[Update 20.05.2012] Steinheim/Höxter: 24-jährige Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden – Verdacht eines Tötungsdeliktes hat sich bestätigt

20.05.2012 - 18:13 No comments

Bei den durchgeführten Ermittlungen und Vernehmungen haben sich konkrete Anhaltspunkte ergeben, die den dringenden Tatverdacht begründen, daß ein 21-jährigen Mann aus Blomberg die Tat begangen hat. Bei dem Mann handelt es sich um einen der Mitteiler, die am Samstagabend die Polizei über den Leichenfund in der Wohnung informiert haben.

In der Wohnung des jungen Mannes wurden Gegenstände sichergestellt, die als Beweismittel von Bedeutung sein könnten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der 21-Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Die Obduktion der Toten hat ergeben, daß der 24-Jährigen massive Messerverletzungen im Halsbereich zugefügt wurden. Sie ist aufgrund des dadurch verursachten starken Blutverlustes gestorben.

Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Mit einem Ergebnis ist kurzfristig aber nicht zu rechnen. Die Ermittlungen und Vernehmungen werden fortgesetzt. Weitere Details sind zur Zeit nicht zu berichten.

Hamburg/Harburg: Durch vier Personen angegriffen und mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt – Zeugenaufruf

20.05.2012 - 11:59 No comments

Tatzeit: 18.05.2012, gegen 18:30 Uhr
Tatort: Hamburg-Harburg, Schloßmühlendamm/Sand

Ein 41-Jähriger ist von mindestens vier männlichen Personen angegriffen und durch Messerstiche in den Rücken lebensgefährlich verletzt worden. Drei Tatverdächtige (18, 23 und 26 Jahre alt) konnten vorläufig festgenommen werden. Nach weiteren Tätern wird gefahndet. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Das Opfer befand sich zur Tatzeit zusammen mit zwei Bekannten in in einem Audi A4.

Plötzlich fuhr ein Opel Omega aus der Straße Sand entgegen der Fahrtrichtung und stellte sich frontal vor den Audi. Mindestens vier männliche Personen sprangen aus dem Fahrzeug, liefen zu dem Audi rissen die rückwärtige Beifahrertür auf und zerrten den 41-Jährigen aus dem Fahrzeug. In einem Handgemenge wurde das Opfer von mindestens einem Stichwerkzeug verletzt. Das Opfer flüchtete über die Kreuzung und konnte sich in ein haltendes Fahrzeug retten.

Die Verfolger zerrten den 41-Jährigen erneut aus dem Fahrzeug, bis couragierte Zeugen eingriffen. Die inzwischen alarmierten Polizeibeamten konnten drei Tatverdächtige vor Ort vorläufig festnehmen. Rettungskräfte der Feuerwehr und ein Notarzt versorgten das Opfer, das in Lebensgefahr schwebte. Nach einer Notoperation ist der Zustand des 41-Jährigen laut Auskunft der Ärzte stabil.

Das Motiv für die Tat ist zur Zeit unklar. Ein Vielzahl von Passanten fotografierten und filmten die Tat. Die Bilder werden zur Zeit von Beamten der Mordkommission ausgewertet. Es werden weitere Zeugen gesucht, die beobachtet haben, wie zwei männliche Personen vor Eintreffen der Polizei den Tatort in Richtung Schwarzenberganlage zügigen Schrittes verliessen.

Einer der Männer soll südländischer Erscheinung, etwa 175 cm groß und stämmig sein. Er war mit einem rosafarbenen Hemd bekleidet. Von dem zweiten Mann ist nur bekannt, daß er vermutlich ebenfalls Südländer ist eine beigefarbenen Strickjacke trug. Hinweise bitte unter der Telefonnummer Telefon 4286-56789.

Categories: Deutschland, Hamburg

Steinheim/Höxter: 24-jährige Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden – Verdacht eines Tötungsdeliktes

20.05.2012 - 10:59 No comments

Zwei Männer aus Blomberg und Schieder-Schwalenberg wollten am Samstagabend eine 24-Jährige in ihrer Steinheimer Wohnung besuchen. Als sie die Tür nicht öffnete, konnten die beiden durch ein Fenster sehen, dass die junge Frau auf dem Boden in ihrer Wohnung lag und sich nicht rührte. Daraufhin wurde gegen 21.40 Uhr die Polizei über den Notruf alarmiert.

Der verständigte Rettungsdienst stellte fest, daß die Frau tot war. Nach den bisherigen Erkenntnissen muß von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden. Die Mordkommission Bielefeld hat gemeinsam mit der Kripo Höxter die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Die Obduktion der Leiche wird heute durchgeführt. In der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Steinheimer Innenstadt wurden Spuren gesichert.

Weitere Vernehmungen im Umfeld der Frau sind erforderlich. Weitere Details können zur Zeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt werden.

Berlin/Friedrichsfelde: Bei Auseinandersetzung totgeschlagen

20.05.2012 - 10:31 No comments

Gestern Abend kam es in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Friedrichsfelde zu einer Auseinandersetzung, bei der der Angreifer sein Opfer so lange attackierte, bis dieses verstarb. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zwischen dem 32-jährigen Bewohner und seinem 22 Jahre alten Cousin in dem Gebäude in der Delbrückstraße zu einem Streit, in dessen Folge der Ältere nach den bisherigen Erkenntnissen auf sein Gegenüber einschlug und eintrat.

Erst als sich der 22-Jährige nicht mehr regte, ließ der Angreifer von seinem Opfer ab. Der 32-Jährige wurde festgenommen und der 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Categories: Berlin, Deutschland

Bad Berleburg/Siegen: Frau bei Streit in Krankenhaus mit Messer erheblich verletzt – Täter auf der Flucht

19.05.2012 - 13:40 No comments

Nach ersten Ermittlungen kam es am Samstagmorgen, gegen 10.00 Uhr, in einer Bad Berleburger Klinik zu einem Streit zwischen einer 48-jährigen Patientin und einem 53-jährigen Mann. In dessen Verlauf stach der Mann mit einem Messer auf die Frau ein und verletzte sie dabei erheblich. Lebensgefahr besteht zur Zeit nicht.

In welcher Beziehung die beiden beteiligten Personen zueinander stehen, ist noch nicht geklärt. Der Mann flüchtete aus der Klinik zunächst zu Fuß. Nach ihm wird intensiv gefahndet.

Freiburg/Breisgau: Eine Tote bei Familientragödie – Tatverdächtiger festgenommen – Richter erließ Unterbringungsanordnung

19.05.2012 - 11:26 No comments

Die Kriminalpolizei ist seit den frühen Morgenstunden des 19.05.2012, kurz nach 01.00 Uhr, mit einem Sachverhalt betraut, der sich derzeit als Familientragödie darstellt. Dabei verlor eine 71-jährige Frau im Verlauf eines Familienstreits ihr Leben. Ein 45-jähriger Tatverdächtiger, gesundheitlich offensichtlich angeschlagen, wurde von der Polizei festgenommen. Er ist zwischenzeitlich in eine Fachklinik eingewiesen.

Kriminaltechniker sicherten noch in der Tatnacht Spuren am Tatort. Der Leiter der Kriminalpolizei, Kriminaldirektor Bernd Belle, hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine 15-köpfige Ermittlungsgruppe zur Klärung der näheren Tatumstände eingesetzt.

[Update 11:15 Uhr]
Richter erließ Unterbringungsanordnung.

Hohenlimburg/Hagen: 75-jährige Frau nach Einbruch tot aufgefunden – Mordkommission ermittelt – Zeugenaufruf

18.05.2012 - 20:19 No comments

In einem Dreiparteienhaus in der Kaiserstraße 37 in Hohenlimburg entdeckten Hausbewohner heute in den Vormittagsstunden einen Einbruch und verständigten die Polizei. In der Wohnung fanden die Polizeibeamten die 75-jährige Wohnungsinhaberin im Schlafzimmer tot auf. Die gesamte Auffindesituation und die Spuren an der Leiche ließen ein Gewaltverbrechen vermuten.

Bei der Obduktion in den Nachmittagsstunden bestätigte sich der Verdacht. Nach bisherigen Feststellungen haben der oder die noch unbekannten Täter zunächst die Hauseingangstür aufgebrochen und anschließend die Wohnungstür zur Erdgeschosswohnung der allein lebenden Frau. Augenscheinlich haben die Einbrecher in der Wohnung nach Wertgegenständen gesucht und wurden dabei von der Wohnungsinhaberin überrascht, so dass es zu dem Tötungsdelikt kam.

Unglaublicherweise war die 75-Jährige in der Vergangenheit schon viermal Opfer eines Wohnungseinbruchs, bzw. auch Überfalls in ihrer Wohnung. Den jetzigen fünften Einbruch musste sie mit dem Leben bezahlen.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die im Bereich der Kaiserstraße am gestrigen Tage und in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder auch in der zurückliegenden Zeit, da nicht auszuschließen ist, dass die Täter das Haus schon vor längerer Zeit ausbaldowert haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331/986-2066 entgegen. Eine Mordkommission hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

[Update 18.05.2012] Rastatt/Plittersdorfer Straße: 82-Jähriger Opfer eines Kapitalverbrechens – Belohnung für Hinweise ausgesetzt

18.05.2012 - 12:30 No comments

Nach der Tötung des 82-jährigen Horst Dieter Pfirrmann hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung  des bislang unbekannten Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt. Wie berichtet, war der Besitzer eines Hochhauses am Vormittag des 7. Mai tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Inzwischen grenzen die Ermittler nach Berücksichtigung aller Indizien den möglichen Tatzeitraum von den Abendstunden des 30. April bis zum übernächsten Tag auf den 2. Mai ein.

Das Mordopfer: Horst Dieter Pfirrmann

Aufgrund der bis jetzt vorliegenden Spurenauswertungen unter Berücksichtigung einer DNA-Analyse ist der mutmaßliche Täter männlich und hat sich bei dem Tatgeschehen sehr wahrscheinlich verletzt. Möglicherweise waren diese Verletzungen gar so schwer, dass der Mann im Zeitraum zwischen 30. April abends und 2. Mai einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen musste. Hinweise seitens der Bevölkerung, der Ärzteschaft oder deren Personal zu solchen Verdachtsfällen könnten hierzu die Ermittlungen einen entscheidenden Schritt voranbringen. 

Voraussichtlich werden am Wochenende die kriminaltechnischen Maßnahmen am Tatort abgeschlossen sein. Mit Beginn der kommenden Woche nehmen die Ermittler dann die Sichtung aller in der Wohnung wie auch im Büro vorhandenen Unterlagen in Angriff. Hier hofft die Soko weitere Erkenntnisse – auch zu bisher noch nicht bekannten Bezugspersonen – des Opfers zu finden.

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung in diesem Zusammenhang weiterhin um Unterstützung und hat folgende Fragen:

  • Wo hielt sich das Opfer auf?
  • Wer waren seine Begleitpersonen?
  • Wer kann Angaben zu einer männlichen Person machen, die bis zum 30. April in dem Hochhaus gewohnt und seit Anfang Mai plötzlich gefehlt hat?

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, bitte direkt an die Soko “Hochhaus” der Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden, Telefon 07222/761-366. Das vertrauliche Telefon ist unter 07222/985130 erreichbar.

Abschließend sei angemerkt, daß die Belohnung, über deren Verteilung nach eingetretener Rechtskraft und unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden wird, nur für Privatpersonen bestimmt ist und nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört.

Weil am Rhein/Lörrach: Schüsse in Weiler Cafe – Zeugenaufruf

18.05.2012 - 10:15 No comments

Am Donnerstag gegen 22.40 Uhr kam es vor und in einem Cafe in Weil am Rhein zu Schüssen. Zwei Besucher eines Cafes wurden durch Schüsse verletzt. Die beiden Opfer waren Gäste eines Cafes in  der Weiler Hauptstraße. Nach ersten Feststellungen wurden sie vor die Gaststätte gebeten, wo es kurz darauf zur Abgabe von mehreren Schüssen kam. Die beiden Opfer flüchteten zurück in das Cafe.

Der Täter verfolgte sie und gab im Cafe weitere Schüsse ab, bevor er flüchtete. Der Tatortnahbereich wurde von der Polizei abgesperrt. Der mutmaßliche Täter konnte durch Kräfte eines Sondereinsatzkommandos widerstandslos festgenommen werden. Er hatte sich auf einem Dach versteckt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde bei ihm sichergestellt. Die beiden Opfer befinden sich in ärztlicher Behandlung, Lebensgefahr besteht nicht.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei albanische Staatsangehörige im Alter von 30 und 34 Jahren. Der Tatverdächtige ist ebenfalls Albanischer Staatsangehöriger und 29 Jahre alt. Über Hintergründe und Motiv kann noch nichts gesagt werden.  Die Kriminalpolizei Lörrach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich unter 07621/176-0 oder bei dem vertraulichen Telefon unter 07621/176-800 zu melden. 

[Update 17.05.2012] Langenargen/Pfunds (Tirol): Vermisster Mann aus Langenargen wurde Opfer eines Tötungsdelikts – Haftbefehle im Mordfall Peter Hilber ergangen

17.05.2012 - 16:48 No comments

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg sind die 36-jährige Ehefrau des Mordopfers und deren 43-jähriger Freund, die am Mittwoch von Beamten der bei der Polizeidirektion Friedrichshafen eingerichteten Ermittlungsgruppe “Tirol” vorläufig festgenommen wurden, heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden.

Dieser ordnete aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse gegen beide wegen des dringenden Verdachts, den 40-jährigen Peter Hilber umgebracht zu haben,  die Untersuchungshaft an. Die Tatverdächtigen wurden anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

[Update 16.05.2012] Langenargen/Pfunds (Tirol): Vermisster Mann aus Langenargen wurde Opfer eines Tötungsdelikts – Festnahmen im Mordfall Peter Hilber

16.05.2012 - 16:46 No comments

Wegen dringenden Tatverdachts, den 40-jährigen Peter Hilber ermordet zu haben, sind am heutigen Mittwochvormittag die 36-jährige Ehefrau des Opfers und deren 43-jähriger Freund von Beamten der bei der Polizeidirektion Friedrichshafen eingerichteten 30-köpfigen Ermittlungsgruppe “Tirol” vorläufig festgenommen worden. Wie bereits berichtet, war der aus Brixen in Südtirol stammende und zuletzt in Langenargen / Bodenseekreis wohnhafte Peter Hilber am 23. April 2012 von seiner Ehefrau bei der Polizei als vermisst gemeldet worden.

Zwei Tage später wurde seine Leiche, die Spuren von Gewalteinwirkung aufwies, in unwegsamem Gelände im österreichischen Pfunds / Tirol aufgefunden. Derzeit laufen die polizeilichen Vernehmungen der Tatverdächtigen, die am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg dem Haftrichter vorgeführt werden.
Aus ermittlungstaktischen Gründen können zurzeit keine weiteren Details mitgeteilt werden.

Herford/Diebrocker Straße: Versuchtes Tötungsdelikt unter Brüdern – Mit Messer zugestochen

16.05.2012 - 14:43 No comments

Gestern in der Nacht gegen 03:17 Uhr fand ein versuchtes Tötungsdelikt in einem Wohnhaus an der Diebrocker Straße statt, bei dem ein 24-Jähriger zumindest mit bedingtem Tötungsvorsatz auf seinen jüngeren Bruder mit einem Messer einstach. Das Messer hatte eine Klingenlänge von 15 cm. Der Bruder konnte den Angriff teilweise abwehren, erlitt dennoch mehrere Stichverletzungen.

Trotz einer Stichverletzung im Brustbereich bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr für das Opfer. Dem Opfer gelang es im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung sich in Sicherheit zu bringen. Daraufhin flüchtete zunächst auch der Täter aus der Wohnung. Die Polizei hat sofort nach Kenntnis des Vorfalls nach dem Täter gefahndet und zeitgleich eine Mordkommission gegründet, um die weiteren Ermittlungen aufzunehmen.

Die Mordkommission des PP Bielefeld wird unter der Leitung von KHK Markus Mertens geführt. Bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld führt Oberstaatsanwältin Leinkauf die Ermittlungen. Die intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten am Morgen dazu, daß der Täter in einem bereits durch die Polizei eingegrenzten Bereich an der Stedefreunder Straße in der Nähe des Abspannwerkes Eickum festgenommen werden konnte.

Dies gelang nicht zuletzt, weil ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Der 24-jährige Messertäter war zum Zeitpunkt der Festnahme stark alkoholisiert. Die Hintergründe der Tat liegen unter Umständen auch in einer möglichen psychischen Krankheit. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an. Der Beschuldigte soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.

[Update 16.05.2012] Halle-Hörste/Bielefeld: Leiche in Waldgebiet gefunden – Pärchen als mögliche Zeugen gesucht

16.05.2012 - 12:48 No comments

Aktuell ging bei der Mordkommission im Rahmen des Massengentests ein Hinweis ein, daß am Tag des Verschwindens der Nelli Graf (Fr., 14.10.2011), etwa 13.30 Uhr – 13.45 Uhr, ein Pärchen auf dem Waldweg in Höhe des späteren Fahrradfundortes spazieren ging. Das Paar kam aus Richtung Wiesenstraße und wanderte in Richtung der Bänke an der Hachhowe. Die Mordkommission bittet dringend, daß sich dieses Pärchen mit der Polizei in Verbindung setzt.

Beschreibung: Die Frau war ca. 55 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hatte dunkelblonde Haare und trug eine auffallend rote Wind-/Regenjacke ohne Aufschrift. Der Mann war ca. 60 Jahre alt, ca. 180-185 cm groß, trug einen Schnäuzer und eine auffallend großen Brille. Er war bekleidet mit Jeans und einer beigen Jacke. Kontaktaufnahme bitte mit der Mordkommission Bielefeld, Telefon 0521/545-0.

Oderwitz/Görlitz: Raub im Norma-Markt Oderwitz aufgeklärt – Täterpärchen war nicht nur einmal tätig

16.05.2012 - 09:54 No comments

Sicher erinnert sich noch eine Vielzahl von Bürgern an den Raubüberfall auf die Norma-Filiale in Oderwitz am 19. April 2012. Gegen 20:00 Uhr haben zwei Tatverdächtige  - eine Frau und ein Mann – aus dem Einkaufsmarkt unter Vorhalt einer Schreckschusspistole ca. 2.300,- € erbeutet. Die Ermittlungen begannen schon erfolgreich, da die Personenbeschreibungen durch Zeugen sehr detailliert waren. Weitere Ermittlungshandlungen führten dann dazu, daß die  Tat u.a. einer 30 Jahre alten Frau zugeordnet werden konnte.

Am 21. April 2012 kam es zu Diebstahlshandlungen aus einem Mehrfamilienhaus in Großschönau, wobei ebenfalls eine weibliche und eine männliche Person beobachtet wurden. Die weibliche Tatverdächtige konnte als die 30 Jahre alte Frau wieder erkannt werden. Die nun schon mehrfach in Erscheinung getretene weibliche Person tauchte in der Folge auch bei einem Tankbetrug in Zittau auf. 

Ihr Wohnort konnte  ermittelt werden. Damit man ihr habhaft werden konnte, wurde ein Durchsuchungsbeschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen und am 8. Mai 2012 vollstreckt. In den Räumlichkeiten wurde ein 27-jähriger polizeibekannter Mann angetroffen. Der erklärte in einer späteren Vernehmung, daß er in Verbindung mit dem Raubüberfall in Oderwitz  und dem Tankbetrug in Zittau steht. Der Kreis hatte sich also für die Ermittler geschlossen.

Der junge Mann wurde am 9. Mai 2012 dem Haftrichter in Görlitz vorgeführt und nach Abschluss der Maßnahmen u.a. wegen seiner Kooperationsbereitschaft wieder entlassen. Die 30-Jährige wurde bereits am 07.05.2012 wegen eines Vollstreckungshaftbefehles in anderer Sache festgenommen und in die JVA Dresden verbracht. Die Ermittlungen dauern an. Den Tatverdächtigen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren.

Categories: Deutschland, Sachsen

[Update 15.05.2012] Rastatt/Plittersdorfer Straße: 82-Jähriger Opfer eines Kapitalverbrechens – Kriminalpolizei sucht noch Hinweisgeber zu Mord

15.05.2012 - 18:08 No comments

Auch nach der in der vergangenen Woche intensivierten Zeugensuche der Soko “Hochhaus” erhielten die mit dem Mord an dem 82-jährigen Horst Dieter Pfirrmann beschäftigten Ermittler nur wenige Hinweise aus der Bevölkerung. Zu den insgesamt 15 eingegangenen Zeugenmeldungen laufen derzeit noch die weiteren Überprüfungen in dem sich als äußerst komplex erweisenden Verfahren.

Ein konkreter Tatverdacht hat sich aber trotz der immer noch laufenden Anwohnerbefragungen und weitreichender Abklärungen im Umfeld des Opfers bisher nicht ergeben. Große Schwierigkeiten bereitet der Soko die Erhebung aller im Hochhaus des getöteten Architekten lebenden Bewohner, zumal Erkenntnisse vorliegen, wonach in dem schlecht überschaubaren Objekt gelegentlich auch Personen ohne Wissen und Zustimmung des Vermieters gewohnt haben sollen.

Dahingehende Hinweise aus der Bevölkerung bittet die Soko “Hochhaus” an 07222/761-366 zu richten. Vertrauliche Anrufe werden unter 07222/985130 entgegengenommen.

Die Ermittlungsbehörden setzen indessen große Hoffnungen in die Auswertung des vorhandenen Spurenmaterials. Zwar haben erste Abgleiche noch zu keinem positiven Ergebnis geführt. Noch sind aber die sehr umfangreichen Erhebungen der Kriminaltechniker, die im Übrigen durch Spezialisten des Landeskriminalamtes mit entsprechender Technik unterstützt werden, nicht abgeschlossen.

Ebenso steht das abschließende Ergebnis der Freiburger Rechtsmedizin noch aus, denn der Leichnam wird wegen neuer Erwägungen der Kriminaltechnik nochmals in Augenschein genommen. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis wies das Opfer erhebliche Kopfverletzungen auf. Das mutmaßliche Tatwerkzeug, auf das aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher eingegangen werden kann, ist gesichert und derzeit Gegenstand weitergehender Untersuchungen.

Inzwischen geht die 37-köpfige Sonderkommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden rund 100 Spuren nach.

Stuttgart/Bad Cannstatt: 31-jähriger Mann wurde am Sonntag (13.05.2012) gegen 21.15 Uhr im Bereich Wiesbadener Straße/ Nauheimer Straße von mit Messer niedergestochen – Zeugenaufruf

15.05.2012 - 16:03 No comments

Aus bislang unbekannten Gründen kam es zwischen dem späteren Opfer und dem Messerstecher zu verbalen Streitigkeiten und zu Handgreiflichkeiten. Im Verlauf des Streites stach ein Unbekannter auf den 31-Jährigen ein und verletzte ihn im Bauchbereich lebensgefährlich. Der Verletzte kam nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus und ist nach einer Notoperation zwischenzeitlich außer Lebensgefahr.

Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zur Identifizierung des mutmaßlichen Messerstechers. Es handelt sich um einen 46-jährigen Mann aus Bad Cannstatt. Der Mann konnte am Montag (14.05.2012) im Anschluss an eine Gerichtsverhandlung am Landgericht Stuttgart, vor dem Gerichtssaal festgenommen werden. Die Tatwaffe konnte nicht aufgefunden werden, die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streites dauern noch an.

Der 46 Jahre alte Tatverdächtige wurde am Montag (14.05.2012) mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter 8990-5461 zu melden.