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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Sinsheim/Hoffenheim: 85-jähriger Ehemann tötet seine schwerkranke 84-jährige Ehefrau und versucht anschließend sich selbst das Leben zu nehmen

18.09.2012 - 10:15 No comments

Wegen eines Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Dezernat Kapitalverbrechen gegen einen 85-jährigen Mann aus dem Stadtteil Hoffenheim. Der Rentner soll in der Nacht zum Montag seine schwerkranke und pflegebedürftige 84-jährige Ehefrau mit einer Schusswaffe getötet und anschließend versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen.

Ein Angehöriger, den der 85-Jährige über das Geschehen informiert hatte, fand die tote Frau und den Rentner, der sich offenbar Schnittverletzungen an einem Unterarm beigebracht hatte, kurz nach 1 Uhr am frühen Montagmorgen in der Wohnung vor und verständigte Rettungskräfte und die Polizei.

Der Leichnam der Frau wurde beschlagnahmt und in die Rechtsmedizin Heidelberg gebracht, wo eine Obduktion die genaue Todesursache klären soll. Die Tatwaffe, eine Pistole (Kaliber 6,35) wurde sichergestellt.

Der 85-Jährige wurde zur Versorgung seiner leichteren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang noch nicht bekannt. Wie die Ermittlungen der Heidelberger Kriminalpolizei bislang ergaben, war die 84-jährige Ehefrau des Tatverdächtigen seit Jahren schwer krank und auf die Pflege ihres 85-jährigen Ehemannes angewiesen.

Karlsruhe/Südstadt: 31 Jahre alter Mann durch Messerstich schwer verletzt – 57 Jahre alter Vater und 32 Jahre alter Sohn unter dringendem Tatverdacht festgenommen

17.09.2012 - 13:28 1 comment

Eine schwere, glücklicherweise aber nicht lebensgefährliche Stichverletzung hat am Sonntagabend ein 31 Jahre alter  Mann in einem Lokal in der Augartenstraße erlitten. Während der aus Italien stammende Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, konnte die alarmierte Polizei im Laufe des Abends einen 57 Jahre alten Türken und dessen 32 Jahre alten Sohn festnehmen.

Wegen dringenden Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes stellt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen beide Männer Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Nach den bisherigen polizeilichen Feststellungen hatten die Täter das Lokal kurz vor 20.00 Uhr betreten und den an einem Spielautomaten sitzenden Geschädigten sofort angegangen.

Bei der folgenden tätlichen Auseinandersetzung schlugen sie den 31-Jährigen zunächst mit einem Stuhl nieder. Nach Zeugenaussagen hielt der Sohn den Geschädigten schließlich von hinten fest und der Vater brachte ihm mit einem Messer am Oberkörper die Stichwunde bei. Beide Täter flüchteten unmittelbar darauf aus der Gaststätte und fuhren mit einem Pkw davon.

Auch der Geschädigte verließ das Lokal, brach aber letztlich in der Rüppurrer Straße zusammen und wurde dort von einem Zeugen aufgefunden. Schon zu Beginn der polizeilichen Ermittlungen wurde deutlich, daß Täter und Opfer sich kennen und die Tat offenbar Höhepunkt eines bereits seit längerem währenden Streites um eine Frau war.

So war es in den vergangenen Monaten zwischen dem 31-jährigen Italiener und dem um ein Jahr älteren Türken wiederholt zu Auseinandersetzungen gekommen. Noch am Abend konnten die beiden Verdächtigen in einer Wohnung in der Südstadt ermittelt und beim Vollzug eines richterlich angeordneten Durchsuchungsbeschlusses von speziell geschulten Polizeikräften widerstandslos festgenommen werden.

Die mutmaßliche Tatwaffe wurde dank eines Zeugenhinweises noch in Tatortnähe sichergestellt. Vater und Sohn, die zu den ihnen gegenüber erhobenen Vorwürfen bislang keine Angaben machen, sollen am Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Berlin/Prenzlauer Berg: Schüsse auf Fußballspieler – Hintergrund weiter unklar

17.09.2012 - 11:04 No comments

Der Hintergrund für die Schüsse auf einen Fußballspieler am gestrigen Nachmittag ist weiterhin unklar. Während des Spiels einer Freizeit-Fußballmannschaft im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark hörten die Spieler gegen 15 Uhr 30 zunächst einen folgenlosen Knall. Kurze Zeit später knallte es erneut und ein 33-jähriger Fußballspieler bemerkte eine Schussverletzung an seinem Oberschenkel.

Die Mitspieler trugen den Verletzten vom Spielfeld und nahmen Deckung hinter einer Hecke. Der Getroffene wurde durch die hinzu gerufene Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, wo ein Durchschuss im Bereich des Oberschenkels ambulant behandelt wurde. Die alarmierten Polizeibeamten suchten den Sportplatz in der Cantianstraße in Prenzlauer Berg gründlich ab, konnten aber bisher kein Projektil auffinden.

Nach bisherigen Erkenntnissen standen die Sportler dicht beieinander, als geschossen wurde. Daher erscheint es unwahrscheinlich, dass der Schuss gezielt dem getroffenen 33-Jährigen galt. Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 1 dauern an. Dabei soll auch geklärt werden, aus welcher genauen Richtung auf die Spieler geschossen wurde.

Categories: Berlin, Deutschland

Gelsenkirchen/Buer: Bei Streit mit Messer zugestochen – Richter erließ Haftbefehl – Zeugenaufruf

17.09.2012 - 10:21 No comments

Am Samstagmorgen gegen 01:45 Uhr kam es im Bereich der Hoch- bzw. Beisenstraße in Buer zu einem versuchten Tötungsdelikt. Vorangegangen waren Streitigkeiten in einer nahe gelegenen Gaststätte zwischen dem 37-jährigen späteren tatverdächtigen Gelsenkirchener sowie einem ebenfalls dort aufhältigen 35-jährigen Gast. Der Tatverdächtige wurde des Lokals verwiesen.

Nachdem er vergeblich versuchte, seinen Kontrahenten zur Fortsetzung dieser Streitigkeiten auf die Straße zu holen, betrat er erneut das Lokal. Es kam wieder zu einem Gerangel. Der Mann wurde nun mit Unterstützung eines 45-jährigen Gelsenkircheners zum zweiten Mal aus der Gaststätte gedrängt. Um ein erneutes Betreten dieses aggressiven Gastes zu verhindern, schloss man die Gaststättentür für einige Zeit ab.

Geraume Zeit später ging der 45-Jährige auf die Straße vor das Lokal. In diesem Moment wurde er von dem Tatverdächtigen nach Zeugenaussagen überraschend mit einem Messer angegriffen und verletzt. In Begleitung des Tatverdächtigen sollen zu diesem Zeitpunkt mehrere Männer gewesen sein, die auch Schlagwerkzeuge mitführten. Der Geschädigte ergriff die Flucht, da ihm die Rückkehr in das Lokal durch die Gruppe abgeschnitten war.

Er wurde von diesen verfolgt und weiter angegriffen. Im Umfeld des Lokals ließen die Tatverdächtigen von ihrem Opfer ab und flüchteten. Die Gäste des Lokals leisteten Erste Hilfe, ein Rettungswagen brachte anschließend das Opfer in ein Krankenhaus. Hier wurden mehrere Stich-, Schnitt- und Schlagverletzungen diagnostiziert. Nach operativer Versorgung ist der 45-Jährige außer Lebensgefahr.

Begleiter des Opfers erkannten im Krankenhaus den 37-jährigen Tatverdächtigen wieder und verständigten die Polizei. Der Mann hatte offensichtlich bei dem Gerangel in dem Lokal ebenfalls Verletzungen davon getragen. Polizeibeamte nahmen ihn noch im Krankenhaus fest. Er wurde auf Antrag der StA Essen dem Haftrichter beim AG GE-Buer vorgeführt, der U-Haftbefehl wegen versuchten Totschlags anordnete.

Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Tel. 0209/365-7112 oder -8240/Kriminalwache zu melden.

Hamburg/St. Pauli: Nach Schlägerei vor Lokal und versuchtem Tötungsdelikt fahndet die Polizei nach den Tätern – Zeugenaufruf

16.09.2012 - 16:24 No comments

Tatzeit: 16.09.2012, 04:58 Uhr
Tatort: Hamburg-St. Pauli, Simon-von-Utrecht-Straße/Detlev-Bremer-Straße

Die Polizei fahndet nach zwei unbekannten Männern, die heute Morgen bei einer körperlichen Auseinandersetzung einen 32-jährigen Jugoslawen lebensgefährlich und seinen 30-jährigen Begleiter leicht verletzt haben. Zwischen den vier Männern kam es vor einem Lokal in Hamburg-St. Pauli aus bislang unbekannten Gründen zu einer tätlichen Auseinandersetzung.

Dabei schlug insbesondere einer der flüchtigen Täter, vermutlich mit einem Glasaschenbecher, massiv auf den 32-jährigen Geschädigten ein, sodass dieser zu Boden ging. Hier erhielt der Geschädigte noch mehrere Tritte gegen den Kopf. Der Begleiter des Geschädigten lief zunächst vom Tatort weg. Die Täter flüchteten ebenfalls.

Der 32-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen (u. a. mehrere Trümmerbrüche) und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Er schwebt in Lebensgefahr. Sein Begleiter (30) kehrte zum Tatort zurück. Er wies mehrere Platzwunden im Gesicht auf und musste ebenfalls ärztlich versorgt werden. Zeugen beobachteten, daß die Täter in Richtung Reeperbahn davonliefen.

Offenbar erlitten auch sie blutende Verletzungen, entsprechende Spuren konnten bis zur Hein-Hoyer-Straße verfolgt werden. Eine Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen und dem Einsatz von Diensthunden führte nicht zur Ergreifung der Täter.

Sie können wie folgt beschrieben werden:

1. Täter

  • vermutlich Deutscher, 26 bis 30 Jahre alt
  • ca. 180 cm groß, kräftige Figur
  • kurz rasierte Haare (Halbglatze)
  • dunkel bekleidet

2. Täter

  • vermutlich Deutscher, 24 bis 28 Jahre alt
  • ca. 185 cm groß, schlanke Statur
  • dunkle, kurze Haare

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Sie sucht Zeugen, die Angaben zum Tatablauf und/oder zu den Tätern machen können. Hinweise werden erbeten an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Rufnummer 4286-56789.

Categories: Deutschland, Hamburg

[Update 15.09.2012] Mühltal/Nieder-Beerbach: Menschlicher Torso in Waldschneise gefunden – Leiche noch nicht identifiziert – Toter trug auffällige Ringe und ist mehrfach tätowiert – Polizei hat Hinweistelefon eingerichtet

15.09.2012 - 15:57 No comments

Nach dem Fund einer Leiche in einer Waldschneise in der Gemarkung Nieder-Beerbach (wir haben berichtet) hat die Polizei unter der Rufnummer 06151/969 4848 ein Hinweistelefon eingerichtet. Bislang ist lediglich gesichert, daß es sich bei dem Toten um einen Mann handelt.

Die Ringe des aufgefundenen Leichentorsos
(Zum vergrößern Klicken)

Der Leichnam des Mannes war verpackt ohne Kopf und Beine am Fundort abgelegt worden. Die Obduktion in der Gerichtsmedizin und Maßnahmen zur Identifizierung des Toten sind noch nicht abgeschlossen. Hinweise zur Identität erhoffen sich Staatsanwaltschaft und Polizei auch durch die Veröffentlichung von drei Bildern.

Die Aufnahmen zeigen drei auffällige Ringe, die der Tote an den beiden Mittelfingern und am linken kleinen Finger trug. Auf dem Ring des rechten Ringfingers sind zwei sich gegenüber liegende Blumenornamente erkennbar, am Ring des linken Mittelfingers befinden sich zwei ausgestanzte und etwa fünf Millimeter lange Delphine. Der Ring des linken kleinen Fingers zeigt eine leere Vertiefung.

Darüber hinaus weist der Körper mehrfach Tätowierungen auf. Im linken Brustbereich eine Rose, am linken Unterarm das Motiv einer Katze oder eines Tigers sowie einen Anker oder Pfeil. Ein weiteres bisher nicht zu identifizierendes Tatoo befindet sich am rechten Unterarm und das Motiv einer nackten Frau mit Flügeln auf dem linken Schulterblatt.

Die Kriminalpolizei in Darmstadt fragt:

  • Wer kennt den unbekannten Toten oder kann Hinweise zu dessen Identität geben?
  • Wer kann Hinweise zur Herkunft der abgebildeten Ringe geben?

Hinweise bitte an das Kommissariat 10 unter der Rufnummer 06151/969 4848

Berlin/Friedrichshain: 52-Jähriger mit Messer angegriffen – Richter erließ Haftbefehl gegen den Täter

15.09.2012 - 13:27 No comments

Ein 48-Jähriger hat in der vergangenen Nacht in Friedrichshain einen 52-Jährigen mit einem Messer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Ältere gegen 23 Uhr 50 vom Einkaufen zu seinem Wohnhaus in die Zellestraße zurückgekehrt und dort unvermittelt von dem 48-Jährigen mit einem Messer attackiert worden, der zuvor in der Hofeinfahrt geschlafen hatte.

Der 52-Jährige setzte sich mit einem vollen Einkaufsbeutel zur Wehr, erlitt jedoch trotzdem mehrere Schnittwunden an Kopf und Hals, an der Schulter, am Arm sowie an der Hand. Durch Zeugen alarmierte Polizeibeamte nahmen den obdachlosen und bereits polizeilich bekannten Täter noch am Tatort fest, wobei dieser Widerstand leistete indem er um sich schlug und trat.

Zu zweit gelang es den Polizisten schließlich ihm die Handfessel anzulegen. Auch bei der wenig später in einer Gefangenensammelstelle durchgeführten Blutentnahme versuchte der aggressive Mann immer wieder die eingesetzten Beamten zu attackieren. Verletzt wurde hierbei niemand. Der 52-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden und verblieb über Nacht zur Beobachtung.

Gegen den 48-Jährigen wurde heute Mittag ein Haftbefehl wegen Gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Categories: Berlin, Deutschland

Neuhausen am Rheinfall/ Schaffhausen: Schweres Gewaltdelikt – Mann bei Streit geschlagen und getreten

14.09.2012 - 15:03 No comments

Am Donnerstagabend (06.09.2012) hat in Neuhausen am Rheinfall ein Mann bei einer Auseinandersetzung seinen Kontrahenten brutal verletzt. Der mutmassliche Täter konnte am Freitagmorgen (07.09.2012) von der Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen festgenommen werden. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei fanden zwischen dem 38-jährigen und einem 44-jährigen Schweizer Provokationen statt. Es ist davon auszugehen, daß in der Folge der Ältere den Jüngeren auf den Boden geschlagen und dann mehrmals mit den Füssen getreten hatte. Zudem besteht der dringende Tatverdacht, daß der mutmassliche Täter nach dieser Attacke Geld, einen Laptop und Medikamente seines Opfers und der Wohnungsmieterin an sich genommen hatte und damit entflohen war.

Der Tatverdächtige konnte am Freitagmorgen (07.09.2012) durch die Schaffhauser Polizei am Bahnhof Schaffhausen festgenommen werden. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft im Gefängnis in der Stadt Schaffhausen. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei. Alle drei tatbeteiligten Personen, die der hiesigen Drogenszene angehören, werden sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Um ca. 19.15 Uhr am Donnerstagabend (06.09.2012) meldete eine 43-jährige Schweizerin, dass in ihrer Wohnung in Neuhausen am Rheinfall in den frühen Donnerstagmorgenstunden (06.09.2012) ein Bekannter verprügelt worden sei. Die Schaffhauser Polizei fand den 38-jährigen Schweizer bewusstlos und mit Verletzungen in der besagten Wohnung vor. Der Mann musste von der Ambulanz ins Spital überführt werden.

 

[Update 14.09.2012] Nürnberg: Mit Stichverletzungen ins Krankenhaus – Opfer hat den Tatort eingegrenzt – Zeugen gesucht

14.09.2012 - 11:36 No comments

Wie wir hier bereits berichteten, war am 10.09.2012 ein 30-jähriger Ukrainer gegen 22:50 Uhr mit Stichverletzungen in der Notaufnahme des Nordklinikums Nürnberg aufgenommen worden. Jetzt hat das Opfer den Tatort eingegrenzt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Nach ersten Befragungen der Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei war das Opfer von der Oberen Baustraße mit einem rot/silberfarbenen Fahrrad in Richtung Seuffertstraße (Südstadt) gefahren. Zwischen Aufseßplatz und Christuskirche, nicht wie ursprünglich vom Opfer mitgeteilt an einem Imbissstand am Aufseßplatz, soll es dann von mehreren Personen zu einem Angriff auf den 30-Jährigen gekommen sein.

Nachdem er sich gewehrt haben will, flüchteten die Angreifer. Der Verletzte ging zunächst in seine nahe gelegene Wohnung und ließ sich dann, wie jetzt ermittelt werden konnte, mit einem Taxi zur Versorgung ins Klinikum fahren. Dort wurden Stichverletzungen, davon zwei massive, am Oberkörper festgestellt und eine Notoperation durchgeführt.

Die Ermittler suchen nun Zeugen, die zwischen Aufseßplatz und Christuskirche am Montagabend (10.09.2012) zwischen 21:45 Uhr und 22:15 Uhr eine Auseinandersetzung beobachtet haben, an der mehrere Personen, unter anderem auch der Radfahrer, beteiligt gewesen sind. Hinweise dazu nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken, Tel. 0911 2112-3333, entgegen.

Categories: Bayern, Deutschland

Mühltal/Nieder-Beerbach: Menschlicher Torso in Waldschneise gefunden – Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln – Zeugenaufruf

13.09.2012 - 22:14 No comments

Am Donnerstagabend (13.09.2012) gegen 18.15 Uhr hat ein Pilzsammler einen verdächtigen verpackten Gegenstand in einer Waldschneise weit außerhalb einer Ortschaft in Nähe des Fahrwegs gemeldet.

Eine Überprüfung ergab, daß es sich um einen menschlichen Torso ohne Kopf und Beine handelt, der dort mutmaßlich schon vor einiger Zeit in der Gemarkung Nieder-Beerbach abgelegt wurde. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft in Darmstadt haben die Ermittlungen aufgenommen. Eine Oduktion wurde angeordnet.

Davon erhoffen sich die Ermittler am Freitag weitere Aufschlüsse.

Personen, die zu dem Sachverhalt Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 10 unter der Telefon 06151/969 0 in Verbindung zu setzen.

Düsseldorf/Bilk: Tötungsdelikt in Bilker Wohnung – 65-jährige Frau tot aufgefunden – 70-jähriger Ehemann stellt sich nach Selbstmordversuch der Polizei

13.09.2012 - 13:12 No comments

Ein 70 Jahre alter Düsseldorfer befindet sich seit den frühen Morgenstunden im Polizeigewahrsam am Jürgensplatz. Der Mann ist dringend verdächtig, in der vergangenen Nacht seine 65-jährige schwerkranke Ehefrau in deren gemeinsamer Wohnung in Düsseldorf-Bilk getötet zu haben.

Nach der Tat hatte der Rentner versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Als dies nicht gelang, alarmierte er um 4.40 Uhr die Polizei und gestand die Tat. Durch die eingesetzten Polizeikräfte ließ er sich im Anschluss daran widerstandslos festnehmen.

Nach seiner ersten Befragung wurde er am Morgen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Am Mittag werden die Ermittlungen gegen ihn beim zuständigen Kriminalkommissariat 11 fortgesetzt.

Die zuständige Staatsanwältin beabsichtigt, einen Haftbefehl wegen eines Tötungsdelikts zu beantragen.

[Update 12.09.2012] Ulm/Bamberg: Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Gewaltverbrecher Manfred Bäuml – Täter eventuell getötet

12.09.2012 - 21:31 No comments

Die Fahndung der Polizei nach Manfred Bäuml ist möglicherweise zu Ende. Das Auto, das er benutzte, prallte gegen einen Baum, der Fahrer starb. Der 50-Jährige steht im dringenden Verdacht, seinen Sohn und dessen Mutter in Tötungsabsicht gefesselt und geknebelt zu haben.

Außerdem steht der Mann im Verdacht, in der Nacht zum Dienstag in einer Ulmer Schreinerei einen Brand gelegt und dadurch einen Millionenschaden verursacht zu haben. Auch in Nerenstetten war in dieser Nacht versucht worden ein Haus anzuzünden. In Augsburg wurde am Dienstagnachmittag eine Wohnung in Flammen gesetzt.

Auch diese Brände scheinen auf das Konto des Gesuchten zu gehen. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei jetzt mitteilen, gibt es in allen Fällen Bezüge zu dem Gesuchten, die einen Zusammenhang vermuten lassen. Wie berichtet, wurden am Dienstag gegen 13.00 Uhr in einer Ulmer Wohnung die 36-Jährige und ihr achtjähriges Kind aufgefunden.

Wie die Ermittler jetzt ergänzen war es der Frau gelungen, einen Bekannten telefonisch auf die Anwesenheit ihres Ex-Mannes hinzuweisen. Als der Bekannte kurz darauf in die Wohnung kam, fand er Frau und Kind gefesselt und geknebelt. Es gelang ihm, den Achtjährigen zu reanimieren.

Der Rettungsdienst brachte die Beiden in eine Ulmer Klinik. Dort sind sie noch immer in ärztlicher Betreuung. Der verdächtige Bäuml war zu dieser Zeit bereits auf der Flucht. Im Laufe des Nachmittags soll er nach Erkenntnissen der Ermittler in Augsburg die Wohnung in Brand gesetzt haben, die er früher zusammen mit einer Freundin bewohnte.

Gegen 15.15 Uhr wurde ein Brandsatz durch das Fenster der Wohnung geworfen. Die Flammen erloschen jedoch von selbst. In der Wohnung entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Aufgrund von Erkenntnissen, die die Ermittler vor Ort erlangten, besteht der dringende Verdacht, daß Bäuml die  Wohnung in Brand gesetzt hat.

Bereits in der Nacht zuvor brannte in Ulm eine Schreinerei. Die Polizei geht in diesem Fall von Brandstiftung aus, zumal die Spuren am Tatort darauf hindeuten. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro. Verletzt wurde niemand.

In diesem Betrieb hatte es bereits im Juni gebrannt. Damals war Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro entstanden. In derselben Nacht brannte es in Nerenstetten auf dem Grundstück des Inhabers der Schreinerei. Ein Nachbar konnte die Flammen mit einem Gartenschlauch löschen, ohne dass größerer Schaden entstand.

Mitte Mai brannte in Nerenstetten eine Scheune. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von rund 250.000 Euro. In dieser Scheune hatte der Inhaber der Schreinerei mehrere private Fahrzeuge abgestellt, sodass auch er durch diesen Brand Schaden litt.

Manfred Bäuml war früher in dieser Firma beschäftigt. Das Beschäftigungsverhältnis endete mit der Entlassung des Mannes, worüber später ein Gericht zu entscheiden hatte. Ein Motiv, das Bäuml zu diesen schweren Straftaten verlasste, kann derzeit nur erahnt werden.

Die Ermittler geben in diesem Zusammenhang Spekulationen aber keinen Raum. Die Polizei fahndete intensiv nach Manfred Bäuml. Sein Toyota, mit dem zunächst unterwegs war, wurde inzwischen in Ulm aufgefunden und sichergestellt.

Nachdem Erkenntnissen vorgelegen hatten, daß Bäuml mit einem silberfarbenen Citroen C3 unterwegs war, wurde auch nach diesem Fahrzeug intensiv gefahndet. Bäuml wohnte zuletzt im Raum Bamberg und hat nicht nur Bezüge nach Ulm sondern auch in den benachbarten bayerischen Raum bis hin nach Augsburg.

Insbesondere in diesem Raum, aber auch bundesweit wurde nach dem 50-Jährigen gefahndet. Am Mittwochvormittag prallte in Oberfranken der gesuchte Citroen gegen einen Baum. Der Fahrer des Wagens, der allein im Fahrzeug war, wurde getötet. Die Identität des Mannes steht derzeit noch nicht fest.