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Archive for the ‘Deutschland’ Category

[Update 08.02.2013] Oberschopfheim/Friesenheim (Ortenau): Männliche Leiche vor Leutkiche aufgefunden – Erneute Festnahme

08.02.2013 - 09:58 Comments off

Die Ermittlungen der Sonderkommission Feld führten am Donnerstagmorgen zu einer weiteren Festnahme. Der zuständige Haftrichter eröffnete am Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg Haftbefehl gegen einen 44-jährigen Mann aus Friesenheim. Der Mann ist  wie die am 23. und am 30. Januar festgenommenen Personen, ein Bekannter des Ende Novembers bei Oberschopfheim erschossenen 49-jährigen Mannes.

Auch er sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen gemeinsam mit dem Getöteten in größerem Umfang mit Rauschgift gehandelt zu haben.

Bereits Mitte Dezember ist bei dem 44-Jährigen im Zuge einer Durchsuchung Material zum Betreiben einer Cannabis-Zucht aufgefunden worden. Während der weiteren Ermittlungen sind die Beamten der Sonderkommission zwischenzeitlich auf Hinweise für einen umfangreichen und bereits seit Längerem andauernden Handel mit Betäubungsmitteln gestoßen.

Die Festnahme des 44-jährigen Mannes steht wie die ersten beiden Festnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit Rauschgiftgeschäften, in die der Getötete 49-jährige Oberschopfheimer verwickelt gewesen sein könnte. Polizei und Staatsanwaltschaft schließen auch weiterhin nicht aus, daß darin ein Motiv für das Tötungsdelikt Ende November liegt.

[Update 06.02.2013] Wiesbaden/Dotzheimer Straße: 22-jährige Frau nach Angriff durch männliche Person verstorben – Zeugenaufruf

06.02.2013 - 11:27 Comments off

Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 22-jährigen Wiesbadenerin sucht die Kriminalpolizei dringend nach weiteren Zeugen. Die junge Frau war gestern Abend im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Dotzheimer Straße schwer verletzt aufgefunden worden. Sie verstarb einige Zeit später im Krankenhaus an ihren schweren Schnittverletzungen.

Noch in der Nacht sicherten Spezialisten des Polizeipräsidiums Westhessen die Spuren der Tat. Darüber hinaus wurden Bekannte der Getöteten vernommen, wobei sich jedoch bisher keine konkreten Täterhinweise ergaben. Im Zusammenhang mit der Tat ist vor allem der Zeitraum von rund einer Stunde vor der Tat für die Ermittler von besonderer Bedeutung.

Während dieser Zeit war sie auf dem Weg von ihrer Arbeitsstelle in der Biebricher Allee zu ihrem Wohnhaus in der Dotzheimer Straße. Wie sie dort hingekommen ist, steht derzeit noch nicht fest.

  • Für die Ermittlungen ist es besonders wichtig, wer die junge Frau in der Zeit von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr gesehen hat.
  • Bedeutend ist auch, ob sie in diesem Zeitraum in Begleitung von Personen war.
  • Weiterhin sucht die Polizei nach Zeugen im Bereich der Bushaltestelle “Loreleiring” in der Dotzheimer Straße, die dort verdächtigen Beobachtungen im oben genannten Zeitraum gemacht haben.
  • Die 22-Jährige wird folgendermaßen beschrieben: 1,63 Meter groß, blonde, schulterlange Haare, schlanke Figur, bekleidet mit braunen Stiefeln, einer dunklen Leggings und einer hellbraunen Daunenjacke mit Fellkragen.

Hinweise dazu nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (0611) 345-3204 entgegen.

Wiesbaden/Dotzheimer Straße: 22-jährige Frau nach Angriff durch männliche Person verstorben

06.02.2013 - 10:28 Comments off

Am gestrigen Abend (Dienstag, 5. Februar 2013), gegen 18.30 Uhr, kam es in der Dotzheimer Straße zu einem Angriff einer männlichen Person auf eine 22-jährige Frau, wobei diese schwerste Schnittverletzungen davontrug.

Die Geschädigte verstarb noch am selben Abend im Krankenhaus. Das Fachkommissariat K 11 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Weingarten/Karlsruhe: Spezialeinsatzkommando beendet Freiheitsberaubung – 37 Jahre alter Festgenommener wird dem Haftrichter vorgeführt

05.02.2013 - 15:04 Comments off

Beamte des Spezialeinsatzkommandos Baden-Württemberg haben in der Nacht zum Dienstag in einer Wohnung in Weingarten (Baden) eine Freiheitsberaubung beendet und den 37 Jahre alten Täter festgenommen. Die von dem Mann seit Sonntagabend festgehaltene 31-jährige Wohnungsinhaberin blieb unversehrt, wurde aber vorsorglich in ärztliche Betreuung gegeben.

Der Beschuldigte, ein wegen verschiedenster Delikte bei den Ermittlungsbehörden hinreichend bekannter Bruchsaler, wurde bei der Festnahmeaktion leicht verletzt. In der Wohnung konnten eine Schreckschusswaffe wie auch ein Messer sichergestellt werden.

Wegen des dringenden Verdachts der Freiheitsberaubung und Bedrohung stellt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den Festgenommenen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls.

Die Polizei war in den späten Abendstunden des Montags darüber informiert worden, daß der Beschuldigte bereits mehr als 24 Stunden zuvor über ein Fenster in die Wohnung seiner ehemaligen Bekannten eingestiegen war und die Frau wie auch einen zunächst anwesenden Freund mit den später beschlagnahmten Waffen bedroht hatte. Da der Täter den anwesenden 39 Jahre alten Mann zwar freiließ, für den Fall der Alarmierung der Polizei aber Drohungen aussprach, kam es zunächst nicht zur Verständigung der Behörden.

Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes sicherten Polizeibeamte das Gelände rund um den Tatort weiträumig ab. Das angeforderte Spezialeinsatzkommando aus Göppingen drang schließlich kurz nach 03.00 Uhr in die Wohnung ein und konnte dem Geschehen ein schnelles Ende machen.

Der Beschuldigte, dessen Motive in der gescheiterten Beziehung mit der 31-Jährigen zu suchen sein dürften, ist von der Polizei wegen einer Vielzahl von Taten, darunter auch Gewaltdelikten, zur Anzeige gebracht worden. Seine Vorführung vor dem Haftrichter ist schnellstmöglich, spätestens aber für Mittwochnachmittag vorgesehen.

Fürth/Odenwald: 51-Jähriger Mann tot aufgefunden – Spaziergänger entdeckt Leichnam nahe des Stausees – Kriminalpolizei ermittelt in ungeklärtem Todesfall

05.02.2013 - 15:02 Comments off

Am Sonntag (3.2.) entdeckte ein Spaziergänger unweit des Stausees in einem Gebüsch einen männlichen Leichnam. Die Heppenheimer Kriminalpolizei ermittelt seit dem in einem ungeklärten Todesfall. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 51 Jahre alten Mann aus Birkenau.

Der Fund ereignete sich gegen 16 Uhr in der verlängerten Inselstraße neben einem Feldweg in Richtung Linnebach. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, daß die Leiche an besagter Örtlichkeit seit geraumer Zeit lag. Wie erst am Sonntag bekannt wurde, vermisste man den 51-Jährigen in seinem näheren Umfeld bereits. Eine entsprechende Vermisstenanzeige lag der Polizei jedoch nicht vor.

Eine vorläufige, rechtsmedizinische Untersuchung noch am Fundort erbrachte zunächst keine Hinweise auf eine Gewalttat. Eine im Auftrag der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion soll nun über die genaue Todesursache Aufschluss geben.

Die Obduktion des Leichnams aus Birkenau wird voraussichtlich am morgigen Tag (6.2.) stattfinden. Mit einem Ergebnis und damit verbundenen weiteren Erkenntnissen über den Umstand des Todesfalls ist nicht vor morgen Nachmittag zu rechnen.

Mainz/Münsterstraße: Tötungsdelikt zum Nachteil einer 86-jährigen am 26.11.2012 im Anwesen Münsterstraße 21 – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft – Zeugenaufruf

05.02.2013 - 12:42 Comments off

In der Nacht vom 25.11.2012 auf den 26.11.2012 wurde in der Münsterstraße in Mainz eine 86 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung getötet. Durch die Auswertung von Spuren am Tatort konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden, gegen den das Amtsgericht Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits am 28.12.2012 die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des Totschlags angeordnet hat.

Inhaftierter TatverdächtigerInhaftierter Tatverdächtiger

Der Tatverdacht gegen den 38-jährigen italienischen Staatsangehörigen ergab sich aus unterschiedlichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Mainz, die ihm unter anderem mehrere am Tatort gesicherte Spuren sicher zuordnen konnte.

Dies und weitere umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats der Kriminaldirektion Mainz, die sich auch auf das Umfeld des Verdächtigen erstreckten, führten schließlich zu seiner Festnahme und Inhaftierung.

Die damals vorliegenden Ermittlungsergebnisse rückten die Beteiligung eines weiteren Täters in den Bereich der Möglichkeiten. Die deshalb notwendigen weiteren, teils zeitaufwendigen Ermittlungsmaßnahmen, die zugleich eine weitere Unterrichtung der Öffentlichkeit aus ermittlungstaktischen Gründen verboten, konnten erst jetzt abgeschlossen werden.

Die Ermittlungsbehörden gehen nunmehr davon aus, daß der Inhaftierte als Alleintäter gehandelt hat. Der Tatverdächtige, der aus der Nähe von Neapel stammt, hält sich seit 2009 in Mainz auf.

Er verfügte zuletzt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland und wohnte sporadisch bei einem Landsmann. Mit der Getöteten war er durch seine Tätigkeit als Pizzalieferant zumindest flüchtig bekannt. Zur weiteren Aufklärung der Tat und um sich ein vollständiges Bild über diesen Mann machen zu können, bitten Polizei und Staatsanwaltschaft um weitere Hinweise.

Insbesondere wäre es wichtig zu erfahren, wo sich der Tatverdächtige am 25.11.2012 (Totensonntag) aufgehalten und wo er die Nacht zum 26.11.2012, insbesondere auch die Zeit um und nach Mitternacht, verbracht hat. Möglicherweise hat er sich während dieses Zeitraums auch in Gaststätten aufgehalten, um dort an Automaten zu spielen.

Außerdem werden alle Personen, die den Tatverdächtigen kennen oder Auskünfte zu seinem sozialen Umfeld machen können, gebeten, Kontakt mit der Kriminalpolizei Mainz aufzunehmen, sofern sie noch nicht vernommen wurden.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131-653633.

[Update 04.02.2013] Kiel/Elmschenhagen: Streit vor Döner-Imbiss eskalierte – Tatverdächtiger 14 Monate nach Schussabgabe festgenommen

04.02.2013 - 14:54 Comments off

Im November 2011 verletzte der Betreiber eines Döner-Imbisses in Elmschenhagen einen Kontrahenten durch einen Schuss lebensgefährlich. Bevor der durch das Landgericht Kiel ausgestellte Haftbefehl vollstreckt werden konnte, setzte sich der Mann ins Ausland ab. Vergangene Woche konnte er nun in Hessen festgenommen werden.

Den Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge hatte sich der 40-Jährige in seine Heimat Türkei abgesetzt und war von dort vor wenigen Wochen zunächst unbemerkt ins hessische Wetzlar gezogen.

Hier konnte er am 31. Januar durch die örtliche Kripo widerstandslos festgenommen werden. Er sitzt derzeit in einer hessischen Justizvollzugsanstalt und soll in den nächsten Tagen nach Schleswig-Holstein überführt werden. Die Ermittlungen werden fortgeführt.

Bad Malente/Lübeck: Tötungsdelikt in Alten- und Pflegeheim – Verdächtiger in Psychiatrie untergebracht

04.02.2013 - 13:51 Comments off

In der Nacht von Donnerstag (31.01.) auf den letzten Freitag (01.02.) wurde ein 83-jähriger Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes durch Pflegekräfte beim regelmäßigen Rundgang tot aufgefunden. Dringend der Tat verdächtig ist ein 80-jähriger Zimmerbewohner.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat mit der Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Ermittlungen aufgenommen. Der Leichnam wurde in die Lübecker Gerichtsmedizin gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion durchgeführt.

Der Tatverdächtige, er ist schwer demenzkrank, ist vorläufig festgenommen und wurde am heutigen Nachmittag einem Richter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck beantragt eine einstweilige Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik. Diesem Antrag wurde durch das Amtsgericht Eutin entsprochen. Der Mann ist zur Zeit in einer psychiatrischen Klinik in Neustadt/H. untergebracht.

Die zwischenzeitlich durchgeführte Obduktion ergab, daß der Tod des 83-jährigen durch Ersticken eingetreten ist. Zur Motivlage können keine Angaben gemacht werden, da der Tatverdächtige aufgrund seiner Erkrankung sein Handeln offenbar überhaupt nicht wahrgenommen hat und auch nicht erinnern kann.

Rosenfeld/Leidringen: Verbaler Streit unter Eheleuten eskalierte – Haftbefehl gegen den 56-jährigen Ehemann erlassen – Gesundheitszustand des Opfer derzeit stabil

04.02.2013 - 06:49 Comments off

Am Samstagnachmittag, kurz nach 17.00 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus im Rosenfelder Ortsteil Leidringen bei einer Spätaussiedlerfamilie zu einem folgenschweren Streit unter Eheleuten. Im Verlauf der zunächst verbalen Auseinandersetzung hat der 56-jährige Ehemann dann auf seine 53-jährige Ehefrau mit einem Messer eingestochen und ihr eine lebensgefährliche Stichverletzung im Oberkörper beigebracht.

Der Mann konnte durch einen Familienangehörigen von einer weiteren Tathandlung abgehalten werden. Die Verletzte wurde in eine Klinik eingeliefert, ihr Gesundheitszustand hat sich zwischenzeitlich stabilisiert.

Der Beschuldigte, der unter Alkoholeinfluss stand, wurde vorläufig festgenommen und noch in der Nacht zum Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Der 56-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Kriminalpolizei hat unmittelbar nach der Tat umfangreiche Ermittlungen und Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Recklinghausen/Bahnhofstraße: Mann bei Streit mit Glasflasche erschlagen – Zeugenaufruf

04.02.2013 - 02:32 Comments off

Am Sonntag, 03.02.2013, kam es in den frühen Morgenstunden gegen 04.40 Uhr auf der Bahnhofstraße, Ecke Johannesstraße in Herten Westerholt zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten deutschen Staatsbürgern aus Herten. Beide Personen hatten sich zuvor in einer nahegelegenen Gaststätte kennengelernt. Auf dem Weg nach Hause gerieten sie in Streit.

Im Verlauf der dann gegenseitigen tätlichen Auseinandersetzungen schlug der 25 jährige Beschuldigte seinem Gegenüber eine teilgefüllte Glasflasche gegen den Kopf. Daraufhin fiel der 47 jährige Geschädigte auf den Boden. Trotz sofort durchgeführter erste Hilfe Maßnahmen eines zufällig vorbeikommenden Zeugen und späterer notärztlicher Versorgung verstarb das Opfer.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen.

Zur Aufklärung der Tat wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft Bochum erhielt Kenntnis und erschien vor Ort. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, Telefon 02361 / 55-0.

Kassel/Schwanenweg: Menschenhandel aufgedeckt – 20-Jährige zur Prostitution gezwungen – Zuhälterpärchen festgenommen

01.02.2013 - 11:18 Comments off

Ende letzter Woche gelang es Beamten des Kommissariats K 12 der Kasseler Kripo, eine 20 Jahre alte Bulgarin aus den Fängen eines mutmaßlichen Zuhälterpärchens zu befreien, das sie mit Gewalt zur Prostitution gezwungen hatte.

Die 20-Jährige war von dem Pärchen, einem 44-jährigen Griechen und seiner 32-jährigen bulgarischen Lebensgefährtin, unter dem Vorwand als Kellnerin in Deutschland das “schnelle Geld” verdienen zu können, angeheuert und nach Kassel gebracht worden.

Doch statt der versprochenen Kellner-Stelle brachte man sie in eine Terminwohnung des Schwanenweges, wo sie mit Gewalt zur Prostitution gezwungen wurde. Vom dem Geld für die erbrachten Liebesdienste bekam sie nichts zu sehen, das wanderte unverzüglich in die Taschen des Zuhälterpärchens.

Auf die Schliche der beiden Tatverdächtigen waren die Beamten des u. a. für Menschenhandel zuständigen Kommissariats K 12 durch einen anonymen Hinweis gekommen.

Aus den folgenden intensiven Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass die junge Frau in dem Haus am Schwanenweg gegen ihren Willen festgehalten und zur Prostitution gezwungen wurde. Bei der wenig später durchgeführten Kontrolle der Terminwohnungen konnten die Ermittler des K 12 die 20-Jährige antreffen und in ihre Obhut nehmen.

Erleichtert über ihre Befreiung und unter Tränen erklärte sie in ihrer anschließenden Vernehmung, wie sie unter falschen Vorraussetzungen nach Deutschland gelockt und dann mit Gewalt, sie erhielt von den Tatverdächtigen Schläge, zur Prostitution gezwungen wurde. Die Ermittler nahmen den 44-Jährigen und seine 32-jährige Gefährtin fest.

Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter beim Amtsgericht Kassel Haftbefehl gegen das Pärchen.

“Das junge Opfer habe Unglaubliches erlebt und durchgemacht. Die Erleichterung der jungen Frau, nachdem wir sie in unsere Obhut genommen haben, ist kaum vorstellbar und hat die Ermittler vor Ort sehr bewegt. Der Weg in ihre Heimat kann ihr jetzt Dank einer Hilfsorganisation, die Opfer von Menschenhandel intensiv betreuen, geebnet werden”, so Erster Kriminalhauptkommissar Jörg Kruse, Leiter des Kommissariats K 12.

Categories: Deutschland, Hessen

Meißen/Mühlweg: Bei Abrissarbeiten Teile eines menschlichen Skeletts gefunden

31.01.2013 - 16:09 Comments off

Zeit:   30.01.2013, gegen 08.00 Uhr
Ort:    Meißen

Gestern Morgen sind bei Abrissarbeiten auf einem Grundstück am Mühlweg in Meißen Skeletteile gefunden worden. Arbeiter hatten die Knochen im Bauschutt eines Hauses entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Fundstelle wurde daraufhin von den Beamten abgesperrt, die Bauarbeiten eingestellt.

Ersten Einschätzungen zufolge, ist von einer mehrjährigen Liegezeit der gefundenen Knochen auszugehen. Eine Zuordnung der Skeletteile ist derzeit noch nicht möglich. Sie werden in den kommenden Tagen gerichtsmedizinisch untersucht. Ein Ergebnis steht bislang noch aus.

Unterstützt von Beamten der Bereitschaftspolizei Sachsen suchten die Meißner Kriminalisten im Verlauf des heutigen Tages das Grundstück nochmals genau ab. Weite Skeletteile sind gefunden und sichergestellt worden. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Sachsen