlich, wie Rauch aus dem Wohngebäude empor stieg.

Der Festgenommene gab gegenüber den Beamten auch an, im Haus Feuer gelegt zu haben. Er wollte – nach eigenem Bekunden – das ganze Haus niederbrennen. Den Beamten war es aufgrund des dichten Qualms im Gebäude nicht möglich, den Brand gezielt einzudämmen. Der unmittelbar verständigten Feuerwehr gelang es umgehend, den Entstehungsbrand zu löschen.

Der entstandene Brandschaden erstreckt sich ausschließlich auf die Mietwohnung des mutmaßlichen Brandstifters. Zur Brandzeit befanden sich keine Personen im Gebäude, weshalb glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die Ermittlungen zur genauen Ursache bzw. des Hergangs der zunächst verbal geführten Auseinandersetzung sind bislang noch nicht abgeschlossen.

Klar ist derzeit lediglich, daß der Mieter – ohne konkreten vorherigen Anlass – auf die Ehefrau des Vermieters zuging und diese aufs übelste beleidigte. Im weiteren Verlauf gipfelten seine Entgleisungen darin, daß er das Vermieterpaar mit einem Messer bedrohte und sie sich mit einem Stock ihrer Haut erwehren mussten. Der Festgenommene, der ganz offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln zu stehen schien, wurde auf das Polizeirevier Waldkirch verbracht.

Dort wurde ihm, auf Anordnung eines Staatsanwaltes, eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Tatsache, daß hier unter anderem der Tatbestand der Schweren Brandstiftung im Raume steht, werden die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Emmendingen geführt. Der Tatverdächtige verbleibt in der Gewahrsamseinrichtung und wird am morgigen Montag einem Haftrichter vorgeführt.

Der Richter wird über ein Verbleiben des Beschuldigten in Untersuchungshaft entscheiden müssen.

Nürnberg/Eberhardshof: Mordkommission ermittelt nach tätlicher Auseinandersetzung in der Georg-Hennch-Straße

25.08.2012 - 12:57 No comments

Am späten Abend des 23.08.2012 (Donnerstag) kam es in Nürnberg-Eberhardshof zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein Beteiligter wurde dabei mit einem Messer erheblich verletzt. Gegen 23:45 Uhr kam es vor einem Anwesen in der Georg-Hennch-Straße zu der Auseinandersetzung zwischen einem 37-Jährigen und dem neuen Bekannten (30) seiner getrennt lebenden Ehefrau.

Nach einem kurzen Wortwechsel soll der 37-Jährige mit einem Messer auf den “Nebenbuhler” eingestochen haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige, wurde aber wenig später von Beamten des Nürnberger Einsatzzuges in seiner Wohnung festgenommen. Das schwer verletzte Opfer wurde unverzüglich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Eine Operation wurde durchgeführt. Nach Angaben der Ärzte soll aber keine Lebensgefahr bestehen. Der Beschuldigte wurde an die Mordkommission der Kripo Nürnberg überstellt. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter beim AG Nürnberg vorgeführt, nachdem die Staatsanwaltschaft Nürnberg Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen des Verdachts des versuchten Totschlages gestellt hat. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Bayern, Deutschland

[Update 24.08.2012] Koblenz/Nürburgring: Ermittlungskomplex Nürburgringfinanzierung – Ehemaliger Finanzminister unter Anklage (2050 Js 16577/12)

24.08.2012 - 10:45 No comments

Die Staatsanwaltschaft Koblenz erhebt weitere Anklage gg. früheren Finanzminister wegen uneidlicher Falschaussage.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen den ehemaligen Finanzminister von Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Ingolf Deubel, Anklage wegen uneidlicher Falschaussage erhoben.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist der Angeschuldigte hinreichend verdächtig, am 02.07.2010 als Zeuge im Untersuchungssausschuss des Landtages von Rheinland-Pfalz unzutreffende Angaben zu dem Abschluss einer Zahlungsvereinbarung über 4 Mio. EUR zwischen der Nürburgring GmbH und zwei deutschen Finanzvermittlern gemacht zu haben. Der Abschluss der Vereinbarung ist Gegenstand der bereits im Februar 2012 erhobenen Anklage gegen den Angeschuldigten erhobenen und durch das Landgericht Koblenz zwischenzeitlich eröffneten Anklage.

Die Einzelheiten hierzu ergeben sich aus Nr. 3 der hiesigen Presseerklärung vom 15.02.2012. In seiner Vernehmung durch den Untersuchungsausschuss des Landtages von Rheinland-Pfalz hatte der Angeschuldigte den nach den geführten Ermittlungen unzutreffenden Eindruck erweckt, an dem Abschluss dieser Vereinbarung nicht beteiligt gewesen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Verbindung der neuen Anklage mit dem bei der Strafkammer des Landgerichts Koblenz seit dem 13.08.2012 eröffneten Hauptverfahren gegen Prof. Dr. Deubel und fünf andere wegen Untreue beantragt.

Hintergrundinformation
Gemäß § 153 StGB macht sich strafbar, wer vor Gericht oder einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder Sachverständigen zuständigen Stelle als Zeuge oder Sachverständiger falsch aussagt. Die Strafandrohung beträgt drei Monte bis fünf Jahre. Ein Untersuchungsausschuss des Landestages ist eine zur eidlichen Vernehmung zuständige Stelle. Dies ergibt sich aus § 18 des Landesgesetzes über die Einsetzung und das Verfahren vor Untersuchungsausschüssen (UAG) vom 18. September 1990 (GVBL 1990, 261 ff.).

Berlin/Tiergarten: Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Täter festgenommen

23.08.2012 - 17:42 No comments

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Tiergarten erlitt ein Mann durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper lebensgefährliche Verletzungen. Bisherigen Ermittlungen zufolge war der 30-Jährige in einem Mazda auf der Klingelhöfer Straße in Richtung Großer Stern unterwegs, als das Fahrzeug von mehreren Autos abgedrängt, touchiert und letztendlich ausgebremst wurde.

Kurz darauf wurde der 30-Jährige aus dem Auto herausgezogen und attackiert. Zwei der Angreifer im Alter von 27 und 33 Jahren, die durch alarmierte Polizisten festgenommen werden konnten, verletzten sich ebenfalls bei der Auseinandersetzung und kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Ob ein weiterer vor Ort festgenommener Mann als  Tatverdächtiger in Frage kommt, prüfen die Ermittler derzeit.

Weitere an dem Streit beteiligte Personen flüchteten zunächst mit einem Auto. Kriminalbeamte nahmen kurze Zeit später in Wedding einen Mann fest, dessen Tatbeteiligung derzeit geprüft wird. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand weiterer Ermittlungen, die die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen hat.

Categories: Berlin, Deutschland