Genf: Mord in der Rue de Carouge – Verdächtiger verhaftet

09.02.2010 - 08:42 Moderator No comments

Am 29. Januar 2010 fand die Feuerwehr in Genf während eines Brandes die Leiche eines Mannes, dessen tödliche Verletzungen nicht durch das Feuer zu erklären waren. Im Rahmen der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Die kriminalpolizeiliche Untersuchung im Umfeld des Toten schließt auch die Nachbarn und Verwandten des Opfers ein. Der Brand wurde vorsätzlich in zwei getrennten Räumen der Wohnung gelegt. Eine Alkoholflasche, deren Inhalt wahrscheinlich als Brandbeschleuniger diente, wurde vor Ort gefunden. Dank des Hauswarts, der von beunruhigten Bewohnern des Hauses wegen des starken Rauches gerufen wurde, wurde die Wohnung nicht vollständig zerstört und das Feuer konnte nicht auf weitere Wohnungen übergreifen.

Die Feuerwehr benachrichtigte die Polizei.

Die Polizei stellte fest, daß der halb verbrannte Körper des Opfers mehrere Spuren von Schnitten, vor allem am Hals, sowie Schnittverletzungen an den Händen, wahrscheinlich entstanden durch die Abwehr des Opfers, aufwies. Insgesamt wurden bei der Obduktion 15 Verletzungen gezählt.

Während der Untersuchungen konnte der Tagesablauf des Opfers rekonstruiert werden und man fand heraus mit wem sich das Opfer kurz vor dem Tat getroffen hatte. Die Spuren führten dann, nach mehreren Zeugenaussagen, zu einem Verdächtigen, wohnhaft in der Schweiz, geboren 1973 in Frankreich. Er wurde an seinem Wohnort in Meyrin am 4. Februar 2010 festgenommen. Er ist geständig.

Die Umstände die zur Tat geführt haben, sind vermutlich finanzielle Probleme begründet im Drogenhandel, was aber die weiteren Untersuchungen genauer klären werden. Die Tatwaffe konnte in einer Wohnung in Acacias sichergestellt werden, wo sich der Täter kurz nach der Tat aufhielt.

Gegen den Besitzer dieser Wohnung wird ebenfalls wegen Drogendelikten ermittelt.

Leipzig: Schwere Körperverletzung – Zwei 17-Jährige nach Schlägerei festgenommen

08.02.2010 - 17:46 Moderator No comments

Mit schweren inneren Verletzungen ist am Sonntagmorgen (07.02.2010, 01.25 Uhr) ein 21-Jähriger auf die Intensivstation eines Leipziger Krankenhauses verbracht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge war der junge Mann zuvor mit zwei Bekannten (m; 17) in einer Wohnung am Schönauer Ring in Streit geraten.

Daraufhin schlugen und traten die beiden 17-Jährigen auf den Kontrahenten ein und schmissen ihn aus der Wohnung. Vom Übergriff schwer gezeichnet, schleppte sich der junge Mann vors Haus und alarmierte die Polizei, die ihn sofort in ein Krankenhaus einliefern ließ. Dort musste er aufgrund seiner Verletzungen notoperiert werden, schwebt aber nicht mehr in Lebensgefahr.

Umfangreiche Ermittlungen führten am Sonntagnachmittag zur Festnahme der beiden Tatverdächtigen. Gegen die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Jugendlichen wird nun wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

Frankfurt/Harheim: 45-Jähriger durch Schusswaffe verletzt

08.02.2010 - 17:41 Moderator No comments

Ein 45-jähriger Rechtsanwalt wurde heute Morgen verletzt, nachdem ihn ein Unbekannter gegen 08.50 Uhr angeschossen hatte.

Das spätere Opfer hatte sein Wohnhaus in der Straße Hermannspforte gerade verlassen, als der Unbekannte auf dem Gehweg das Feuer auf ihn eröffnete. Der Geschädigte wurde von einem Schuss ins Bein getroffen, der Täter flüchtete unerkannt.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist die Motivlage vollkommen unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, bei denen unter anderem ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, haben bislang nicht zur Ergreifung des Täters geführt.

Der Täter wurde als ca. 175 cm groß beschrieben, er soll eine grüne Bomberjacke und eine Wollmütze getragen haben. Unter Umständen könnte der Täter aus Osteuropa stammen.

Germersheim/Zeiskam: Gefährliche Körperverletzung

08.02.2010 - 17:34 Moderator No comments

Am Sonntagabend (7. Februar 2010) gegen 23:00 Uhr schlug eine betrunkene Frau in ihrer Wohnung im Verlauf eines verbalen Streits einer anderen Frau mit einem Fleischklopfer auf den Kopf und bedrohte deren Begleiter mit einem Messer. Die verletzte Frau erlitt eine Platzwunde am Kopf. Erst der deeskalierende Einsatz der Polizei konnte die Situation beruhigen.

Die Täterin wurde vorläufig festgenommen und bis zu ihrer Ausnüchterung in eine Arrestzelle der Polizeiinspektion Germersheim gessperrt.

Österreich/Schweiz/Deutschland: Warnung vor Betrug/Computerbetrug

08.02.2010 - 17:15 Moderator No comments

Hinweis der Redaktion: Diese Warnmeldung erhielten wir von der Polizei in Niederösterreich. Sie gilt allerdings ohne weiteres für den gesamten deutschsprachigen Raum weshalb wir ihn hier veröffentlichen. Die Betrüger versuchen auch per eMail und anderen Wegen mit ihren möglichen Opfern in Kontakt zu treten! Der Text ist fast immer mit vergleichbarem Inhalt.

Aufgrund des vermehrten Auftretens von Telefaxschreiben, welche von einer Frau Sandra Talbot (Absender “Darrigan & Associates”) versendet werden, möchten wir Sie über diese besondere Form des versuchten Betruges informieren.

Derartige Briefe, Faxe und E-Mails wurden in letzter Zeit an willkürlich ausgewählte Adressaten verschickt. Die Verfasserin gibt vor aus Menchester zu stammen und als Beraterin für eine verstorbene Person, welche den gleichen Namen trägt wie der Empfänger, zu agieren. Dem Empfänger dieses Schreibens werden dabei hohe Geldbeträge im Zuge einer Erbschaft in Aussicht gestellt, wenn dieser zustimmt, dass Sandra Talbot ihn als Nachfolger/Verwandten des Verstorbenen einer Bank repräsentieren kann.

In weiterer Folge sagt die Beraterin zu, alle notwendigen Dokumente für eine Transaktion zu besorgen und schlägt vor das Geld zwischen einer Hilfsorganisation, ihrer Person und dem Empfänger aufzuteilen. Dafür wird von dem Empfänger verlangt, dass dieser die Beraterin unter einer Telefonnummer, Telefaxnummer bzw. via E-Mail kontaktiert.

Etwaiges Misstrauen wird geschickt aufgegriffen und in eine frohe Erwartungshaltung verkehrt. Am Ende ist jedoch immer eines sicher: Die versprochenen Millionen werden nicht gezahlt.

Wir raten Ihnen daher:

  • Antworten Sie nie auf derartige Schreiben und nehmen Sie keinerlei Kontakte auf.
  • Geben Sie unter keinen Umständen Daten wie etwa Bankverbindungen, Kontonummern, Passwörter oder dergleichen bekannt.
  • Reisen Sie nicht zum Abschluss derartiger “Geschäfte” ins Ausland. Es besteht ein hohes Risiko – sogar für Ihre persönliche Sicherheit.
  • Im Zweifel oder im Falle von bereits geleisteten Zahlungen, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Polizeidienststelle.

Hameln-Pyrmont/Holzminden: 56-Jähriger durch Messerstich verletzt – Opfer schießt mit Gaspistole

08.02.2010 - 16:54 Moderator No comments

Schüsse am Haarmannplatz! Diese Meldung führte am Freitagmittag in Holzminden zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst. Wie sich später herausstellte, war ein Streit zwischen zwei Männern (56 und 69 Jahre) eskaliert. Der eine setzte ein Messer ein, der andere eine Gaspistole.

Obwohl mehrere Personen anwesend waren und die Auseinandersetzung beobachtet hatten, gestalteten sich die polizeilichen Ermittlungen sehr schwierig. “Keiner wollte etwas gesehen haben”, sagt Kriminalhauptkommissar Carl Fahrenholz. Inzwischen geht er davon aus, dass die beiden Männer schon vor einigen Tagen in Streit geraten waren. “Beim Kartenspielen ist es am Freitagmittag erneut zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen”, bestätigt Fahrenholz.

Als beide auf der Straße waren, zog der 69-Jährige ein Messer, der 56-Jährige feuerte mit einer Gaspistole. Als die Polizei am Haarmannplatz eintraf, hatte der 69-Jährige den Tatort bereits verlassen. Er konnte jedoch Minuten später in seiner Wohnung angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Bei dem 56-Jährigen wurde eine blutende Stichverletzung im Oberarm festgestellt, die im Holzmindener Krankenhaus behandelt werden musste. Obwohl die direkt anwesenden Zeugen zunächst den Einsatz einer Schusswaffe abstritten, konnten die Polizeibeamten Patronenhülsen sicherstellen.Im Zuge weiterer Ermittlungen räumten die Beteiligten inzwischen den Sachverhalt vollständig ein.

Auch die Ursache des Streits klingt plausibel: Danach war alles ein verbales sprachliches Missverständnis! Wie die Polizei bestätigte, ist der 69-Jährige türkischer Staatsbürger, der 56-Jährige ist Libanese. “Beide sind heute gemeinsam zur Polizeidienststelle gekommen und haben versprochen, sich wieder vertragen zu wollen”, bestätigt Carl Fahrenholz.

Trotzdem leitete die Polizei gegen beide Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

[Update 08.02.2010] Ansbach/Scheinfeld: Nach Tötungsversuch festgenommen – Haftbefehl erlassen

08.02.2010 - 16:44 Moderator No comments

Wie gestern berichtet, versuchte in der Nacht zum Sonntag (07.02.2010) ein 21-jähriger Mann seine 18-jährige Freundin in Scheinfeld (Lkr. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) zu töten.

Heute Nachmittag (08.02.2010) erging nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durch den Ermittlungsrichter beim Amtgericht Nürnberg Haftbefehl gegen den Heranwachsenden wegen versuchten Mordes.

Regen/Viechtach: Frau erschlägt Ehemann mit Axt – Täterin stellt sich selbst bei Polizei

08.02.2010 - 16:38 Moderator No comments

Am Vormittag des Montag ereignete sich in Viechtach ein Gewaltverbrechen, eine Frau erschlug ihren Ehemann mit einer Axt. Die Täterin meldete sich selbst bei Polizei und konnte wenig später problemlos festgenommen werden.

Gegen 12.00 Uhr mittags meldete sich eine 47-jährige Frau aus Viechtach telefonisch bei der Polizeiinspektion Viechtach und gab an, dass sie am Vormittag ihren Ehemann mit einer Axt erschlagen habe. Sofort rückten Einsatzkräfte der Viechtacher Polizei zum Tatort am Stadtplatz aus.

Die – unverletzt erscheinende – Frau konnte vor Ort in der gemeinsamen Wohnung in einem Mehrfamilien- und Geschäftshaus festgenommen werden. Angetroffen wurden auch noch eine Verwandte der Frau und deren Freund, beide Personen mussten wenig später in Schockzustand in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Polizeibeamte fanden den 48-jährigen Ehemann der Frau mit tödlichen Kopfverletzungen im Bett liegend in der Wohnung vor. Beamte der Kripo Deggendorf und Spurensicherer der Kripo Straubing nahmen unmittelbar danach vor Ort ihre Arbeit auf, ebenfalls vor Ort kam ein Staatsanwalt aus Deggendorf. Derzeit liegen noch keine Hinweise zu den Hintergründen der Tat bzw. einer etwaigen Motivation der Frau vor. Die Vernehmungen und Ermittlungen zu dem Fall laufen auf Hochtouren.

Ein Alkotest bei der Frau verlief zunächst negativ, es wurden bei der mutmaßlichen Täterin trotzdem zwei Blutentnahmen durchgeführt. Im Verlauf des morgigen Tages wird durch die Staatsanwaltschaft Deggendorf die Haft bzw. Unterbringung der Frau bei einem Richter beantragt werden.

Fürstenfeldbruck/Inning am Ammersee: Auf Nachbarin geschossen – Kripo ermittelt wegen versuchten Mordes

08.02.2010 - 14:18 Moderator No comments

Über die Rettungsleitstelle wurde gestern (07.02.09), kurz nach Mitternacht, die Einsatzzentrale in Ingolstadt verständigt, dass in Inning am Ammersee eine 63-jährige Frau von einem Nachbarn angeschossen worden sei.

Das Opfer konnte noch in ihr Anwesen flüchten. Die zuständige Polizeiinspektion Herrsching konnte schnell in Erfahrung bringen, dass es sich bei dem mutmaßlichen Schützen um einen bereits polizeilich bekannten 39-jährigen Elektriker handelt. Entsprechende polizeitaktische Maßnahmen, einschließlich der Alarmierung der Polizeiinspektion Sondereinheiten, wurden eingeleitet.

Das Anwesen des 39-Jährigen wurde sofort umstellt. Noch im Zuge dieser Maßnahme konnte der Beschuldigte vor seinem Anwesen auf der Straße von Kräften der Polizeiinspektion Herrsching festgenommen werden.

Die 63-jährige Krankenschwester erlitt eine Schusswunde am Unterschenkel. Das Projektil einer kleinkalibrigen Waffe war tief eingedrungen. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und nach einer ambulanten Operation wieder entlassen. Die anschließende Durchsuchung des Hauses des Beschuldigten führte im Keller zur Auffindung mehrerer Langwaffen, Pistolen, Revolver, Messer, Dolche, Schwarzpulver und Munition.

Auch mehrere Handgranaten wurden gefunden, die nach einer ersten Begutachtung der Technischen Sondergruppe des Landeskriminalamtes aber nicht funktionstüchtig sein dürften.

Der Festgenommene wurde gestern am Nachmittag von der Kripo Fürstenfeldbruck vernommen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wird gegen ihn wegen versuchten Mordes ermittelt sowie Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz. Er räumte eine unbeabsichtigte Schussabgabe mit einem Kleinkaliberrevolver, der sichergestellt werden konnte, ein. Zu den Umständen des abgegebenen Schusses sind noch weitere Ermittlungen der Kripo notwendig.

Der Anlass für die Gewalttat könnte darin liegen, dass das Opfer das Grundstück des Beschuldigten betrat, um dessen entlaufenen Hund zurück zu bringen.

München: Mord und Mordversuch durch psychisch kranken Täter

08.02.2010 - 14:11 Moderator No comments

Ein 29-jähriger berufs- und arbeitsloser Münchner ist seit rund einem Jahr in einer therapeutischen Wohneinrichtung für psychisch kranke Personen untergebracht und bewohnt innerhalb einer WG ein Zimmer im fünften Stock des Anwesens an der Lindwurmstraße. Im Anwesen selbst befindet sich im vierten Stock eine weitere WG der Einrichtung.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich der 29-Jährige am Sonntagabend, 07.02.2010, 19.00 Uhr, mit einem ca. 40 cm langen Küchenmesser zu einer Wohnung im vierten Stock des Anwesens, die von zwei Männern im Alter von 29 und 25 Jahren bewohnt wird. Als der 25-Jährige die Wohnungstür öffnete, stach der Beschuldigte unvermittelt auf den Mann ein und verletzte ihn dabei im Bereich des Oberkörpers mehrfach.

Der 29-Jährige eilte seinem Mitbewohner zu Hilfe und wurde ebenfalls durch den Beschuldigten mehrfach im Bereich des Oberkörpers mit dem Messer verletzt. Er flüchtete schwerst verletzt in sein Zimmer und sperrte sich dort ein. Der zweite Geschädigte flüchtete ebenfalls in sein Zimmer. Fast zeitgleich mit den alarmierten Polizeibeamten trafen wenige Minuten nach der Tat die Rettungskräfte ein.

Durch zivile Polizeikräfte wurde die Zimmertür des 29-jährigen Verletzten eingetreten, Rettungskräfte konnten jedoch nur noch dessen Tod feststellen. Der zweite Geschädigte wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht und befindet sich derzeit nicht mehr in Lebensgefahr.

Nachdem zunächst davon ausgegangen war, dass der Täter geflüchtet war, konnte er kurze Zeit nach der Tat im Treppenhaus des Tatanwesens, nachdem er seine eigene Wohnung verließ, von Polizeibeamten widerstandslos festgenommen werden. Er gab die Tat noch am Tatort zu und räumte diese auch in der Vernehmung bei der Mordkommission ein.

Bei der Vernehmung des Beschuldigen ergaben sich Hinweise für psychische Auffälligkeiten. Er gab an, dass er Hitler sei bzw. dessen Geist im Kopf habe und heute jemanden töten musste, sonst würde er selbst sterben. Die Opfer wählte er nach seinen Angaben zufällig aus. Ein Streit ist, auch laut Zeugenangaben, dem Angriff nicht vorausgegangen.

Die Mordkommission München übernahm noch am Tatort die Ermittlungen, wobei Kräfte der Spurensicherung die Tatortarbeit übernahmen, die bis in die späte Nacht andauerte und heute fortgesetzt wird.

Ob der Beschuldigte möglicherweise unter Drogen- und/oder Alkoholeinfluss stand, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen. Eine Obduktion des Opfers wurde angeordnet und wird derzeit im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt. Der Beschuldigte wird heute von einem Psychiater begutachtet und anschließend dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheiden wird.

Die zuständige Abteilung für Kapitaldelikte bei der Staatsanwaltschaft München I wird Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes beantragen. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Angaben, insbesondere Einzelheiten zum Tatablauf, können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

Aachen: Polizei ermittelt gegen Ex-Freund wegen Brandstiftung, Bedrohung und Beleidigung

08.02.2010 - 11:57 Moderator No comments

Der ehemalige Lebensgefährte einer 37-jährigen Aachenerin ist in Verdacht geraten, am Samstagabend in der Claßenstraße ein Feuer gelegt zu haben. Gegen 23 Uhr hatten die Fensterrolladen gebrannt. Glückliche Umstände verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Mehrfamilienhaus.

So war das Feuer auch erst am Sonntagmorgen entdeckt worden.

Hintergrund scheint ein bereits seit langem andauernder Streit zwischen den ehemaligen Lebenspartnern zu sein. Im Verlauf der Streitigkeiten soll es dann unter anderem auch zu der Drohung des Mannes gekommen sein, Feuer zu machen.

Waiblingen/Aspach: Falscher Arzt festgenommen – 26-Jähriger praktizierte seit August 2009

08.02.2010 - 11:53 HA No comments

Die Backnanger Kripo nahm dieser Tage einen 26 Jahre alten Mann fest, der seit geraumer Zeit als falscher Arzt sein Unwesen trieb. Im Sommer 2009 hatte er sich auf seinem PC eine Approbationsurkunde mit Wappen und einer fingierten Unterschrift hergestellt. Mit dieser Urkunde bewarb er sich an einer Münchener Klinik und war dort von August 2009 bis Dezember 2009 als Assistenzarzt tätig.

Im Januar 2010 nahm er eine neu Stelle in einer Klinik im Kreis Freudenstadt an. Der junge Mann, der in Aspach wohnhaft war und dort auch im DRK Ortsverein tätig war, wurde in der vergangenen Woche in seiner Wohnung festgenommen.

Der Mann flog auf, als er sich in Backnang als Arzt bewarb und dort nach ihm recherchiert wurde. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hatte einen Haftbefehl beantragt. Der zuständige Amtsrichter ordnete Untersuchungshaft an. Der Mann hatte bereits erhebliche Vorstrafen, insbesondere wegen Betrugsdelikten.

Er war geständig.