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Archive for the ‘Deutschland’ Category

[Update 08.04.2013] Frankfurt/Innenstadt: Ein Toter und mehrere Verletzte nach Messerstecherei in Hotel – Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos

08.04.2013 - 08:31 Comments off

Am 29.12.2012 kam es um 19.23 Uhr in einem Hotel in der Straße Allerheiligentor zu einer Messerstecherei, bei der zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 20 und 37 Jahren tödlich verletzt wurden.

Verdächtiger nach Tötungsdelikt in Hotel1. Verdächtiger nach Tötungsdelikt in Hotel

Nach intensiven Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats für Tötungsdelikte wird nun öffentlich nach zwei Männern gesucht, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Tat beteiligt waren und sich bei Tatausführung selbst verletzt haben dürften.

Verdächtiger nach Tötungsdelikt in Hotel2. Verdächtiger nach Tötungsdelikt in Hotel

Ein Fahndungsplakat mit Fotos der Gesuchten wurde erstellt. Des Weiteren befindet sich auf dem Plakat ein QR-Code mit einer Videosequenz der flüchtenden Tatverdächtigen. Fotos und Videosequenz sind auch unter www.polizei.hessen.de und www.facebook.com/PolizeiHessen einzusehen.

Täterbeschreibungen:

1. Täter:

  • Name unbekannt – Spitzname: “Crni”
  • Größe: 175 bis 180 cm
  • Alter: 30 bis 35 Jahre – sportlich-kräftige Figur

2. Täter:

  • Name: Aleksandar Knezevic – Spitzname: “Laki”
  • Größe: 185 cm
  • Alter: 26 Jahre; schlanke Figur

Montenegrinischer Staatsangehöriger.

Die Frankfurter Polizei fragt:

  • Wer kennt die Personen und kann Angaben zu deren Aufenthaltsort sowie den Hintergründen der Tat machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?

Für Hinweise, die zur Ergreifung der mutmaßlichen Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Belohnung von insgesamt 5.000 Euro ausgesetzt. Bei dem Polizeipräsidium Frankfurt ist ab sofort ein Hinweistelefon geschaltet. Es ist unter der Nummer 069 / 755 51155 in der Zeit von 08.00 bis 20.00 Uhr erreichbar.

Kassel/Oberzwehren: 33-Jähriger verstirbt nach Halsverletzungen – Kripo ermittelt in alle Richtungen

07.04.2013 - 19:31 Comments off

Ein zunächst als medizinischer Notfall angelaufener Einsatz des Rettungsdienstes entpuppte sich sehr schnell als Fall für die Polizei. Am heutigen Nachmittag, gegen 12.50 Uhr, wurde der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen mitgeteilt, daß im Kasseler Stadtteil Oberzwehren, eine männliche Person mit einer Stichverletzung am Hals derzeit reanimiert wird.

Die entsandten Funkstreifenwagenbesatzungen ermittelten dann vor Ort, daß aufgrund der vorgefundenen Gesamtumstände und erster Zeugenaussagen ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden kann. Trotz zeitnaher Rettungsmaßnahmen verstarb der 33-jährige Mann noch am Einsatzort.

Nach den ersten vom zuständigen Kommissariat K 11 geführten Ermittlungen, handelt es sich bei dem 33-Jährigen um einen stark Alkoholabhängigen, der auch bei der Polizei unter anderem wegen Drogendelikten in Erscheinung getreten ist. Den bisher geführten Ermittlungen zufolge, konnte am Hals des Toten eine Stichverletzung festgestellt werden.

Nach Angaben von Zeugen war der 33-Jährige verletzt an der Tür seiner Vermieterin im Obergeschoss des Hauses aufgetaucht und dort in der Wohnung zusammengebrochen.

Die Frau, aber auch ein weiterer Zeuge, der den Mann zuvor im Flur gesehen hatte, alarmierten unabhängig voneinander die Rettungskräfte. In der Wohnung des 33-Jährigen, die er mit seiner ebenfalls alkohol- und drogenabhängigen Lebensgefährtin bewohnte, konnten die Ermittler Blutspuren feststellen. Beamte des Kasseler Erkennungsdienstes vom ZK 41 führten die Spurensuche in den Wohnungen durch.

Die Lebensgefährtin des Verstorbenen wurde von einer Streifenwagenbesatzung des Baunataler Reviers unweit der Wohnung stark alkoholisiert aufgegriffen. Eine Vernehmung der Lebensgefährtin konnte aufgrund der hohen Alkoholisierung noch nicht durchgeführt werden.

Die Ermittlungen, die von den Kripobeamten des Kommissariats K 11 in alle Richtungen geführt werden, und im Zuge dessen auch ein Tötungsdelikt nicht ausschließen, dauern an. Die Kasseler Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Todesumstände eine Obduktion des Leichnams angeordnet.

Categories: Deutschland, Hessen

Bielefeld/Rietberg: 67-jähriger Mann aus Rietberg wegen Verdacht des Totschlags an seiner 63-jährigen Ehefrau in Untersuchungshaft genommen

07.04.2013 - 17:02 Comments off

Am 04.04.2013 wurde ein 67-jähriger deutscher Mann aus Rietberg wegen Verdacht des Totschlags zum Nachteil seiner 63-jährigen deutschen Ehefrau mit Haftbefehl des AG Bielefeld in Untersuchungshaft genommen. Die 63-jährige Ehefrau wurde seit Mitte Dezember 2012 vermisst.

Das Ehepaar lebte in Rietberg-Westerwiehe in einen Einfamilienhaus. Ende März wurde die Polizei durch eine Vermisstenanzeige durch Angehörige darüber in Kenntnis gesetzt. Aufgrund der ermittelten Umstände und der dann getroffenen Feststellungen ergab sich der dringende Tatverdacht, daß der Ehemann seine Frau umgebracht hat.

Es ist eine Mordkommission unter der Leitung des Polizeipräsidiums Bielefeld eingerichtet worden, die in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Gütersloh die Ermittlungen durchführt.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Hinweise gegeben werden.

Berlin/Neukölln: Toter Säugling – Ermittlungen wegen Mordes – Polizei bittet um Mithilfe

07.04.2013 - 06:47 Comments off

Bei ihrer Arbeit machten vorgestern Mittag (5. April 2013) in Neukölln zwei Männer einer Recyclingfirma einen grausigen Fund. Gegen 11.40 Uhr leerten die 25 und 35 Jahre alten Angestellten einen Altkleidercontainer, der in der Wildenbruchstraße Ecke Hüttenroder Weg steht.

Wie üblich öffneten sie die hineingeworfenen Tüten und Säcke und entdeckten dabei das tote Neugeborene. Die Mitarbeiter des Textilrecyclingunternehmens kamen mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Da der Verdacht eines Tötungsdeliktes besteht, übernahm eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin wurde eine Sofortobduktion durchgeführt.

Ein abschließendes Obduktionsergebnis ist ohne ergänzende Untersuchungen gegenwärtig nicht möglich.

Ermittlungen ergaben, daß der Altkleidercontainer am Mittwoch, 27. März 2013, in den frühen Morgenstunden zuletzt geleert worden war.

Die 8. Mordkommission bittet die Bevölkerung um Mithilfe und hat zu dem “Wildenbruch-Baby” nachstehende Fragen:

  • Wer hat zwischen dem 27. März 2013, 8 Uhr, und dem Auffinden des toten Säuglings am 5. April 2013, 11.40 Uhr, im Bereich des Altkleidercontainers etwas Verdächtiges gesehen oder bemerkt?
  • Wer hat Personen zu dem o. g. Zeitraum bei der Altkleiderspende oder mit einem blauen Plastiksack gesehen?
  • Wer kennt schwangere Frauen, die offensichtlich entbunden haben und jetzt kein Baby in ihrer Obhut haben?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben? Personen, die in dem Zeitraum von Mittwoch, 27. März 2013, 8 Uhr, bis Freitag, 5. April 2013, 11.40 Uhr, Kleiderspenden in den Container in der Wildenbruchstraße Ecke Hüttenroder Weg in Neukölln geworfen haben, werden dringend gebeten sich mit der 8. Mordkommision in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt die 8. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 888 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Ein Bild des Auffindeorts ist unter http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/383115/index.html zu sehen.

Categories: Berlin, Deutschland

Pegau/Leipzig: Festnahme nach Doppelmord in Pegau – Richter erließ Haftbefehl

06.04.2013 - 14:13 Comments off

Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde in den Vormittagsstunden des gestrigen Tages (05.04.2013) ein 46-jähriger Mann durch eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes Sachsen unter dem dringenden Tatverdacht des Mordes an einem älteren Ehepaar aus Pegau/Landkreis Leipzig vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen der Mordkommission der Polizeidirektion Leipzig ergaben nach dem Auffinden der Leichen des Ehepaares (w 68; m 72) am 28. März 2013 in Pegau/OT Peißen, daß die Getöteten einem gewaltsamen Tatgeschehen zum Opfer gefallen waren. Der vorläufig Festgenommene ist dem Bekanntenkreis der Getöteten zuzuordnen und geriet im Ergebnis der
intensiven Ermittlungen der Kriminalbeamten in den Verdacht, für den Tod des Ehepaares verantwortlich zu sein.

Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon aus, daß der Beschuldigte das Ehepaar tötete, um sich so gewaltsam in den Besitz von Geld und sonstigen geldwerten Dingen zu bringen.

Im Rahmen der vorläufigen Festnahme wurden bei dem Beschuldigten Beweismittel sichergestellt, die zweifelsfrei dem getöteten Ehepaar zugeordnet werden können. Der Beschuldigte wohnt im Landkreis Leipzig und ist insbesondere wegen Vermögens- und Straßenverkehrsdelikten vielfach vorbestraft.

Er hat deshalb auch bereits Haftstrafen verbüßt. Mit schweren Gewaltdelikten ist der Beschuldigte, soweit ersichtlich, bisher nicht in Erscheinung getreten.

Der Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Leipzig hat am heutigen Tag (06. April 2013) gegen einen 46-jährigen Mann aus dem Landkreis Leipzig antragsgemäß einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes und des besonders schweren Raubes mit Todesfolge in zwei Fällen erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Der Beschuldigte hat in seiner polizeilichen Vernehmung nach seiner vorläufigen Festnahme am 05. April 2013 ein Geständnis abgelegt und zugegeben, in der Woche vor Ostern in Pegau/OT Peißen ein Ehepaar (w 68; m 72) aus seinem Bekanntenkreis getötet zu haben. Nach eigener Aussage habe er versucht sich dort Geld zu leihen, was diese abgelehnt hätten.

Im Verlauf des entstandenen Streits habe er sie dann getötet. Vor dem Ermittlungsrichter hat der Beschuldigte sein Geständnis wiederholt. Die weiteren Angaben des Beschuldigten zum angeblichen Tathergang und zu den Hintergründen der Tat werden derzeit überprüft. Einzelheiten dazu können daher nicht mitgeteilt werden.

Unabhängig davon decken sich die Aussagen des Beschuldigten im Wesentlichen mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen und werden durch diese bestätigt.

Die vorliegenden Erkenntnisse rechtfertigen die Annahme des dringenden Tatverdachts für die aus dem erlassenen Haftbefehl ersichtlichen Straftaten. Staatsanwaltschaft und Polizei sind bestrebt, die Ermittlungen zeitnah abzuschließen. Die Ermittlungsbehörden werden auch zukünftig im Interesse und mit Rücksicht auf die Angehörigen der Getöteten keine Einzelheiten zu den mutmaßlichen konkreten Tatumständen, der Todesursache und einem möglichen Tatwerkzeug mitteilen.

Categories: Deutschland, Sachsen

[Update 06.04.2013] Köln/Chorweiler: Geiselnahme in Kölner Kindertagesstätte beendet – Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft und Polizei

06.04.2013 - 13:37 Comments off

Der 51 Jahre alte Leiter der Kindertagesstätte ist inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Beschuldigte hat ihm neben einem tiefen Messerstich in den Oberschenkel weitere Schnittverletzungen an Händen und Oberkörper zugefügt.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 47 Jahre alten Familienvater aus Chorweiler, der bislang nicht wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten ist. Es ist keine Beziehung des Beschuldigten oder seiner Familie zu der Kindertagesstätte erkennbar.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen hat sich der 47-Jährige gegen 8.50 Uhr unter dem Vorwand Zutritt zu dem Gebäude verschafft, er wolle ein Kind anmelden. Im Büro kam es zu einem Handgemenge, bei dem der 47-Jährige den Leiter der Kindertagesstätte mit einem Messer am Oberschenkel verletzte.

Nach langen Verhandlungen, mit dem Ziel einer gewaltfreien Beendigung der Geiselnahme, erkannten Polizisten um kurz vor 19 Uhr eine Zuspitzung der Lage für das Opfer. Bei dem Zugriff in der Kindertagesstätte schoss ein SEK-Beamter dem 47-Jährigen in die rechte Schulter und verhinderte so, daß der Geiselnehmer das Messer gegen seine Geisel einsetzen konnte.

Der 47-Jährige hat zum Tatablauf keine Angaben gemacht und lässt sich durch einen Rechtsanwalt vertreten. Tatauslösend könnten finanzielle Probleme gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Köln wird heute einen Haftbefehlsantrag wegen erpresserischen Menschenraubes und gefährlicher Körperverletzung stellen.

Köln/Chorweiler: Geiselnahme in Kölner Kindertagesstätte beendet – SEK stürmt das Gebäude – Täter durch Schuss in Schulter verletzt

05.04.2013 - 20:09 Comments off

Spezialeinheiten der Polizei haben um kurz vor 19 Uhr den Geiselnehmer in der Kölner Kindertagesstätte überwältigt. Der 51 Jahre alte Leiter der Einrichtung, der seit den Morgenstunden in der Gewalt des Täters war, wurde durch den Zugriff nicht verletzt. Er wird zur Zeit ärztlich versorgt, da der Täter ihm eine Verletzung am Bein zugefügt hat.

Der Geiselnehmer wurde beim Zugriff durch einen Schuss in die Schulter verletzt und in eine Klinik gebracht. Nach derzeitigen Ermittlungen handelt es sich bei dem Täter um einen 47 Jahre alten, in Köln lebenden Türken.

Heute Morgen (05. April) hatte der zunächst unbekannte Mann um 8:50 Uhr den 51 Jahre alten Leiter der städtischen Kindertagesstätte auf der Osloer Straße 1 im Kölner Stadtteil Chorweiler als Geisel genommen.

Der Geiselnahme war nach bisherigen Erkenntnissen ein Streit vorausgegangen, dessen Hintergrund bis jetzt nicht bekannt ist. Fest steht, daß Erzieherinnen auf den Tumult aufmerksam wurden. Sie brachten alle 17 Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Tagesstätte aufhielten, zunächst in Gruppenräumen in Sicherheit und dann aus dem Gebäude. Die Polizei war nach einem Notruf sehr schnell vor Ort.

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch drei Kinder mit drei Erzieherinnen in der 1. Etage des Gebäudes auf. Sie konnten durch eine Sicherheitstür das Gebäude verlassen.

Die Stadt Köln hatte nach Kenntnis von der Geiselnahme einen Krisenstab eingerichtet, der die städtischen Maßnahmen koordinierte. Die Einsatzleitung hatte von Anfang an darauf gesetzt, die Geiselnahme gewaltfrei zu beenden, gleichzeitig aber auch alles für einen Zugriff vorbereitet.

Cloppenburg/Vechta: Versuchter Totschlag in Lohne

03.04.2013 - 16:07 Comments off

Am gestrigen Abend kam es in der Wohnung eines 26-jährigen Lohners zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen ihm und zwei ihm namentlich bekannten 23- und 26-jährigen Tätern aus Lohne, in deren Verlauf mit einer Schusswaffe auf das Opfer geschossen wurde.

Nachdem die Schüsse das Ziel verfehlt hatten, wurde das Opfers mit einem Hammer im Kopfbereich schwer verletzt. Die Täter flüchteten zunächst in unbekannte Richtung.

Sie konnten im Laufe des heutigen Tages in Lohne bzw. Diepholz u. a. durch den Einsatz von Spezialkräften festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Worms: 22-jährige Frau vergewaltigt und beraubt – Zwei 15-jährige Verdächtige festgenommen

03.04.2013 - 13:57 Comments off

Nach einer Großfahndung in der Nacht und heute Morgen wurden zwei 15-jährige Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, eine 22-jährige Frau vergewaltigt und beraubt zu haben.

Die Frau hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen mit den Jungen im Internet verabredet. Die Frau soll bedroht und missbraucht worden sein. Sodann sollen die beiden Tatverdächtigen ihr das Mobiltelefon und eine Bankkarte abgenommen haben.  Auf dem Weg zu einer Bank, wo versucht werden sollte, mit dieser Karte Geld abzuheben, konnte sich die Frau unter einem Vorwand einem Mann und einer Frau offenbaren, die daraufhin die Polizei verständigten.

In der Folge flüchteten die beiden Jugendlichen.

Die nun eingeleitete Fahndung, in die auch der hessische Polizeihubschrauber eingebunden war, verlief zunächst ohne Erfolg. Nach weiteren Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen konnten beide am Morgen in einem Bauwagen, in den sie eingebrochen waren, festgenommen werden.

Hungen/Gießen: 74-Jähriger in Hungen durch Messerstiche schwer verletzt – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

03.04.2013 - 13:47 Comments off

Ein 74-jähriger Mann aus der Kernstadt erhielt bei einer Auseinandersetzung am Dienstag, 02.04.2013, in der Gießener Straße mehrere Messerstiche und kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klink nach Gießen. Der mutmaßliche Täter, ein 48-Jähriger aus Hungen, wurde kurz nach der Tat in der Nähe von einer Streife der Grünberger Polizei festgenommen.

Offenbar war es gegen 17.10 Uhr in einem Wohnhaus in der Gießener Straße aus noch nicht näher bekannten Gründen zu einem Streit zwischen dem Älteren und dem 48 Jahre alten Verwandten gekommen.

Das Opfer wurde noch am gestrigen Abend notoperiert. Inzwischen hat sich sein Zustand stabilisiert und er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Beschuldigte war bei der Tat anscheinend alkoholisiert, eine Blutentnahme wurde angeordnet. Er wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dem Haftrichter vorgeführt.

Die genauen Hintergründe des Streits sind noch nicht bekannt, dürften nach einer ersten Einschätzung der Kriminalpolizei aber im familiären Bereich liegen. Die Ermittlungen dauern noch an. Weitere Auskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft vor.

Categories: Deutschland, Hessen

Borken/Homberg: Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt – Ein Tatverdächtiger festgenommen

01.04.2013 - 16:59 Comments off

Am Ostermontag wurde in Borken, in einem Haus im Dorfbrunnenweg, ein 32-jähriger Mann durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt. Um 13.31 Uhr setzte ein Bewohner eines Hauses im Dorfbrunnenweg in Borken einen Notruf ab, daß ein Mann niedergestochen worden sei.

Der Täter sei flüchtig. Sofort wurden mehrere Funkstreifenwagen der Polizeistationen Fritzlar und Homberg nach Borken entsandt. Der Anrufer erklärte dort, daß eine Person an der Haustür geschellt habe und erklärte, mit seinem Stiefsohn sprechen zu wollen. Sein Stiefsohn sei dann mit dem Mann in den Keller des Hauses gegangen.

Wenig später hörte der Zeuge Hilfeschreie aus dem Keller und lief hinunter. Dort fand er seinen Stiefsohn blutend und offensichtlich schwer verletzt vor.

Der mit einem Messer bewaffnete Mann sei dann aus dem Haus gelaufen und in einem etwas entfernt stehenden Haus in der Nachbarschaft verschwunden. Dabei wurde er von einem weiteren Zeugen ein Stück verfolgt. Die Zeugen konnten eine Beschreibung des Täters geben.

In dem von den Zeugen bezeichneten Haus konnten Polizeibeamte nach kurzer Zeit einen Tatverdächtigen festnehmen. Es handelt sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Er gestand die Tat sofort ein.

Zur Motivlage oder Hintergründen der Tat ist bislang nichts bekannt. Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Homberg haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 32-jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Deutschland, Hessen

Recklinghausen/Hillerheide: Ehefrau nach versuchtem Tötungsdelikt verstorben – Ehemann in Haft

31.03.2013 - 14:39 Comments off

Am Samstag, 23.03.2013, gegen 14.40 Uhr, kam es in Recklinghausen, Stadtteil Hillerheide, zu einem versuchten Tötungsdelikt, durch einen Schusswaffengebrauch des Tatverdächtigen. Zum Tatzeitpunkt wurden Polizeibeamte im Rahmen von häuslichen Streitigkeiten zwischen Eheleuten durch die 47- jährige Ehefrau um Unterstützung gebeten.

Durch die Ehefrau sollten persönliche Gegenstände aus der ehemals gemeinsamen Wohnung geholt werden.

Die Ehefrau gelangte zusammen mit den eingesetzten Polizeibeamten in die Wohnung, in der sich auch der 51- Jährige Ehemann aufhielt. Nachdem dem Ehemann durch die Polizeibeamten der Grund des Besuchs erläutert worden ist, zog der Ehemann unvermittelt und für alle beteiligten Personen völlig überraschend eine Pistole und schoss mehrmals auf die Ehefrau.

Die Ehefrau wurde mehrmals getroffen und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungshubschrauber einem Krankenhaus zugeführt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der Ehemann nur durch den Einsatz der Schusswaffe von weiteren Tathandlungen abgehalten werden.

Der Ehemann wurde im Oberschenkelbereich getroffen und ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht bei ihm keine Lebensgefahr.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Auf Grund des Schusswaffengebrauchs eines Polizeibeamten wurde eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Bochum mit den Ermittlungen beauftragt.

Die geschädigte 47jährige Ehefrau ist am gestrigen Morgen (Samstag / 30. März 2013) um 04.50 Uhr im Uniklinikum Essen verstorben. Der Leichnam wurde beschlagnahmt und der Rechtsmedizin Essen zugeführt,wo eine Obduktion erfolgen wird.