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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Berlin/Gatow: Familie tot in Wohnhaus aufgefunden

22.08.2012 - 11:55 No comments

Beamte der Feuerwehr alarmierten gestern Abend die Polizei nach Gatow, nachdem sie in einer Wohnung vier tote Menschen gefunden hatten. Anwohner der Straße Alt-Gatow alarmierten gegen 20 Uhr 15 die Feuerwehr, weil sie ihre Nachbarn einige Tage nicht mehr gesehen hatten.

Die Einsatzkräfte öffneten die Wohnungstür gewaltsam und machten dann die grausige Entdeckung. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte ein 69-Jähriger zunächst seine 28 Jahre alte Ehefrau und die beiden gemeinsamen Söhne im Alter von drei und sechs Jahren getötet, bevor er sich selbst das Leben nahm.

Ein weiteres gemeinsames Kind, ein einjähriges Mädchen, hatte der Mann bereits am Sonntagabend in einer Babyklappe eines Krankenhauses abgelegt. Die Kleine ist unverletzt und wohlauf.

Hintergrund des Familiendramas dürften hohe Schulden gewesen sein. Die Mitarbeiter der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes, die die weiteren Ermittlungen übernommen haben, fanden am Tatort einen Abschiedsbrief.

Gegenwärtig laufen die Obduktionen, deren Ergebnisse Aufschluss darüber geben sollen, wie, wann und in welcher Reihenfolge die Familienmitglieder ums Leben gekommen sind.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 21.08.2012] Neuss/Kaarster Straße: Eine tote Frau und zwei tote Kinder in einer Wohnung aufgefunden – Öffentlichkeitsfahndung nach tatverdächtigem Ehemann und Vater der getöteten Kinder Fallah Sänger

21.08.2012 - 17:28 No comments

Die Staatsanwaltschaft hat Düsseldorf die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Tatverdächtigen Ehemann und Vater der Opfer beantragt.

Gesuchter tatverdächtiger Ehemann und Vater – Fallah Sänger

Die Polizei fahndet intensiv mit allen Mitteln nach dem Mann und ist dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Der richterliche Beschluss liegt nun vor.

Bei der abgebildeten Person handelt es sich um den 35 Jahre alten Fallah Sänger. Er ist 166 cm groß und von schlanker Statue. Letztmalig war er mit einem rötlichen Hemd und einer khaki-farbenen, dreiviertel langen Hose bekleidet.

Er steht in dringendem Verdacht, seine Frau und die beiden Kinder erschossen zu haben. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen, hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf unter Ausschluss des Rechtsweges eine Belohnung in Höhe von 1.500 Euro ausgelobt.

Hinweise nimmt die Polizei in Neuss unter der Rufnummer 02131/3000 entgegen.

Frankfurt/Sossenheim: Mann von fahrendem PKW gestürzt

21.08.2012 - 13:49 No comments

Ein bislang unbekannter Mann ist am späten Abend gegen 21.45 Uhr im Sossenheimer Weg von einem fahrenden Pkw auf die Fahrbahn gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Zeugenangaben zufolge, soll sich der Mann einige hundert Meter vorher an der Beifahrerseite des Pkw geklammert haben. Wie es zu dieser Situation kam ist bislang unklar.

Der silberne Pkw, ein Ford Fiesta mit polnischen Kennzeichen, flüchtete mit drei Personen besetzt in Richtung Höchst und konnte auch im Rahmen einer groß angelegten Fahndung nicht entdeckt werden. Nach Lautsprecherdurchsagen und intensiven Ermittlungen in der Nachbarschaft wurde bekannt, daß der Ford aus einer Tiefgarage im Bereich des ehemaligen Mohageländes losgefahren war.

Hier wollen Passanten Streitereien zwischen den Personen im Wagen und dem verletzten Mann gesehen haben. Dabei ergaben sich erste konkrete Hinweise auf den flüchtigen Pkw sowie dessen Halter. Heute Vormittag gelang es drei Tatverdächtige, die vermutlich in dem Pkw saßen, im Bereich des Hauptbahnhofes Frankfurt vorläufig festzunehmen.

Ebenfalls konnte inzwischen der flüchtige Ford Fiesta aufgefunden und sichergestellt werden. Die Gesamtumstände sind aktuell noch sehr undurchsichtig. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Derzeit wird von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen.

Der Verletzte schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Aktuell werden mehrere Zeugen und die Tatverdächtigen polizeilich vernommen. Nähere Angaben sind seitens der Polizei heute nicht mehr zu erwarten.

Neuss/Kaarster Straße: Eine tote Frau und zwei tote Kinder in einer Wohnung aufgefunden

20.08.2012 - 21:51 No comments

Gegen 18.40 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei am Montag (20.08.) durch eine Anruferin die Information, daß sie mehrfach an der Tür einer Wohnung an der Kaarster Straße geklingelt hätte. Obwohl Musik aus den Räumen zu hören war, öffnete niemand. Die Polizei hat vor Ort entschieden, die Tür durch einen Schlüsseldienst öffnen zu lassen.

In den Räumen fanden die Beamten drei tote Menschen. Zwei Kinder (8 und 4 Jahre alt) sowie die 26-Jährige Mutter. Aufgrund der ersten Ermittlungen kann ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden. Unter Führung der Kriminalhauptstelle des Polizeipräsidiums Düsseldorf hat eine Mordkommission ihre Arbeit aufgenommen.

Staatsanwaltschaft und Polizei werden weitere Einzelheiten zu diesem Sachverhalt am Dienstag (21.08.) mitteilen.

Berlin/Märkisches Viertel: Beim Entrümpeln einer Wohnung Babyleiche gefunden

20.08.2012 - 15:39 No comments

Mitarbeiter eines Entrümplungsunternehmens fanden heute Morgen beim Räumen einer Wohnung im Märkischen Viertel die Leiche eines Babys. Als die Entrümpler gegen 8 Uhr 40 im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft eine Wohnung in der Treuenbrietzener Straße räumen wollten, fanden sie in einem Pappkarton in der Wohnung die Leiche eines Säuglings.

Eine Gerichtsmedizinerin führte noch in der Wohnung eine erste Leichenschau durch, konnte aber keine abschließenden Ergebnisse erzielen. Eine Obduktion erfolgt im Laufe des heutigen Nachmittages. In der Wohnung wurde bereits vor zwei Monaten die Leiche der damaligen Mieterin aufgefunden.

Eine Obduktion der 36-Jährigen hatte keine Hinweise auf Fremdverschulden oder eine Straftat ergeben, die Todesursache konnte jedoch nicht abschließend geklärt werden. Nun sollte die Wohnung der Frau von Müll, Unrat und den Möbeln geräumt werden.

Categories: Berlin, Deutschland

Kassel/Oberzwehren: 36-jähriger Mann wurde vor seinem Haus angeschossen – Zeuge sah schmächtigen Mann mit heller Oberbekleidung in silberfarbenem VW davonfahren – Zeugenaufruf

20.08.2012 - 13:59 No comments

Am Samstagmorgen (18.08.12), um 01:45 Uhr, meldet sich die Frau des 36-jährigen Angeschossenen über Notruf bei der Leitstelle der Polizei in Kassel. Der Mann schloss gerade die Haustür des Mehrfamilienhauses in Kassel – Oberzwehren auf, als er einen lauten Knall hörte. Kurz danach spürte er einen Schmerz im rechten Bein.

Im Treppenhaus rief er nach seiner Ehefrau, die ihren Mann im Hausflur mit einer Wunde am rechten Unterschenkel unterhalb des Knies vorfand und die Polizei alarmierte. Der 36-Jährige wurde umgehend in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert, wo die durch den Schuss entstandene Fleischwunde versorgt und ein Projektil des Kalibers 7,65 mm gesichert werden konnte.

Es besteht keine Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel (K11) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Kassel ist eingeschaltet. Ein Verfahren wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes und Gefährlicher Körperverletzung mittels Schusswaffe wurde eingeleitet.

Zu den Hintergründen der Tat liegen den Beamten des für Gewaltdelikte zuständigen Kommissariats, die zusammen mit der Kasseler Staatsanwaltschaft die Ermittlungen führen, bislang noch keine Hinweise vor.

Im Zusammenhang mit der Tat könnte ein silberfarbener VW mit Kasseler Kennzeichen eine Rolle spielen. Ein Zeuge und Anwohner der Straße hatte einen lauten Knall gehört und auf die Straße geschaut. Dabei konnte er eine schmächtige Person in einen silberfarbenen VW, möglicherweise einen Golf der neueren Baureihe, einsteigen
sehen.

Der Pkw habe unweit des Tatortes gestanden. Nachdem der Fahrer  den Motor gestartet hatte, sei zunächst kurzzeitig das Fahrzeuglicht angegangen. Der Mann sei dann aber sofort allerdings ohne Beleuchtung in Richtung Mattenbergstraße davongefahren.

Der Zeuge geht davon aus, daß an dem Pkw Kasseler Kennzeichen mit vermutlich nur einem Blockbuchstaben und einer vierstelligen Zahlenkombination, darunter die Endziffer 25, angebracht waren. Bei dem Fahrer soll es sich um einen ca. 160 bis 180 cm großen Mann mit schmächtiger Gestalt gehandelt haben.

Er soll nach Angaben des Hinweisgebers ein helles langarmiges Oberteil, eine dunkle Hose sowie helle Schuhe getragen haben.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat, dem oder den Tätern oder aber zu dem silberfarbenen VW-Fahrzeug geben können, werden dringend gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes führen das zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo zusammen mit der Kasseler Staatsanwaltschaft.

Categories: Deutschland, Hessen

Kelkheim/Frankfurt: Mutmaßliches Tötungsdelikt bei Brand in Kelkheim

20.08.2012 - 12:59 No comments

Gestern gegen 21 Uhr wurde ein Brand in einem Dreifamilienhaus in Kelkheim gemeldet. Vier der sechs Anwohner konnten das Haus selbständig und unverletzt verlassen. Ein Bewohner war nicht anwesend.

Die 73-jährige Hauseigentümer wurde leblos aufgefunden. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Bei dem Brand handelte es sich um einen Schwelbrand in der Wohnung der Verstorbenen. Aufgrund der Spurenlage ist eine Brandstiftung nicht auszuschließen.

Bei der noch in der Nacht durchgeführten Obduktion wurde stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Hals des Opfers festgestellt, so dass von einem Tötungsdelikt auszugehen ist.

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen am Brandort dauern noch an.

Köln/Mittelstraße: Messerstecherei vor Diskothek

19.08.2012 - 12:44 No comments

In der vergangenen Nacht (19. August) kam es in der Kölner Innenstadt zu einer Messerstecherei. Der Angreifer (36) konnte wenig später festgenommen werden. Gegen 0:30 Uhr kam es auf der Mittelstraße vor einer Diskothek zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 36-Jährigen und einem 53-Jährigen. Im Verlauf des Streits zog der 36-Jährige ein Messer und stoch mehrfach auf seinen Gegner ein.

Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt. Auch auf einen zu Hilfe einlenden 35-Jährigen stach der Mann ein und verletzte ihn. Durch den alarmierten Rettungsdienst wurden die beiden Verletzten in ein Krankenhaus gebraucht und operiert. Sie schweben derzeit nicht mehr in Lebensgefahr. Der zunächst flüchtige Täter konnte von Polizisten kurz nach der Tat festgenommen werden.

Er macht keine Angaben zur Tat und wird voraussichtlich morgen dem Haftrichter vorgeführt. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.

Bremen/Walle: Autofahrer versuchte mit PKW einen Mann auf dem Gehweg umzufahren – Täter festgenommen

19.08.2012 - 11:51 No comments

Ort: Bremen-Walle, Auguststraße/Holsteiner Straße
Zeit 18.08.2012, 22.45 Uhr

Gestern Abend lösten gewalttätige Auseinandersetzungen vor einem Lokal in der Auguststraße im Stadtteil Walle einen größeren Polizeieinsatz aus. Nach Zeugenaussagen war es dort zwischen ca. 20 syrischen Kurden und Bulgaren zu einer Schlägerei gekommen, bei der offensichtlich auch Schlag- und Stichwaffen eingesetzt wurden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte fliehen die Beteiligten teilweise zu Fuß und mit PKW.

Verschiedene Personengruppen und verdächtige PKW wurden in den angrenzenden Straßen daraufhin angehalten und überprüft. Während der laufenden Maßnahmen beobachtete eine Streifenwagenbesatzung, daß der Fahrer eines Mercedes GL offensichtlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zielgerichtet versuchte, einen auf dem Gehweg in der Holsteiner Straße laufenden Mann umzufahren.

Dabei verließ das Fahrzeug die Fahrbahn und wurde über den Radweg gesteuert. Nur auf Grund eines dort stehenden Baumes machte der Fahrer eine ruckartige Lenkbewegung und wich dem Hindernis aus. Der Fahrer des Mercedes versuchte zunächst vor den Einsatzkräften zu fliehen, konnte allerdings auf einem Parkplatz an der Kieler Straße gestellt werden.

Der 32 Jahre alte türkischstämmige Fahrer und sein 39 Jahre alter bulgarischer Beifahrer wurden festgenommen. Kurz darauf wird eine weitere Streifenwagenbesatzung in der Holsteiner Straße auf einen 42 Jahre alten Syrer mit einer blutenden Bauchwunde aufmerksam, bei der es sich offensichtlich um eine Stichverletzung handelte. Dieser Mann war offensichtlich auch das Ziel des Mercedesfahrers. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert.

Lebensgefahr besteht mittlerweile nicht mehr. Während der polizeilichen Maßnahmen wurden insgesamt vier Personen festgenommen. Alle bisher bekannten Beteiligten sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an. Zu den Hintergründen der Ereignisse können nach keine Aussagen getroffen werden.

Categories: Bremen, Deutschland

Leverkusen/Wiesdorf: Leverkusener (25) greift Polizisten mit Messer an

19.08.2012 - 11:29 No comments

Gestern (18. August) hat ein 25-Jähriger im Leverkusener Stadtteil Wiesdorf Polizisten mit einem Messer angegriffen. Er wurde durch die Beamten überwältigt und verbrachte den restlichen Tag im Polizeigewahrsam. Gegen 15:30 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in eine Spielhalle am Wiedorfer Platz gerufen. Nach Auskunft der Kassiererin soll ein Gast, trotz Hausverbot die Räumlichkeiten nicht verlassen wollen.

Beim Eintreffen der Polizisten war der Mann bereits nicht mehr vor Ort. Er hatte nach einer verbalen Diskussion mit der Mitarbeiterin Reizgas in dem Geschäft versprüht. Daher machten sich die Beamten auf die Suche nach dem Mann. Vor einem Modegeschäft am Wiesdorfer Platz konnte der Mann angetroffen werden. Nachdem er von den Polizisten angesprochen wurde, beleidigte der 25-Jährige die Beamten sofort.

Plötzlich zog der Leverkusener ein Klappmesser und holte sein Reizgas hervor. Er drohte, die Beamten “abzustechen”. Daher forderten die Polizisten Unterstützung an, zogen ihre Waffen und drohten den Schusswaffengebrauch an. Auch dies bewegte den Leverkusener nicht dazu, das Messer und das Reizgas abzulegen. Er sprühte mit seinem Reizgas in Richtung der Beamten, wodurch vier Polizisten verletzt wurden.

Nachdem der 25-Jährige versuchte wegzurennen, konnte er überwältigt und fixiert werden. Bei der Rangelei mit dem Mann versuchte er noch auf einen Polizisten einzustechen. Glücklichweise konnte der Beamte rechtzeitig ausweichen. Auf der Wache wurde dem Leverkusener eine Blutprobe entnommen. Er verbrachte den restlichen Tag im Polizeigewahrsam.

Eine Polizisten musste durch die Reizgas-Attacke mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach ambulanter Behandlung konnte sie es wieder verlassen.

[Update 17.08.2012] Hadamar/Limburg-Weilburg: Drei Straftäter aus Maßregelvollzug geflüchtet – Flüchtige in Hanau festgenommen

17.08.2012 - 18:17 No comments

Durch intensive gemeinsame Fahndungsmaßnahmen der Polizeipräsidien Mittelhessen und Südosthessen ist es am Freitagnachmittag gelungen, drei flüchtige Straftäter in Hanau-Großauheim festzunehmen. Die drei Männer waren am 11. August aus dem Maßregelvollzug in Hadamar entwichen und seitdem auf der Flucht.

Unterstützt durch Hinweise aufmerksamer Bürger auf einen möglichen Aufenthalt der Flüchtigen in der Stadt Hanau, konzentrierte das Polizeipräsidium Südosthessen seine polizeilichen Maßnahmen auf diesen Bereich, was schließlich heute um 13.45 Uhr zum Erfolg führte.

Die drei als gefährlich geltenden Täter konnten dabei an einem VW Golf, den sie zuvor offenbar in der Röderseestraße, Nahe der Unterführung zum Hanauer Hauptbahnhof gestohlen hatten, widerstandslos festgenommen werden. Einer der Täter führte einen Schreckschussrevolver mit, der von der Polizei sichergestellt wurde. Anschließende Ermittlungen führten inzwischen zur zweifelsfreien Identifizierung der drei Flüchtigen.

Inwieweit die Täter während ihrer Flucht weitere Straftaten begangen haben, wird aktuell noch geprüft. Diesbezüglich werden die Ermittlungen noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Die drei Männer im Alter von 23, 28 und 30 Jahren werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder dem Maßregelvollzug zugeführt.

Categories: Deutschland, Hessen

[Update 17.08.2012] Petershagen/Bielefeld: Seniorin erschlagen im eigenen Haus aufgefunden – Mordkommision “Döhren” kommt voran – Erneuter Zeugenaufruf

17.08.2012 - 17:36 No comments

Im Fall der ermordeten 83-jährigen Irma K. aus Petershagen-Döhren (Kreis Minden-Lübbecke) kommt die Bielefelder Mordkommission (MK) mit ihren Ermittlungen voran. Der Leiter der MK “Döhren”, Erster Kriminalhauptkommissar Hartmut Runte, geht mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, daß die Tat in der Zeit zwischen Donnerstagmittag, 9. August, und Freitagmorgen geschehen sein dürfte.

Unterdessen stehen die Untersuchungsergebnisse des Landeskriminalamtes (LKA) aus Düsseldorf zur Tatwaffe sowie zu weiteren Spurenmaterials noch aus. Die Beamten hoffen, daß die Experten des LKA Fingerabdrücke oder DNA-Spuren an dem eingesandten Material feststellen können. Die Tatortarbeit an dem Haus der Seniorin ist mittlerweile abgeschlossen. Ob daraus etwas gestohlen wurde, steht endgültig noch nicht fest.

Dazu muss die Polizei gemeinsam mit den Angehörigen noch die Räumlichkeiten genauestens in Augenschein nehmen. Derzeit gehen die Ermittler fast 40 verschiedenen Hinweisen nach.

Damit weitere Hinweise eingehen, wendet sich die Mordkommission “Döhren” noch einmal an die Bevölkerung mit folgenden Fragen:

  • Wer hat vor Donnerstag, 9. August 2012, rund um die Straße Moorbusch oder in der Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer hat im mutmaßlichen Tatzeitraum zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen, 10. August, Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe gesehen?
  • Wer kann sonstige Hinweise geben, die der Aufklärung des Verbrechens dienen könnten?
  • Insbesondere Spaziergängern oder Personen die dort ihren Hund ausführen könnte etwas aufgefallen sein. Dabei sollten auch Beobachtungen gemeldet werden, die dem ersten Anschein nach als unbedeutend angesehen werden. Jede noch so kleine Auffälligkeit könnte den Ermittlern helfen.

Hinweise werden von der Mordkommission “Döhren” unter 0571-88660 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.