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Archive for the ‘Österreich’ Category

Graz: Vergewaltigung an Grazerin durch DNA-Spur geklärt

04.09.2010 - 19:20 JvdR No comments

Nach einer Vergewaltigung an einer Grazerin konnten drei Vergewaltiger nach Auswertung einer DNA-Spur ausgeforscht und festgenommen werden. Anfang Juni 2010 war eine 22-jährige Grazerin gegen 04:15 Uhr nach einem Lokalbesuch in der Griesgasse entlang der Mur im Bereich des Roseggerkais auf dem Nachhauseweg.

Plötzlich wurde die Frau von zwei Unbekannten angesprochen, ob sie bereit zum Sex mit ihnen wäre. Die Frau verneinte und setzte ihren Weg fort. Kurze Zeit später wurde sie von einem dritten Unbekannten gewaltsam auf die dort befindliche Böschung gestoßen. Danach leistete die 22-jährige wegen der Aussichtslosigkeit und aus Angst vor weiteren Gewalttätigkeiten keinen Widerstand und wurde von den drei Unbekannten vergewaltigt.

Nach der Tat flüchteten die Täter und ließen das Opfer zurück.

Das verletzte Opfer begab sich sogleich zu einer Telefonzelle und verständigte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Unbekannten verlief vorerst erfolglos. Eine Unterhose, ein Schuh und das Handy des Opfers blieben unauffindbar.

Die 22-jährige wurde nach der Erstversorgung ins LKH Graz überstellt, wo auch DNA-Spuren gesichert werden konnten. Nach Auswertung der Spuren bei der DNA-Datenbank in Innsbruck konnte diese einem 17-jährigen arbeitslosen Jugendlichen aus Graz, serbischer Herkunft, zugeordnet werden.

Der 17-jährige wurde von Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark daraufhin festgenommen. Bei den Einvernahmen nannte er auch seine arbeitslosen Komplizen, einen 16-jährigen aus Graz und einen 19-jährigen aus dem Bezirk Weiz. Vom 19-jährigen war vorerst nur der Spitzname bekannt, dieser konnte aber in Zusammenarbeit mit Polizeibeamten der PI Weiz ausgeforscht werden. Die Komplizen wurden Mittwochabend festgenommen.

Während zwei der Täter insofern geständig waren, dass sie sich auf die Einwilligung des Opfers zu den sexuellen Handlungen beriefen, war der 19-jährige nicht geständig.

Die Beschuldigten werden nach den Einvernahmen wegen Vergewaltigung, Diebstahl und dauernder Sachentziehung in die Justizanstalt Graz Jakomini überstellt.

Heilbronn/Graz: Führendes Mitglied der “Hell Angels” im Gefängnis

03.09.2010 - 16:12 JvdR No comments

Der seit dem 19.06.2010 flüchtige und mit europäischem Haftbefehl gesuchte 48-Jährige, der am 24.08.2010 in Graz/Österreich festgenommen werden konnte, wurde am Freitag an der österreichischen Grenze den deutschen Behörden übergeben und durch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei zur Vorführung zum Amtsgericht Heilbronn gebracht.

Nach der Eröffnung des Haftbefehls am Freitagnachmittag wurde der 48-jährige mutmaßliche Rauschgifthändler in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Oberwart/Welgersdorf: Mord und Selbstmord – Ehemann erschoss Frau und danach sich selbst

29.08.2010 - 20:58 JvdR No comments

Am Samstag (28.08.2010), gegen 22.15 Uhr, kam es vermutlich im Wohnzimmer des Ehepaares Wilhelm und Christa K. (66 und 49 Jahre alt) in Welgersdorf, Bezirk Oberwart, aus unbekannter Ursache zu einem Streit in dessen Folge vermutlich mit einer abgesägten Schrotflinte der Mann seine Gattin und anschließend sich selbst erschossen haben dürfte.

Eine Nachbarin erstattete am 29.08.2010, um 10.45 Uhr auf der PI Großpetersdorf die Anzeige, dass sie 28.08.2010, gegen 22.15 Uhr zwei Schüsse – vermutlich im Nachbarhaus – gehört habe.

Bei der sofort durchgeführten Nachschau von Polizeibeamten der PI Großpetersdorf wurde das Ehepaar im Wohnzimmer mit Schussverletzungen aufgefunden. Der sofort verständigte Kreisarzt stellte den Tod durch Gewalteinwirkung mit einem Schrotschuss fest.

Die weiteren Erhebungen werden durchgeführt.

Salzburg/Werfenweng: Messerstecherei wegen Drogen

29.08.2010 - 20:50 JvdR No comments

Am 28.08.2010 gegen Mitternacht kam es in einer Wohnung in Werfenweng zwischen zwei Kontrahenten zu einem heftigen Streit. Ein 24-jähriger Suchmittelabhängiger Mann aus Bischofshofen wollte von einem ebenfalls im Drogenmilieu bekannten 21-jährigen Mann aus Werfenweng Suchtmittel. Dabei kam es zu einem Handgemenge.

Eine ebenfalls anwesende 21-jährige Frau aus Salzburg ging vorerst mit Faustschlägen gegen den Mann aus Bischofshofen vor, um ihren Freund zu befreien. Nachdem sie es nicht schaffte, holte sie aus der Küche ein Messer und stach mehrmals auf den Bischofshofener ein. Der erlitt dabei am rechten Unterarm und im Bauchbereich mehrere Stichverletzungen und wurde dabei schwer verletzt. Er wurde vom roten Kreuz ins Krankenhaus Schwarzach gebracht.

Die junge Frau verantwortete sich in Notwehr gehandelt zu haben. Sämtliche handelnde Personen sind einschlägig im Suchtgiftmilieu bekannt.

Der Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete Anzeige auf freiem Fuß an.

St. Pölten: Verhaftung von 26 Schleppern und 23 illegalen Personen

25.08.2010 - 12:49 JvdR No comments

Das Landeskriminalamt für Niederösterreich führte seit einiger Zeit und aufgrund mehrerer verschiedener Informationen und Asylaussagen, Ermittlungen gegen eine kriminelle Organisation wegen des Verdachtes der gewerbsmäßigen Schlepperei.

Durch niederschriftliche Aussagen von Asylwerbern und im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass eine Schlepperorganisation illegal Migranten, die vorwiegend aus der Türkei, dem Irak,  aus Palästina und anderen arabischen Staaten stammen, gewerbsmäßig nach Österreich einschleusen sollen.

Die angeführten Asylanten wurden vor einigen Wochen selbst illegal mit einem Bus, nach Österreich gebracht, wo sieum Asyl ansuchten. Sie sagten aus, dass die Migranten, so wie sie selbst, mit einem Bus von Griechenland über Rumänien und Ungarn nach Österreich gebracht worden sein sollen bzw. gebracht werden würden. Dieser Bus soll umgebaut worden sein und sollen die Illegalen, wenn Gefahr droht, durch die Polizei oder Grenzbehörden kontrolliert zu werden, diese Verstecke  aufsuchen haben müssen.

Aus diversen Asyleinvernahmen geht hervor, dass diese Schleppungen mit dem griechischen Reisebus immer wieder zum Wochenende stattfinden soll.

Aufgrund der angeführten Umstände  wurden durch das Landeskriminalamt Niederösterreich verstärkt Kontrollen im Bereich der Ostautobahn vorgenommen. Eine dieser Schwerpunktstreifen wurde auch am 22.08.2010, um 01.00 Uhr beginnend, durch das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel, in Zusammenarbeit mit der EGS (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität) und der AGM (Ausgleichsmaßnahmen) entlang der Ostautobahn durchgeführt und es wurden fliegende Patrouillen eingesetzt und auf den so dargestellten Bus gewartet.

Beginnend am Grenzübergang Nickelsdorf entlang der gesamten Ostautobahn bis nach Wien.

Gegen 07.30 Uhr, des 22.08.2010, konnte ein Bus, der der Beschreibung entsprach, auf der Ostautobahn in Fahrtrichtung Wien Zentrum, Höhe Simmering, wahrgenommen und in weiterer Folge durch die angeführten Kräfte in sicherem Abstand observiert werden.

Um 07.38 Uhr, konnte der angeführte Bus in Wien 2  durch die Beamten des LKA NÖ, EGS und AGM wahrgenommen und in weiterer Folge angehalten werden, wobei anzuführen ist, dass sich das Fahrzeug bereits auf den Parkstreifen der dortigen Fahrbahn begeben hatte, um die Illegalen aus dem Bus aussteigen zu lassen.

Durch die einschreitenden Polizeibeamten wurde in weiterer Folge der Schlepperbus von außen gesichert. Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes begaben sich ein Teil der angeführten Beamten in das Innere des Busses und konnten in sowohl die Illegalen, die großteils auf dem Boden saßen, als auch die Schlepper respektive die “Begleitpersonen” wahrnehmen.

Am 22.08.2010, um 07.40 Uhr, wurden 26 griechische Staatsbürger im Alter von 21 Jahren bis 64 Jahre, wegen Gefahr im Verzuge wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Schlepperei und des Verdachts der kriminellen Organisation vorläufig festgenommen.

Zum selben Zeitpunkt wurden auch die 23 illegalen Personen nach dem Fremdengesetz festgenommen.

Wegen des nunmehr begründeten Schlepperverdachtes und nachdem die Personen, die sich im Bus befanden, wahrgenommen wurden, wurde aus Sicherheitsgründen – sowohl wegen der Eigensicherung und auch der Fluchtgefahr der Illegalen und der Schlepper – eine Verbringung des Reisebusses mit Insassen und Polizeibegleitung in die Meidlinger Polizeikaserne veranlasst.

In diesen Bussen befanden sich auch noch andere Passagiere, die mit griechischen Pässen in Erscheinung traten und diese als “Begleitpersonen” für die Illegalen fungierten. Bei dem Bus wurden – wie bereits oben angeführt – Umbauten durchgeführt, wobei Zwischenböden eingerichtet wurden, die von den Illegalen bezogen werden mussten, wenn zum Beispiel einen Grenze passiert wurde oder der Bus durch eine Stadt fuhr, wo eine Kontrolle drohte.

Das eingebaute Versteck war außergewöhnlich gut getarnt, da es durch den Stiegenabgang des Busses unter den Sitzen angelegt war und auch nur von dort bezogen werden konnte. Die Illegalen durften, wenn keine Gefahr drohte, im Passagierraum des Busses Platz nehmen und mussten nur auf “Befehl” eines Schleppers das Versteck aufsuchen.

In diesem Versteck wurden bis zu 15 Personen untergebracht, wobei es sich hierbei um einen Stauraum von zirka zwei mal vier Meter und einer Höhe von zirka 35 cm handelte. Andere Illegale wurden unter oder hinter der letzten Sitzreihe eingepfercht, respektive versteckt. Der Verdacht der gewerbsmäßigen Schleppung im Zuge einer kriminellen Organisation bestätigte sich im Zuge einer genaueren Nachschau im Bus.

Dort konnte mit Unterstützung der WEGA – Wien (mit mechanischer Gewalt) das Versteck bzw. die Verstecköffnung aufgefunden werden. Wie bereits angeführt, war auch im Boden ein Hohlraum eingebaut, in dem die Illegalen versteckt wurden, wenn Gefahr drohte.

Es konnte nachgewiesen werden, dass die Illegalen in Saloniki/Griechenland in den präparierten Bus gestiegen sind und mit diesem über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich gebracht wurden. Die Illegalen gaben an, für die Schleppung bis nach Österreich, bis zu 8.500,– US Dollar – pro Person – bezahlt zu haben. Der Busfahrer war geständig und gab an, für die “Schlepperfahrt” 10.000,– US Dollar bekommen zu haben. Die restlichen Schlepper waren zum Teil geständig.

Nach den Einvernahmen am 23.08.2010, 16.00 Uhr, wurden die 26 Festgenommenen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Eisenstadt in U-Haft genommen. Die 14 männlichen Häftlinge wurden in die Justizanstalt Eisenstadt und die 12 weiblichen Häftlinge wurden in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

Ferner wurde der Reisebus sowie Bargeld, das bei den Hauptverdächtigen gefunden wurde, sichergestellt.

Die 23 Illegalen im Alter von 14 bis 37 aus der Türkei, dem Irak, aus Palästina und anderen arabischen Staaten, die durch die AGM Wien und NÖ (Ausgleichsmaßnahmen) festgenommen wurden, wurden nach Abschluss der Einvernahmen in das Polizeianhaltezentrum Wien überstellt.

Weitere Ermittlungen werden durch des Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Menschenhandel, getätigt.

Wien/Floridsdorf: Rene M. wurde aus fahrendem Fahrzeug erschossen – Zeugen gesucht

24.08.2010 - 22:19 JvdR No comments

Nach Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien kann die Tatzeit des Mordes am 20-jährigen Rene M. am 21.08.2010 von ca. 02.30 bis 02.40 Uhr eingeschränkt werden. Auf den Lichtbildern einer Überwachungskamera sind in dieser Zeit das Opfer (wie es Richtung Wohnhaus geht) und ebenso zwei Pkw, die in die Steinheilgasse ein bzw. ausfahren, zu sehen.

Es handelt sich um einen hellen Van und einen hellen Kleinwagen. Die Lenker dieser Fahrzeuge werden nun gesucht. Auch Bekannte des Opfers werden ersucht, sich bei der Polizei zu melden, und mitzuteilen, ob es bei Rene in letzter Zeit irgendwelche bedenklichen Vorgänge (Drohungen, Auseinandersetzungen, Beziehungsprobleme, etc.) gab.

Im Zuge der weiteren Erhebungen durch das Landeskriminalamt Wien und der Auswertung von Videoaufzeichnungen steht fest, dass Rene M. von einem fahrenden Fahrzeug aus erschossen wurde, In dem dunkel lackierten Auto zumindest zwei Personen befanden. Das Täterfahrzeug fuhr um 02.31 Uhr in die Steinheilgasse ein und um 02.38 Uhr wieder heraus.

Es ergeht nun der dringende Aufruf an die Lenker des hellen Vans und des Kleinwagens – die, ebenfalls zur Tatzeit dort fuhren – sich bei der Polizei als Zeugen zu melden.

Weiters ersuchen wir Anrainer bzw. mögliche weitere Zeugen, alle verdächtigen Wahrnehmungen zur Tatzeit zu melden.

Die Motivlage ist nach wie vor unklar. Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob sich die Schussabgabe gezielt gegen Rene M. richtete. Intensive Ermittlungen und Befragungen im Umfeld des Opfers sind derzeit im Gange.

Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wurde vom Verein der Freunde der Wiener Polizei als spontane zusätzliche Maßnahme ein Geldbetrag von 3000.- Euro ausgelobt. Hinweise (auch vertraulich) werden unter der Telefonnummer 01/31310-33121 (Gruppe Hoffmann) entgegengenommen.

Salzburg: Versuchte Vergewaltigung – Fahndung nach den Tatverdächtigen

21.08.2010 - 08:11 JvdR No comments

Am 20.08.2010 gegen 00.00 Uhr versuchten zwei unbekannte Männer,  vermutlich in der Basteigasse, am dortigen Parkplatz, ein 17 jähriges Mädchen zu vergewaltigen. Die beiden Männer, etwa 20 Jahre alt, hatten das Mädchen in einer Bar am Rudolfskai angesprochen und sie aufgefordert, mit ihnen vor die Eingangstür zu gehen um Luft zu schnappen. In weiterer Folge forderten sie das Mädchen auf, mit ihnen eine Runde  spazieren zu gehen.

Als sie dann in der Nähe eines ziemlich schlecht beleuchtenden Teiles eines Platzes  (Basteigassenparkplatz)  ankamen, gab ihr einer der Männer plötzlich  einen kräftigen Stoß, sodass sie mit dem Rücken  gegen eine Mauer geschleudert wurde. Im nächsten Moment begannen sie das Mädchen zu entkleiden.

Das Mädchen wehrte sich kräftig  und konnte einem Burschen mit ihren Schuhen einen so kräftigen Tritt versetzen, dass sich der Bursche vor Schmerz niedersetzen musste.  Auch dem zweiten Täter konnte sie einen kräftigen Tritt auf ein Knie versetzen, sodass dieser vor Schmerz aufheulte.

Anschließend konnte sie sich dem Festhaltegriff des Täters entziehen und die Flucht ergreifen.

Täterbeschreibung:

  1. Mann, ca. 20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, eher schmächtige Statur, Salzburger Dialekt , leicht gebräunte Haut, trug eine Augenpiercing, leichte Stirnfransen. Er trug eine Metallkette mit einem ca. 4 cm großen, silbernen Kreuz, war bekleidet mit schwarzem Hemd, Hemdkragen aufgestellt.
  2. Mann, ca. 20 Jahre alt, etwa 175 cm groß, braune Haare , welche eine Länge von ca. 3 – 4 cm hatten. Haare waren mit Gel kreuz und quer gestylt. Hellhäutig, schlank, jedoch breitere Schultern, Salzburger Dialekt. Typisches Merkmal – Höcker auf der Nase, Narbe an einem Handrücken. Auffallende Zahnlücke zwischen seinen Schneidezähnen.

Hinweise sind erbeten an den Kriminaldauerdienst des SPK Salzburg 059 133 55 3333.

Innsbruck/Absam: Versuchter Mord – Mann versuchte seine Schwester mit dem Hammer zu erschlagen

16.08.2010 - 19:22 JvdR No comments

Ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Innsbruck/Land steht im dringenden Tatverdacht, am Abend des 14.08.2010 versucht zu haben, in Absam seine 44-jährige Schwester mit einem Hammer zu erschlagen. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei widerstandslos festgenommen werden. Der Gesundheitszustand des Opfers ist lebensbedrohlich. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Der 47-jährige Beschuldigte wurde am Nachmittag des 16.8.2010 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck in die JA Innsbruck überstellt. So wie sich die Situation darstellt, gab es zwischen dem Täter und seiner Schwester schon seit geraumer Zeit familiäre Spannungen, die am Abend des 15.8.2010 in der Wohnung des Opfers eskaliert sind.

Der Mann schlug mehrmals sehr massiv mit einem Hammer und einer Säge auf den Kopf seiner Schwester und fügte ihr dabei schwere Verletzungen zu. Die Frau musste aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen in die Klinik Innsbruck eingeliefert und stationär aufgenommen werden.

Ihr Zustand wird zwar als stabil, aber dennoch kritisch eingestuft.

Der Mann hat die Tat eingestanden. Zu Einzelheiten des Tatherganges vermochte er sich allerdings nicht mehr erinnern.

Graz: Unbekannter “Bombendroher” ausgeforscht

16.08.2010 - 19:14 JvdR No comments

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark konnten den unbekannten “Bombendroher”, der Sonntagfrüh zwei ehemalige ORF-Mitarbeiter gefährlich bedroht hatte, ausforschen und anzeigen.

Gegen 04:30 Uhr fuhr ein vorerst Unbekannter mit einem Fahrrad zum Funkhaus des ORF Steiermark und übergab dem anwesenden Portier einen für einen ehemaligen ORF-Mitarbeiter bestimmten sprengstoffverdächtigen Plastiksack. Weiters gab er an, dass er nun zum Thalersee fahren und dort ein Boot in die Luft sprengen werde. Zudem habe er noch eine Rohrbombe für eine weitere ehemalige ORF-Mitarbeiterin bei sich.

Der Portier verständigte sogleich die Polizei, worauf das Gelände des Funkhauses abgesichert und der sprengstoffverdächtige Plastiksack von einem sachkundigen Polizeibeamten untersucht wurde. Im Plastiksack befanden sich ein wirres Schreiben, ein Metallkeil und ein Zündkopf einer Sprenggranate.

Im Zündkopf, der offensichtlich mehrere Jahre im Freien gelegen hatte, befand sich jedoch kein Sprengmittel.

Eine groß angelegte Fahndung nach dem Unbekannten, die Ermittlungen am Thalersee und bei den Bedrohten verliefen vorerst ergebnislos. Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark konnten nach umfangreichen Ermittlungen einen 55-jährigen Pensionisten aus dem Bezirk Graz Umgebung als Täter ausforschen.

Der seit Jahren an paranoider Schizophrenie leidende Mann gab an, dass er nur mit den Bedrohten in Kontakt treten wollte. Den funktionslosen Zündkopf habe er vor Jahren bei einer Wanderung aufgefunden. Eine Durchsuchung der Wohnräumlichkeiten des Beschuldigten nach Sprengstoff oder Substanzen zur Herstellung von Sprengstoffen verlief negativ.

Der 55-jährige wurde nach Abschluss der Einvernahmen wegen gefährlicher Drohung auf freiem Fuß angezeigt.

Wels/Kallham: Hund qualvoll im verschlossenen Kombi verendet

16.08.2010 - 19:08 JvdR No comments

Eine 34-jährige Marktfahrerin aus dem Bezirk Wels-Land sperrte am 15.08.2010 in Kallham ihren 8-jährigen Hund in ihren Kombi, der bei 28 Grad Celsius Außentemperatur, unter direkter Sonneneinstrahlung, geparkt war.

Die Marktfahrerin betreute anlässlich des Kallhamer Kirtages während dieser Zeit ihren Verkaufsstand und kümmerte sich nicht um ihren Hund.

Der Hund verendete qualvoll im Kombi.

[Update 11.08.2010] Nickelsdorf/Zurndorf: Unbekannte Frau in einem Maisfeld tot aufgefunden – Polizei ersucht um Mithilfe aus der Bevölkerung

11.08.2010 - 08:29 JvdR No comments

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Eisenstadt und des Landeskriminalamtes Burgenland haben mehrere Indizien gegen einen Tatverdächtigen herstellen lassen. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Polizei erstrecken sich weitläufig über den nördlichen Großraum Wien und NÖ, sowie im Besonderen über den südöstlichen Donauraum entlang der A4 bis hin zum Auffindeort des Mordopfers.

Hinweise erbeten an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Burgenland unter der Telefonnummer 059133/10-3333.

[Update 08.08.2010] Vöcklabruck/Timelkam: 77-jährige Pensionistin ermordet aufgefunden – Tat wurde aufgeklärt

08.08.2010 - 13:39 JvdR No comments

Wie berichtet, wurde am 28.07.2010 gegen 18.00 Uhr in der Römerstraße 7 in Timelkam die 77jährige Pensionistin Hedwig Moser mit Stichverletzungen im Rücken tot auf dem Bauch liegend, im Vorraum ihres Hauses vom Sohn gefunden. Neben dem Opfer lag die Tatwaffe, ein Küchenmesser.

Die Ermittlungen wurden von der Mordgruppe des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wels übernommen. Mit der Tatortarbeit durch die Spezialisten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes wurde unmittelbar nach der Entdeckung begonnen und sie dauerte letztendlich vier volle Tage, insbesondere nicht feststand, wie der Zustand der Räume im Haus vor der Tat war und offensichtlich durch den Mord nicht viel verändert worden war.

Am bzw. rund um das Tatobjekt wurden gleichfalls die Blutspurhunde der Polizei, sowie 50 Polizeischüler zur Durchsuchung der angrenzenden Felder eingesetzt. Die über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels von der Gerichtsmedizin Linz durchgeführte Obduktion hat ergeben, dass die Frau durch zahlreiche Messerstiche im Oberkörper getötet worden ist. Tatzeitpunkt war der Dienstag, der 27.7.2010.

Die gesicherten Spuren wurden zwischenzeitlich zur Auswertung der Gerichtsmedizin Salzburg übergeben, dessen Ergebnis noch aussteht.

Die als sehr freundlich beschriebene Pensionistin wurde zuletzt am Dienstag, den 27.7.2010 vormittags gesehen. Zeugenaufrufe auf Hinweise verliefen in der Folge alle negativ, insbesondere konnte auch das zuletzt am Dienstag mittags gesichtete dunkle Fahrzeug vor dem Haus nicht zugeordnet werden. Die ersuchte Frau ist nicht ident mit der nunmehr ausgeforschten Tatverdächtigen.

Die Befragungen konzentrierten sich daher auf das familiäre Umfeld sowie sonstige Beziehungspersonen zum Opfer. Besonders intensiv war deshalb auch die Zusammenarbeit mit den Polizisten der PI Timelkam, die “örtlich bekannte Gelegenheitspersonen” zur Überprüfung brachten. Insgesamt wurden mehr als 20 Personen überprüft und konnten danach aber auch ausgeschlossen werden.

Öffentlich wurde immer wieder betont, dass die Ermittlungen in alle Richtungen laufen, weil ein Motiv nicht klar erkennbar war und somit auch niemand ausgeschlossen werden konnte. Insbesondere wurde betont, dass das Opfer höchstwahrscheinlich den späteren Täter/in selbst herausgelassen haben könnte. Auch wurde klar ein Sexualdelikt ausgeschlossen, bei Raub und Diebstahl wurde jedoch immer ein Fragezeichen dahintergesetzt.

Genau dieses Fragezeichen erbrachte auch dann mit intensiven Erhebungen und umfangreich durchgeführten Ermittlungsmaßnahmen durch die Kriminalisten der Mordgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich eine Spur zu einer Tatverdächtigen. Letztendlich wurde am Samstag, dem 7. August 2010, eine 34-jährige Frau festgenommen.

Diese legte in ihrer ersten Einvernahme durch die Beamten der Mordgruppe ein Geständnis ab. Aufgrund eigener Angaben wurde das Opfer mit einer Prosecco-Flasche niedergeschlagen und mit zahlreichen Messerstichen tödlich verletzt. Als Motiv gibt die Verdächtige das Erbeuten von Vermögenswerten an. Die tatsächliche Raubbeute kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Derzeit setzt die Mordgruppe des LKA Oberösterreich die Ermittlungen zur Untermauerung des Tatverdachtes fort. Die Verdächtige wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels noch am Sonntag in die Justizanstalt Wels eingeliefert.