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Archive for the ‘Deutschland’ Category

Spaichingen/Tuttlingen: Kriminalpolizei Tuttlingen fahndet nach einer Gruppe junger Männer wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und bittet dringend um weitere Hinweise von Zeugen

01.11.2012 - 17:23 Comments off

In der Nacht zum Donnerstag sind zwei Männer im Alter von 29 und 34 Jahren aus dem Landkreis Tübingen, die sich zu Besuch in Spaichingen aufhielten, nach einer Messerattacke durch unbekannten Täter mit Rettungsfahrzeugen in die Kliniken nach Spaichingen und Tuttlingen eingeliefert worden. Beide erlitten Messerstiche in den Bauch und wurden schwer verletzt.

Beim 34-Jährigen besteht (Stand 16.00 Uhr) nach wie vor in Lebensgefahr. Die beiden Opfer, sie wohnen in Mössingen und Aldingen, fuhren am Mittwochabend nach Spaichingen um sich hier mit zwei weiteren Bekannten in einer Gaststätte auf dem Marktplatz zu treffen. Gegen 4.30 Uhr verließen die beiden Männer die Gaststätte, während sich deren Bekannte noch weiter in der Gaststätte aufhielten.

Vor dem Lokal wurden sie von einer zufällig auf sie zukommenden Gruppe von Männern, die untereinander einen Streit austrugen, umzingelt. Ohne einen erkennbaren Anlass wurden die beiden 29 und 34 Jahre alten Männer von einem oder mehreren aus der Gruppe heraus niedergestochen. Der 34-Jährige erlitt hierbei vier Messerstiche in den Unterleib und der 29 Jährige einen Messerstich in den Bauch.

Aufgrund der erlittenen Verletzungen mussten beide nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit Rettungsfahrzeugen in die nächsten Kliniken eingeliefert werden. Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei hatten sich die Täter entfernt. Von ihnen fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, daß die Männer rein zufällig Opfer geworden sind.

Die Kriminalpolizei Tuttlingen hat noch in derselben Nacht eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Zur Ermittlung der Täter bittet sie um Unterstützung aus der Bevölkerung. So benötigt sie Hinweise zu der in Frage kommenden Gruppe von Männern, die gegen 4.30 Uhr über den Marktplatz zogen und wegen ihres ausgetragenen Streits, vielleicht auch schon zuvor, aufgefallen sind.

Wer die Gruppe kennt oder auch nur einzelne Personen, diese näher beschreiben kann, wird von der Polizei um eine Mitteilung gebeten. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Tuttlingen, Telefon: 07461/941-0, das Polizeirevier Spaichingen, Telefon: 07424/9318-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Berlin/Friedrichshain: Erpresser-Bande zerschlagen

01.11.2012 - 15:51 Comments off

Beamte des Landeskriminalamtes nahmen gestern mehrere Personen wegen des dringenden Verdachts fest, von den Betreibern einer Gaststätte in Berlin-Friedrichshain unter Gewaltandrohungen einen Geldbetrag in Höhe von insgesamt 50.000.- Euro gefordert zu haben. Hintergrund der Geldforderung sind gemeinsame Drogengeschäfte aus der Vergangenheit, derentwegen sich teilweise Beschuldigte und Geschädigte strafrechtlich verantworten müssen.

Nachdem die Opfer offenbar seit längerer Zeit von verschiedenen Mitgliedern der Bande bedroht und erpresst worden waren und in der vergangenen Woche erneut zwei Tatverdächtige erschienen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen, führten intensive Ermittlungen des Fachkommissariats und der Staatsanwaltschaft Berlin auf die Spur von sechs vietnamesischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren, von denen gestern Abend vier Tatverdächtige im Alter von 22, zweimal 23 und 39 Jahren festgenommen wurden.

Ein 33-jähriger Komplize sitzt bereits in Haft, ein 18-Jähriger ist flüchtig. Die Festgenommenen werden heute einem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über den Erlass von Haftbefehlen wegen räuberischer Erpressung vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 01.11.2012] Hanau/Offenbach: 32-jähriger Mann bei Familienstreit mit Messer tödlich verletzt – Stand der Ermittlungen

01.11.2012 - 14:55 Comments off

Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde am Mittwochabend ein 32-Jähriger in der Schwarzenbergstraße bei einem mutmaßlichen Ehestreit mit einem Messer schwer verletzt, in dessen Folge er im Haus seinen Verletzungen erlag. Die 26 Jahre alte Ehefrau wurde schwer – jedoch nicht lebensbedrohlich – verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Es kam augenscheinlich zu einem Gerangel zwischen den Eheleuten, bei dem ein Messer eingesetzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine direkten Zeugen für den Vorfall in dem Mehrfamilienhaus. Aufgrund der bislang bekannten Umstände kann eine Notwehrsituation der Frau nicht ausgeschlossen werden.

Die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls für die zunächst vorläufig Festgenommene ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft derzeit nicht verhältnismäßig. Die Obduktion des Mannes wird im Laufe des Tages erfolgen. Die beiden Kinder des Paares werden von Angehörigen betreut. Die Ermittlungen dauern an.

[Update 01.11.2012] Berlin/Charlottenburg: Leichnam in Wohnung aufgefunden – Tatverdächtiger beim Geldabheben fotografiert und Zeuge gesucht

01.11.2012 - 10:35 Comments off

Mit der Veröffentlichung eines Fotos sucht die Polizei Berlin im Zusammenhang mit dem Mordfall Kindel nach einem möglichen Zeugen. Wie berichtet, war der pensionierte Lehrer Manfred Kindel in den Nachmittagsstunden des 23. März 2012 in seiner Wohnung getötet worden.

Gesuchter Zeuge im Mordfall Kindel: Philip

Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen Bekannten des Opfers mit dem Namen “Philip”, der seit dem Jahr 2007 in unregelmäßigen Abständen Kontakt zum Opfer hatte. Das letzte bekannte Zusammentreffen dürfte am Dienstag, den 31. Januar 2012, stattgefunden haben. “Philip” dürfte Manfred Kindel gut gekannt haben und ist deshalb ein wichtiger Zeuge. Das Foto stammt aus dem Jahr 2007. Der Gesuchte ist zur damaligen Zeit etwa 20 Jahre alt gewesen.

Er ist zirka 1 Meter 75 groß und von schlanker Gestalt. Er trägt am rechten Oberarm eine Tätowierung.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt die abgebildete Person bzw. kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Hinweise, auf Wunsch auch vertraulich, nimmt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Categories: Berlin, Deutschland

Hanau/Offenbach: 32-jähriger Mann bei Familienstreit mit Messer tödlich verletzt – 27-jährige Ehefrau vorläufig festgenommen

01.11.2012 - 07:43 Comments off

Noch unklar sind die Hintergründe eines Familienstreites, bei dem am Mittwochabend, gegen 21.20 Uhr, ein 32 Jahre alter Mann in der Schwarzenbergstraße mit einem Messer verletzt wurde. Der Mann verstarb noch in der Wohnung an seinen Verletzungen.

Die 27 Jahre alte Ehefrau des tödlich Verletzten, wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion des Leichnams angeordnet.

[Update-1 01.11.2012] Hannover/Südstadt: Teile eines unbekannten weiblichen Leichnams im Maschsee gefunden – Zeugenaufruf

01.11.2012 - 05:54 Comments off

Ein Spaziergänger hatte gestern Mittag gegen 12:00 Uhr an der Nordseite des Maschseeufers (Arthur-Menge-Ufer) im Wasser treibend den Torso eines weiblichen Leichnams entdeckt und die Polizei informiert. Die Rettungskräfte bargen im Laufe des Tages weitere Extremitäten sowie den Kopf der bislang unbekannten Frau.

Die Fahnder der Kripo gehen von einem Tötungsdelikt aus. Die Obduktion der Leiche ergab, daß es sich bei der Unbekannten um eine Frau mittleren Alters mit stämmiger Figur handeln muß. Die Frau hatte schulterlanges, dunkelbraunes Haar, das mit einem grünen Gummiband zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war. Desweiteren hatte sie sowohl eine silberne als auch eine liafarbene Spange im Haar.

Markant ist, daß die Tote an beiden Ellenbogen großflächige, ältere Narben besitzt. Diese liegen jeweils an der Armaußenseite.

  • Wer kann Hinweise auf die Identität der Unbekannten geben oder hat eine Frau, auf die diese Beschreibung passt, seit längerem nicht mehr gesehen?

Zeugen, die dazu oder auch zu verdächtigen Personen/Feststellungen am Nordufer des Maschsees Hinweise geben können, setzen sich bitte mit der Kripo unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Hannover/Südstadt: Teile eines unbekannten weiblichen Leichnams im Maschsee gefunden – Zeugenaufruf

31.10.2012 - 18:17 Comments off

Heute Mittag sind am nördlichen Ufer des Maschsees (Südstadt) Leichenteile eines unbekannten Frauenkörpers im Wasser gefunden worden. Die Polizei sucht dringend Zeugen! Gegen 12:00 Uhr heute Mittag hatte ein 58-Jähriger auf seinem Spaziergang am Nordufer des Sees etwas im Wasser schwimmen sehen. Als der Mann näher heranging, sah er, daß es sich offensichtlich um menschliche Leichenteile handelte und informierte sofort die Polizei.

Die Einsatzkräfte barg enmit den Rettungskräften einen Torso und Teile von Extremitäten in der Nähe des “Fackelläufers” – auch der Kopf wurde mittlerweile aus dem See geborgen. Anhand der gefundenen Leichenteile gehen die Ermittler davon aus, daß es sich um eine Frau handelt.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Polizei keinerlei Hinweise auf die Identität der Toten. Die Polizei geht zunächst von einem Tötungsdelikt aus, die Ermittlungen dauern an. Polizeikräfte suchen den Bereich um den Maschsee nach weiteren Spuren zur Tat ab.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die in den letzten Tagen verdächtige Beobachtungen im Bereich des Maschsees gemacht haben. Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

Offenbach/Main-Kinzig-Kreis: Polizei warnt vor neuer Internet-Betrugsmasche

31.10.2012 - 14:04 Comments off

Vor einer neuen Betrugsmasche, mit der sich aktuell die Internetermittler im Polizeipräsidium Südosthessen beschäftigen müssen, warnt derzeit die Polizei die Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Bislang liegen allein der hiesigen Kripo mehr als ein Dutzend Anzeigen von betrogenen Nutzern der Internetplattform Facebook vor.

Rainer Lechtenböhmer, Chef des Internetkommissariates ZK 50 beim Polizeipräsidium Südosthessen, weiß aber, daß inzwischen bundesweit insbesondere Menschen türkischer Herkunft von der neuen Betrugsmasche betroffen sind. Die Betrüger, so Lechtenböhmer, übernehmen die Identität von Facebook-Mitgliedern mit türkischen Namen und schreiben über den Facebook-Chat sämtliche “Freunde” mit türkischen Namen an.

Sie bitten unter einem Vorwand um die Übermittlung der Mobilfunknummer. Gibt der “Freund” seine Nummer preis, erhält er – wie zuvor angekündigt – kurz darauf eine SMS von den Online-Bezahldiensten “ZONG” oder “BAKU” mit einem Zahlencode. Den so erhaltenen Code gibt der Geschädigte dann wieder über den Facebook-Chat an den vermeintlichen “Freund” weiter.

Was der Geschädigte nicht ahnt: Dadurch wird ein Zahlungsvorgang bestätigt und über den Mobilfunkanbieter das Kundenkonto belastet. Meist handelt es sich um Geldbeträge zwischen 20 und 50 Euro, über die dann die Betrüger durch die Übermittlung des Codes für Internetgeschäfte verfügen können, weiß Lechtenböhmer. Die Zahlungen werden dem Empfänger – der in der Regel im Ausland sitzt – sofort gutgeschrieben.

Eine spätere Rückbuchung des Betrages gestaltet sich oftmals schwierig bzw. ist nahezu unmöglich. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein bundesweit auftretendes Phänomen, wobei die Täter jeweils in der Landessprache des Opfers kommunizieren, um deren Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Markus Wortmann, Präventionsberater für Internet im Offenbacher Polizeiladen warnt davor, über Chats in sozialen Netzwerken persönliche Daten – insbesondere die eigene Mobilfunkrufnummer – weiterzugeben – daher der Rat:

  • Behandeln Sie Ihre Daten stets vertraulich und geben Sie nicht mehr als notwendig von sich Preis
  • Streng vertraulich sollten Ihre Adresse, Bankverbindung oder Rufnummer von Ihnen und Ihren Familienangehörigen sein, auch wenn ein sogenannter “Freund” aus einem sozialen Netzwerk Sie danach fragt. Kommunizieren Sie in diesen Fällen lieber persönlich.
  • Vergewissern Sie sich im Zweifel telefonisch, daß der Freund authentisch ist.
  • Reagieren Sie mit Argwohn, wenn Sie ungewollt Nachrichten von unbekannten Absendern oder Firmen erhalten.
  • Bestätigen Sie die erwähnten ZONG/BAKO-SMS nicht, es sei denn, Sie haben diese persönlich und wissentlich initiiert, um ein Geschäft abzuschließen oder einen Kauf zu tätigen.
  • Sollten Sie eine SMS dieser Art erhalten haben, so nehmen Sie persönlich mit dem Facebook-Freund Kontakt auf und informieren Sie ihn darüber, daß sein Account möglicherweise manipuliert wurde.

Wenn Sie selbst Opfer durch eine derartige Straftat geworden sind, sollten Sie Ihren Mobilfunk-Vertrag schnellstmöglich dahingehend ändern, daß derartige Abbuchungen nicht mehr möglich sind und wenden Sie sich umgehend an die Polizei.

Berlin/Schöneberg: Frau mit schweren Verletzungen in Wohnung aufgefunden – Mordkommission ermittelt

31.10.2012 - 11:41 Comments off

Nachdem gestern Nachmittag in einer Schöneberger Wohnung eine Frau mit schweren Verletzungen gefunden und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Die Tathintergründe sind aktuell unklar.

Aufgrund der festgestellten Verletzungen wird wegen versuchten Mordes ermittelt. In der Wohnung befand sich zur Tatzeit ein minderjähriges Kind. Zum Schutz des Kindes werden in diesem Fall aktuell durch die Ermittlungsbehörden keine weiteren Details herausgegeben oder bestätigt.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 31.10.2012] Trier: Mann gab Schüsse mit Druckluftnagler auf Polizeibeamte ab – Staatsanwaltschaft Trier erhebt Anklage wegen versuchten Totschlags

31.10.2012 - 08:40 Comments off

Auf der Grundlage der von der Kriminaldirektion Trier durchgeführten Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage zum Landgericht – Schwurgericht – in Trier gegen einen 55 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus Trier erhoben. Mit der Anklage werden dem Angeschuldigten zwei Verbrechen des versuchten Totschlags zur Last gelegt.

Die Staatsanwaltschaft hält folgenden Sachverhalt für hinreichend wahrscheinlich: Am 20.07.2012 hatte sich der Angeschuldigte in seinen Geschäftsräumen verbarrikadiert und gedroht, sich umzubringen. Als ein zu Hilfe herbeigerufener Polizeibeamter den Rollladen eines Fensters angehoben hatte, feuerte der Angeschuldigte aus einem Druckluftnagler mehrere Nägel gezielt in Richtung des Beamten, ohne ihn zu treffen.

Anschließend richtete er den Druckluftnagler gegen sich selbst und brach von drei Nägeln getroffen zusammen. Als der Beamten nunmehr versuchte, durch das Fenster in die Räume einzudringen, um erste Hilfe zu leisten, richtete sich der Angeschuldigte unvermittelt auf und feuerte erneut Nägel auf den Beamten und einen weiteren Kollegen ab.

Der Angeschuldigte konnte schließlich überwältigt werden, ohne die Beamten getroffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hält es für möglich, daß der lebensmüde Angeschuldigte nicht mit dem besonnenen Vorgehen der Beamten gerechnet hatte, sondern darauf aus war, von diesen erschossen zu werden. Die Strafkammer wird nunmehr über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Ein Termin zur Durchführung der Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Berlin/Neukölln: Schüsse auf offener Straße – 41-Jähriger Mann verletzt

30.10.2012 - 08:46 Comments off

In Neukölln schoss gestern Abend ein bisher unbekannter Täter auf einen 41-jährigen Mann libanesischer Herkunft. Nach bisherigen Erkenntnissen gab der Unbekannte gegen 19 Uhr 50 vor einer Shisha-Bar in der Reuterstraße mehrere Schüsse auf den 41-Jährigen ab.

Der Verletzte flüchtete in ein gegenüberliegendes Restaurant. Während seiner Flucht wurde er vom Täter verfolgt, wobei weitere Schüsse auf den 41-Jährigen abgegeben wurden.

Ein Projektil schlug in ein geparktes Fahrzeug ein. Nur durch glückliche Umstände wurden keine weiteren Personen getroffen. Nach ersten Erkenntnissen war der Tatverdächtige in Begleitung eines weiteren Mannes. Das Opfer befindet sich auf der Intensivstation eines Berliner Krankenhauses.

Die Ermittler der 2. Mordkommission fragen:

  • Wer kann Angaben zur Tat machen?
  • Wer hat zur Tatzeit in Tatortnähe verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer, der in Tatortnähe mit seinem Pkw unterwegs war, kann einschussverdächtige Beschädigungen feststellen?
  • Wer hat flüchtende Personen oder Fahrzeuge bemerkt?

Hinweise nimmt die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer 4664 – 911 201 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Categories: Berlin, Deutschland

Neukirchen/Vluyn: 55-jähriger Neukirchener wurde offensichtlich Opfer einer Gewalttat – Mordkommission ermittelt

29.10.2012 - 17:09 Comments off

Als Feuerwehr und Polizei am Sonntagvormittag (28. Oktober) in die Wohnung des 55-jährigen Dieter Kahlen auf der Wiesfurthstraße eindrangen, fanden sie ihn dort tot vor: Offensichtlich starb er gewaltsam durch eine Stichverletzung. Zuvor hatte sich seine 91-jährige Mutter seit Tagen Sorgen um ihren alleinstehenden Sohn gemacht.

Seit Donnerstag vergangener Woche konnte sie ihn weder telefonisch noch an seiner Wohnung erreichen. Dieter Kahlen hatte eine Geschäftsreise nach Zypern geplant, trat diese Fahrt jedoch nie an. Am Sonntag meldete sich dann die Mutter auf der Neukirchener Polizeiwache: Durch ein Fenster der Wohnung ihres Sohnes hatte sie dessen Brille auf dem Tisch liegen sehen.

Ohne Brille wäre er nach ihren Angaben nicht verreist. Nach dem Fund des Toten übernahm die Duisburger Mordkommission die Ermittlungen. Es stellte sich heraus, daß neben einem Fotoapparat und Unterhaltungselektronik auch der Pkw des Tatopfers verschwunden war – ein roter Mazda CX 5. Den Pkw hat die 18-köpfige Mordkommission mittlerweile in Rumänien ausfindig machen können.

Es gibt auch Anhaltspunkte dafür, daß Dieter Kahlen seit längerem Kontakte zu rumänischen Frauen unterhielt. In diesem Zusammenhang sind für die Ermittler solche Bekanntschaften des Tatopfers interessant.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat den 55-Jährigen Tontechniker vor dem 24. Oktober mit Begleitung gesehen?
  • Wo ist nach dem 24. Oktober der rote Mazda CX 5 (SUV) mit dem Kennzeichen WES-DK 57 aufgefallen?

Hinweise nimmt die Mordkommission unter der Rufnummer 0203-2800 entgegen.