[Update 27.01.2012] Berlin/Prenzlauer Berg: Schwer verletzter Mann in der Badewanne seiner Wohnung gefunden – Tatverdächtiger im Mordfall Guhl jetzt in Berlin in U-Haft

27.01.2012 - 15:07 No comments

Wegen des dringenden Verdachts, den 42-jährigen Mario Guhl getötet zu haben, ist heute einem 27-Jährigen der Haftbefehl verkündet worden. Wie berichtet, war das Opfer am Morgen des 27. September vergangenen Jahres schwer verletzt in seiner Wohnung in der Stahlheimer Straße in Prenzlauer Berg in der Badewanne aufgefunden worden.

Wenig später starb der Mann in einem Krankenhaus. Zwischenzeitlich ergaben die Ermittlungen einen dringenden Tatverdacht gegen einen 27-jährigen Rumänen. Die Beamten hatten herausgefunden, daß das Opfer seit ca. drei Wochen vor der Tat engen Kontakt zu einem Mann hatte, zu dem zunächst lediglich ein Foto vorlag und der als wichtiger Zeuge gesucht wurde.

Die Veröffentlichung dieser Aufnahme Anfang Oktober letzten Jahres erbrachte jedoch keine Hinweise auf dessen Identität. Durch Auswertung von E-Mail-Korrespondenz des Opfers, anderer Ermittlungen in dessen Umfeld und Zusammenarbeit mit Interpol Bukarest konnte dieser Zeuge schließlich als der 27-jährige Rumäne namhaft gemacht werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte er seit mehreren Monaten E-Mail-Kontakt zu Guhl, reiste Anfang September nach Berlin und lebte in der Folgezeit in der Tatwohnung. Er wird dringend verdächtigt, dem Opfer dann am Abend des 26.September die schweren, letztlich zum Tode führenden Verletzungen zugefügt zu haben.

Anschließend dürfte er unter Mitnahme des Handys des Opfers geflüchtet und nach Rumänien zurückgekehrt sein. Dort wurde er am Donnerstag vergangener Woche im Wege der Rechtshilfe festgenommen, nachdem das Amtsgericht Tiergarten zwischenzeitlich einen Haftbefehl wegen Raubmordes erlassen hatte.

Nach der gestrigen Auslieferung machte der Beschuldigte hier keine Angaben und wurde heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der ihm den Haftbefehl verkündete.

Categories: Berlin, Deutschland

[Update 27.01.2012] Hamburg/St. Pauli: Frau nach Balkonsprung schwer verletzt – toter Säugling in Wohnung aufgefunden – Obduktionsergebnis liegt vor

27.01.2012 - 13:45 No comments

Eine 43-jährige Frau wurde gestern Nachmittag mit schweren Verletzungen auf dem Gehweg der Trommelstraße von Passanten aufgefunden. Polizeibeamte entdeckten wenig später in ihrer Wohnung einen toten acht Monate alten Säugling.

Die Mordkommission des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen. Nach den vorliegenden kriminalpolizeilichen Erkenntnissen stürzte sich die 43-Jährige vermutlich in suizidaler Absicht vom Balkon ihrer Wohnung aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses.

Sie wurde nach der notärztlichen Versorgung mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht. Polizeibeamte betraten die Wohnung der 43-Jährigen und entdeckten in einem Zimmer den in einem Kinderbett liegenden leblosen acht Monate alten Säugling.

Erste Wiederbelebungsmaßnahmen durch Polizeibeamte wurden von Rettungsassistenten und einer Notärztin fortgeführt, blieben jedoch erfolglos. Die Kriminalbeamten konnten keine äußeren Verletzungen an dem Säugling feststellen. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Die 43-Jährige ist die Mutter des Säuglings. In der Wohnung stellten die Kriminalbeamten mehrere geöffnete Medikamentpackungen sicher. Die Staatsanwaltschaft Hamburg regte eine Sektion des Leichnams an.

Rechtsmediziner des Instituts für Rechtsmedizin führten heute Morgen die Obduktion des Leichnams durch. Es bestehen keine Anzeichen für eine äußerliche Gewalteinwirkung.

Es liegen erste Anzeichen für eine mögliche Vergiftung vor. Zur Klärung der genauen Todesursache bedarf es weiterer feingeweblicher und chemisch toxikologischer Untersuchungen, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Die Ermittlungen der Mordkommission richten sich gegen die Mutter des Säuglings. Die 43-Jährige ist noch nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Categories: Deutschland, Hamburg

Langenfeld/Mettmann: Vier Tote nach Wohnungsbrand – Wahrscheinlich Familiendrama mit vier Opfern

27.01.2012 - 12:51 No comments

Am frühen Freitagmorgen des 27.01.2012, um 06.52 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Langenfeld über Notruf zu einem Wohnungsbrand an der Opladener Straße gerufen. Dort brannte es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses.

Die Feuerwehr konnte den Brand nach ihrem Eindringen in die stark verrauchte Wohnung sehr schnell löschen. In der Wohnung wurden von den Rettungskräften jedoch vier Tote aufgefunden. Bei den vier Familienmitgliedern handelt es sich um zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Nach dem ersten Stand polizeilicher Ermittlungen ist ein Fremdverschulden am Tode der vier Menschen zunächst nicht auszuschließen.

Darum haben die Staatsanwaltschaft Düsseldorf sowie eine Mordkommission, aus Kriminalisten des Polizeipräsidenten in Düsseldorf (Kriminalhauptstelle) und der Kreispolizeibehörde Mettmann, ihre Ermittlungen aufgenommen.

Ein derzeitiger erster Tatverdacht richtet sich gegen den toten 34-jährigen Familienvater aus Langenfeld. Die Ermittlungen dazu laufen auf Hochtouren. Nach den ersten Ermittlungen am Brandort haben sich derzeit keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen ergeben.

Die Tatortarbeit dauert an.

Vorbehaltlich der endgültigen Identifizierung handelt es sich bei den Toten um den 34-jährigen Wohnungsinhaber, dessen 33-jährige Ehefrau, sowie deren gemeinsame Kinder, einen 5-jährigen Sohn sowie eine 9 Monate alte Tochter.

Bei den Toten handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.

Offenbach/Waldstraße: Nach versuchtem Mord an ehemaliger Lebensgefährtin – Fahndung nach dem Tatverdächtigen Udo Julius Klein

27.01.2012 - 11:48 No comments

Noch unklar sind die Hintergründe zu einem tätlichen Angriff auf eine 35 Jahre alte Frau am Donnerstagmorgen (26. Januar 2012) in der Waldstraße. Kurz vor 8 Uhr kam offenbar ein 40-Jähriger (Udo Klein), der ehemals mit der Frau in häuslicher Gemeinschaft lebte, an die Wohnanschrift und soll die 35-Jährige angegriffen haben.

Gesuchter Tatverdächtiger: Udo Julius Klein
(Durch Klicken vergrößern)

Mit mehreren Stichwunden musste sie in eine Klinik gebracht werden. Der polizeibekannte 40-Jährige habe die Wohnung daraufhin verlassen und wird derzeit von der Polizei gesucht.

Die Kriminalpolizei fahndet mittlerweile nach Udo Julius Klein wegen Verdachts des versuchten Morde. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wird seither in einem Krankenhaus behandelt.

Der dringend tatverdächtige Udo Klein ist seitdem flüchtig.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung zum Aufenthaltsort von Udo Klein.

Der Gesuchte ist 1,74 Meter groß, hat kurze blonde Haare und blaue Augen. Klein trägt links einen Ohrstecker und hat diverse Tätowierungen an den Armen, Beinen sowie am Oberkörper. Er hat eine athletische Figur.

Zur Tatzeit war Udo Klein mit einer dunklen Jacke und einer Jeans mit auffällig weißen Nähten an der Seite bekleidet.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 069/8098-1234 oder jede andere Polizeidienstelle.

Hamburg/St. Pauli: Frau nach Balkonsprung schwer verletzt – toter Säugling in Wohnung aufgefunden

27.01.2012 - 09:48 No comments

Zeit: 26.01.2012, 16:57 Uhr
Ort: Hamburg-St. Pauli, Trommelstraße

Eine 43-jährige Frau wurde gestern Nachmittag mit schweren Verletzungen auf dem Gehweg der Trommelstraße von Passanten aufgefunden. Polizeibeamte entdeckten wenig später in ihrer Wohnung einen toten acht Monate alten Säugling.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen. Nach ersten kriminalpolizeilichen Erkenntnissen stürzte sich die 43-Jährige vermutlich in suizidaler Absicht vom Balkon ihrer Wohnung aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses.

Sie wurde nach der notärztlichen Versorgung mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte betraten die Wohnung der 43-Jährigen und entdeckten in einem Zimmer den in einem Kinderbett liegenden leblosen acht Monate alten Säugling.

Erste Wiederbelebungsmaßnahmen durch Polizeibeamte wurden von Rettungsassistenten und einer Notärztin fortgeführt, blieben jedoch erfolglos. Die Kriminalbeamten konnten keine äußeren Verletzungen an dem Säugling feststellen.

Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Die 43-Jährige ist die Mutter des Säuglings.

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In der Wohnung stellten die Kriminalbeamten mehrere geöffnete Medikamentpackungen sicher. Der Säugling wird heute im Institut für Rechtsmedizin obduziert. Das vorläufige Sektionsergebnis wird im Laufe des Nachmittags erwartet.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Categories: Deutschland, Hamburg

Bärnbach/Voitsberg: Weststeirer verletzte Lebensgefährtin sowie deren Hund schwer

27.01.2012 - 08:03 No comments

Ein alkoholisierter Weststeirer schlug und trat Donnerstagabend, 26. Jänner 2012, auf seine Lebensgefährtin und den gemeinsamen Hund ein. Dabei wurde die Frau unbestimmten Grades verletzt. Der Gewalttäter wurde festgenommen und in die Justizanstalt Graz Jakomini überstellt.

Bereits zu Mittag hatte ein 32-jähriger Weststeirer mit seiner 43-jährigen Lebensgefährtin, beide aus dem Bezirk Voitsberg, in der gemeinsamen Wohnung einen heftigen Streit. Danach verließ er die Wohnung und kam gegen 17:00 Uhr stark alkoholisiert nach Hause.

Neuerlich geriet der 32-Jährige in Rage, worauf er die Lebensgefährtin würgte. Schließlich versetzte er ihr mehrere Faustschläge und Fußtritte. Dabei bedrohte er sie mit dem Tod und demolierte die Einrichtung.

Auch auf den gemeinsamen Schäfermischling schlug und trat er ein und wollte ihn zuletzt erhängen. Weil er die Hundeleine nicht auffinden konnte, ließ er davon ab.

Trotz massiver Drohungen gelang es der Frau ihre Eltern zu verständigen, die sie aus der Wohnung abholten und zur Polizeiinspektion brachten. Die Frau, die unbestimmten Grades verletzt wurde, wurde nach der Erstversorgung in LKH Voitsberg überstellt.

Der 32-jährige Peiniger konnte in der Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Ein Alkotest ergab 1,86 Promille. Er wurde nach den Einvernahmen wegen Körperverletzung, Nötigung, gefährlicher Drohung und Tierquälerei in die Justizanstalt Jakomini überstellt.

Gleichzeitig wurde ein Betretungsverbot verhängt.

Hamburg/St. Pauli/Fischmarkt: Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt

26.01.2012 - 14:49 No comments

Tatzeit: 25.01.2012, 05:45 Uhr
Tatort: Hamburg-St. Pauli, Fischmarkt

Ein 37-Jähriger ist bei einem Streit in einem Lokal, in den er schlichtend eingreifen wollte, schwer verletzt worden. Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Zwischen mehreren Gästen war es aus bisher ungeklärter Ursache zum Streit gekommen.

Der 37-Jährige wollte schlichten, als er plötzlich mit einer Bierflasche angegriffen und im Halsbereich verletzt wurde. Anschließend flüchtete der Täter in Begleitung von zwei weiteren Personen in Richtung Landungsbrücken. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht, das er später gegen den ärztlichen Rat verließ.

Der Tatverdächtige ist vermutlich Nordafrikaner, etwa 25 Jahre alt, 170 cm groß und schlank. Er trug schulterlange zottelige Haare und einer seiner Begleiter hatte blonde Rastalocken.

Zur Tatzeit befanden sich etwa 25 Gäste im Lokal. Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen 05:00 Uhr und 06:00 Uhr im “Golden Pudelclub” waren, sich unter Tel. 4286-56789 zu melden.

Categories: Deutschland, Hamburg

[Update 26.01.2012] Bonn/Endenicher Strasse: Streit eskalierte – Richter hat Haftbefehl erlassen

26.01.2012 - 14:48 No comments

Nach der Auseinandersetzung in einem Endenicher Restaurant, bei der am 15.Januar 2012 ein 38-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden war, fahndet die Polizei per Haftbefehl nach dem 33-jährigen Alex Butschkow. Im Zuge der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft verdichteten sich die Verdachtsmomente gegen den 33-Jährigen aus Königswinter.

Der Gesuchte: Alex Butschkow

Er soll dem 38-jährigen Gast die lebensgefährliche Schnittverletzung zugefügt haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Bonner Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, dessen derzeitiger Aufenthaltsort unbekannt ist.

Die Ermittler veröffentlichen ein Foto des 33-Jährigen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahnung nach dem Gesuchten.

  • Wer weiß, wo sich Alex Butschkow derzeit aufhält?

Hinweise bitte an die Bonner Mordkommission unter der Rufnummer 0228 / 150.

Vorsicht! Sollten Sie auf den Gesuchten treffen, versuchen Sie nicht, ihn festzuhalten. Der Mann könnte gewalttätig werden. Wählen Sie sofort den Polizeinotruf 110!

Griesheim/Darmstadt: Versuchter Raub – Opfer mit Messer verletzt

26.01.2012 - 07:46 No comments

Am Mittwochabend (25.) gg. 17.40h, wurde der 52-jährige Mitarbeiter eines Autohandels für OFF-Road-Fahrzeuge Opfer eines brutalen Überfalls. Der Betrieb in der Waldstraße verfügt auch über ein Außengelände, auf dem sich der Mitarbeiter gerade befand, als er von einem ihm unbekannten Mann nach Geld gefragt wurde.

Als er erklärte über kein Geld zu verfügen, wurde ihm von einem weiteren Täter, den er noch nicht bemerkt hatte, von hinten in die Kniekehlen getreten. Gleichzeitig stach der erste Täter ihm ein Messer in den Arm.

Beide Täter flüchteten daraufhin vom Gelände in unbekannte Richtung. Die sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verlief bisher ohne Erfolg.

Der überfallene Mann wurde zunächst stationär in einem Darmstädter Krankenhaus aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht.

Von den beiden Tätern konnte bisher nur der Wortführer beschrieben werden:

  • ca. 30 Jahre alt, klein
  • vermutlich Deutscher
  • trug Wollmütze mit Bommel und einen Rollkragenpullover
  • die Kleidung war dunkel

Auffallend war ein ein ihm anhaftender schlechter Geruch.

Es wird gebeten sachdienliche Beobachtungen, auch schon vor der eigentlichen Tatzeit, unter der Rufnummer des Polizeipräsidiums Südhessen zu melden (06151/969 -0). Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

[Update 25.01.2012] Herbolzheim/Emmendingen: Vermisster Junge tot – Verbrennungsschock infolge einer Verpuffung – Polizeiliche Ermittlungen abgeschlossen

25.01.2012 - 21:35 No comments

In den zurückliegenden Wochen wurden von der Kripo Emmendingen in enger Zusammenarbeit mit einem Brandsachverständigen intensive Ermittlungen durchgeführt, um die Ursache der Verpuffung festzustellen, die zum Tod des 5-jährigen Kindes geführt hatte. Zu diesen Untersuchungen gehörten auch technische Vergleichsversuche.

Eine zweifelsfreie und belegbare Aussage kann auch nach diesen Überprüfungen nicht getroffen werden, wobei jedoch das Zerplatzen einer Spraydose infolge großer Hitzeentwicklung wahrscheinlich ist. Ob dies tatsächlich der Fall war und um was für eine Spraydose es sich gehandelt haben könnte, kann aufgrund der Zerstörung der objektiven Spuren durch das Feuer nicht mehr festgestellt werden.

Die Kripo geht nach wie vor nicht von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus, ermittelt jedoch gegen den Vater des Jungen, der zuletzt mit seinem Sohn in den Reben bei Herbolzheim unterwegs gewesen war, zum Tatvorwurf der “Fahrlässigen Tötung durch Unterlassen”.

Delmenhorst: Schwere Körperverletzung – Möglicherweise Zusammenhang mit Auftritt der Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe” – Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein

25.01.2012 - 19:41 No comments

Wie soeben bekannt wurde, haben die Ermittlungen der Polizei zu dem möglichen Opfer einer schweren Körperverletzung geführt, die im Zusammenhang mit dem Liveauftritt der Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe” stehen könnte.

Ein Artikel einer Bremer Tageszeitung beinhaltete Informationen, wonach es zu einer Straftat im Zusammenhang mit dem Liveauftritt gekommen sein soll. Am heutigen Mittwoch, 25. Januar 2012, hat die Polizei aufgrund dieser Hinweise mit Hochdruck nach dem Opfer dieser Straftat gesucht.

Die Ermittlungen führten die Polizei zu einem 21-jährigen Delmenhorster, der sich derzeit in einem Krankenhaus der Region befindet und stationär aufgenommen wurde.

Der 21-Jährige wurde schwer verletzt, als er von mehreren Personen attackiert wurde und dabei eine schwere Kopfverletzung erlitt. Die Tat soll sich gegen 2.00 Uhr in der Nacht zum Sonntag, 22. Januar 2012, vor der Gaststätte abgespielt haben, in der zuvor die Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe” unter dem Namen “H.E.R.M.” einen Liveauftritt hatte.

Es ist nicht auszuschließen, daß es sich bei den Tatverdächtigen um die selben Personen handeln könnte, die zuvor am Samstagabend Besucher des Liveauftrittes von “H.E.R.M” waren.

Die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land reagierte noch am Mittwochabend mit der Einrichtung einer Ermittlungsgruppe, um die Geschehnisse rund um den Liveauftritt besagter Musikgruppe aufzuklären.

Categories: Deutschland, Niedersachsen

[Update 25.01.2012] Mönchengladbach: Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Hells Angels und Bandidos – Polizei sucht Zeugen

25.01.2012 - 14:38 No comments

Am vergangenen Wochenende kam es samstags gegen 23:00 Uhr, wie bereits berichtet, im Bereich Alter Markt/Waldhausener Straße zu einer Massenschlägerei unter Hells Angels und Bandidos, bei der auch Messer eingesetzt wurden.

Die Polizei hat, da ein versuchtes Tötungsdelikt nicht auszuschließen ist, eine Mordkommission eingerichtet. Es liegt umfangreiches Videomaterial vor, das zur Zeit ausgewertet wird.

Zusätzlich sucht die Polizei Altstadtbesucher, die Zeugen der Auseinandersetzungen wurden.

Diese werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290 in Verbindung zu setzen, da ihre Angaben zur Klärung des komplexen Sachverhaltes von größter Bedeutung sein können.

Weissenbrunn/Kronach: Zweijähriger Junge stirbt an Hirnblutung – Haftbefehl gegen 25-jährigen Lebensgefährten der Mutter

24.01.2012 - 16:11 No comments

Am vergangenen Wochenende kam in der Folge eines Treppensturzes ein zweijähriges Kind in der Wohnung seiner Mutter in Hummendorf ums Leben. Der allein anwesende Lebensgefährte der Kindsmutter steht im Verdacht eines Körperverletzungsdeliktes mit Todesfolge und sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Am Sonntagfrüh alarmierte der 25-jährige Mechatroniker den Rettungsdienst dahingehend, daß der Sohn seiner 21-jährigen Lebensgefährtin leblos im Bett liege. Auch der eintreffende Notarzt konnte dem kleinen Buben leider nicht mehr helfen und nur noch dessen Tod feststellen. Die Kindsmutter hielt sich an diesem Wochenende nicht zu Hause auf und weilte bei Bekannten.

Kriminalbeamte aus Coburg nahmen umgehend die Ermittlungen auf und in der Folge wurde zur Klärung der Todesursache eine Obduktion der Kindsleiche angeordnet. Hierbei ergab sich eine Hirnblutung als Grund für den tragischen Tod des Kleinkindes.

Nach Ungereimtheiten in der Schilderung eines Treppensturzgeschehens am Samstag nahmen Kriminalbeamte den Mann am Montag vorläufig fest. Der Ermittlungsrichter erließ am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 25-Jährigen wegen Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge.

Die aufwendigen Ermittlungen zu den Todesumständen des kleinen Jungen dauern an.

Categories: Bayern, Deutschland

[Update 24.01.2012] Senderstadt/Velbert: Tötungsdelikt in der Voßnacker Straße – Haftbefehl wegen Totschlags gegen 52-Jährigen erlassen

24.01.2012 - 13:56 No comments

Am heutigen Dienstagmittag des 24.01.2012 wurde der Ehemann der 50-jährigen Getöteten einem Haftrichter vorgeführt.

Dieser entsprach dem Antrag der Wuppertaler Staatsanwaltschaft und verkündete einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 52-jährigen Ehemann und Familienvater aus Langenberg, der auch weiterhin keine Aussagen zum Tatverlauf und seinen Motiven macht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wuppertal sowie einer dazu gebildeten Mordkommission des Kommissariates 11 der Kreispolizeibehörde Mettmann dauern weiterhin an.

[Update 24.01.2012] Düsseldorf/Gerresheim: Großeinsatz der Polizei – Razzia in der Rockerszene – Auswertung der Polizei

24.01.2012 - 13:05 No comments

[Stand 21.01.2012 / 07:50]
250 Polizeibeamte waren gestern Abend auf der Heyestraße bei einer Großrazzia in einem Clublokal eines Düsseldorfer Motorradclubs im Einsatz. Ziel dieser Aktion war es, Informationen über die “Hells Angels” und deren sogenannte “Supporter” zu erlangen und ein deutliches Zeichen in Richtung der Rocker zu setzen.

Mit einem Großaufgebot rückte gestern Abend, gegen 20.30 Uhr, die Düsseldorfer Polizei schlagartig an dem Luftschutzbunker Heyestraße / Ecke Torfbruchstraße an, um bei einer akribisch geplanten Razzia sämtliche Personen zu kontrollieren, die sich in und am Gebäude eines dort ansässigen Motorradclubs aufhielten.

Nach polizeilichen Erkenntnissen handelte es sich bei den Anwesenden ausschließlich um Mitglieder der “Hells Angels” und deren “Supporter”. Mit der gestrigen Aktion macht die Düsseldorfer Polizei frühzeitig deutlich, daß sie die Rockerszene im Blick hat und Düsseldorf kein attraktiver Standort für jegliche Art illegaler und rechtswidriger Machenschaften ist.

“Wir werden auch in Zukunft mit gezielten Kontrollen Druck auf die Szene ausüben. Hierbei arbeiten wir vertrauensvoll mit anderen Kommunal- und Bundesbehörden zusammen” so der Einsatzleiter, Kriminaloberrat Wolff. Die Aktion dauerte bis kurz nach Mitternacht.

Die polizeiliche Bilanz: 86 Personen wurden kontrolliert und ihre Personalien festgestellt. Eine Person wurde mit einem Haftbefehl gesucht und konnte festgenommen werden. Gegen einen weiteren Rocker wurde eine Anzeige gefertigt, weil er einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffengesetz (Teleskopschlagstock) mit sich führte.

[Update 21.01.2012 / 13:05]
Zu Zwischenfällen oder Widerständen kam es bei dem Einsatz nicht. Die polizeiliche Bilanz: Bei den Anwesenden handelte es sich ausschließlich um “Hells Angels” und deren “Supporter”. 86 Personen wurden kontrolliert. Eine Person wurde aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgenommen.

Im Nachgang zu den Einsatzmaßnahmen ergab eine Auswertung, daß diverse Gegenstände sichergestellt wurden, die teilweise bestimmten Personen zugeordnet werden konnten. Dabei handelte es sich um drei Teleskopschlagstöcke, ein Baseballschläger, eine Stahlrute (etwa 50 Zentimeter lang), ein Holzschlagstock, zwei Axtstiele, sechs Klappmesser, zwei Paar Quarzsandhandschuhe, zwei Pfeffersprays sowie sieben Knallkörper, darunter fünf sogenannte “Polenböller”.

Die Polizei prüft nun, inwieweit waffenrechtliche Verstöße zur Anzeige gebracht werden.

Berlin/Kreuzberg: Tötungsdelikt an Vermisstem – Tatverdächtiger festgenommen

24.01.2012 - 11:20 No comments

Der Verbleib eines seit dem Neujahrstag Vermissten ist aufgrund umfangreicher Ermittlungen der 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes geklärt. Der 37-Jährige wurde Opfer eines Tötungsdeliktes.

In diesem Zusammenhang haben die Ermittler gestern Nachmittag einen 43-Jährigen in dessen Wohnung in der Mariendorfer Markgrafenstraße festgenommen. Der 37-Jährige wurde seit dem 1. Januar 2012 vermisst.

Der Kreuzberger Bankmitarbeiter hatte am Neujahrstag gegen 23 Uhr 30 einen höheren Geldbetrag von einem Geldautomaten der Berliner Sparkasse am Mehringdamm abgehoben.

Gegenüber seinem Lebensgefährten hatte er zuvor noch angegeben, daß er verabredet sei. Seit dem gab es keine Hinweise zu seinem Aufenthaltsort.

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse hatte sich der Verdacht eines Tötungsdeliktes verdichtetet, so dass die 5. Mordkommission Ende der vergangenen Woche die Ermittlungen übernahm.

Im Zuge dieser Ermittlungen war der 43-Jährige in den Focus geraten. Als die Polizeibeamten gestern zu der Wohnung des Tatverdächtigen kamen, fanden sie den Mann aufgrund selbst zugeführter Schnittwunden schwer verletzt vor.

Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ein Ermittlungsrichter soll heute über den Erlass eines Haftbefehls entscheiden. Die Obduktion des Toten, den die Ermittler in der Wohnung des Tatverdächtigen entdeckt hatten, bestätigte den Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes.

Die genauen Umstände des Todes, zu denen auch der Todeszeitpunkt gehört, ist Gegenstand derzeitiger Ermittlungen der 5. Mordkommission.

Categories: Berlin, Deutschland