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Archive for the ‘Kuriositäten’ Category

Zürich/Kreis 1: Ehrliche Finderin und ehrlicher Finder .. Da wird ganz genau abgerechnet;)

07.09.2010 - 21:42 JvdR No comments

Kurz nach 12:30 Uhr machte eine Passantin am vergangenen Freitag (3. September 2010) an der Talstrasse im Kreis 1 die Besatzung eines Streifenwagens der Stadtpolizei auf sich aufmerksam. Sie erklärte den beiden Polizisten, dass soeben ein Portemonnaie vor ihren Füssen gelandet sei, das vermutlich aus einem vorbeifahrenden Auto gefallen sei.

Der Inhalt der Geldbörse, vorwiegend 500er-Euronoten, hätte sich danach auf der ganzen Strasse verteilt. In der Folge habe sie sofort die herannahenden Autos gestoppt, sich auf die Strasse begeben und die Noten wieder eingesammelt. Wie gerufen, habe sich ihr dann ein Streifenwagen der Stadtpolizei genähert.

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass sich im Portemonnaie über 9′000 Euro befanden. Anhand des restlichen Inhalts konnte rasch der Besitzer, ein Deutscher Staatsangehöriger, ausfindig gemacht und telefonisch kontaktiert werden.

Kurz vor 14 Uhr konnte der überglückliche Mann sein Geld wieder in Empfang nehmen.

Wie sich gestern herausstellte, war noch ein zweiter ehrlicher Finder daran, beteiligt, dass der Mann wieder zu seinem Geld kam.

Nach der Veröffentlichung der Medienmitteilung durch die Infostelle der Stadtpolizei Zürich, am Montagvormittag, 6. September 2010, meldete sich ein Mann bei der Stadtpolizei und erklärte, dass er der 59-jährigen Frau beim Einsammeln des Geldes geholfen habe. Zudem hätten sie gemeinsam die vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung auf den Vorfall aufmerksam gemacht.

Nach einem kurzen Gespräch mit den Polizisten habe er sich dann allerdings verabschiedet, ohne zu erwähnen, dass er auch geholfen habe, das verlorene Geld einzusammeln und den Verkehr anzuhalten.

Die Aussagen des 32-jährigen Mannes wurden polizeilich überprüft und von der mitbeteiligten Finderin auch bestätigt. Aus diesem Grund müssen sich nun die beiden ehrlichen Finder den Finderlohn in der Höhe von rund 10% teilen. An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, dass man sich strafbar macht, wenn man gefundene Wertsachen oder Bargeld nicht der Polizei oder einem Fundbüro übergibt.

Uelzen/Wrestedt: Streit zwischen Pärchen eskaliert – “Schlagabtausch” während der Autofahrt

07.09.2010 - 14:30 JvdR No comments

Während einer Autofahrt eskalierte am Montagabend der Streit zwischen einem in Wrestedt wohnenden Paar. Weil der 45jährige Mann bereits am Morgen gegen 10.00 Uhr den ersten Alkohol zu sich nahm, wurde die Stimmung seiner 24jährigen Freundin zunehmend schlechter.

Bei der Idee ihres Freundes, am Montagabend gemeinsam mit einem Bekannten nach Uelzen zu fahren, um dort einen Pkw abzuholen, ließ sie es sich nicht nehmen, die Fahrt zu begleiten. Auf der Fahrt von Wrestedt nach Uelzen, den Trailer fuhr der 27 Jahre alte Bekannte, eskalierte schließlich der Streit zwischen dem Paar.

Der 45jährige fühlte sich offenbar von seiner Lebensgefährtin immerzu bevormundet. Schließlich verpasste sie ihm noch während der Fahrt eine Ohrfeige. Sie erntete daraufhin einen Faustschlag auf ihre Nase.

In Höhe eines Sportplatzes in der Straße Neu-Ripdorf in Uelzen stoppte der Transporter gegen 19.30 Uhr. Mit einem erneuten Schlag ins Gesicht “überredete” der 45 Jahre alte Mann seine Freundin, dass Fahrzeug zu verlassen, die schließlich die Polizei verständigte. Die Beamten stellten sowohl bei dem 45 Jahre alten Mann, als auch bei seiner Lebensgefährtin Alkoholeinfluss fest.

Die Beamten ermitteltn jetzt wegen Körperverletzung.

Frankfurt/Konstablerwache: Personenkontrolle offenbar missverstanden

29.07.2010 - 14:39 JvdR No comments

Ein 29 Jahre alter Beamter der Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE), der in zivil im Rahmen der Rauschgiftbekämpfung an der Konstablerwache eingesetzt war, verspürte gestern gegen 16.40 Uhr ein menschliches Bedürfnis und suchte deshalb die Toilettenanlage der Konstablerwache auf.

Während der Beamte die dortige Einrichtung bestimmungsgemäß nutzte, bemerkte er neben sich einen 79-jährigen Mann, der seine Bedürfnisse auf eine andere Art und Weise befriedigte. Der Beamte verließ daraufhin kurz die Örtlichkeit und wollte den Mann nach dessen Verlassen der Toilette kontrollieren.

Doch nachdem dieser auch nach mehreren Minuten noch nicht wieder aufgetaucht war, ging der 29-Jährige zurück, wo der 79-Jährige mit Vornamen Rudolf auch für weitere Toilettenbenutzer sichtbar nach wie vor seiner “Beschäftigung” nachging.

Als der Beamte nunmehr seinen Dienstausweis aus seiner Bauchtasche holen wollte, muss dies ein weiterer Toilettenbenutzer, ein 49-Jähriger mit Vornamen Detlef, offenbar völlig missverstanden haben, denn er baute sich vor dem völlig überraschten Beamten auf und präsentierte diesem seine Männlichkeit.

Doch wie formulierte es ein Kollege des 29-Jährigen in seinem Bericht treffend: “Die Handlungen fanden ein abruptes Ende, als die beiden Männer den Dienstausweis des Beamten erkannten”.

Pfaffenhofen/Telfs: Äußerst widerspenstige und alkoholisierte Radfahrerin

21.07.2010 - 20:26 JvdR No comments

Anwendung von Körperkraft in Telfs…

Am 20.07.2010 um 23:40 Uhr langte ein Funkspruch ein, dass sich an der Ortseinfahrt nach Pfaffenhofen ein Verkehrsunfall ereignet habe. Eine Radfahrerin sei gestürzt und stehe unter starkem Alkoholeinfluss.

Bei der verletzten Person befand sich ein männlicher Begleiter, der sich später als ihr Freund herausstellte. Die Frau war im Gesicht blutüberströmt und wies mehrere starke Prellungen und Abschürfungen im Gesicht auf. Der Mann war unverletzt. Beide Personen wurden zum Alkotest aufgefordert.

Keine der Personen konnte sich ausweisen, die Identitäten konnten auch sonst vor Ort nicht festgestellt werden.

In der Folge verweigerte die Frau die Erstversorgung durch die Rettungskräfte, sie verweigerte auch die Einlieferung in die Unfallambulanz eines Krankenhauses. Sie stand unter starkem Alkoholeinfluss, gestikulierte wild und torkelte umher. Auch durch eindringliches Einreden ihres Begleiters konnte sie nicht umgestimmt werden.

Schließlich konnte sie dazu bewegt werden, sich in den Rettungswagen zu setzen. Während der Rettungssanitäter die Verletzungen zu reinigen begann, griff die Frau ihm mit der Hand in den Intimbereich, weshalb die Erstversorgung auch nicht durchgeführt werden konnte.

Die Frau stieg wieder aus dem Rettungswagen aus.

Wiederholt entfernte sie sich auch vom Ort des Geschehens und sagte mehrfach, dass sie keinen Alkomatentest machen werde. Aufgrund ihres Identitätsmangels wurde vom Exekutivbeamten die Festnahme ausgesprochen. In der Folge ergriff dieser die Frau an ihrem Oberarm, da sie den Unfallort wiederum verlassen wollte.

Die Frau riss sich mit einer ruckartigen Bewegung los und schlug mit den flachen Händen mehrfach auf die Arme des Polizisten. Aufgrund dessen war ein Angriff zu erwarten und die Polizisten ergriffen die Frau jeweils an ihren Oberarmen und legten ihr die Handschellen am Rücken an.

So führten die Beamten die Frau zum Rettungswagen und setzten sie auf einen Sitzplatz im Transportraum. Als ein Polizist der Frau den Sicherheitsgurt anlegen wollte, stand er mit leicht gegrätschten Beinen vor ihr im Rettungswagen. Plötzlich trat die Frau mit einem Fuß in die Geschlechtsteile des Beamten.

Nun wurde die Frau auf die Polizeininspektion Telfs gebracht, ihr Begleiter fuhr auch im Rettungswagen im Patientenbereich mit. Auf der PI Telfs wurden der Frau sogleich die Handschellen abgenommen. Danach wurde nun der Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 0,86 mg/l ergab.

Anschließend folgte die Identitätsabklärung der beiden Personen. Zudem wurde der Sprengelarzt [Anm. Arzt im polizeilichen Einsatz, der z.B. Blutproben entnimmt, Todesursachen feststellt] hinzugezogen und untersuchte die 31-jährige Frau aus dem Bezirk Innsbruck-Land. Sie verweigert nach wie vor die weitere Behandlung im Krankenhaus.

Oldenburg/Bloherfelde: Versuchtes Tötungsdelikt in Oldenburg (?) – 43-jähriger Ehemann festgenommen – und wieder auf freien Fuß gesetzt

09.06.2010 - 21:57 Moderator No comments

Am Dienstag wurde ein 43-Jähriger in Oldenburg vorläufig festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, am Dienstag gegen 18:00 Uhr seine 27-jährige Ehefrau von dem Balkon in der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses heruntergestoßen zu haben. Die Tat ereignete sich an der Kennedystraße im Stadtteil Bloherfelde.

Das Opfer trug durch den Sturz aus über fünf Meter Höhe Knochenbrüche davon und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Derzeit besteht keine Lebensgefahr. Offenbar war es im Vorfeld der Tat zu einem Disput zwischen den Eheleuten gekommen. Der Festgenommene bestreitet die Tat.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragte einen Haftbefehl, der vom Amtsgericht erlassen wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Am Mittwochnachmittag stellte sich der Sachverhalt jedoch anders dar:

Der hinsichtlich eines 43-jährigen Mannes erlassene Haftbefehl wegen versuchten Totschlags wurde am Mittwochnachmittag aufgehoben. Zuvor hatte die 27-jährige verletzte Ehefrau ihre Aussage vom Dienstag, die sie gegenüber von helfenden Anwohnern direkt nach dem Vorfall getätigt hatte, zurückgezogen.

Angeblich sei sie von ihrem 43-jährigen Ehemann vom Balkon heruntergestoßen worden. Am Mittwoch sagte sie nunmehr, dass sie ohne fremdes Zutun heruntergestürzt sei. Zu der Frage, warum sie anfangs ihren Mann der Tat bezichtigt hatte, liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Wien/Floridsdorf (Nordbrücke): Topermittler rettet Entenfamilie

17.05.2010 - 21:11 JvdR No comments

Normalerweise stöbert er an den Tatorten nach Spuren, doch heute schlüpfte er in eine ganz andere Rolle.

Gegen 09:20 Uhr befuhr der stellvertretende Leiter des LKA, Oberst Haupt, mit dem Zivilstreifenwagen die Nordbrücke in Richtung Floridsdorf. Die vor ihm fahrenden Fahrzeuge bremsten immer wieder abrupt ab. Rasch stellte er fest, dass der Auslöser für diese gefährlichen Bremsmanöver eine Entenfamilie war, die über die Brücke watschelte.

Der Kriminalist errichtete eine Straßensperre mit dem Dienstfahrzeug, sodass die Entenfamilie die Brücke gefahrlos überqueren konnte und sicher auf der anderen Seite landete.

Frankfurt/Innenstadt: “Kissensschlacht” an der Hauptwache

21.04.2010 - 19:34 Moderator No comments

Rund 300 Menschen lieferten sich spontan am Samstagnachmittag gegen 16.00 Uhr eine Kissenschlacht. Zunächst trafen sich die Menschen auf dem Plateau an der Hauptwache und der benachbarten Katharinenkirche und warfen ihre Kissen in die Luft. Anschließend mündete die Aktion in einer wahren Kissenschlacht, bei der sich die Teilnehmer die Kissen um die Ohren schlugen.

Erwartungsgemäß lösten sich fast alle Kissen in ihre Bestandteile auf.

Der gesamte Bereich war nach rund 30 Minuten von Federn übersät und die Aktion beendet. Aufgrund des schönen Wetters und des geringes Windes blieben die Federn überwiegend auf dem Schlachtfeld liegen und konnten durch Mitarbeiter der Stadtreinigung entfernt werden. Ein benachbartes Chicken-Restaurant musste mehrfach erklären, dass die Federn nicht von den dort verarbeiteten Hühnern stammten.

Verletzungen von Teilnehmern oder sonstige Sachbeschädigungen sind bisher nicht bekannt.

Offenbach/Main-Kinzig: Entsetzen im Polizeipräsidium – “Pablo” verschwunden – Fahndung ergebnislos

01.04.2010 - 14:51 Moderator No comments

“Pablo”, der Polizeiameisenbär, den das Polizeipräsidium Südosthessen zur Drogenfahndung einsetzte ist verschwunden. Nur einen Tag nach seinem erfolgreichsten Einsatz, mussten die Pfleger des Offenbacher Waldzoos am Donnerstagmorgen bei ihrem morgendlichen Rundgang durch das Wildgehege feststellen:  “Pablo” ist weg – spurlos verschwunden!

Seinen größten Erfolg hatte “Pablo” am Mittwochvormittag bei einer Kontrolle auf der Autobahn 3, als er mit seiner Langnase zu Werke ging und mehr als 12 Kilo “Crack”-Steine aufstöberte, die ein russischer Lkw-Fahrer in einem doppelwandigen Tank von Holland in die Ukraine schmuggeln wollte.

Die Berichterstattung der Polizeipressestelle über den “neuen Mitarbeiter” in der Rauschgiftfahndung führte zu einer riesigen Welle von Anfragen und Interviewwünschen an die Polizei. Alle wollten “Pablo” in Aktion filmen oder fotografieren. Ein Reporterteam aus Berlin hatte bereits Flüge gebucht, um vom Offenbacher Polizeiameisenbären zu berichten.

Er sollte Drogenkurieren das Fürchten lehren und nun ist “Pablo” fort; wie vom Erdboden verschluckt!

Die Polizei hatte sofort eine Großfahndung nach dem knapp zweieinhalbjährigen Ameisenbären, der aus dem kolumbianischen Andengebiet stammte, ausgelöst – aber ohne Ergebnis. “Wir haben mit allen verfügbaren Streifen und mit Hilfe eines Hubschraubers zig Stunden nach unserer inzwischen bundesweit berühmt gewordenen “Lang-Nase” gesucht, ohne dass wir auch nur die geringste Spur von “Pablo” entdecken konnten”, berichtete der völlig entnervte Polizeiameisenbärführer Kurt-Gustav Mayer mit zittriger Stimme und befürchtete schon das Schlimmste!

Es klingt wie ein Albtraum: Dutzende Kinder und neugierige Spaziergänger wollten “Pablo” eigentlich am Donnerstag auf den Wiesen des Hainbachtals bestaunen, doch daraus wurde leider nichts. Erste Hinweise, wonach möglicherweise die kolumbianische Drogenmafia aus Angst vor der Wundernase des haarigen Drogenschnüfflers den Ameisenbär entführt haben könnte, scheinen sich nicht zu bestätigen.

Spezialisten des Erkennungsdienstes der Offenbacher Kripo haben rund um das Gehege intensiv nach Spuren gesucht. “Wir haben buchstäblich
jeden noch so kleinen Stein umgedreht, aber keine Hinweise auf eine Gewalttat oder eine Entführung entdeckt. Noch nicht mal ein Büschel Bärenhaare blieb zurück”, erläuterte Polizeisprecher Josef Michael Rösch.

“Pablo” ist und bleibt verschwunden; er war eben nur ein Aprilscherz!

Graz/Feldkirchen: Polizeibeamte forschten “Schwarze Magier” aus

26.03.2010 - 08:09 Moderator No comments

Polizeibeamte konnten jene unbekannten Täter, die zu Beginn des Jahres eine Familie mit “Schwarzer Magie” bedroht hatten, ausforschen.

Zu Beginn des Jahres wurden ein 52-jähriger Bosnier, seine 38-jährige slowenische Lebensgefährtin und deren Kinder, von vorerst unbekannten Tätern mit diversen okkulten Ritualen bedroht. Zuerst fanden sie ein mit Voodo-Ritualen gespicktes Abbild des 52-jährigen im Briefkasten und nur zwei Tage danach lag ein totes blutverschmiertes Huhn vor der Haustür. Neun Tage später entdeckte die 10-jährige Tochter einen “Blutkreis” und eine “Blutlinie” entlang der Hofeinfahrt.

Nach umfangreichen Ermittlungen konnten Beamte der Polizeiinspektion Feldkirchen in enger Zusammenarbeit mit der Staatanwaltschaft Graz nun drei Verdächtige, ein Ehepaar aus dem Bezirk Graz Umgebung, 46 und 23 Jahre alt, und einen 46-jährigen Grazer, ausforschen.

Das ausgeforschte Ehepaar war mit dem späteren Opfer und dessen Lebensgefährtin zuerst eng befreundet. In der Folge fühlten sie sich aber zunehmend vom 52-jährigen und seiner Familie bedroht. Sie meinten, dass er sie durch okkulte Handlungen verfolgt und ihr Leben damit beeinträchtigte. Um den scheinbaren Zauber von sich abzuwenden, wollten sie den “Zauber” umkehren und nun auf das spätere Opfer projizieren. Zur Ausführung und Unterstützung dieser Tathandlungen überredeten sie einen 46-jährigen Grazer, den sie flüchtig kannten.

Nachdem die Beamten den Fall aufgeklärt hatten, schickte sich der 46-jährige noch selbst sechs Droh-SMS und beschuldigte den 52-jährigen als Täter. Obwohl der angeblich Bedrohte dazu ein Wertkartenhandy benutzte, konnte ihm die Tat nachgewiesen werden. Zudem konnten die Polizeibeamten im Zuge einer Hausdurchsuchung im Haus des 46-jährigen Grazers verbotene Waffen sicherstellen.

Die Beschuldigten wurden nach ihren Einvernahmen wegen Gefährlicher Drohung, beharrlicher Verfolgung und Verleumdung auf freiem Fuß angezeigt.

Saarbrücken/Innenstadt: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Frau schlug Polizeibeamten ins Gesicht

22.03.2010 - 10:57 Moderator No comments

Eine Autofahrerin teilte der Polizei am Freitag, dem 19. 3. 2010, gegen 21..50 Uhr mit, dass an der Kreuzung Mainzer Straße/Am Kieselhumes ein Punker eine junge Frau verprügeln würde. Das Paar konnte von der Polizei an der Ecke Mainzer Straße/Straße des 13. Januar festgestellt werden. Beide waren erkennbar alkoholisiert.

Die Frau weinte laut und erklärte auch, dass sie von dem Punker geschlagen worden sei. Der Punker sprang dabei unvermittelt auf die Polizei zu und wollte auf einen Beamten einschlagen. Er wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Kurze Zeit später erschien besagte vom Punker geschlagene Frau auf der Dienststelle.

Sie stellte sich nun als Freundin des Punkers vor und wollte diesen unbedingt sehen. Da die polizeilichen Maßnahmen noch nicht abgeschlossen waren, wurde der 16-Jährigen dies verwehrt. Den ihr Auskunft gebenden Polizeibeamten beleidigte sie hierbei aufs Gröblichste.  Sie schlug ihm auch unvermittelt mit voller Wucht ins Gesicht. Bei der anschließenden Fixierung durch zwei Polizeibeamtinnen, versuchte sie der einen in die Hand zu beißen und der andern zerkratzte sie den rechten Unterarm.

Die Polizeibeamtinnen beschrieben das Toben der jungen Frau in einem Maße, wie sie es selten in ihrem Berufsleben erlebt hätten. Sie stand augenscheinlich auch unter Drogeneinfluss. In ihrer Tasche wurde ein Stück Haschisch sichergestellt (ca. sechs Konsumeinheiten). Zudem ergab ein durchgeführter Alkoholtest einen Wert von 1,41 Promille. Bis zum Eintreffen der von der Polizei benachrichtigten Mutter wurde sie unter Betreuung in eine Ausnüchterungszelle verbracht.

Das Pärchen wird nun mit einigen Paragrafen des Strafgesetzbuches konfrontiert werden.

Waiblingen/Auenberg: Übler Scherz versetzte Kindergartenpersonal in Schrecken

18.03.2010 - 16:59 Moderator No comments

Drei 12jährige Schüler aus Auenwald versetzten die Mitarbeiter eines Kindergartens in den Nachmittagsstunden in Angst und Schrecken. Gegen 15.30 Uhr beobachteten Kindergärtnerinnen, die zu einer Teamsitzung zusammen gekommen waren, vor dem Kindergarten die drei Jungen, die Waffen in den Händen hielten.

Da für die Erzieherinnen nicht ersichtlich war, ob es sich um Spielzeugpistolen oder um echte Waffen handelte, riefen sie die Polizei. Die herbeigerufene Polizeistreife konnte noch vor dem Kindergarten, zwei der drei Jungen ansprechen und festhalten. Sie führten Spielzeugpistolen mit sich. Der dritte Junge war offensichtlich kurz vorher von seinem Vater mit dem Auto vor dem Kindergarten, abgeholt worden.

Das ganze entpuppte sich als böser Streich. Eine echte Bedrohungslage bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Ermittlungen der Polizei Backnang über die Hintergründe des “bösen Streichs” dauern an.

Update

Entgegen gestriger Annahmen stellte sich heraus, dass nicht drei, sondern vier Schüler Unfug auf dem Kindergartengelände in Auenwald trieben. Ein weiterer 11-jähriger Junge war ebenfalls mit vor Ort. Einer der 12-Jährigen hatte im Schulbus verlauten lassen, dass er heute “Rabatz” am Kindergarten machen werde. Er erwähnte gegenüber anderen Kindern auch, dass er eine Pistole habe.

Ein Mädchen, das Ohrenzeuge dieser Aussage wurde, erzählte daheim angekommen ihrer Mutter von der Geschichte, die sich an die Polizei wandte.

Aufgrund des Amoklaufs von Winnenden vor einem Jahr nimmt die Kriminalpolizei solche Hinweise nach wie vor sehr ernst und entsandte sofort Polizeibeamte an die bekannte Adresse des Jungen. Doch leider verpassten die Beamten den jungen Mann knapp. Er war bereits mit Freunden zum Spielen unterwegs.

Kurze Zeit später ging bei der Backnanger Polizei ein Anruf einer verunsicherten Kindergärtnerin ein, die berichtete, dass vor dem Kindergarten Kinder gesichtet worden seien, die eine Pistole mit sich führen. Einer sei sogar über den Kindergartenzaun gestiegen. Die im Gebäude anwesenden sechs Erzieherinnen waren zu einer Besprechung zusammen gekommen. Kinder hielten sich nicht im Gebäude auf.

Der Kindergarten war am Nachmittag geschlossen. Die Kinder schossen mit einer Spielzeugpistole Kügelchen ab, von denen eine die Fensterscheibe des Kindergartens traf. Die Scheibe wurde nicht beschädigt und nicht verschmutzt. Die eintreffende Polizei stellte zunächst zwei der Jungen, ein dritter hielt sich zunächst unauffällig im Hintergrund. Der vierte Junge war kurz vor Eintreffen der Polizei von seinem Vater vor Ort abgeholt worden.

Alle Kinder wurden im Beisein der wenig begeisterten Eltern von der Polizei angehört. Einer gab an, dass er die Kindergärtnerinnen nur habe ärgern wollen. Die Kinder sind strafunmündig, müssen aber mit Konsequenzen zu Hause und in der Schule rechnen. Die Anwendung des Jugendstrafrechts kann erst ab einem Alter von 14 Jahren erfolgen.

Heilbronn: Mit Fahrstil nicht einverstanden – Widersacher gewürgt

12.03.2010 - 16:34 Moderator No comments

Offensichtlich nicht einverstanden mit dem Fahrstil eines 26-Jährigen war ein 34 Jahre alter Autofahrer am Mittwochabend in Heilbronn. Der aus dem Kosovo stammende Mann fuhr gegen 18 Uhr auf der Kalistraße in Richtung Europaplatz. Als vor ihm der 26-Jährige den Fahrstreifen wechseln wollte, gab er Gas, um das zu verhindern.

Eine kurze Strecke weiter bremste der 34-Jährige seinen “Kontrahenten” aus, ging zu dessen Fahrzeug, griff hinein und würgte den 26-Jährigen mit beiden Händen. Nach einer Weile ließ er los, ging zu seinem Fahrzeug und fuhr weiter. Der Geschädigte verfolgte ihn und alarmierte die Polizei.

Am Busbahnhof in der Karlstraße konnten zwei Streifen des Polizeireviers Heilbronn den Mann anhalten. Warum der Albaner so erzürnt war, konnte noch nicht geklärt werden. Er war allerdings sehr erstaunt, dass wegen des Verdachts einer Körperverletzung sein Führerschein beschlagnahmt wurde.

Er musste sich belehren lassen, dass diese Straftat im öffentlichen Straßenverkehr begangen wurde und in Zusammenhang mit der Benutzung eines Fahrzeugs steht. Und dann ist die Beschlagnahme durchaus möglich.