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Was man dafür tun muß und wie das geht steht hier.

[Update 10.03.2010] Stollberg/Gornsdorf: Verdacht auf Tötungsdelikt – Haftbefehl erlassen

10.03.2010 - 16:48 Moderator No comments

Gemäß Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde soeben am Amtsgericht Chemnitz Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags gegen die 18-jährige Beschuldigte erlassen. Die junge Frau ist dringend verdächtig, am 09.03.2010, kurz nach Mitternacht, auf einen 25-jährigen Bekannten eingestochen und dessen Tod herbeigeführt zu haben.

Bei der richterlichen Vernehmung machte sie Angaben zur Sache. Wegen der noch laufenden Ermittlungen ist derzeit nicht mit näheren Informationen zu rechnen.

Die Beschuldigte wurde nach Erlass des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Solingen: Im Bus niedergestochen

10.03.2010 - 16:44 Moderator No comments

Durch einen Messerstich wurde ein 16-jähriger Jugendlicher gestern Abend, 09.03.2010, gegen 20.50 Uhr, in Solingen verletzt. Der junge Solinger saß gemeinsam mit Freunden in der Buslinie 682, als ihn ein 20-jähriger Solinger ansprach. Nach einem kurzen Gespräch zog der 20-Jährige plötzlich ein Messer und verletzte ihn damit im Brustbereich.

An der Haltestelle “Walder Kirche” an der Friedrich-Ebert-Straße betätigten der Täter und sein 19-jähriger Begleiter den Nothahn und flüchteten getrennt in verschiedene Richtungen. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei den 19-jährigen Begleiter festnehmen, der am heutigen Morgen wieder entlassen wurde. Der 16-jährige musste seine Stichverletzung in einem Krankenhaus stationär behandeln lassen.

Intensive und zügige Ermittlungen, u.a. auch durch Auswertung des vorhandenen Bus-Videomaterials, brachten die Kriminalpolizei heute auf die Spur eines 20-jährigen Tatverdächtigen. Dieser lässt sich bereits anwaltlich vertreten. In Abstimmung mit dem Rechtsanwalt konnte der bereits polizeilich bekannte Tatverdächtige am heutigen Nachmittag an seiner Wohnanschrift festgenommen werden.

Die Motivlage ist noch unbekannt, jedoch ist aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon auszugehen, dass sich Täter und Opfer bereits vorher kannten. Die Ermittlungen dauern an.

Dortmund/Huckarde: Räuberische Erpressung – Opfer musste Rucksack nach Bedrohung mit Schusswaffe aushändigen

10.03.2010 - 15:51 Moderator No comments

Opfer dreier unbekannter Täter wurde am gestrigen Dienstag, 09.03.2010, 16.40 Uhr, ein 23-jähriger Dortmunder. Nach seinen Angaben befand er sich zur Tatzeit auf dem S-Bahnhof Dortmund-Huckarde vor einem Automaten am Bahnsteig, als er plötzlich von hinten gegen den Automaten geschubst wurde.

Als er sich umdrehte sah er sich drei jungen Leuten (zwei Männer, eine Frau) gegenüber.

Während die junge Frau offensichtlich das Umfeld beobachtete, erhielt der 23-Jährige von einem der jungen Männer zunächst einen Faustschlag in den Magen, der zweite männliche Täter hielt ihm eine Schusswaffe entgegen. Er wurde aufgefordert, seinen Rucksack auszuhändigen.

Angesichts dieser Bedrohungssituation händigte das Opfer den Rucksack aus, in dem sich neben persönlichen Gegenständen einige Videospiele, aber kein Bargeld, befand.

Das Trio flüchtete anschließend mit der Beute vom Bahnsteig in Richtung Aldi. Wenig später wurde durch eine Passantin in unmittelbarer Tatortnähe der Rucksack mit komplettem Inhalt aufgefunden. Offensichtlich hatten es die Täter nur auf Bargeld abgesehen.

Die Unbekannten werden alle als vermutlich türkischstämmig und zwischen 17 – 20 Jahre alt beschrieben. Auffällig war der rosafarbene Pony der ansonsten wasserstoffblonden Haare der jungen Frau.

Wer Zeuge des Vorfalls wurde oder sonstige Hinweise zur Tatklärung geben kann wird gebeten, sich mit der Polizei in Huckarde unter der Rufnummer 132 – 2121 in Verbindung zu setzen.

Cuxhaven/Loxstedt: 62-Jähriger gestand über Notruf seine Ehefrau getötet zu haben

10.03.2010 - 15:39 Moderator No comments

Ein 62-jähriger Mann hat sich am heutigen Mittwochmorgen telefonisch bei der Polizei gemeldet und gestanden, seine Frau am gestrigen Tage getötet zu haben. Polizeibeamte suchten die Wohnanschrift in einer Loxstedter Siedlung auf und fanden die 66-jährige Ehefrau tot im Schlafzimmer vor.

Der Mann wurde festgenommen, er soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Stade hat die Obduktion des weiblichen Leichnams angeordnet. Diese wird vermutlich noch am heutigen Tage durchgeführt werden.

Die Ermittlungen dauern an. Wie es zu der Tat kommen konnte, ist noch unklar.

Zürich: Gewalttätige Auseinandersetzungen am vergangenen Wochenende – Zeugenaufruf

10.03.2010 - 15:25 Moderator No comments

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen übers Wochenende vom 5.-7. März 2010 im Umfeld der Clubszene wurden drei Männer verletzt. Ein Mann konnte festgenommen werden, weiteren Tätern gelang die Flucht. Die Polizei sucht Zeugen aller Vorfälle.

Am Samstagmorgen, 6. März 2010, kurz vor 06.30 Uhr, kam es im Club “BBQ” an der Förrlibuckstrasse 151 in Zürich-Industrie zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern. Der anfänglich verbale Streit eskalierte und schliesslich schlug einer der beiden, ein 22-jähriger Italiener, seinen Kontrahenten, einen 26-jährigen Deutschen, zu Boden.

Der Mann musste mit erheblichen Kopfverletzungen durch Schutz & Rettung ins Spital gebracht werde. Die Stadtpolizei Zürich nahm den mutmasslichen Täter fest.

Am frühen Sonntagmorgen, 7. März 2010, kurz vor 03.00 Uhr gerieten im selben Club mehrere Besucher aneinander. Im Verlauf des Streits schlugen zwei unbekannte Männer mit einer Glasflasche mehrmals auf einen 22-Jährigen ein und verletzten ihn erheblich. Der Iraker musste mit Kopfverletzungen, Schürfungen und Prellungen ins Spital gebracht werden.

Den beiden Unbekannten gelang die Flucht. Beide Täter waren dunkelhäutig und sprachen Schweizerdeutsch. Einer von ihnen war ca. 25 Jahre alt, 185 cm gross und muskulös. Er hatte lange, zusammengebundene Haare, einen Dreitagebart und trug ein dunkles Hemd. Der zweite Täter war ca. 170 cm gross, kann aber nicht näher beschrieben werden.

Gleichentags wurde offenbar ein Mann an der Limmattstrasse 65 in Zürich-industrie vor dem Restaurant “Flamingo” von mehreren Unbekannten angegriffen und verletzt. Der 24-jährige Mazedonier gab an, er sei kurz vor 04.30 Uhr, von sechs bis acht unbekannten, dunkelhäutigen Männern mit einer Eisenstange angegriffen und niedergeschlagen worden zu sein.

Danach flüchteten die Täter und der verletzte Mann wurde mit Platzwunden und Prellungen an Kopf und Oberkörper durch einen Bekannten ins Spital gebracht. Die Stadtpolizei Zürich wurde erst später informiert. Der Mazedonier, der das Spital inzwischen wieder verlassen hat, konnte keine näheren Angaben zum Tatablauf und zu den unbekannten Tätern machen.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Angaben zu den oben beschriebenen Vorfällen machen können, werden gebeten, sich mit der Stadtpolizei Zürich, Tel. 0 444 117 117, in Verbindung zu setzen.

[Update 26.02.2010] Basel: 17-Jähriger niedergestochen und erheblich verletzt – Festnahme des mutmasslichen Messerstechers

10.03.2010 - 15:14 Moderator No comments

Am 20.12.2009, gegen 03:30 Uhr, wurde anlässlich einer Auseinandersetzung am Barfüsserplatz zwischen zwei Gruppen jüngerer Personen einem 17-Jährigen von einem Unbekannten mehrmals in den Rücken gestochen. Das Opfer musste schwer verletzt in die Notfallstation eingewiesen werden.

Aufgrund eines Hinweises konnte der mutmassliche Täter, ein 20- jähriger Mann, am 20. Februar 2010 festgenommen werden. Der Haftrichter verfügte Untersuchungshaft.

Beim Tatverdächtigen und beim Opfer handelt es sich um zwei Schweizer mit Migrationshintergrund.

Der Tathergang und der Grund der Auseinandersetzung sind noch nicht klar und Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariates.

Personen, die Angaben zu dieser Tat machen können, wollen sich bitte mit dem Kriminalkommissariat Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung setzen.

Passau/Hals: Misshandelter Kater

10.03.2010 - 15:09 Moderator No comments

Erst gestern wurde der Polizei bekannt, dass bereits am vergangenen Samstag ein Kater bei einer Tierarztpraxis in Salzweg abgegeben wurde, dem mittels eines Drahtes die Hoden abgebunden worden waren.

Das Tier war zuvor einer Frau aus Hals zugelaufen, die es umgehend zum Tierarzt brachte. Die Polizei ermittelt nun gegen den bislang unbekannten Peiniger des Katers wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz.

Regensburg: Raub, Amtsanmaßung und Bedrohung – Softairwaffe als Tatmittel

10.03.2010 - 15:04 Moderator No comments

Erhebliche strafrechtliche Konsequenzen dürften auf einen 19-jährigen Auszubildenden aus dem südlichen Landkreis zukommen. Dies nachdem der türkische Staatsangehörige im dringenden Tatverdacht steht in den Abendstunden des 28.02.2010 mehrere Straftaten begangen zu haben.

In der Alemannenstraße trat der Auszubildende, gegen 20.20 Uhr, einem 28-jährigen Mann gegenüber. Er legitimierte sich als Kriminalbeamter der eine Personenkontrolle durchführe. Dabei hielt er eine augenscheinliche Schusswaffe in der Hand. Er forderte den 28-Jährigen auf den Kofferraum zu öffnen, da er diesen durchsuchen wollte.

Zudem untersagte er dem Mann die Weiterfahrt. Er verließ dann allerdings den Tatort und flüchtete. Der 28-jährige Autobesitzer tat das Richtige und verständigte sofort die Polizei. Die eingeleitete Fahndung sollte wenig später erfolgreich sein. Die Zwischenzeit “nutzte” der später Festgenommene dann allerdings auch noch um eine Prostituierte zu berauben.

Nur unweit seiner ersten Tat suchte er diese in deren Wohnung in der Landshuter Straße auf. Als er auf einem Tisch Bargeld liegen sah, bedrohte er die 30-jährige Frau mit der Waffe und forderte die Herausgabe des Geldes. Der gelang es aus der Wohnung zu flüchten. Dies tat auch der 19-Jährige, wobei er das Geld zurückließ.

Polizeikräfte nahmen ihn gegen 20.40 Uhr in der Landshuter Straße fest. Der Heranwachsende führte die Softairwaffe noch mit sich. Schon die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass er es auch war, der nur wenige Minuten vorher als Kriminalbeamter aufgetreten war.

Bei den Folgevernehmungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg legte er zu allen ihm vorgehaltenen Straftaten ein umfassendes Geständnis ab.

München/Milbertshofen: Kinder misshandelten Seniorin

10.03.2010 - 14:58 Moderator No comments

Am Abend des 08.03.2010 wurde die Münchner Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass am vergangenen Montag Nachmittag zwei 13jährige Schüler aus München eine ihnen bekannte 83jährige Seniorin in deren Wohnung in Milbertshofen aufgesucht und aus bisher nicht bekannten Gründen misshandelt haben sollen.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie ihr u.a. gegen ihren Willen Alkohol eingeflösst haben. Die Seniorin erlitt dabei Verletzungen und musste vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Der Sachverhalt wurde bekannt, weil sich einer der Täter einem Erziehungsberechtigten anvertraut hatte.

Die beiden schuldunfähigen Kinder wurden inzwischen durch die Münchner Kriminalpolizei angehört. Dabei beschuldigten sich die beiden 13-Jährigen gegenseitig und wiesen einen eigenen Tatbeitrag jeweils von sich.

Die verletzte Seniorin konnte selbst bislang noch nicht zum Sachverhalt befragt werden. Sie hatte durch die erlittenen Misshandlungen nach Auskunft der behandelnden Ärzte Verletzungen an ihren Augen erlitten. Über mögliche Spätfolgen können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kennen sich die Seniorin und einer der beiden 13-jährigen Schüler schon länger. Der Schüler hatte in den vergangenen Monaten wiederholt Einkäufe für die Seniorin getätigt. In der Faschingszeit trat der Schüler aus bisher ungeklärten Gründen offenbar der Seniorin gegen deren Bein, so dass diese seitdem nur noch unter Schmerzen gehen konnte.

Die verletzte Frau hatte daraufhin den Kontakt zu dem Schüler abgebrochen, die Polizei jedoch nicht darüber in Kenntnis gesetzt.

Über den 13-jährigen Schüler der bisher als Haupttäter für die Übergriffe am vergangenen Montag in Frage kommt, ist bekannt, dass er verhaltensauffällig ist und sich in ambulanter psychologischer Behandlung befand. Das Jugendamt ist mit seinem Fall betraut.

In der Vergangenheit hatte die Polizei wiederholt mit ihm als Vermisstem zu tun. Nach Bekanntwerden des Vorfalls vom Montag wurde der Schüler stationär in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Der zweite Schüler ist ebenfalls dem Jugendamt München bekannt. Beide Schüler kennen sich aus der gemeinsamen Schule.

München: Menschenhandel in zwei Massagestudios im Sperrbezirk der Stadt München

10.03.2010 - 14:52 Moderator No comments

Das Kommissariat 35 (Rotlichtkriminalität) ermittelte seit längerem gegen einen 43-jährigen Münchner Massagestudio-Betreiber. In dessen Massagestudios waren dem Fachkommissariat zuvor Masseusen aufgefallen, die dort sexuelle Handlungen gegen Entgelt anboten, obwohl die Örtlichkeiten im absoluten Sperrbezirk der Stadt München liegen.

Bei ihren Vernehmungen gaben sie an, dass der 43-jährige Betreiber seine Massageräume für jeweils 110 Euro pro Tag an sie vermietet hätte. Dort sollten sie zusätzlich zu den erotischen Massagen auch sexuelle Dienstleistungen gegen ein Entgelt in Höhe von 50 bis 120 Euro anbieten.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden die Massagestudios und die Wohnung des 43-Jährigen Münchners im Juli 2009 aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts München durchsucht. Hierbei konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden.

In Folge der Beweismittelauswertung ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der 43-Jährige zwei unter 21-jährige Frauen der Prostitution in seinen Massagestudios zugeführt hatte. Dies wird rechtlich als Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung eingestuft.

Der Betreiber suchte über verschiedene Medien nach Damen für erotische Massagen ohne sexuelle Dienstleistungen. Die beiden jungen Frauen, die noch keinerlei Erfahrungen im Rotlichtbereich hatten, wurden durch den 43-Jährigen in die Arbeitsweise als Masseusen eingeführt und fingen aufgrund der ihnen in Aussicht gestellten Verdienstmöglichkeiten an bei ihm zu arbeiten.

Erst von Stammgästen erfuhren die beiden jungen Frauen, was von ihnen zusätzlich erwartet wird. Konkret sollten sie mit dem Entgelt auch sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Die führten sie in der Folgezeit, wenn auch widerwillig, durch.

Die Ermittlungen des Fachkommissariates wegen Menschenhandels und Beihilfe zur Ausübung der verbotenen Prostitution sind nun abgeschlossen. Über den Fortgang des weiteren Verfahrens wird die Staatsanwaltschaft München I entscheiden.

München/Langwied: Streit eskaliert

10.03.2010 - 14:47 Moderator No comments

Ein 50-jähriger Münchner und eine mit ihm liierte 40-jährige Münchnerin leben ständig in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz im Münchner Westen. Am Abend des 08.03.2010 trennte sich das Paar und die 40-Jährige hielt sich bis kurz vor Mitternacht bei einem Nachbarn auf. Dann kehrte sie zu ihrem Ex-Lebensgefährten zurück.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es im Laufe der Nacht des 09.03.2010, gegen 03.00 Uhr, zu einem Streit wegen 150 Euro, in dessen Verlauf die 40-Jährige mit einem, im Wohnwagen liegenden Obstmesser auf ihren Ex-Lebensgefährten einstach.

Der 50-Jährige erlitt hierbei Stichverletzungen im unteren Rückenbereich, im Oberschenkel sowie mehrere Schnittverletzungen, die stationär in einem Münchner Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr besteht für ihn nicht. Gegen die Messerattacke setzte er sich zur Wehr und verletzte seine Ex-Freundin, so dass sich diese ebenfalls vorsorglich in ärztliche Behandlung begeben musste.

Der 50-Jährige verständigte nach der Tat selbständig einen Nachbarn, der daraufhin die Polizei und einen Rettungsdienst informierte. Die Täterin konnte noch am Tatort durch uniformierte Polizeibeamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing) festgenommen werden. Sowohl die 40-Jährige als auch ihr 50-jähriger Ex-Lebensgefährte waren zum Tatzeitpunkt deutlich alkoholisiert.

Die Münchner Mordkommission hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen. Die Täterin räumte den Messerangriff bei ihrer ersten Vernehmung gegenüber den ermittelnden Beamten der Mordkommission ein.

Von Seiten der zuständigen Staatsanwaltschaft München I wird Antrag auf Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gestellt. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Wien/Leopoldstadt: Schwere Körperverletzung und Raufhandel

10.03.2010 - 14:38 Moderator No comments

Vorgestern gerieten gegen 18.00 Uhr mehrere Personen am Praterstern 4 in Streit. Aufgrund der bisherigen Vernehmungen durch Beamte des Landeskriminalamtes Wien kann davon ausgegangen werden, dass sich schon einige Zeit vor dem Vorfall die sechs Männer im Alter von 36 bis 53 Jahren zwecks eines Trinkgelages auf dem Vorplatz getroffen hatten.

Während des Trinkgelages kam es zwischen den rumänischen und polnischen Zuwanderern zum Streit um eine Flasche Schnaps. Ein unbekannter Täter nahm im Zuge der Rauferei eine dort abgestellte Motorsäge und verletzte damit drei Beteiligte. Die Motorsäge war während des gesamten Vorfalls nicht in Betrieb.

Die Vernehmungen gestalten sich sehr schwierig, da alle Beschuldigten nicht sehr kooperativ sind und zum Tatzeitpunkt schwer alkoholisiert waren. So lässt sich derzeit auch nicht feststellen, woher die Motorsäge stammt.

Drei Männer wurden bei dem Vorfall verletzt: Zwei hatten leichte Schnittwunden an den Armen, einem wurde die Nasenspitze abgetrennt – sie konnte aber von den behandelnden Ärzten wieder angenäht werden. Dem unbekannten Täter gelang die Flucht – Täterbeschreibung: ca.: 40 – 50 Jahr alt, 170 – 175 cm groß, kräftige Statur, bekleidet mit grau – blauer Jacke, hellgrauer Pullover, grün-braune Hose, hellbraune Schuhe, dunkle Rollhaube.

Im Zuge der Streitschlichtung durch die einschreitenden Beamten setzte der 35-jährige Rafal W. einen Widerstand gegen die Staatsgewalt. Er wollte während der Klärung des Sachverhaltes wieder einen Streit mit seinen Kontrahenten beginnen und wurde von den Beamten daran gehindert.

Dabei attackierte er einen Polizisten, der Mann musste festgenommen werden. Alle anderen Beteiligten werden wegen Raufhandel angezeigt, der Unbekannte auch wegen absichtlich schwerer Körperverletzung.