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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Koblenz/Görgenstraße: Gefährdung eines Kindes auf einem Fußgängerüberweg – Zeugenaufruf

26.05.2013 - 10:35 Comments off

Am Samstag gegen 19.30 Uhr überquerte eine Mutter mit zwei kleinen Kindern den Fußgängerüberweg im Bereich Görgenstraße vom “Altlöhrtor” kommend in Richtung Mittelrhein-Forum.

Den ersten Teil des Überweges bis zur dortigen Mittelinsel hatten sie bereits “geschafft”. Die 5-jährige Tochter ging ihrer Mutter etwas voraus und wollte gerade den zweiten Teil der Straße überqueren, als plötzlich ein dunkler Pkw Ford aus Richtung Viktoriastraße kommend auf den Überweg zufuhr.

Nach Zeugenaussagen bremste der Fahrer sein Fahrzeug nicht ab, sondern beschleunigte stattdessen, um offenbar noch vor der Personengruppe “vorbeizukommen”. Aufgrund der Ampelschaltungen muss der Fahrzeugführer bei “Rotlicht” die Ampel passiert haben.

Die Mutter gelang es im letzten Moment, ihrer Tochter eine Warnung zurufen, so dass das kleine Mädchen gerade noch so zur Mittelinsel zurückkehren konnte. Der Fahrer des Pkw konnte anhand des abgelesenen Kennzeichens ermittelt werden.

Es handelt sich um einen 19-Jährigen aus dem Kreis Cochem, den nun ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung erwartet.

Die Polizei Koblenz bittet sowohl Zeugen als auch evtl. weitere Geschädigte des Vorfalls sich zu unter Telefon 0261-1031 melden.

Dortmund/Scharnhorst: Unbekannter sticht 18-Jährigen Messer in den Bauch – Zeugenaufruf

26.05.2013 - 09:31 Comments off

Ein Unbekannter hat heute Nacht, 26.05.2013, gegen 02:00 Uhr in Dortmund-Scharnhorst, Friedrich-Hölscher-Straße einen 18-Jährigen mit einem Messer am Bauch verletzt.

Ein 18-jähriger Dortmunder stand mit seinem Bruder und drei Bekannten an der Haltestelle Mödershof in der Friedrich-Hölscher-Straße. Nach den bisherigen Ermittlungen erschien plötzlich eine männliche Person an der Haltestelle. Mit dieser Person gab es zunächst einen verbalen Streit.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde der 18-Jährige durch das Messer des männlichen Unbekannten am Bauch verletzt. Der Täter flüchtete daraufhin.

Der Verletzte wurde durch Rettungskräfte versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Dortmunder Krankenhaus eingeliefert. Dort musste er operiert werden. Es besteht aber keine Lebensgefahr.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • männlich, ca. 175 cm, ca. 40 Jahre alt
  • normale Statur, lange, dunkle, lockige Haare
  • Kinnbart
  • ungepflegtes Erscheinungsbild
  • trug eine graue Stoffmütze, eine graue Jacke und Hose (evtl. Arbeitsanzug)

Hinweise zum Täter werden vom Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0231-1327441 oder von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Espelkamp/Minden-Lübbecke: Toter in Wohnung aufgefunden – Verdacht eines Kapitalverbrechens bestätigt sich nicht

25.05.2013 - 17:16 Comments off

Nach der Entdeckung eines Toten in einer Wohnung in Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) hatten Staatsanwaltschaft und Mordkommission am Freitag die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion am Samstag steht nun fest, daß es die Ermittler nicht mit einem Tötungsdelikt zu tun haben.

Der 36-jährige Mann wurde am Freitag gegen 17.15 Uhr leblos in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ecke Liegnitzer Weg und Koloniestraße von der Polizei aufgefunden, nachdem Nachbarn die Beamten verständigt hatten. Zwar wurde noch der Rettungsdienst alarmiert, der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Da es Anzeichen für ein Gewaltverbrechen gab, der Leichnam wies Spuren von Schlägen im Gesicht auf, wurde noch in den Abendstunden die Staatsanwaltschaft informiert. Gleichzeitig wurde eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot von der Bielefelder Polizei eingeschaltet.

Bis in die Nacht hinein sicherten die Beamten Spuren in dem Haus. Der Mieter der Wohnung, ein 57-Jähriger, wurde noch am Abend vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Lübbecke gebracht, wo er die Nacht in einer Zelle verbrachte. Da auch er Gesichtsverletzungen hatte, wurde er zuvor im Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben der Behörden kannten sich die Männer und hatten zusammen reichlich Alkohol getrunken. Am Samstag verschaffte sich der die Ermittlung leitende Staatsanwalt Veit Walter vor Ort einen Überblick und nahm an der Obduktion des Leichnams im Lübbecker Krankenhaus teil.

Die Untersuchung der Rechtsmediziner aus Münster ergab, daß der 36-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen an einer Alkoholvergiftung starb. Weitergehende Untersuchungen stehen dazu aber noch aus.

“Mit diesem vorläufigen Ergebnis hat sich der Veracht eines möglichen Kapitalverbrechens nicht bestätigt”, sagte Staatsanwalt Walter am Samstagnachmittag. Ob die Verletzungen des 36-Jährigen von einer Rangelei oder einem Sturz stammen, wird noch weiter untersucht.

Fest steht, daß sich der Mann noch am Donnerstag zur Behandlung in einem Krankenhaus aufhielt. Der Verstorbene hielt sich nach Erkenntnissen der Polizei seit Jahren im Obdachlosenmilieu auf.

Der 57-Jährige, der alleine in seiner Wohnung am Liegnitzer Weg wohnt, hatte den Mann immer wieder mal Unterkunft gewährt.

“Wir haben den Wohnungsinhaber umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt”, so der Leiter der Mordkommission “Kniffel”.

Damit sind die Ermittlungen von Gelhot und seinem Team aber noch nicht gänzlich abgeschlossen.

Berlin/Friedrichsfelde: Jugendlicher verletzt Mann mit Messer schwer

25.05.2013 - 14:53 Comments off

Ein Jugendlicher hat gestern Abend in Friedrichsfelde einen Mann nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Messer schwer verletzt. Gegen 20.15 Uhr kam es in einem U-Bahnzug der Linie U5 zu einem Streit zwischen einem 14-Jährigen und einem unbekannten offenbar behinderten Mann, in den sich ein 54-jähriger Fahrgast einmischte und schützend vor das Opfer stellte.

Einem gleichalten Begleiter des Streithahnes gelang es schließlich, diesen vorerst zu beruhigen.

Als alle Beteiligten am U-Bahnhof Tierpark ausstiegen, attackierte der 14-Jährige wieder sein früheres Opfer, woraufhin der couragierte 54-Jährige einschritt. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der 14-jährige Jugendliche ein Cuttermesser zog und dem Mann eine etwa 20 Zentimeter lange Schnittwunde über das Gesicht und den Hals zufügte.

Die beiden Jugendlichen flüchteten anschließend in Richtung Tierpark. Der schwer verletzte Mann wurde von alarmierten Rettern erstversorgt.

Ein zehnjähriges Mädchen erkannte die beiden 14-Jährigen wieder, als diese wenig später in einen anderen U-Bahnzug einsteigen wollten und wies eingetroffene Polizisten darauf hin.

Der 14-Jährige wurde festgenommen und nach Absprache mit seinem Betreuer in eine Klinik eingewiesen.

Sein Opfer kam aufgrund der Schwere der Schnittverletzung zur stationären Behandlung  in ein Krankenhaus.

Categories: Berlin, Deutschland

Göttingen/Mauerstraße: 26 Jahre alter Student aus Bayern in der Mauerstraße von Vermummten mit Schlagwerkzeugen angegriffen – Polizeidirektion Göttingen lobt 1.000 Euro Belohnung aus

24.05.2013 - 13:15 Comments off

Ein 26 Jahre alter Angehöriger einer Studentenverbindung ist am Sonntagmittag (19.05.13) gegen 12.55 Uhr im oberen Teil der Mauerstraße von zwei nach Zeugenaussagen dunkel gekleideten und vermummten Männern mit Schlagwerkzeugen angegriffen und verletzt worden. Bei den Tatmitteln soll es sich nach derzeitigen Erkenntnissen unter anderem um einen Baseballschläger gehandelt haben.

Der stark am Kopf blutende 26-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Täter entkamen unerkannt.

Der Student aus Bayern hielt sich nach eigenen Schilderungen anlässlich des Stiftungsfestes einer Göttinger Burschenschaft über Pfingsten erstmals zu Besuch in der Stadt auf. Der brutale Übergriff kam für ihn und seinen ebenfalls aus Bayern stammenden 36-jährigen Begleiter vollkommen unvermittelt. Letzterer blieb unverletzt.

Auf ihrem Weg vom Cheltenhampark in die Innenstadt wurden die beiden ortsunkundigen Studenten vermutlich von den beiden späteren Angreifern beobachtet und verfolgt.

Im oberen Teil der zu diesem Zeitpunkt wenig belebten Mauerstraße griffen die beiden Vermummten den 26-Jährigen plötzlich vollkommen unvermittelt von hinten an und schlugen ihm mehrfach auf Kopf und Rücken. Sofort danach ergriffen die Angreifer die Flucht.

Ein Zeuge nahm beherzt die Verfolgung der Schläger auf und konnte wenig später beobachten, wie beide in einem in unmittelbarer Nähe des Tatortes gelegenen Wohnkomplex der linken Szene in der Roten Straße verschwanden. Hier verliert sich ihre Spur.

Täterbeschreibung:

  • beide von kräftiger Statur, ca. 180 – 185 cm groß, komplett schwarz gekleidet, Gesichter vermummt
  • hatten Kapuzen über die Köpfe gezogen
  • Auffällig: einer der Täter war bekleidet mit einer schwarzen Hose (evtl. Trainingshose) mit unten weiß abgesetzten Hosenbeinen
  • der zweite trug eine kniekurze Hose und helle Turnschuhe

Die Polizei Göttingen geht nach derzeitigen Erkenntnissen von einer politisch motivierten Tat aus. Das 4. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Brutalität der Tatausführung lässt aus Sicht der Ermittler auf eine erhebliche kriminelle Energie schließen.

Daß das Opfer bei dem Überfall schwere Gesundheitsschäden davontragen könnte, nahmen die Täter nach Einschätzung der Beamten offenbar in Kauf. Der 26-jährige Student aus Nürnberg erlitt durch die Schläge eine Kopfplatzwunde und diverse Hämatome an Kopf, Rücken und Beinen.

Nach derzeitigen Ermittlungen führte der Weg der beiden ortsunkundigen Bayern am Sonntagmittag (19.05.13) vom Schildweg durch den Cheltenhampark und weiter an dem von Angehörigen der linken Szene bewohnten Gebäude in der Roten Straße vorbei. Unter ihren Jacken trugen sie für jedermann sichtbar die Schärpe ihrer Verbindung. Sie gingen dann weiter über die Kurze Geismar Str. in die Mauerstraße, wo es kurz vor der Einmündung in die Lange Geismar Str. gegen 12.55 Uhr zu dem brutalen Angriff kam.

Die Polizei schließt nicht aus, daß die beiden Täter den 26-Jährigen und seinen Begleiter vorher auf einem Teil ihres Weges verfolgt haben. Wahrscheinlich waren sie zu diesem Zeitpunkt noch unmaskiert.

Da sich der brutale Übergriff außerdem am hellichten Tag in der unmittelbaren Göttinger Innenstadt abgespielt hat, hoffen die Ermittler auf weitere Zeugen aus der Bevölkerung.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung der Täter führen, hat die Polizeidirektion Göttingen jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-1013 entgegen.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

[Update 24.05.2013] Wersten/Düsseldorf: Verdacht eines Tötungsdeliktes – Tatverdächtige festgenommen

24.05.2013 - 09:10 Comments off

Die im Zusammenhang mit dem gestern früh in Wersten tot aufgefundenen 17-Jährigen gesuchte Linda Kulessa konnte gestern Abend in Langenfeld widerstandslos festgenommen werden.

Nach Hinweisen von Zeugen wurde die 23-Jährige in der Nähe der Wohnung eines Bekannten gesehen. Die alarmierte Polizei umstellte das Gelände und setzte einen Hubschrauber ein.

Gegen 20.45 Uhr konnte Linda Kulessa widerstandslos festgenommen werden.

Wersten/Düsseldorf: Verdacht eines Tötungsdeliktes – Mordkommission fahndet nach 23-jähriger Stiefschwester des Opfers

23.05.2013 - 16:55 Comments off

Nach dem Fund eines leblosen jungen Mannes auf einem Fußweg an der Kölner Landstraße, hat die Düsseldorfer Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Es besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Großfahndung, an der auch ein Hubschrauber und Kräfte der Einsatzhundertschaft beteiligt sind, läuft derzeit noch auf Hochtouren.

Um 7.20 Uhr wurde die Polizei Düsseldorf von einer Passantin angerufen und darüber informiert, daß auf einem kleinen Fußweg an der Kölner Landstraße ein verletzter Mann läge. Der Düsseldorfer verstarb noch am Auffindeort an seinen schweren Verletzungen. Es besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes.

Eine sofort eingeleitete Ringalarmfahndung unter Einbeziehung von Kräften der Hundertschaft, eines Hubschraubers und eines Personenspürhundes brachte bislang keine Ergebnisse. Die heute Mittag erfolgte Obduktion des Verstorbenen ergab, dass das Opfer durch Gewalteinwirkung mittels eines scharfen Gegenstandes zu Tode kam.

In diesem Zusammenhang fahndet die Mordkommission “MK Park” nach dessen 23-jähriger Stiefschwester Linda Kulessa. Nach derzeitigem Kenntnisstand verhielt sich Linda Kulessa in der Vergangenheit psychisch auffällig und soll vor kurzem eine Auseinandersetzung mit ihrem Stiefbruder gehabt haben.

Die Ermittler schließen eine Selbstgefährdung der Frau nicht aus. Die Gesuchte ist etwa 1,70 Meter groß und sehr schlank. Frau Kulessa hat dunkelblondes, langes, glattes Haar, das üblicherweise mit einem Haargummi zu einem strengen Zopf nach hinten gebunden ist. Sie hat starke Akne im Gesicht.

Nach Aussagen von Zeugen dürfte die 23-Jährige mit einer Bluejeans und einem dunklen Sweatshirt bekleidet sein.

Personen, die die Gesuchte antreffen, werden gebeten, die Frau nicht anzusprechen und unverzüglich den Notruf der Polizei 110 zu wählen, um diese über den Aufenthaltsort zu informieren.

Berlin/Wedding: Tatverdächtiger in einem Tötungsdelikt soll Ermittlungsrichter zum Erlass eines Unterbringungsbeschlusses vorgeführt werden

22.05.2013 - 10:55 Comments off

Der in Zusammenhang mit der Tötung eines 82-jährigen Mannes in Wedding festgenommene Tatverdächtige soll heute durch die Staatsanwaltschaft Berlin einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Unterbringungsbeschlusses vorgeführt und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden.

Der 30-Jährige hatte gestern Nachmittag gegen 17.30 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter in der Residenzstraße den 82-jährigen Mann unvermittelt mit einem Messer attackiert und niedergestochen. Bisherigen Ermittlungen zufolge kannten sich die Personen nicht, so dass die Hintergründe der Tat in der psychischen Erkrankung des 30-Jährigen zu vermuten sind.

Der dringend Tatverdächtige konnte von weiteren Kunden sowie Angestellten des Geschäftes überwältigt und festgehalten werden.

Kriminalbeamte, die sich wegen eines anderen Einsatzes auf dem Parkplatz des Geschäftes aufhielten, wurden von einem Ladendetektiv über den Sachverhalt verständigt und nahmen den 30-Jährigen fest.

Ein im Geschäft anwesender Arzt sowie ein hinzugerufenes Notarztteam versuchten vergeblich, den niedergestochenen Mann zu reanimieren. Der 82-Jährige erlag am Tatort seinen Verletzungen.

Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt.

Categories: Berlin, Deutschland

Kiel/Dietrichsdorf: 72-Jähriger wird Opfer eines versuchten Totschlags

21.05.2013 - 15:59 Comments off

Am späten Vormittag des 17. Mai 2013 sind eine Autofahrerin und ihr 72-jähriger Vater im Stadtteil Dietrichsdorf mit einem Passanten in Streit geraten. Dieser endete mit einer schweren Körperverletzung zum Nachteil des Seniors.

Gegen 11.15 Uhr musste die Fahrzeugführerin im Heikendorfer Weg ihren Wagen an einer Baustelle verkehrsbedingt zurücksetzten. Darauf klopfte ein junger Mann heftig auf das Fahrzeug und wies die Frau darauf hin, daß sie beinahe seinen mitgeführten Hund überfahren hätte. Der Mann trat dabei sehr aggressiv und beleidigend auf und schlug der Kielerin schließlich ins Gesicht.

Der im Fahrzeug sitzende 72-jährige Vater der Fahrerin eilte darauf seiner 43-jährigen Tochter zu Hilfe und wurde von dem Täter unvermittelt mit Faustschlägen zu Boden gebracht.

Nach Zeugenaussagen trat der Täter seinem Opfer dann mit Anlauf derart brutal gegen den Kopf, daß dieses daraufhin regungslos liegen blieb. Der Täter entkam zunächst unerkannt.

Das Opfer trug schwerste Kopfverletzungen davon und befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand im Koma. Einer beim zuständigen Kommissariat 11 der Kripo Kiel gebildeten Ermittlungskommission gelang nach umfangreichen polizeilichen Maßnahmen bereits am Samstag die Identifizierung des Täters.

Es handelt sich um einen 30-jährigen Mann aus dem Stadtteil Gaarden, der der Polizei als Gewalttäter vielfach bekannt ist. Nach ihm fahnden die Beamten aktuell mit Hochdruck.

Nürnberg/Höfener Straße: Tritte gegen den Kopf – Vier Tatverdächtige festgenommen

20.05.2013 - 13:11 Comments off

Vier Männern stehen im Verdacht, daß sie am frühen Sonntagmorgen (19.05.2013) einen 35-Jährigen in Nürnberg, Höfener Straße, aus der Gruppe heraus mit einer Eisenstange niedergeschlagen und mehrfach gegen den Kopf getreten haben.

Kurz vor 04:00 Uhr eskalierte zwischen den Beteiligten ein Streit auf offener Straße unweit eines Lokals und einer der mutmaßlichen Täter soll den 35-Jährigen mit der Eisenstange zu Boden geschlagen haben. In dieser Lage sollen dem Geschädigten dann noch mehrere Tritte gegen Körper und Kopf versetzt worden sein, wodurch er diverse Frakturen erlitt und nicht mehr ansprechbar war.

Er kam schwerverletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Alle vier alkoholisierten Tatverdächtigen (22/24/34/38) konnten durch die Nürnberger Polizei festgenommen werden und der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nahm seine Ermittlungen am Tatort auf.

Categories: Bayern, Deutschland

Hamburg/Alsterdorf: Versuchtes Tötungsdelikt

20.05.2013 - 12:19 Comments off

Tatzeit: 19.05.2013, 21:00 Uhr
Tatort: Hamburg-Alsterdorf, Sengelmannstraße

Die Beamten der Hamburger Mordkommission haben einen 35-Jährigen Algerier dem Haftrichter zugeführt. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, einen 40-jährigen Iraker mit einem Messer schwer verletzt zu haben.

Nach bisherigem Ermittlungsstand saß der 35-jährige Algerier zusammen mit dem 40-Jährigen und einer 29-jährigen Frau in seiner Wohnunterkunft in der Sengelmannstraße. Aus bislang unbekannten Anlass kam es zu einem Streit zwischen den beiden Männern.

Dann soll der Algerier ein Messer gezogen und dem 40-Jährigen in die Brust gestoßen haben. Das Opfer konnte noch das Zimmer verlassen, brach dann vor der Tür des Wohnheimes zusammen.

Anwohner verständigten die Polizei und Rettungskräfte. Der 40-Jährige erlitt eine lebensgefährliche Verletzung. Beamte des PK 34 nahmen den Algerier und die 29-jährige Frau am Tatort vorläufig fest.

Die Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen und führte den Algerier einem Haftrichter zu. Die 29-Jährige wurde entlassen, da ein Tatverdacht nicht begründet werden konnte.

Categories: Deutschland, Hamburg

Duisburg/Beeckerwerth: Auf Marktplatz mit Messer niedergestochen

19.05.2013 - 09:35 Comments off

Am frühen Sonntagmorgen bedrohte ein 20-jähriger Duisburger einen 19 -jährigen flüchtigen Bekannten auf dem Marktplatz in Beeckerwerth nach einem Streit mit einer Schusswaffe.

Als der 22-jährige Bruder dem Geschädigten zur Hilfe kommen wollte, griff der Bedroher zu einem mitgeführten Messer und stach auf beide Brüder mehrmals ein.

Anschließend flüchtete er mit seinem Pkw. Bei der Flucht rammte er zunächst einen Laternenmast und verunfallte anschließend auf der Autobahn 42 erneut.

Hier ließ er sein Fahrzeug zurück, konnte aber im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden. Die Brüder wurden durch den Messerangriff schwer verletzt, Lebensgefahr ist nicht ausgeschlossen.

Die Ermittlungen dauern an.